Um gegen den sich manifestierenden Normalzustand rassistischer Gewalt in Deutschland zu protestieren und die Geflüchteten vor Ort zu unterstützen fanden sich vergangenen Montag etwa 2500 Demonstrierende am Bahnhof Dresden Mitte zusammen, um unter dem Motto „open your mind – stop racism“ zu demonstrieren. Am Rande und im Nachgang der Demonstration kam es erneut zu rechten Angriffen. Die Polizei reagierte kaum. Weiter„Rechte Gewalt und Eingriffe in die Pressefreiheit in Dresden“
In Dresden wurde kurzfristig eine neue Zeltstadt für Flüchtlinge errichtet. Bereits vor der Anreise kam es zu extrem rechten Protesten. Die Polizei konnte die Eskalation der Proteste nicht verhindern und hatte die aggressiven Neonazis kaum im Griff. Weiter„Polizei lässt rassistische Proteste in Dresden eskalieren“
Das „Refugee Struggle Camp“, das seit Samstag auf dem Dresdner Theaterplatz stand, wurde heute geräumt. Um acht Uhr morgens verkündete die Polizei, was bereits gestern angekündigt und nur eine Frage der Zeit war. Ein Gericht hat nun darüber entschieden, dass die Versammlung als Kundgebung zwar genehmigt, das Schlafen in Zelten, die Dixi-Toiletten und das Equipment für Küche, Informationstisch und weiteres jedoch abtransportiert werden müsse. Damit verschwindet ein nur kurz sichtbares Zeichen der Solidarität mit Geflüchteten, das Aktivisten als Antwort auf Pegida und staatliche Asylpolitik aufgebaut haben. Weiter„Dresden: Räumung des Refugee Struggle Protestcamps nach Angriffen von PEGIDA“
„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.“ Nachdem bei einer „Pegida“-Demo die Situation eskalierte und das selbsternannte Volk mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund durch ein Kaufhaus jagte, könnte das Zitat von der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann kaum aktueller sein. Auch am kommenden Montag gehen wieder an zahlreichen Orten Menschen gegen „Pegida“ und deren Ableger auf die Straße. Weiter„„PEGIDA“, eine unendliche Geschichte?“
Ein Filmteam von Panorama war bei der „Pegida“-Demonstration vor Ort und veröffentlichte nun die Interviews ungeschnitten. Ein interessanter Einblick in Beweggründe der Demonstranten in Dresden: Wenig „Abendland“ und viel „Ausländer“. Weiter„Wenn die „Pegida“-Demonstranten ausführlich zu Wort kommen…“
Zum neunten Mal kamen am vergangenen Montag Menschen unter dem Label „Pegida“ in Dresden zusammen. Rund 15.000 waren es diesmal. Von Sarrazin über die AfD bis hin zu „HoGeSa“ hat dieser Protest seine Vorläufer: Denn neu sind die Inhalte nicht, die große Zahl an Menschen, die dies auf die Straße trägt, allerdings schon. Weiter„Sarrazin, AfD, HoGeSa, Pegida“
Rund 7.500 Menschen demonstrierten am Montag in Dresden auf der „PEGIDA“-Demo, Foto: Felix M. Steiner
In Dresden demonstrieren Tausende gegen eine vermeintliche Islamisierung. Der Politik trauen sie nicht, mit Medien reden sie nicht, aber im Recht sind sie ganz sicher. Weiter„PEGIDA: Wer ist hier das Volk?“
In der sechsten Woche in Folge fand am Montag der Marsch der „Pegida“-Gruppe in Dresden statt. Jede Woche wurden es mehr – dieses Mal folgten 5500 Menschen dem Aufruf, darunter auch zahlreiche Neonazis. Weiter„5500 Menschen bei rassistischem „Pegida“-Protest in Dresden“
Trotz umfangreichem Wahlkampf ist die NPD in Sachsen aus dem Landtag geflogen.
Nach zehn Jahren fliegt die NPD aus dem Sächsischen Landtag. Beim vorläufigen Endergebnis fehlen der Partei rund 800 Stimmen, um die Fünfprozenthürde zu überspringen. Für die Bundespartei ist das Ergebnis eine Katastrophe. Sie muss um ihre finanzielle Existenz bangen. Weiter„Sachsen-NPD am Ende“
Anlässlich des Jahrestages des Volksaufstandes in der DDR hielt die Dresdner NPD eine Kundgebung vor dem Haus der Presse ab. Die Veranstaltung bewies nicht nur den schier grenzenlosen Hass der NPD auf die „Systempresse“, sondern auch die Fähigkeit der Dresdner Nazigegner, jede Öffentlichkeit der Veranstaltungen zu verhindern. Die etwa 80 anwesenden Kundgebungsteilnehmer hatten sich durchaus einen belebten Platz für ihre Veranstaltung ausgesucht: Direkt vor der Redaktion der sächsischen Zeitung gibt es ein paar kleinere Schnellrestaurants und ein Hotel – doch durch die Anzahl der Gegendemonstranten wurden alle drei Zugangswege weiträumig abgesperrt. Selbst ohne den lautstarken Protest wäre von der eigentlichen Kundgebung kaum etwas zu hören gewesen.