{"id":2583,"date":"2011-07-17T18:08:45","date_gmt":"2011-07-17T16:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/sport-blog\/?p=2583"},"modified":"2011-07-18T08:07:09","modified_gmt":"2011-07-18T06:07:09","slug":"japan-usa-wm-final","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/sport-blog\/2011\/07\/17\/japan-usa-wm-final_2583","title":{"rendered":"Japan \u2013 USA 5:3 n.E."},"content":{"rendered":"<p>Sehr gutes Endspiel, hochdramatisch, temporeich, Werbung f\u00fcr den Frauenfu\u00dfball, das Finale war, was selten vorkommt, der sportliche H\u00f6hepunkt des Turniers.<\/p>\n<p>Japan ist ein \u00fcberraschender und verdienter Weltmeister. Mit ihrem neuen Stil haben die Asiatinnen Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt, die der Weiterentwicklung dieses Sports dienen werden. K\u00f6rperliche \u00dcberlegenheit muss im Frauenfu\u00dfball nicht der alles entscheidende Faktor sein. Auf Technik und Taktik kommt es an. Aber auch darauf, nie aufzugeben. Eine Disziplin, in der Japan den USA in nichts nachstand, wie sich heute zeigte. Und die derzeit beste Fu\u00dfballerin der Welt haben sie auch in ihren Reihen: Homare Sawa, die P\u00e4sse schl\u00e4gt wie Overath und Netzer zusammen.<\/p>\n<p>Aber, ich h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass sie im Finale ihr Spiel mutiger durchziehen. Japan wurde erst nach den zwei R\u00fcckst\u00e4nden offensiver sowie kurz nach den beiden Ausgleichstreffern. Dass die amerikanische Abwehr Fehler macht, hat man ja gesehen. Gut, es ging auf. Und wenn sie mehr riskiert h\u00e4tten, wer wei\u00df, vielleicht h\u00e4tten die Amerikanerinnen sie ausgekontert.<\/p>\n<p>Heute verlor die bessere und aktivere Mannschaft. Die Amerikanerinnen haben deutlich besser Fu\u00dfball <em>gespielt<\/em> als w\u00e4hrend des Turniers. Und auch besser, als ich das in der Vorbemerkung ank\u00fcndigte. Sie beherrschten das Mittelfeld und zerfledderten die japanische Verteidigung, vor allem in den ersten 30 Minuten \u2013 \u00fcber links, \u00fcber rechts oder mit Sch\u00fcssen. Doch haben sie einfach nicht oft genug das Tor getroffen. Selbst im Elfmeterschie\u00dfen verschossen sie bei drei von vier Versuchen. Dabei h\u00e4tte man den US-Guys gerade beim Schie\u00dfen mehr zugetraut als dem Gegner. Manchmal gewinnt im Fu\u00dfball der Schlechtere. So ist das halt.<\/p>\n<p><em>Trivia<\/em><\/p>\n<p>Pfiffe f\u00fcr Sepp Blatter bei der Siegerehrung. &#8222;Das h\u00e4tte es nicht mehr gebraucht&#8220;, sagt ARD-Schmelzer. V\u00f6llig daneben, dieser Kommentar. Das ist Morbus Kerner im Endstadium. Ein Bravo f\u00fcr das wache Publikum! Vielleicht noch eine <a href=\"http:\/\/www.transparencyinsport.org\/Lucky_Chuckie\/blazer_takes_10_percent_on_sponser_deals.html\">aktuelle Lekt\u00fcrehilfe<\/a>.<\/p>\n<p>Der Jubel der deutschen Delegation bei Japan-Toren hinterlie\u00df einen unsportlichen Eindruck. Ich kenne den Hintergrund nicht, und ich habe nicht verfolgen k\u00f6nnen, ob sie auch bei den Toren der USA aufgesprungen sind.<\/p>\n<p>Jetzt, wo wir wissen, dass Deutschland gegen den Weltmeister ausgeschieden ist \u2013 verl\u00e4ngert Zwanziger mit Neid heute vorzeitig bis 2022?