{"id":49,"date":"2008-02-20T11:46:27","date_gmt":"2008-02-20T09:46:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2008\/02\/20\/den-deutschen-ihre-erker_49"},"modified":"2008-02-20T11:46:27","modified_gmt":"2008-02-20T09:46:27","slug":"den-deutschen-ihre-erker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2008\/02\/20\/den-deutschen-ihre-erker_49","title":{"rendered":"Den Deutschen ihre Erker"},"content":{"rendered":"<p>Die Sprache verkommt mal wieder. Diesmal macht sich die Berliner CDU ernsthaft Sorgen ums verlotternde Deutsch. Es m\u00fcsse &#8222;als Kulturgut gest\u00e4rkt und gesch\u00fctzt werden&#8220;, sagt die Partei. Der Berliner Senat und die Bundesregierung wurden gar aufgefordert, &#8222;einer Verdr\u00e4ngung von Teilen des deutschen Wortschatzes durch Anglizismen und Jargons entgegenzuwirken&#8220;. Denn Deutsch geh\u00f6re immerhin &#8222;zu den gro\u00dfen Kultursprachen der Welt und sei die meistgesprochene Sprache in der Europ\u00e4ischen Union&#8220;. Zu den gro\u00dfen! Ja! Kultursprachen! Jawohl! Der Welt! Was sonst!<\/p>\n<p>Nur was tun?<\/p>\n<p>Der Vorwurf, dass die Sprache verk\u00e4me, ist so alt, wie die Sprache selbst. Es hie\u00df mal, das Franz\u00f6sische bleiche das Deutsch aus, wegen Heinrich Heine und Friedrich des Gro\u00dfen. Da wollten die Sprachpuristen tats\u00e4chlich die angeblich dem Franz\u00f6sischen entlehnte &#8222;Nase&#8220; mit dem &#8222;Gesichtserker&#8220; \u00fcbersetzen. Und h\u00e4tten die Sprache beinahe noch mehr versaut, denn Nase ist ein geerbtes Wort, seit dem Althochdeutsch tradiert, doch der Erker blo\u00df ein Lehnwort, geklaut vom nordfranz\u00f6sischen &#8222;arqui\u00e8re&#8220;, was so viel hei\u00dft wie &#8222;Mauerausbuchtung&#8220;. Auch wenn einem ob solcher Vorschl\u00e4ge das Gesicht versteinern mag, ist die Nase noch lange kein Erker.<\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten nun ist es das b\u00f6se Englisch. Dass Sprache nichts Statisches ist, sondern sich durch kulturellen Austausch stetig ver\u00e4ndert, ist eigentlich ein alter Hut. Die Globalisierung ist schuld, da h\u00e4tte die CDU schon Kolumbus verbieten m\u00fcssen, Amerika zu entdecken. Aber, n\u00f6, sie will trotzdem ihr Deutsch zur\u00fcck! Blo\u00df welches? Das Goethes? Das Kleists? (Was schon himmelweite Unterschiede waren.) Oder das Adenauers?<\/p>\n<p>Die CDU schl\u00e4gt Folgendes vor: &#8222;\u00d6ffentliche Beschilderungen, Leitsysteme und andere Beschriftungen auf Bahnh\u00f6fen, Flugh\u00e4fen und an \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden seien durchg\u00e4ngig in deutscher Sprache zu verfassen, zus\u00e4tzlich k\u00f6nnten internationale Sprachen benutzt werden.&#8220; Also hei\u00dft &#8222;Park &#038; Ride&#8220; f\u00fcrderhin &#8222;Parken &#038; Reiten&#8220;, &#8222;Arrival and Departure&#8220; &#8222;Willkommen und Abschied&#8220; (Womit wir wieder bei Goethe w\u00e4ren.), &#8222;Info-Point&#8220; &#8222;Informationspunkt&#8220;, und der &#8222;Airport-Shuttle-Service&#8220; wird zum &#8222;Flughafenzubringerdienst&#8220;. Und auch die Rundfunkanstalten seien &#8222;verst\u00e4rkt f\u00fcr ihre sprachliche Vorbildfunktion in die Verantwortung zu nehmen&#8220;. Sagt die CDU in wirklich blitzsauberem, \u00e4h, Deutsch.<\/p>\n<p>Freilich gibt es viel zitierte Beispiel daf\u00fcr, was der Einfluss anderer Sprachen mit der eigenen anrichten kann. Die Wendung &#8222;das macht Sinn&#8220;, ist nicht nur h\u00e4sslich, sondern auch falsch. Genau wie &#8222;realisieren&#8220; zu sagen, wenn man nicht &#8222;verwirklichen&#8220; meint, sondern &#8222;bemerken.&#8220; Gerne auch: &#8222;F\u00fcr Hans bedeutet das sehr viel&#8220;, wo es doch &#8222;Hans bedeutet das sehr viel&#8220; hei\u00dfen m\u00fcsste. Ist sogar eine Silbe k\u00fcrzer. Viele englische W\u00f6rter erfinden wir uns zudem selbst: das &#8222;Handy&#8220; und die &#8222;No-Go-Area&#8220; zum Beispiel. Fragen Sie mal in England jemanden nach seiner &#8222;Handynumber&#8220; &#8211;  er wird Sie nicht verstehen.<\/p>\n<p>Aber, und da gebe ich der CDU recht, frag ich mich gelegentlich auch, warum wir englische Worte f\u00fcr manche Dinge benutzen, die man auch wunderbar auf Deutsch sagen kann. Ein paar Vorschl\u00e4ge zum Schluss: &#8222;S.U.V.&#8220; kann man prima mit &#8222;Allradkarre&#8220; \u00fcbersetzen, die &#8222;Sneakers&#8220; mit &#8222;Turnschuhe&#8220;, den &#8222;Art Director&#8220; mit &#8222;Chefgestalter&#8220;, und sowieso ist das ganze Business-Englisch entbehrlich: &#8222;Challenge&#8220;, &#8222;Meeting&#8220;, &#8222;Break-Even&#8220; und dieses Zeug. Und warum sagen wir &#8222;Dandy&#8220;, wo es doch das sch\u00f6ne deutsche Wort &#8222;Fatzke&#8220; gibt? Doch soll das bittesch\u00f6n jeder selbst entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sprache verkommt mal wieder. 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