{"id":1591,"date":"2010-07-06T19:37:15","date_gmt":"2010-07-06T17:37:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/sport-blog\/?p=1591"},"modified":"2010-07-07T02:09:11","modified_gmt":"2010-07-07T00:09:11","slug":"live-uruguay-%e2%80%93-niederlande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/sport-blog\/2010\/07\/06\/live-uruguay-%e2%80%93-niederlande_1591","title":{"rendered":"Uruguay \u2013 Niederlande 2:3"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fazit: <\/strong>Erstmals seit 32 Jahren stehen unsere niederl\u00e4ndischen Nachbarn wieder in einem WM-Finale. 3:2 gegen Uruguay, das h\u00f6rt sich nach einem w\u00fcrdevollen Halbfinale an. Nach einem Spiel voller Tempo und Torchancen \u2013 einem Spektakel. War es aber nicht. Die Niederlande spielten sehr k\u00fchl, beinahe emotionslos. Vor einiger Zeit h\u00e4tte man dem niederl\u00e4ndischem Spiel daf\u00fcr das Attribut &#8222;Deutsch&#8220; an die orangene Brust geheftet, doch das trifft es nicht mehr. Das liegt an den Deutschen, die mittlerweile niederl\u00e4ndisch spielen. Also so niederl\u00e4ndisch wie die Niederl\u00e4nder einst gespielt haben. Alles klar? Gegen Brasilien half den Holl\u00e4ndern ein bisschen Gl\u00fcck, heute half ein limitierter Gegner. Im Gegensatz zu den beiden anderen Halbfinalisten Deutschland und Spanien konnte man bei den Niederl\u00e4ndern bisher keine echte Spielidee erkennen, zumindest keine offensive. Das Defensivspiel organisierte Mark van Bommel wie immer pr\u00e4chtig, die gr\u00f6\u00dfere Disziplin in der Abwehr scheint aber zu Lasten der Kreativit\u00e4t zu gehen. Wie so oft. Heute mussten ein Sonntagsschuss und ein doppelt abgef\u00e4lschtes Abseitstor herhalten. Einzig der dritte Treffer, ein Kopfballtor von Arjen Robben, war herausgespielt. Hollands Torwart Maarten Stekelenburg wirkte nicht nur bei Forlans Fernschuss unsicher. Und dass es nach dem 2:3 der Uruguayer tats\u00e4chlich noch einmal turbulent im Oranje-Strafraum zuging, spricht eher gegen die Theorie der abgekl\u00e4rten Niederl\u00e4nder, die wie das viel zitierte Pferd nur so hoch springen, wie sie m\u00fcssen. Ein besserer Gegner h\u00e4tte die Verwirrungen in der niederl\u00e4ndischen Hintermannschaft ausgenutzt. Mit Verlaub, aber es scheint tats\u00e4chlich so, als ob das Spiel der L\u00f6w-Elf gegen Spanien morgen das eigentliche WM-Finale sein wird.<\/p>\n<p><strong>Schluss, Aus.<\/strong> Das war knapp am Ende. Die Niederlande stehen im WM-Finale! Da flog der Ball aber in den letzten Sekunde noch einige Male wilder durch den niederl\u00e4ndischen Strafraum als es dem Blutdruck Bert van Marwijks gut tun kann. Fazit folgt.<\/p>\n<p><strong>93&#8242;<\/strong> Noch einmal Einwurf f\u00fcr Uruguay.<\/p>\n<p><strong>92&#8242; Tor Maxi Pereira 2:3 <\/strong>Ja geht hier noch was?<\/p>\n<p><strong>86&#8242;<\/strong> Noch eine Konterchance f\u00fcr Arjen Robben. Sch\u00f6n gespielt von van Persie, Robben versucht einen zarten Lupfer. Aber alles was Robben heute sch\u00f6n machen will missgl\u00fcckt. Vielleicht h\u00e4tte er es mit dem Kopf versuchen sollen.<\/p>\n<p><strong>83&#8242;<\/strong> Das wird wohl nichts mehr. Ein seltsam ereignisloses Halbfinale pl\u00e4tschert seinem Ende entgegen.<\/p>\n<p>Jetzt muss Uruguay mal etwas kreieren. Spielz\u00fcge, Torchancen und so.<\/p>\n<p>Dank des ZDF wissen wir, dass Robbens Tor das 2200. der WM-Geschichte war.