{"id":135,"date":"2008-10-18T12:17:57","date_gmt":"2008-10-18T10:17:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/?p=135"},"modified":"2008-10-18T12:17:57","modified_gmt":"2008-10-18T10:17:57","slug":"tag-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2008\/10\/18\/tag-3_135","title":{"rendered":"Tag 3"},"content":{"rendered":"<p>(Geschrieben gestern um f\u00fcnf in der Fr\u00fch, vergessen es online zu bringen)<\/p>\n<p>Heute hat es mich erwischt. Der Tag begann recht normal, ein Interview fiel aus, ich hatte Zeit, lungerte ein bisschen rum, hier und da gab es Termine, nichts Spektakul\u00e4res. Die meiste Zeit verbrachte ich sowieso in meinem Lieblingsort, dem geheimen Knusper-K\u00e4mmerchen am Diogenes-Stand, wo ich mich wieder mit allerlei Leckereien eindeckte. Dann war es soweit. Ich stand teilnahmslos in irgendeiner Ecke des Standes rum, ehe ich von jemand aus dem Verlag zu einer Menschenmenge gef\u00fchrt wurde, offenbar eine sehr wichtige Person, die mich sprechen wollte. Ich konnte nicht erkennen, wer den Massenauflauf ausgel\u00f6st hatte, zu wem ich gef\u00fchrt wurde. Ich dachte an einen Verleger aus England oder dergleichen, vielleicht aber auch sogar Wolf Haas (okay, das dachte ich nicht wirklich, w\u00e4re aber sch\u00f6n gewesen). Es war jedoch nur ein Politiker, der nicht gerade zu meinen Lieblingen z\u00e4hlte. Und w\u00e4hrend ich nun von allen angesehen wurde, Verlag, Bodyguards, ihm und seiner mich sympathisch anl\u00e4chelnden Ehefrau, er freundlich mit mir plauderte, hatte ich ihm in meinem Schockzustand auch schon das Buch signiert, dann war wieder alles vorbei. Zack.<\/p>\n<p>Danach sa\u00df ich minutenlang allein irgendwo rum. Ich konnte es nicht fassen. Wie schwach man doch war. Die ganze Zeit das Maul aufrei\u00dfen, zu Hause, bei Freunden, aber dann in so einer Situation so schlecht reagieren. Auf der anderen Seite hatte ich nicht gewusst, zu wem ich gef\u00fchrt wurde, sonst h\u00e4tte ich nat\u00fcrlich vorher gesagt, dass ich das nicht mache. Ich w\u00fcrde eigentlich bei klarem Verstand keinem Politiker etwas signieren, vielleicht mit drei Ausnahmen. Doch als ich da so dastand und mich alle anstarrten, war ich im Schock, paralysiert, ein Reh im Scheinwerferlicht des heraneilenden Autos. Ich hatte den Skandal nicht gepackt. Ich wei\u00df, dass eine Charlotte Roche es gepackt h\u00e4tte (unvergessen ihre Attacke auf D\u00f6pfner), ich hingegen blieb einfach nur h\u00f6flich distanziert &#8211; schwach eben. Keine Eier gehabt. Alle sagten mir sp\u00e4ter tr\u00f6stend, dass viele Politiker hier vorbeikommen und sich B\u00fccher signieren lassen w\u00fcrden, das w\u00e4re einfach so und Literatur w\u00e4re eine neutrale Zone. &#8222;Niemand sucht sich seine Leser aus, du warst professionell&#8220;, usw. Naja. Trotzdem \u00e4rgerte ich mich. Ich war \u00fcberfordert gewesen. Mir wurde dadurch jedoch eines klar: Wie schnell alles geht. Ein falsches Wort, ein Mal schlecht reagiert, schon bleibt f\u00fcr alle Zeit etwas zur\u00fcck. Ein Foto vielleicht, oder ein Zitat, das nie mehr verschwindet, sich an einen heftet, ein Makel, der nicht mehr vergeht.