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Konsequenter gegen Nazi-Hetz-Webseite vorgehen

Screenshot eines inzwischen gelöschten Artikels mit Mordrohungen auf der Webseite

Die Homepage von NW-Berlin ist die wichtigste Seite der rechtsextremen Szene Berlins und erfüllt informative, koordinatorische, ideologische und rekrutierende Zwecke wie die Mobilisierung von Aufmärschen, die Verleumdung und Veröffentlichung von Namen und Adressen politischer GegnerInnen und den Aufruf zu Angriffen gegen diese. Inhaltliche dominieren die Themen Rassismus, Anti-Antifa, rechtsextreme Geschichtspolitik sowie nationalsozialistische Ideenbildung. Weiter„Konsequenter gegen Nazi-Hetz-Webseite vorgehen“

 

„Wir werden das nicht weiter mit anschauen“

Wie berichtet, gibt es derzeit im Berliner Bezirk Neukölln eine Welle von Nazi-Aktivitäten. Wie jetzt bekannt wurde, hatte die Polizei einige der angegriffenen Kneipen und Galerien sogar vor den Neonazis gewarnt. Die Läden werden alle im Internet auf einer Anti-Antifa-Liste als Angriffsziele aufgelistet. Erfreulicherweise Demonstrierten am Sonntag trotz Schneesturms rund 1000 Menschen im Bezirk gegen rechte Gewalt.

Hier ein spannendes Audio-Feature zum Thema:

Nazigewalt in Neukölln von MotorFM
(zum Download rechter Klick „Datei speichern unter“)

 

Update: Gewaltaufrufe unter Polizeischutz

Update: Das Apabiz die Original-Redebeiträge der Neonazis aufgeschrieben und veröffentlicht. Hier kann alles nachgelesen werden.

Am vergangenen Samstag marschierten rund 750 Neonazis aus ganz Deutschland durch Berlin-Mitte. Grund war ein Brandanschlag auf eine Berliner Nazi-Kneipe. Dass es sich laut Polizei beim Tatmotiv lediglich um Rache von unpolitischen Gästen des Lokals handelte, die dort verprügelt wurden, störte die Rechtsextremisten nicht. Sie protestierten auch ohne Anlass „gegen linke Terrorbanden“. Unter den Augen der Polizei wurde dabei mehrfach zu Gewalt gegen vermeintliche Gegner der Rechtsextremen aufgerufen. Über den Lautsprecherwagen verlasen die Neonazis Namen und Privatadressen von Journalisten, Gewerkschaftern und Mitarbeitern der Berliner Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (MBR). Die Betroffenen wollen jetzt gerichtlich gegen die Drohungen vorgehen. Sie kritisieren gleichzeitig die Polizei, die trotz Hinweisen nicht eingriff.

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