<\/p>\n<p><strong>73&#8242; Tor Arjen Robben 1:3 <\/strong>Dirk Kuijt hat viel zu viel Platz auf der linken Seite. Seine Flanke findet den Kopf von, ja, Arjen Robben. Und der k\u00f6pft, als ob er sein Leben lang nichts anderes getan hat, sehr sch\u00f6n aus sieben Metern an den Innenpfosten. Ein Kopfballtor von Robben, komisches Spiel.<\/p>\n<p><strong>69&#8242; Tor Wesley Sneijder 1:2 <\/strong>Auf den ersten Blick ein Abseitstor der Niederl\u00e4nder. Sneijders Schuss wird doppelt abgef\u00e4lscht, van Persie steht dabei knapp im Abseits und nimmt Muslera die Sicht, der den Ball daraufhin in die lange Ecke trudeln l\u00e4sst. Ob Abseits oder nicht: Ein Gurkentor!<\/p>\n<p><strong>68&#8242;<\/strong> Gro\u00dfe Chance f\u00fcr Holland. Van der Vaart bekommt von van Persie den Ball im Strafraum zugesteckt. Sein Schuss kann Muslera zur Seite abklatschen. Den Nachschuss nimmt Robben mit rechts, dr\u00fcber aus f\u00fcnf Metern.<\/p>\n<p><strong>66&#8242;<\/strong> Stekelenburg pr\u00fcft seine \u00dcberh\u00e4nde, weil Forlan sich anschickt, einen Freisto\u00df zu schie\u00dfen. Stekelenburg kl\u00e4rt zur Ecke.<\/p>\n<p><strong>62&#8242;<\/strong> Mark van Bommel mit seinem Lieblingstrick. Wenn der Zweikampf fast verloren scheint springt er m\u00f6glichst spektakul\u00e4r in den Gegenspieler, und bekommt einen Freisto\u00df.<\/p>\n<p><strong>58&#8242;<\/strong> Robben muss seinen Zwillingsbruder geschickt haben, geht schon wieder rechts vorbei. Louis van Gaal stupst seine Truus vor dem heimischen TV vor Freude in die Seite.<\/p>\n<p>Man kann \u00fcbrigens nicht nur bei den Holl\u00e4ndern ins Fettn\u00e4pfchen treten. Neige dazu, die Uruguayer der Einfachheit halber Urus zu nennen. Geht aber nicht. Die Urus sind ein indigenes Volk, die auf dem <span style=\"text-decoration: line-through;\">Tiki-Taka-See<\/span> Titicacasee leben und sich dort, weil sie ja sonst untergehen w\u00fcrden, Inseln aus Schilf gebaut haben. War sogar schon mal da. Gibt dort auch Telefonh\u00e4uschen aus Schilf.<\/p>\n<p><strong>51&#8242;<\/strong> Nach einem verk\u00fcrzten R\u00fcckpass von Boulahrouz muss Stekelenburg aus dem Tor, kann nicht richtig kl\u00e4ren, den anschlie\u00dfenden Fernschussheber des Urus muss der kleine van Bronckhorst von der Linie k\u00f6pfen. Dabei hat der doch heute schon genug gemacht (vgl. 18. Minute).<\/p>\n<p>Van der Vaarts Einwechslung bedeutet aber auch: Orange wird offensiver. Obacht, ihr Himmelblauen.<\/p>\n<p>Es geht weiter. F\u00fcr Demy de Zeeuw kam Rafael van der Vaart, dessen Frau ja bekanntlich das Supertalent sucht. Nun, ihr Mann kann es nicht sein, der w\u00fcrde sonst von Anfang an spielen. Au\u00dferdem f\u00fchrt er sich mit einem Fehlpass ein.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Oli Kahn irgendetwas von &#8222;\u00dcberh\u00e4nden&#8220; erz\u00e4hlt, wurde der ZDF-Praktikant mit dem Bandma\u00df aufs Feld geschickt. Van Bronckhorst schloss aus 37,6 Metern ab.<\/p>\n<p><strong>Halbzeit<\/strong> Nach 45 Minuten sind wir so schlau wie zuvor. Wenigstens haben wir zwei sch\u00f6ne Weitschuss-Tore gesehen. Uruguay zog sich zur\u00fcck, bis die Niederlande traf. Dann zog sich die Niederlande zur\u00fcck, bis Uruguay traf. Wie ein WM-Halbfinale wirkt das Spiel aber beim besten Willen nicht. Eher wie eine Vorrunden-Partie, 2. Spieltag, 13.30 Uhr.<\/p>\n<p>@ben bezeichnet Forlans Tor als Dampframme. Ja, schon.<\/p>\n<p><strong>41&#8242;<\/strong> <strong>Tor, 1:1 Diego Forlan <\/strong>Der Jabulani schl\u00e4gt zur\u00fcck. Forlan hat vor der gegnerischen Abwehr auf einmal schrecklich viel Platz und h\u00e4lt einfach mal drauf. Der Ball fliegt und fliegt und dreht sich und dreht sich, sein Flug endet knapp unter der Latte. Stekelenburg greift ins Leere. Nun beginnt das Spielchen von vorne, die Uruguayer werden sich wieder zur\u00fcckziehen. Na, klasse.