<\/p>\n<p><em>Das Spiel<\/em><\/p>\n<p>&#8211; 5:3 Kumagari, Japan ist Weltmeister<br \/>\n&#8211; 4:3 Wambach<br \/>\n&#8211; 4:2 Sakaguchi, Solo war dran<br \/>\n&#8211; Heath verschie\u00dft, Kaihori h\u00e4lt<br \/>\n&#8211; Nagasato verschie\u00dft, Solo h\u00e4lt<br \/>\n&#8211; Lloyd verschie\u00dft, beckhamesk dr\u00fcber<br \/>\n&#8211; 3:2 Miyama<br \/>\n&#8211; Boxx verschie\u00dft, Kaihori h\u00e4lt<\/p>\n<p><strong>Stand nach 120 Minuten<\/strong> Ein hochspannendes Finale wird durch Elfmeterschie\u00dfen entschieden.<\/p>\n<p><strong>120+1&#8242; <\/strong>Rot f\u00fcr Japans Iwashimizu wegen Notbremse, aber Chance und m\u00f6gliches Tor verhindert. Taktisch v\u00f6llig richtig.<\/p>\n<p><strong>119&#8242;<\/strong> Wambach mit der Chance zum Sieg. Knapp dr\u00fcber. Tolles, rasantes Spiel.<\/p>\n<p><strong>116&#8242; Tor f\u00fcr Japan 2:2<\/strong> Eckball, Sawa zieht kurz, h\u00e4lt die Hacke hin, 5. Tor im Turnier. Distanz zum Tor: 6 Meter, Solo konnte nicht mehr ad\u00e4quat reagieren. Das geht besser.<\/p>\n<p><strong>115&#8242; <\/strong>Kinga mit der Chance zum Ausgleich, nachdem sie von Sawa mit einem Netzerpass eingesetzt wird. Solo kommt zu sp\u00e4t raus, doch Rampone muss auf der Linie kl\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>114&#8242; <\/strong>Die Kr\u00e4fte schwinden schon seit einiger Zeit. Das Spiel ist aber noch immer schneller als die meisten anderen dieser WM.<\/p>\n<p><strong>112&#8242;<\/strong> Extrem unsouver\u00e4ne Abwehr der USA, auch von Hope Solo. Wenn man die unter Druck setzt &#8230;<\/p>\n<p><strong>110&#8242; <\/strong>Japan versucht sich noch mal am Ausgleich. Ich h\u00e4tte mir sie gerne das ganze Spiel \u00fcber offensiver gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p><strong>104&#8242; Tor f\u00fcr die USA 1:2<\/strong> Wambach Japan kann den Ball nicht kl\u00e4ren, \u00fcber Rapinoe kommt der Ball zu Morgan, die am linken Fl\u00fcgel eine Flanke reinzieht. Und Abby z\u00fcckt den Colt.<\/p>\n<p>Bis dahin war die Kopfballspezialistin von den kleinen Japanerinnen bei den vielen Flanken gut verteidigt worden.<\/p>\n<p><strong>96&#8242;<\/strong> Diese Morgan kann man schicken. Behauptet den Ball auch gegen zwei, bringt sich in Schussposition, doch der Ball rutscht ihr \u00fcber den Spann.<\/p>\n<p><strong>Stand nach 90 Minuten 1:1<\/strong> Gl\u00fcck f\u00fcr Japan. Das Tor war ein Geschenk aus Amerika.  Die USA ist die aktivere Mannschaft, Japan dosiert seine Angriffe, aus guten Gr\u00fcnden. Ein gutes Finale geht in die Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p>Ich finde ja, die Fifa sollte die Wechselregel f\u00fcr Verl\u00e4ngerungen \u00e4ndern: einen oder zwei zus\u00e4tzliche Wechsel erlauben.<\/p>\n<p><strong>80&#8242; Tor f\u00fcr Japan 1:1 <\/strong>Miyama nimmt einen damenlosen Ball auf, nachdem sich Buehler und Krieger angeschossen haben. Dusselig von der US-Verteidigung. Mit dem Ausgleich hab ich nicht mehr gerechnet.<\/p>\n<p>Wie ist denn Silvia Neids Torjubel zu bewerten?