<\/p>\n<p>Ich will versuchen, nicht anders zu werden, als ich vorher war. Ich habe auf den bisherigen Tagen schon ein paar Schriftsteller kennengelernt, manche auch nicht ganz n\u00fcchtern, und vielleicht erz\u00e4hlten sie mir deshalb davon, wie sie vergl\u00fcht w\u00e4ren und dass ich aufpassen solle. Ich kenne starke Menschen die mir sagten, sie h\u00e4tten dieser riesigen Medien-Welle nicht standgehalten. Auf der Buchmesse ist mir klar geworden, dass ich ihr auch nicht standhalten kann. Schei\u00df auf leere, ego-verseuchende und aufgeblasene Publicity. Ich bin nicht der neue Irgendwas. Ich bin nur Benedict Wells und wichtig ist das Buch. Ich freue mich auf die Lesungen und auf Interviews mit Leuten, die meine Sachen m\u00f6gen und ehrlich interessiert sind. Ich freue mich auf die Stimmen und Meinungen von Lesern. Ich will einfach nur Geschichten erz\u00e4hlen, deshalb bin ich hier. Und es ist ein schmaler Grat, diese Geschichten zu verkaufen und nicht sich selbst. Man muss Kompromisse eingehen und ewig lockt die Versuchung, sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Widersetze dich ihr! In diesen Tagen, die einfach nur absurd sind, mit all der Aufmerksamkeit, f\u00e4llt das zugegebenerma\u00dfen schwer. Ich wei\u00df, dass ich gef\u00e4hrdet bin, wie alle, und ich will nicht, dass irgendwer oder irgendwas in den inneren Kreis vordringt, den ich um mein wirkliches Selbst gezogen habe. Mich tr\u00f6stet, dass ich das heute mit dem Politikertreffen nicht tat, um irgendeinen Vorteil zu erlangen, denn den kriege ich wei\u00df Gott nicht. Die Sache war neben ihrer l\u00e4cherlichen Unwichtigkeit n\u00e4mlich so verdammt uncool, dass ich fast lachen muss und ich wei\u00df, dass jeder meiner Freunde, dem ich sie erz\u00e4hle, auch lachen wird. \u00dcber mich. Den Spacko der ungeliebten Politikern die B\u00fccher signiert, anstatt sich ihnen zu widersetzen. Ich f\u00fchle mich gerade so peinlich ber\u00fchrt wie damals, als ein M\u00e4del mal meine ach so coolen CDs durchw\u00fchlte und irgendwo hinten versteckt im Regal ein altes Album von Sasha fand. (Ich hoffe durch das Beichten dieser wirklichen Jugends\u00fcnde wird mir das andere verziehen).<\/p>\n<p>Danach war jedenfalls ein weiteres Verlagsessen in einer rustikalen Kneipe. Nach einer Stunde Tr\u00fcbsinn war ich schlie\u00dflich wieder auf der H\u00f6he und es wurde ein lustiger Abend, der auf einer Party endete, die von jungen Verlagen veranstaltet wurde. Ein altes, unrenoviertes Haus, voller Schriftsteller und junger Leute. Berlin Mitte Feeling. Es war jedoch eine seltsam stumme Veranstaltung. Es herrschte kein Fluss zwischen den einzelnen Cliquen, anderes als gestern beim Frankfurter Hof, wo man dauernd mit neuen Leuten ins Gespr\u00e4ch kam. Hier jedoch blieb man unter sich. Einmal sah ich Sven Regener vorbeihuschen (ihr wisst schon, der, mit dem richtigen Buchmesse-Blog, der sein Zeug nicht einfach nachts so hinschmiert), ansonsten unterhielt ich mich weiterhin nur mit den Mitarbeitern des Verlags, was aber auch sch\u00f6n war. Und dann ging es schlie\u00dflich wieder heim ins Hotel. Dort sitze ich nun, noch immer emotional angeschlagen. Es ist kein sch\u00f6nes Gef\u00fchl zu wissen, dass man nicht so stark ist. Einen Fehler darf jeder machen, wichtig ist nur, daraus zu lernen, und ich war heute eben einfach \u00fcberfordert mit dieser Situation. Dennoch sehe ich in der Ferne, irgendwo beim Messeturm, die ersten dunklen Wolken aufziehen. Jetzt kann mir nur noch einer helfen: Wolf Haas. Ein paar Kapitel Brenner, dann m\u00fcsste es wieder gehen. Quasi: Therapie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Geschrieben gestern um f\u00fcnf in der Fr\u00fch, vergessen es online zu bringen) Heute hat es mich erwischt. Der Tag begann recht normal, ein Interview fiel aus, ich hatte Zeit, lungerte ein bisschen rum, hier und da gab es Termine, nichts Spektakul\u00e4res. 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