<\/p>\n<p>Die Niederl\u00e4nder stehen jetzt ihrerseits sehr tief. Alles Spielverderber! Wir freuen uns schon jetzt auf das Spiel morgen.<\/p>\n<p><strong>33&#8242;<\/strong> Orange und Himmelblau haben sich wieder entmischt. Letztere trauen sich jetzt so langsam in die gegnerische H\u00e4lfte. Sie scheinen zu ahnen, dass dieses Ergebnis doch nicht zum Weiterkommen reicht.<\/p>\n<p><strong>27&#8242;<\/strong> Rudelbildung. Orange und Himmelblau vermischen sich. Was gibt das eigentlich? Muss ich mal Frau Richter fragen, meine ehemalige Kunstlehrerin.<\/p>\n<p><strong>26&#8242;<\/strong> Mark van Bommel mit einer feinen K\u00f6rpert\u00e4uschung. Zum Dank wird er gefoult.<\/p>\n<p>Es klingt zwar immer bl\u00f6d, aber dieses Tor kann nur dem Spiel wirklich nur gut tun. Uruguay hatte es sich in der eigenen H\u00e4lfte schon wieder verd\u00e4chtig gem\u00fctlich eingerichtet. Jetzt m\u00fcssen sie zumindest \u00fcber so etwas wie Offensivspiel nachdenken.<\/p>\n<p><strong>18&#8242; Tor, 0:1 Giovanni van Bronckhorst. <\/strong>Der holl\u00e4ndische (hehe) Kapit\u00e4n hat keine Lust sich durch die uruguayische Abwehr zu spielen, schie\u00dft aus gut 25 Metern und der Ball fliegt und fliegt und fliegt und passt gut in den Winkel. So wie der Ball da ganz oben vom Innenpfosten abprallte, erinnerte das an Philipp Lahm gegen Costa Rica 2006.<\/p>\n<p>Falls ich \u00fcbrigens im Eifer des Gefechts tats\u00e4chlich einmal Holland schreiben sollte, so tut mir das leid und ich m\u00f6chte damit keineswegs die Menschen aus Friesland, Groningen, Drenthe, Overijssel, Gelderland, Nordbrabant, Limburg, Utrecht, Flevoland und Seeland in irgendeiner Form diskriminieren. Sind halt nur noch so drin, die Holl\u00e4nder eben.<\/p>\n<p><strong>12&#8242;<\/strong> Sneijder mit einer guten Schussm\u00f6glichkeit, er schie\u00dft und trifft den eigenen Mann, Robin van Persie. Sneijder guckt b\u00f6se.<\/p>\n<p>Ab heute darf \u00fcbrigens wieder nach Herzenslust getreten werden. Die Gelben Karten aus Vorrunde und den ersten K.O.-Runden wurden gel\u00f6scht. Gibt heute also keinen weinenden Gascoigne, oder traurigen Ballack.<\/p>\n<p><strong>4&#8242;<\/strong> Von wegen One Trick Pony. Robben verbl\u00fcfft sich und die Fu\u00dfball-Welt, zieht rechts an seinem Gegner vorbei. Seine Flanke drischt Kuijt \u00fcbers Tor.<\/p>\n<p><strong>1&#8242;<\/strong> <strong>Ansto\u00df<\/strong>: Die Oranje spielen in Orange, die Albiceleste (die Himmelblauen) \u00fcberraschenderweise in Himmelblau.<\/p>\n<p>Es geht dann gleich los.<\/p>\n<p>Bei den Niederl\u00e4ndern muss sich Mark van Bommel an ein neues Gesicht neben ihm gew\u00f6hnen. Nigel de Jong ist gesperrt, f\u00fcr ihn darf Demy de Zeeuw ran. Und f\u00fcr van der Wiel wird der Stuttgarter Abwehr-Schl\u00e4chter Khalid Bouhlarouz mitmachen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Beide Mannschaften gehen etwas gehandicapt ins Spiel. Den Uruguayern fehlen aus bekannten Gr\u00fcnden Dreifachtorsch\u00fctze Luis Suarez und, vielleicht ein noch gr\u00f6\u00dferer Verlust, Jorge Fucile, einer der bislang besten Linksverteidiger dieses Turniers. Zudem fehlt noch ein Abwehrmann, Senor Lugano.