<\/p>\n<p><strong>76&#8242;<\/strong> Transparent im Fan-Block: <em>Give US Hope in our Neidmare<\/em>!<\/p>\n<p><strong>69&#8242; Tor f\u00fcr die USA 0:1<\/strong> Langer Pass aus der eigenen H\u00e4lfte, Morgan ist schneller, h\u00e4lt mit links drauf. So einfach geht&#8217;s. Wieder ein guter Wechsel von Pia Sundhage.<\/p>\n<p><strong>65&#8242; <\/strong>Wambach wirft sich in einen langen Ball, aber die japanische Goalie Kahori kann mit ihren Kinderh\u00e4nden den Ball \u00fcber die Latte tippen.<\/p>\n<p><strong>64&#8242; <\/strong>Mutig! Die USA wollen einen Meter hinter der Mittellinie auf Abseits spielen. Geht schief. Doch weil die Assistentin falsch sieht, wird Ohno, die alleine auf dem Weg zum Tor ist, zur\u00fcckgepfiffen.<\/p>\n<p><strong>62&#8242;<\/strong> Und Homare Sawa ist \u00fcberall, eben setzt sie Kinge per Lupfer ein. Dankenswerterweise tr\u00e4gt sie einen Pferdeschwanz, damit die Leute an den Fernsehger\u00e4ten sie gleich erkennen. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/whitehouse\/5947108469\">Wo auch immer <\/a>sie sitzen.<\/p>\n<p><strong>56&#8242; <\/strong>Megan Rapinoe (#15) kann vorz\u00fcglich fintieren und ganz vorz\u00fcglich mit dem Ball umgehen.<\/p>\n<p><strong>49&#8242; <\/strong>Wieder Pfosten, Herrgottnochmal! Morgan lenkt eine flache Hereingabe von O&#8217;Reilly an den Pfosten. Morgan ist nach der Halbzeit f\u00fcr Cheney gekommen.<\/p>\n<p><strong>Halbzeit 0:0<\/strong> \u00dcberraschender Verlauf, die USA sind deutlich \u00fcberlegen, kommen immer wieder zu Chancen, anfangs im Minutentakt. Rapinoe, Lloyd, Cheney und Wambach sind heute starke Individualisten, kombinieren sich aber auch gut \u00fcber die Fl\u00fcgel durch. Blo\u00df das Tor fehlt. Japan hingegen wirkt versch\u00fcchtert. Die Abwehr steht manchmal zu tief, manchmal l\u00e4sst sich die ganze Viererkette zur Grundlinie ziehen, dann ist der R\u00fcckraum total frei. Am Spiel aktiv teilgenommen haben die Japanerinnen erst nach 30 Minuten, dann konnte man erkennen, wie gef\u00e4hrlich sie \u00fcber die 10er-Position kommen k\u00f6nnen. Man sieht aber auch, dass sie sich immer spielerisch befreien wollen. Das ist wichtig: Stiltreue.<\/p>\n<p>Sehr gutes Spiel, zu einem \u00fcberragenden kann es noch werden. Dazu m\u00fcsste aber Japan gleichwertiger werden.<\/p>\n<p><strong>42&#8242; <\/strong>Der Reporter Bernd Schmelzer sagt: &#8222;Hope Solo hat noch bis eine Stunde vor Anpfiff getwittert. Das muss man sich mal vorstellen.&#8220; Muss man den Begriff nicht den Leuten erkl\u00e4ren? Der durchschnittliche ARD-Zuschauer k\u00f6nnte das f\u00fcr eine Anz\u00fcglichkeit halten.<\/p>\n<p><strong>40&#8242; <\/strong>Ich kann mich t\u00e4uschen, aber dieses WM-Finale ist ein bisschen fairer als das im letzten Jahr.<\/p>\n<p><strong>36&#8242;<\/strong> Endlich! Endlich wird Bibiana Steinhaus gelobt. Wie lange wollte uns die ARD noch warten lassen?<\/p>\n<p><strong>34&#8242; <\/strong>Starker Header von Cheney landet auf dem Tordach.<\/p>\n<p>Aus dem Wissensgebiet Druck: &#8222;<em>Solo, Wambach, Rapinoe &amp; Boxx all play on the same US pro team \u2013 Magicjack. Stadium capacity? 1,500!