{"id":63,"date":"2008-04-24T14:48:37","date_gmt":"2008-04-24T12:48:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2008\/04\/24\/literatur-fur-partys_63"},"modified":"2008-04-24T14:48:37","modified_gmt":"2008-04-24T12:48:37","slug":"literatur-fur-partys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2008\/04\/24\/literatur-fur-partys_63","title":{"rendered":"Literatur f\u00fcr Partys"},"content":{"rendered":"<p>Neulich sagte eine sehr gute Freundin, ich h\u00e4tte ihr gegen\u00fcber einen sozialen Vorteil, da ich Literaturwissenschaft studiert habe und sie Biochemie. Denn \u00fcber Literatur k\u00f6nne man \u00fcberall reden. Auch und besonders auf Partys. Ihr Studium helfe ihr da blo\u00df, falls jemand wissen wolle, wie er den Kater am n\u00e4chsten Tag wegbekomme. Somit sei allen Biochemikern, Maschinenbauern, Physikern und Juristen diese kurze Party-Literatur-Smalltalk-Anleitung gegeben. (Die B\u00fccher sollten Sie gelesen haben, ist aber auch nicht schlimm, wenn nicht)<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst: Reden Sie nie \u00fcber Handke! Daran gingen schon Freundschaften zu Bruch. Sagen Sie h\u00f6chstens: &#8222;Sein Fr\u00fchwerk gef\u00e4llt mir ganz gut, schade nur, dass er da noch so viel von Kafka geklaut hat.&#8220; Wenn Sie auf Krawall aus sind, schieben Sie nach: &#8222;Ich finde es ganz bemerkenswert, dass er seinen Milosevic-Fimmel aus seiner Literatur heraush\u00e4lt.&#8220;<\/p>\n<p>Aber besser nicht Handke. Reden Sie lieber \u00fcber S\u00fc\u00dfkind! Sagen Sie, wie mittelm\u00e4\u00dfig Ihnen <em>Das Parf\u00fcm<\/em> gefallen hat im Vergleich zu <em>Die Taube<\/em>, die ja viel weniger kennen. Da k\u00f6nnen Sie auch wieder den Kafka-Satz anbringen, denn auf die Taube trifft das auch zu. Beklagen Sie danach den Zustand der deutschen Literatur. Sagen Sie, dieses ganze brave realistische Erz\u00e4hlen sei mutlos und langweilig. Loben Sie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/12\/L-Meyer-1041\" target=\"_blank\">Clemens Meyer<\/a> als eine Ausnahme. Sagen Sie, er sei sehr amerikanisch, mehr wie Hemingway. Das erm\u00f6glicht den Schlenker zu amerikanischen Kurzgeschichten. Zeigen Sie sich begeistert <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/12\/L-Boyle\" target=\"_blank\">von T.C. Boyles ersten S\u00e4tzen<\/a> (Wenn m\u00f6glich zitieren. Notfalls gehen Sie vorher in die Buchhandlung und schreiben einen ab.). Bejubeln Sie dann Raymond Carvers Kurzatmigkeit. Wenn Ihnen immer noch zu wenige Leute staunen, sagen Sie, dass Carver heute hierzulande durchaus seine Epigonen hat: Peter Stamm oder Judith Hermann etwa. Aber bei WEIIIIITEM nicht so gut. Trinkpause.<\/p>\n<p>Gerne k\u00f6nnen Sie auch Namen osteurop\u00e4ischer Autoren einstreuen. Milena Oda, Jagoda Marinic, Alek Popov. In deren Prosa stecke eine Energie&#8230; Schnalzen Sie mit der Zunge, breiten Sie die H\u00e4nde aus und nehmen noch einen Schluck.<\/p>\n<p>Seufzen Sie dann und erinnern sich an Brecht! Der hatte noch was zu sagen, sagen Sie. Au\u00dferdem finden sich da immer gen\u00fcgend Zuh\u00f6rer, den hat ja jeder in der Schule gelesen. Fangen Sie seicht an und bemerken Sie, dass der <em>Gute Mensch von Szechaun<\/em> aus der neunten Klasse immer noch wie eingebrannt sei. Falls Ihnen jemand widerspricht und Sie schon angeheitert sind, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1997\/21\/kanon1.txt.19970516.xml\" target=\"_blank\">lassen Sie den Peter Gauweiler raus<\/a>: Brechts &#8222;<em>Kleines Organon<\/em> vermittelt dar\u00fcber hinaus die Diktion, welche man braucht, um im Deutschland von heute als kritischer Mensch zu gelten.&#8220; Kommt bestimmt super an.<\/p>\n<p>Wenn man dann von Schule und Brecht fast unvermeidlich zu Hesse kommt, b\u00fcgeln Sie jeden Beitrag sofort ab: &#8222;Hesse? Pah! Viel zu barock!&#8220; Sagen Sie, nur den <em>Steppenwolf<\/em> h\u00e4tten Sie mit Gewinn gelesen. Ansonsten nerve Sie das Kalenderspruchartige seiner Lyrik, seine Romane seien viel zu blumig, und seine Aquarelle k\u00f6nnte man in jedes Sparkassen-Foyer h\u00e4ngen. In neun von zehn F\u00e4llen kommt jetzt ein anderer deutschsprachiger Nobelpreistr\u00e4ger. Zu Grass passt zwischen Bier und n\u00e4chstem Bier ein Satz: &#8222;<em>Die Blechtrommel<\/em> gut, die restlichen Romane aber zu betulich, seine Lyrik hingegen, hach ja, v\u00f6llig untersch\u00e4tzt!&#8220;<\/p>\n<p>Kommen Sie dann rasch zu Arno Schmidt, bevor dieser ganze Flakhelferkram Ihnen die Feier versaut. Schmidt ja, der h\u00e4tte den Nobelpreis bekommen sollen, und dann sagen Sie w\u00f6rtlich: &#8222;Der ist wirklich so genial versponnen.&#8220; H\u00f6ren Sie auf zu schw\u00e4rmen! Bemerken Sie beil\u00e4ufig, wie Schmidts Montagetechnik die postmoderne deutsche Literatur beeinflusste. Die Partyk\u00fcche wird sich leeren.<\/p>\n<p>Diejenigen, die noch da sind, k\u00f6nnen Sie mit Ihrem Wissen zu J\u00f6rg Fauser begl\u00fccken. Sagen Sie: &#8222;Schon tragisch, dass jemand einfach so an seinem Geburtstag von einem Laster \u00fcberrollt wurde.&#8220; Wenn Sie schon bei Tragik sind, schieben Sie Kleists Kampf mit Goethe hinterher. &#8222;Kleist wollte doch immer nur Goethes Anerkennung. Deswegen hat er sich erschossen damals am Wannsee.&#8220; Aber bleiben Sie nicht so lange in der Klassik, da ist das Eis d\u00fcnn, da gibt es zuviele Profis. Trinken Sie nach diesem Satz lieber noch ein Bier und gehen tanzen. Wenn noch jemand reden m\u00f6chte, verweisen Sie auf John Dryden und sagen: &#8222;Tanzen ist die Poesie des Fu\u00dfes.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neulich sagte eine sehr gute Freundin, ich h\u00e4tte ihr gegen\u00fcber einen sozialen Vorteil, da ich Literaturwissenschaft studiert habe und sie Biochemie. 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