<\/p>\n<p><em>So spielen sie:<\/em><\/p>\n<p>Uruguay: Muslera \u2013 Maxi Pereira, Godin, Victorino, Caceres \u2013 Perez, Arevalo Rios \u2013 Gargano, Alvaro Pereira \u2013 Cavani \u2013 Forlan<\/p>\n<p>Niederlande: Stekelenburg \u2013 Boulahrouz, Heitinga, Mathijsen, van Bronckhorst \u2013 van Bommel, de Zeeuw \u2013 Robben, Sneijder, Kuijt \u2013 van Persie<\/p>\n<p><em>Vorbemerkungen:<\/em><\/p>\n<p>Ehemalige gro\u00dfe Fu\u00dfballer sind, wenn sie nicht gerade im edlen Anzug eine 0:4-Viertelfinal-Niederlage einstecken m\u00fcssen, gern gesehene Gespr\u00e4chspartner. Johan Cruyff war ein gro\u00dfer Fu\u00dfballer. Ab und an wird er deshalb \u00fcber Fu\u00dfball befragt und darf deshalb seine Bewunderung respektive seinen Unmut \u00fcber den Fu\u00dfball im Allgemeinen und dem niederl\u00e4ndischen Fu\u00dfball im Besonderen \u00e4u\u00dfern. Oft meckerte er in der Vergangenheit, aber diesmal klang es so hart wie nie zuvor. Zu deutsch, spiele die niederl\u00e4ndische Nationalelf. So so.<\/p>\n<p>Nun ist es tats\u00e4chlich so, dass die &#8222;Elftal&#8220; um <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2010-07\/van-marwijk-niederlande-halbfinale\" target=\"_blank\">Bert van Marwijk<\/a> etwas unterk\u00fchlten Fu\u00dfball spielt. Daran muss man sich in den Niederlanden erst einmal vorsichtig gew\u00f6hnen, obwohl die Zeiten des <em>Voetbal Total<\/em> schon lange vorbei sind, wie der Kollege Raphael Honigstein <a href=\"http:\/\/sportsillustrated.cnn.com\/2010\/soccer\/world-cup-2010\/writers\/raphael_honigstein\/07\/05\/netherlands\/index.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> festgestellt hat. Wo K\u00f6nig Johan aber v\u00f6llig falsch liegt: Die Deutschen spielen nicht mehr deutsch. Aber das soll hier und heute nicht das Thema sein.<\/p>\n<p>Wenn die Niederlande auf Uruguay trifft, dann wird nicht nur deutsche Halbfinalgegner gesucht, sondern dann ist das auf jeden Fall auch eine \u00fcberraschende Halbfinal-Begegnung. Was aber eher an den Uruguayern liegt.<\/p>\n<p>Vor dem Turnier h\u00e4tten sie wohl keinen Peso darauf gewettet, dass sie das einzig verbliebene s\u00fcdamerikanische Halbfinal-Team sind. Brasilien raus, Argentinien raus, Paraguay und Chile auch. Ja gibts das denn?<\/p>\n<p>Die Erfolgsgeheimnisse hei\u00dfen: eine stabile Abwehr, ein diszipliniertes, zweikampfstarkes Mittelfeld und in <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2010-07\/uruguay-forlan-suarez-halbfinale\" target=\"_blank\">Diego Forlan<\/a> und Luis Suarez zwei geniale St\u00fcrmer. Wobei auch die gr\u00f6\u00dften Uruguay-Fans zugeben m\u00fcssten, dass der Weg ins Halbfinale ein leichter war. Die Gruppe mit S\u00fcdafrika, Frankreich und Mexiko war machbar, die K.O.-Rundengegner S\u00fcdkorea und Ghana bei allem Respekt doch eher fu\u00dfballerische Leichtgewichte.<\/p>\n<p>Und dann gibt es ja noch diese Geschichte des Luis Suarez. Weil er mit einer flinken Faustabwehr auf der eigenen Torlinie den Gegner aus Ghana aus dem Halbfinale heraus- und sein eigenes Team hineinboxte, hat nicht unbedingt zur Verbesserung der uruguayisch-afrikanischen Beziehungen beigetragen. Durch diesen <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2010-07\/wm-ghana-uruguay-afrika\" target=\"_blank\">viel diskutierten Vorfall<\/a> d\u00fcrften die Sympathien im Green Point Stadium zu Kapstadt relativ klar verteilt sein.<\/p>\n<p><em>Diskutieren Sie mit.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fazit: Erstmals seit 32 Jahren stehen unsere niederl\u00e4ndischen Nachbarn wieder in einem WM-Finale. 3:2 gegen Uruguay, das h\u00f6rt sich nach einem w\u00fcrdevollen Halbfinale an. 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