<\/em>&#8220; (via <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/darrenrovell\/status\/92671266049376256\">@darrenrovell<\/a>, einem amerikanischen Sportjournalisten)<\/p>\n<p><strong>31&#8242; <\/strong>Japan spielt auch mit. Klasse durchgesteckt, aber f\u00fcr Ohno ist der Winkel zu spitz. Kein Problem f\u00fcr Solo.<\/p>\n<p><strong>28&#8242;<\/strong> Klasse Tempofu\u00dfball der USA. Jetzt zimmert Wambach den Ball von der Strafraumkante mit links an die Latte.<\/p>\n<p><strong>19&#8242;<\/strong> &#8222;Happy Birthday, Angela!&#8220; steht auf einem Transparent im Fan-Block. Ist Kristina Schr\u00f6der auch da?<\/p>\n<p><strong>17&#8242; <\/strong>Das Angriffsrecht hat zurzeit alleinig die USA. M\u00fcsste schon l\u00e4ngst 2:0 stehen.<\/p>\n<p>Aus den Kommentaren: Kenji Yuasa ist ein japanischer Fu\u00dfballtrainer und Fu\u00dfballjournalist. Hat 1981 Trainerlizenz an der K\u00f6lner Sporthochschule gemacht.<\/p>\n<p>Danke.<\/p>\n<p><strong>12&#8242;<\/strong> Rapinoes Chance. Daneben.<\/p>\n<p><strong>11&#8242;<\/strong> Rebound f\u00fcr Lloyd, aus 13 Metern knapp dr\u00fcber.<\/p>\n<p><strong>10&#8242; <\/strong>Deutlich mehr Support f\u00fcr die USA. Im Stadion und <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/swish41\/status\/92668218438725632\">woanders<\/a>.<\/p>\n<p><strong>8&#8242;<\/strong> Noch mal eine USA-Chance \u00fcber links: Rapinoe flankt auf Cheney, deren Volley geht knapp am kurzen Pfosten vorbei.<\/p>\n<p><strong>1&#8242; <\/strong>Nach 15 Sekunden erste Chance f\u00fcr die USA: Cheney dr\u00fcckt ihre Gegenspielerin zur Seite, scheitert am kurzen Eck.<\/p>\n<p><strong>20:40<\/strong> Kenji Yuasa: &#8222;Japan war bis zur WM 2011 ein \u00e4ngstliches Team. Eigene Entscheidungen zu treffen, Verantwortung auf dem Platz zu \u00fcbernehmen, entspricht nicht japanischer Mentalit\u00e4t.&#8220; (via @sportschau_wm11)<\/p>\n<p>Wenn ich jetzt nur noch w\u00fcsste, wer Kenji Yuasa ist &#8230;<\/p>\n<p><strong>20:37 <\/strong>Im ARD-Vorbericht war einiges zu erfahren \u00fcber Bibiana Steinhaus, die Finalschiedsrichterin aus Deutschland, etwas \u00fcber die anwesenden deutschen Nationalspielerinnen, es fielen ein paar Worte zu Angela Merkel. \u00dcber Japan hingegen nichts Nennenswertes.<\/p>\n<p><strong>20:34<\/strong> Wem Schlussfeiern nichts sagen, f\u00fcr den haben wir zur \u00dcberbr\u00fcckung noch ein paar sportliche Highlights aus dem Frauenfu\u00dfball:<\/p>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"540\" height=\"390\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/JfZhssTH2nw?version=3&amp;hl=de_DE\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><\/object><\/p>\n<p><strong>20:30<\/strong> Einmarsch der Fischer-Ch\u00f6re<\/p>\n<p><strong>20:28<\/strong> &#8222;Fr\u00f6hliche Stimmung im Stadion, aber nicht ausgelassen&#8220;, skypet mir gerade Christian Spiller. &#8222;Viele amerikansiche Fans mit Kriegsbemalung.&#8220; Netzer und Delling sollen auch dort sein.