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Nazis gegen Hollywood: Bombendrohung wegen Tarantino-Film

Vor einigen Wochen, am 23. August, ging in einem Kino in Hoyerswerda eine Drohung ein mit der Forderung, „Inglorious Basterds“ von Quentin Tarantino abzusetzen. „Wenn der Film nicht abgesetzt wird, fliegt die Bude in die Luft”, so zitiert der Kinobesitzer den Anrufer nach einem Bericht des Wochenkuriers. (Leider ist der Artikel nicht mehr online, daher ein Link zum NPD-Watchblog). Der Vorfall zeigt, was passiert, wenn die Zivilgesellschaft vor Bedrohungen durch Neonazis einknickt.

Gefällt Neonazis überhaupt nicht - Tarantinos Anti-Nazi-Film
Gefällt Neonazis überhaupt nicht - Tarantinos Anti-Nazi-Film

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Auf die Plätze, fertig, los…

Mit einer breit angelegten Aktion des zivilen Ungehorsams wollen hunderte Leipziger Bürger am Samstag einen Naziaufmarsch in ihrer Stadt verhindern. Das Konzept ist nicht neu, hat sich aber in der Vergangenheit als äußerst wirksam erwiesen: Hinsetzen, Blockieren, sitzen bleiben.

Hinsetzen gegen Nazis heißt es am Wochenende in Leipzig
Hinsetzen gegen Nazis heißt es am Wochenende in Leipzig

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13 Prozent Neue-Rechte-Fans bei Bundeswehr-Studenten

Laut einem „Spiegel“- Bericht hegt jeder achte Bundeswehr-Student Gedankengut, das der Neuen Rechten zuzuordnen sei. Bei einer Befragung an den Universitäten der Bundeswehr in München und Hamburg äußerten demnach 13 Prozent der Studenten Zustimmung zu Politikzielen der „Neuen Rechten“, wie das Nachrichtenmagazin am Samstag berichtete. Weiter„13 Prozent Neue-Rechte-Fans bei Bundeswehr-Studenten“

 

Update: Gewaltaufrufe unter Polizeischutz

Update: Das Apabiz die Original-Redebeiträge der Neonazis aufgeschrieben und veröffentlicht. Hier kann alles nachgelesen werden.

Am vergangenen Samstag marschierten rund 750 Neonazis aus ganz Deutschland durch Berlin-Mitte. Grund war ein Brandanschlag auf eine Berliner Nazi-Kneipe. Dass es sich laut Polizei beim Tatmotiv lediglich um Rache von unpolitischen Gästen des Lokals handelte, die dort verprügelt wurden, störte die Rechtsextremisten nicht. Sie protestierten auch ohne Anlass „gegen linke Terrorbanden“. Unter den Augen der Polizei wurde dabei mehrfach zu Gewalt gegen vermeintliche Gegner der Rechtsextremen aufgerufen. Über den Lautsprecherwagen verlasen die Neonazis Namen und Privatadressen von Journalisten, Gewerkschaftern und Mitarbeitern der Berliner Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (MBR). Die Betroffenen wollen jetzt gerichtlich gegen die Drohungen vorgehen. Sie kritisieren gleichzeitig die Polizei, die trotz Hinweisen nicht eingriff.

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Die Wahrheit einfach ausblenden – Wie Nazis sich als Opfer geben

Neonazis geben sich gerne als Opfer. Die „Systempresse“, die Polizei, die „gewalttätige Antifa“ – Alle wollen sie den armen „Nationalen Sozialisten“ etwas Böses. Nach einem Brandanschlag mit drei Verletzten auf eine rechtsextreme Szenekneipe in Berlin schlugen die Wellen hoch. Neonazis sahen darin sofort einen geplanten Angriff von „Linksextremisten“. Solidaritätskundgebungen in mehreren Städten folgten. Doch jetzt kam heraus, dass die Behauptungen der Neonazis allesamt erfunden waren. Die Täter sind gefasst und haben mit der linken Szene rein gar nichts zu tun. Ein peinliches Dilemma für den „Nationalen Widerstand“. Trotzdem wollen die Rechtsextremisten heute in Berlin gegen „linke Gewalt“ aufmarschieren. Und die Pressemitteilung der Polizei? Ganz klar: eine Fälschung für die Systempresse. Weiter„Die Wahrheit einfach ausblenden – Wie Nazis sich als Opfer geben“

 

Der Neonazi-Wachmann in der U-Bahn

Ein Funktionär der rechtsextremen NPD, der durch rassistische Äußerungen aufgefallen ist, hat wegen seiner politischen Gesinnung seinen Job bei einer Sicherheitsfirma verloren, die im Auftrag der BVG in U-Bahnen und Bussen eingesetzt war. Dem Unternehmen GSE-Protect war von der politischen Laufbahn ihres Mitarbeiters Thomas Vierk angeblich nichts bekannt. Auf Nachfrage zeigte sich die Firma überrascht. Am Montag wurde der Rechtsextremist entlassen.

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Im Harz alles beim Rechten

Mit dem Motto „Einfach liebenswert“ wirbt die Stadt Bad Lauterberg im Landkreis Osterode am Harz für ihre Reize. Denn als staatlich anerkannter Kurort und Kneipp Heilbad mit seinen etwa 13.000 Einwohnern ist das Harzstädtchen ein beliebtes Ausflugsziel. Mit einem kleinen Ortskern mit Gässchen, Winkeln und Fachwerkhäusern gilt die Stadt als eines der touristischen Ziele in Niedersachsen. Doch nicht nur bei Touristen erfreuen sich Bad Lauterberg und der Südharz wachsender Beliebtheit, auch Mitglieder der rechtsextremen Szene fühlen sich hier offenbar so wohl, dass sie seit 2002 teilweise systematisch in die Region ziehen.

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