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Antisemitische Hetze gegen BVB-Star Mario Götze

Die inzwischen gelöschte Hetz-Seite gegen Mario Götze © Screenshot
Die inzwischen gelöschte Hetz-Seite gegen Mario Götze © Screenshot

„Judensohn“, „Judas“, „Verräter“ –  als bekannt wurde, dass der Fußball-Nationalspieler Mario Götze von Borussia Dortmund zum Ligaprimus und -konkurrenten FC Bayern wechseln würde, löste dies große Enttäuschung und Wut bei den Anhängern des Ruhrgebietsvereins aus. Neben wüsten Beschimpfungen und Gewaltandrohungen, findet sich zahlreiche antisemitische Hetze gegen den Spieler im Netz. Weiter„Antisemitische Hetze gegen BVB-Star Mario Götze“

 

Völkisches Treffen im „Deutschen Haus“

Proteste gegen "Ludendorffer" in der Lüneburger Heide © Julian Feldmann
Proteste gegen „Ludendorffer“ in der Lüneburger Heide © Julian Feldmann

Der völkisch-antisemitische „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff)“ (BfG) hat in Dorfmark in der Lüneburger Heide seine alljährliche „Ostertagung“ mit zahlreichen Vorträgen veranstaltet. Mit dabei auch die bekannte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel. Weiter„Völkisches Treffen im „Deutschen Haus““

 

Stadt Trier: lernresistent im Umgang mit Neonazis?

Stellt dieser Pullover ein nichtgeahndeten Verstoß gegen Versammlungsauflagen dar? © Max Bassin
Stellt dieser Pullover ein nichtgeahndeten Verstoß gegen Versammlungsauflagen dar? © Max Bassin

27. Januar, 20. April und 9. November – Neonaziveranstaltungen an geschichtsträchtigen Daten sind keine Seltenheit. Auch in Trier veranstaltete die NPD Kundgebungen an diesen Tagen, was Bevölkerung und Stadtverwaltung nicht verborgen blieb. Schnell wurden Rufe nach staatlichem Einschreiten laut. Die Stadt Trier reagierte unterschiedlich mit Verboten und zeitlichen Verlegungen. Erfolgreich war sie am 9. November jedoch nie. Gerichte bemängelten die Argumentation der Stadt und hoben ausgesprochene Verbote bzw. Verschiebungen mehrmals auf – ein Blick auf die Gründe einer gescheiterten Verbotspolitik. Weiter„Stadt Trier: lernresistent im Umgang mit Neonazis?“

 

Fairplay zur EM 2012 – Auf dem Rasen und in der Gesellschaft

Die Welt schaut in den nächsten Wochen der EM 2012 ganz genau auf die Gastgeberländer Polen und Ukraine. Doch im Blick hat sie nicht nur „das Runde und das Eckige“. Auch Themen wie Diskriminierung und Korruption stehen im Fokus. Fußball könnte in der Gesellschaft mehr bewegen – wären sich die Organisatoren ihrer Verantwortung bewusst. Weiter„Fairplay zur EM 2012 – Auf dem Rasen und in der Gesellschaft“

 

„Der Jude an sich“ und die Piratenpartei

Mit einem merkwürdigen Tweet hat der Piratenpolitiker Kevin Barth eine neue Debatte über antisemitische Tendenzen in der Piratenpartei ausgelöst. In dem Posting schreibt Barth, dass er „den Juden an sich unsympatisch“ (sic!) findet und schimpft über die „israelische Kackpolitik“. In einer noch unglücklicher formulierten (und inzwischen wieder gelöschten) Stellungnahme auf seinem Blog betonte er anschließend, er wolle „niemals die Verantwortung“ für die NS-Vergangenheit Deutschlands übernehmen. Mitglieder der Piratenpartei waren schon mehrfach durch antisemitische Ausfälle in die Kritik geraten. Zuletzt wurde das antisemitisch konnotierte Kraken-Bild gegen das ACTA-Gesetz scharf kritisiert. Weiter„„Der Jude an sich“ und die Piratenpartei“

 

Expertengremium zu Antisemitismus kritisiert Fixierung auf muslimischen Judenhass

Alltäglicher Antisemitismus - Polizisten auf einem verwüsteten jüdischen Friedhof 2008 in Berlin © getty

Ein Expertengremium Antisemitismus, dessen Bericht noch in diesem Jahr erwartet wird, hält den Judenhass deutscher Rechtsextremisten für das größere Problem. Weiter„Expertengremium zu Antisemitismus kritisiert Fixierung auf muslimischen Judenhass“

 

Erneute Schändung von Friedhof für NS-Opfer in Nordhausen

Alltäglicher Antisemitismus - Polizisten auf einem verwüsteten jüdischen Friedhof 2008 in Berlin © getty

Immer wieder werden jüdische Friedhöfe und Gedenkstätten für NS-Opfer von rechtsextremen Tätern geschändet und damit die Würde der Opfer in einem erheblichen Maße beschädigt. Allein 2010 gab es nach Berichten des Tagesspiegel 41 Angriffe auf jüdische Friedhöfe, von denen allerdings nur 4 Taten aufgeklärt werden konnten. Diese Zahlen sind bundesweit erhoben wurden. In Nordhausen, einer Stadt in Nordthüringen, kommt es ebenfalls zu regelmäßigen Schändungen des immer gleichen Ehrenfriedhofes, auf dem mehr als 2.000 NS-Opfer bestatten wurden, die als KZ-Häftlinge in den Lagern des KZ-Mittelbau ums Leben kamen oder als Zwangarbeiter in der Region ausgebeutet wurden. Weiter„Erneute Schändung von Friedhof für NS-Opfer in Nordhausen“

 

Neonazis stürmen auf Holocaustmahnmal-Gelände

Kundgebungsanmelder Sebastian Schmidtke (Mitte) hier bei einer NPD-Veranstaltung im Januar 2011 © Matthias Zickrow

Am Rande einer rechtsextremen Kundgebung vor der Österreichischen Botschaft kam es am Samstagnachmittag in Berlin zu einem Zwischenfall. Als die Rechten gegen 15.15 Uhr vom Veranstaltungsort abzogen, stürmten in Höhe Ebert- Ecke Hannah-Arendt-Straße plötzlich zwölf Neonazis in das Stelenfeld des Holocaustmahnmals. Polizisten, die die Gruppe zur U-Bahn begleiten sollten, konnten sie zurück auf den Gehweg drängen. Eskortiert von der Polizei, zerstreute sich die Gruppe schließlich in Richtung Hauptbahnhof und Bahnhof Friedrichstraße. Weiter„Neonazis stürmen auf Holocaustmahnmal-Gelände“