<\/p>\n<p><em>Die Aufstellungen<\/em><br \/>\n<strong>Japan<\/strong>: Kaihori &#8211; Kinga, Iwashimizu, Kumagai, Sameshima &#8211; Sakaguchi, Sawa &#8211; Ohno, Miyama &#8211; Kawasumi, Ando<br \/>\n<strong>USA<\/strong>: Solo &#8211; Krieger, Buehler, Rampone, LePeilbet &#8211; O&#8217;Reilly, Lloyd, Boxx, Rapinoe &#8211; Cheney, Wambach<\/p>\n<p>F\u00fcr die USA r\u00fcckt die Edeljokerin Rapinoe in die Startelf, die nach ihren Einwechslungen gegen Brasilien und Frankreich je ein Tor vom linken Fl\u00fcgel aus vorbereitet hat. Weichen muss Amy Rodriguez.<\/p>\n<p>Edeljokerin \u2013 ist das noch Deutsch? Hatte kurz \u00fcberlegt, ob ich das Wort verwenden soll.<\/p>\n<p>allesaussersport <a href=\"http:\/\/www.allesaussersport.de\/archiv\/2011\/07\/17\/gastgeblogge-frauen-fusball-wm-2011-finale-japan-%E2%80%93-usa\/\">bloggt auch live<\/a>, allerdings heute ohne Hundenahrung, stattdessen (wohl) mit Anke Groener. Wir empfehlen auch den <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/sportschau_wm11\">Twitter-Account der Sportschau<\/a>. Und aus dem Waldstadion in Frankfurt <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/zeitonlinesport\">twittert<\/a> unser Reporter Christian Spiller.<\/p>\n<p><em>Vorbemerkung<\/em><\/p>\n<p>Sch\u00f6ner, weil gegens\u00e4tzlicher, kann ein Finale nicht sein. USA gegen Japan ist das Duell Alt gegen Neu, Athletik gegen Spielwitz, Spirit gegen Taktik, Gro\u00df gegen Klein. Zwei Fu\u00dfballkulturen prallen aufeinander. Die WM war sportlich durchwachsen, aber auf das Endspiel darf man sich freuen.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite die USA, eine der f\u00fcnf gro\u00dfen traditionellen Bastionen des Frauenfu\u00dfballs. Keine der vier anderen, Norwegen, China, Brasilien und Deutschland, hat es bis ins Halbfinale geschafft. Auch der Weg der Amerikanerinnen nach Frankfurt war holprig. Fast w\u00e4ren sie sogar in der Qualifikation ausgeschieden. In der Vorrunde unterlagen sie den Schwedinnen, im Halbfinale gegen Frankreich wackelten sie zwischenzeitlich ordentlich. Im Viertelfinale lagen sie bis zur 122. Minute gegen Brasilien zur\u00fcck. Aber sie haben alle R\u00fcckschl\u00e4ge \u00fcberwunden. Genau das, betonen die Spielerinnen, macht ihre St\u00e4rke aus. Der Glaube an die eigene St\u00e4rke, der Spirit, ist ihr gr\u00f6\u00dfter Trumpf.<\/p>\n<p>Torsch\u00fctzin war Abby Wambach (sprich &#8222;Wommb\u00e4ck&#8220;, das Streiflicht hat gestern das lautmalerische Potenzial dieses Namens herausgestellt). Sie repr\u00e4sentiert das Spiel der USA. 1,81 Meter gro\u00df, geht sie keinem Zweikampf aus dem Weg, vor allem keinem Kopfball. Ihr 2:1 gegen Frankreich, als sie einen Eckball mit dem Sch\u00e4del versenkte, war &#8222;<em>man like<\/em>&#8222;: langer Anlauf, gutes Timing, kraftvoller Absprung. Dass sie dabei gegen den Pfosten sprang, machte ihr nichts aus. &#8222;Hat sich gut angef\u00fchlt&#8220;, sagte sie.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfere Verdienst der schwedischen Trainerin Pia Sundhage ist: Sie hat der Mannschaft den Spa\u00df am Spiel zur\u00fcck gebracht. Im Training wird gelacht. Doch taktisch spielt die Mannschaft wie eh und je. Trotz aller Modernisierungsversuche durch  Sundhage spielen die USA <em>Kick &amp; Rush<\/em>. Eine schl\u00e4gt das Ei nach vorne, Abby f\u00e4ngt es. Sie wissen das selbst und empfinden es als Mangel. Aber so leicht lassen sich Wurzeln nicht kappen. Au\u00dferdem hat es ja Erfolg, heute vielleicht zum letzten Mal auf diese Art.