{"id":15,"date":"2007-10-09T11:10:35","date_gmt":"2007-10-09T09:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2007\/10\/09\/die-kaiser-habens-gesehen_15"},"modified":"2007-10-09T11:10:35","modified_gmt":"2007-10-09T09:10:35","slug":"die-kaiser-habens-gesehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2007\/10\/09\/die-kaiser-habens-gesehen_15","title":{"rendered":"Die Kaiser haben&#8217;s gesehen"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt, Montag, kurz vor sechs, Kaisersaal im R\u00f6mer. Von oben flimmern wuchtige Kronleuchter, von den Seiten blicken in \u00d6l gemalte deutsche Kaiser auf das Treiben im Prunkzimmer. Friedrich, Wilhelm, Karl der Gro\u00dfe. Was sie sehen: M\u00e4nner in schwarzen Anz\u00fcgen, Frauen in Hosenanz\u00fcgen und dunklen Kleidern klimpern mit Perlenketten, Kellnerinnen tragen Sekt herum und das Fernsehen ist auch schon da. Verleger, Journalisten und die Autoren nat\u00fcrlich. Nur geladene G\u00e4ste. Gro\u00dfer Betriebsnudelauflauf. Und alle warten nur auf eins: den wichtigsten Roman des Jahres. Die Verleihung des Deutsche Buchpreises. Er soll als gr\u00f6\u00dfter deutscher Literaturpreis etabliert werden, verliehen vom B\u00f6rsenverein des deutschen Buchhandels, mit 25.000 Euro dotiert.<\/p>\n<p>Eine siebenk\u00f6pfige Jury nahm sich sechs deutschsprachige Romane zur Brust, die unterschiedlicher kaum sein k\u00f6nnten. <em>Das bin doch ich<\/em> zum Beispiel &#8211; Thomas Glavinics humorvolle Betrachtung des Literaturbetriebs, oder Julia Francks <em>Die Mittagsfrau<\/em>, ein poetischer Familienroman zwischen den zwei Weltkriegen. Liebesromane gab&#8217;s auch: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/41\/Hans-und-Harry\">Martin Mosebachs <em>Der Mond und das M\u00e4dchen<\/em> und <em>B\u00f6se Schafe<\/em> von Katja Lange-M\u00fcller. <\/a>Das einzige Deb\u00fct auf der Liste, die auch beim deutschen Buchpreis &#8222;Shortlist&#8220; hei\u00dfen muss, war Thomas von Steinaeckers <em>Wallner beginnt zu fliegen<\/em>. Zuletzt noch Michael K\u00f6hlmeyers <em>Abendland<\/em>.<\/p>\n<p>Handys aus! Die Reden. Petra Roth, die B\u00fcrgermeisterin Frankfurts, beginnt, zitiert Goethe und alle klatschen, wegen Frankfurt und Goethe. Eine Frau platzt mit Sektglas hinein in den Saal, in die Stille und wird freundlich herausgeschickt. &#8222;Lassen Sie den Sekt bitte drau\u00dfen, ja?&#8220; Gottfried Honnefelder, Vorsteher des B\u00f6rsenvereins, ist der n\u00e4chste am Pult. Nimmerm\u00fcde betont er, die Verlage h\u00e4tten keinen Einfluss auf die Auswahl der B\u00fccher, nein, die Jury sei unabh\u00e4ngig und resistent gegen allerlei Anfragen oder gar Lenkung von au\u00dfen. Eine Dame fl\u00fcstert leise, aber so dass man es drei Reihen weiter noch h\u00f6ren kann: &#8222;Aber dreimal Hanser Verlag ist schon komisch&#8220;, und ein paar nicken. Honnefelder hofft, dass der Preis den Buchverkauf ankurble, alle sechs B\u00fccher Bestseller w\u00fcrden, gerade zum Weihnachtsgesch\u00e4ft. Das Schriftsteller-Dasein fasst er so zusammen: Papier, ein Laptop, Ruhe und vielleicht mal ein Glas Wein.<\/p>\n<p>Jury-Vorsitzende Felicitas von Lovenberg sagt auch noch einmal, wie unabh\u00e4ngig die Jury sei. Warum sich alle Redner bem\u00fc\u00dfigen, das wieder und wieder zu erkl\u00e4ren, wei\u00df keiner. Ist ja auch egal. Videos laufen an. Kurzportr\u00e4ts der einzelnen Autoren, die ersten S\u00e4tze der B\u00fccher, dann noch ein paar warme Worte eines Juroren. Katja Lange-M\u00fcllers Portr\u00e4t erntet Beifall und Gel\u00e4chter. Sie sitzt im Video am K\u00fcchentisch, schnippelt Bohnen in eine Schale und erz\u00e4hlt, dass Kochen und Schreiben eigentlich nicht viel gemeinsam h\u00e4tten, aber irgendwie doch.<\/p>\n<p>Und? Wer isses? Julia Franck! Sichtlich \u00fcberrascht steht sie am Pult. Damit habe sie nicht gerechnet, sagt sie mit wackliger Stimme. In der Tat: Favoritin war sie nicht. Eher Lange-M\u00fcller oder der Frankfurter Mosebach. W\u00e4re ja sein Heimspiel gewesen. Umso sch\u00f6ner, dass Franck ihn gewinnt und ihre Dankesrede kurz h\u00e4lt: Verleger, Lektor, ersten Leser, alle Leser, danke, tsch\u00fcss. Sie vergisst sogar die Urkunde auf dem Pult, so eilig st\u00fcrzt sie wieder vom Podium. Ein \u00e4lterer Herr sagt zu seiner Begleiterin: &#8222;Also, ich hab ja nur den Mosebach versucht, aber der erste Satz von dieser jungen Dame&#8220;, er zeigt dorthin, wo eben noch Julia Franck gestanden hat, &#8222;der hat mich sofort \u00fcberzeugt.&#8220;<\/p>\n<p>Hier ist er: &#8222;Auf dem Fensterbrett stand eine M\u00f6we, sie schrie, es klang, als habe sie die Ostsee im Hals, hoch, die Schaumkronen ihrer Wellen, spitz, die Farbe des Himmels, ihr Ruf verhallte \u00fcber dem K\u00f6nigsplatz, still war es da, wo jetzt das Theater in Tr\u00fcmmern lag.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt, Montag, kurz vor sechs, Kaisersaal im R\u00f6mer. Von oben flimmern wuchtige Kronleuchter, von den Seiten blicken in \u00d6l gemalte deutsche Kaiser auf das Treiben im Prunkzimmer. Friedrich, Wilhelm, Karl der Gro\u00dfe. 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