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Neonazis wollen in den Fürther Stadtrat

Neonazis verteilen rassistische Flyer in der Fürther Innenstadt © Timo Müller
Neonazis verteilen rassistische Flyer in der Fürther Innenstadt © Jonas Miller

Am 16. März 2014 sind in Fürth Stadt­rats­wah­len. Par­tei­en und Or­ga­ni­sa­tio­nen, die bis­lang über kein Stadt­rats­man­dat ver­fü­gen, müs­sen bis An­fang Fe­bru­ar knapp 400 Un­ter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten sam­meln, um bei den Wah­len an­zu­tre­ten. Die Für­ther Neo­na­zis ver­su­chen unter dem Namen „Bür­ger­initia­ti­ve so­zia­les Fürth“ (BiSF), diese Hürde zu über­sprin­gen. Weiter„Neonazis wollen in den Fürther Stadtrat“

 

Neonazis bedrohen alternative Projekte

Farbanschläge auf Fürther Infoladen (links) und Münchner Hausprojekt(rechts).Fotos: Infoladen Benario / anonym (Creative Commons)
Farbanschläge auf Fürther Infoladen (links) und Münchner Hausprojekt (rechts) © Infoladen Benario / anonym (Creative Commons)

Immer brutaler und hinterhältiger agieren bayerische Neonazis wenn es um das Bedrohen, Einschüchtern und Ausschalten vermeintlicher politischer Gegner geht. War früher noch das Stereotyp vom Springerstiefel tragenden Glatzkopf verbreitet, der betrunken Migranten und Punks anpöbelt, zeichnet sich seit einiger Zeit eine Reihe von brutalen körperlichen Angriffen auf Journalisten, Antifaschisten und alle anderen, die nicht ins neonazistische Weltbild passen, ab.

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Neue Gefahr: Neonazis geben sich als Journalisten aus

In Berlin weisen sich am 1. Mai mehrere rechtsextreme Fotografen mit Presseausweisen aus, Foto: Publikative.org
In Berlin weisen sich am 1. Mai mehrere rechtsextreme Fotografen mit Presseausweisen aus © Publikative.org

Journalisten sind für Neonazis nicht nur ein erklärtes Feindbild. Gerade in der letzten Zeit geben sich Rechtsextremisten immer öfter als Journalisten aus, um einerseits Fotos für „Anti-Antifa-Karteien“ anfertigen zu können und anderseits Journalisten einschüchtern und an ihrer Arbeit hindern zu können. Der DJV zeigt sich alarmiert. Weiter„Neue Gefahr: Neonazis geben sich als Journalisten aus“

 

Die NPD als Anti-Antifa

Ein Neonazi fotografiert Gegendemonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch im westfälischen Soest im Feburar 2011 © Roland Geisheimer/attenzione
Ein Neonazi fotografiert Gegendemonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch im westfälischen Soest im Feburar 2011 © Roland Geisheimer/attenzione

Immer wieder bedrohen Neonazis engagierte Menschen. Die Szene versucht so ein Klima der Angst zu etablieren, um Aktionen gegen Rechtsextremismus im Keim zu ersticken. Nun beteiligte sich auch ein NPD-Kreisverband an einem Outing – sogar mit Rückendeckung aus der Parteizentrale aus Berlin.

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Braune „Äffchen-Fraktion“ – eine schlagfertige Gruppe fürs Grobe

Gewaltbereite Neonazis liefern sich am 1. Mai Auseinandersetzungen mit der Polizei in Dortmund und versuchen Polizeiketten zu durchbrechen (Symbolbild) © Max Bassin
Gewaltbereite Neonazis liefern sich am 1. Mai Auseinandersetzungen mit der Polizei in Dortmund und versuchen Polizeiketten zu durchbrechen (Symbolbild) © Max Bassin

Bei Demonstrationen soll die „Äffchen-Fraktion“ dafür zuständig sein Druck auf die Polizei aufzubauen und gezielt Linke anzugreifen. Kurzum: eine Gruppe für das „Grobe“. Die Staatsanwaltschaft Koblenz rechnet Neonazis aus den Reihen des verbotenen rheinland-pfälzischen Aktionsbüro Mittelrhein zu deren Mitgliedern. Aber auch Rechte aus Pulheim und Köln sollen zu den „Äffchen“ gehören. Auf deren Internetseiten wird Antifaschisten offen gedroht und ein Lokalpolitiker mit Foto, Telefonnummer und vollständiger Adresse „geoutet“. Der zuständige Staatsschutz in Köln äußert sich hierzu nicht konkret. Weiter„Braune „Äffchen-Fraktion“ – eine schlagfertige Gruppe fürs Grobe“

 

Nach Polizeirazzia bei Nazi: Terroraufruf und Bombenbauanleitung immer noch online

Screenshot des "Trutube"-Profils von "Volksfunk"
Screenshot des „Trutube“-Profils von „Volksfunk“

Christian B. agierte mutmaßlich jahrelang unter dem Pseudonym  „Volksfunk“ in verschiedenen sozialen Netzwerken. Am Dienstag durchsuchte die Polizei seine Wohnung in Homburg (Saarland). Seine mutmaßliche Anleitungen zum Bombenbau und Terroraufrufe stehen immer noch online. Weiter„Nach Polizeirazzia bei Nazi: Terroraufruf und Bombenbauanleitung immer noch online“

 

Anti-Antifa Nürnberg: Bedrohungen, Angriffe, Anschläge

Schriftzug der "Anti- Antifa Nürnberg" (AAN) © Screenshot /TM
Schriftzug der „Anti- Antifa Nürnberg“ (AAN) © Screenshot

Seit dem 26. November 2011 setzen mittelfränkische Neonazis ihre Serie von Anschlägen auf das Eigentum von Nazigegner in Mittelfranken fort. Betroffen sind vornehmlich Autos, Wohnhäuser und Infoläden. Anschläge und körperliche Übergriffe seitens der Neonazis sind in Nordbayern keine Seltenheit. Hinter der „Feindaufklärung“ steckt eine konspirativ arbeitende Gruppe: Die Anti-Antifa Nürnberg
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Versicherung kündigt Jugendzentrum nach rechtsextremen Brandanschlägen

Erst tauchte das gebäude auf einer Naziwebseite als "gutes Anschlagsziel" auf, dann folgten die Brandanschläge

Im Jahr 2011 wurde das Britzer Kinder- und Jugendzentrum der Falken zweimal Ziel von Brandanschlägen von Nazis. Nur eine Nacht vorher übernachtete dort eine Falken-Kindergruppe und kurz zuvor eine Gruppe der israelischen Partnerorganisation. Jetzt kam die Kündigung der Versicherung sollte nicht ein sehr teurer neuer Zaun gebaut werden. Die Falken bitten daher auf einer Aktionswebseite gemeinsam mit Prominenten um Unterstützung. Weiter„Versicherung kündigt Jugendzentrum nach rechtsextremen Brandanschlägen“