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite Japan, eine Mannschaft, die vor dem Turnier kaum jemand auf der Rechnung hatte (falls doch, bitte melden, aber mit Beleg). Die Mannschaft von Norio Sasaki hat w\u00e4hrend des Turniers gezeigt, wie attraktiv und gut Frauenfu\u00dfball sein kann. Sie lassen den Ball laufen, bieten der Ballf\u00fchrenden meist mehrere Anspieloptionen, sind technisch durchweg beschlagen. Und sie wissen auch zu verteidigen, auch hohe Flanken. Das 3:1 im Halbfinale gegen Schweden war ein Meisterst\u00fcck, der Gegner kam selten an den Ball, das Ergebnis ist der \u00dcberlegenheit der Japanerinnen nicht gerecht geworden. Es ist zu hoffen, dass Silvia Neid am Mittwoch ganz genau hingesehen hat. Erfolgreicher Fu\u00dfball l\u00e4sst sich auch spielen. (Und von den Amerikanerinnen kann man vielleicht was in Sachen Lockerheit lernen.)<\/p>\n<p>In Japan hat Frauenfu\u00dfball wenig bis keine Tradition, wenig bis keine Bedeutung. Von wem haben die Japaner ihr Erfolgsmodell kopiert? Von den M\u00e4nnern wohl, und zwar von ganz bestimmten. Das Etikett &#8222;Barca des Frauenfu\u00dfballs&#8220; ist nicht \u00fcbertrieben. Halt, es fehlen den Japanerinnen die herausragenden Solisten. Bis auf Homare Sawa, die 32-j\u00e4hrige Regisseurin lenkt das Spiel aus der Mitte und st\u00f6\u00dft auch immer wieder in den Strafraum vor. Vier Tore hat sie erzielt, drei davon \u00fcbrigens mit dem Kopf.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Motivation zieht die Mannschaft aus Fukushima. Angeblich zeigt der Trainer regelm\u00e4\u00dfig Videos von der Katastrophe. Nach dem Spiel bedankt sich die Mannschaft bei &#8222;der Welt&#8220; immer mit einem Transparent.<\/p>\n<p>Ich habe Japan in der Vorrunde gegen Mexiko im Stadion gesehen und war sehr angetan. Dachte aber, dass sie gegen k\u00f6rperlich \u00fcberlegene Mannschaften den K\u00fcrzeren ziehen. Irrtum. Die USA habe ich zwei Mal in Dresden gesehen, gegen Nordkorea und im Viertelfinale vor einer Woche. Mit dem Ausgleich gegen Brasilien in der Nachspielzeit haben die US-Guys ihren Colt gez\u00fcckt.<\/p>\n<p>Mein Tipp: 2:1 f\u00fcr Japan.<\/p>\n<p><em>Ab 20 Uhr wird hier live gebloggt, wir freuen uns auf Ihre Kommentare, Sie k\u00f6nnen jetzt schon loslegen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr gutes Endspiel, hochdramatisch, temporeich, Werbung f\u00fcr den Frauenfu\u00dfball, das Finale war, was selten vorkommt, der sportliche H\u00f6hepunkt des Turniers. Japan ist ein \u00fcberraschender und verdienter Weltmeister. Mit ihrem neuen Stil haben die Asiatinnen Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt, die der Weiterentwicklung dieses Sports dienen werden. K\u00f6rperliche \u00dcberlegenheit muss im Frauenfu\u00dfball nicht der alles entscheidende Faktor sein. 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