500 Menschen haben am Mittwoch in Berlin-Mitte gegen die Relativierung von NS-Verbrechen demonstriert. Der Anlass war eine „Mahnwache“ von 50 Rechtsextremisten unter dem Motto „Nein zum israelischen Holocaust im Gazastreifen“. Ursprünglich hatte die NPD ihre Veranstaltung für den internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar angemeldet. Für diesen Tag war diese aber gerichtlich untersagt worden. Daraufhin hatten NPD und Gegendemonstranten für den 28. Januar mobilisiert. Weiter„Misslungene NPD-Provokation in Berlin“
Anfang diesen Jahres thematisierte ich schon einmal im Störungsmelder mögliche Aktionsvorschläge gegen Rechts. Zeit also, weitere Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man selbst aktiv gegen Nazis, Rassisten und Antisemiten vorgehen kann…
Die Antonio Amadeo Stiftung eröffnete gestern die bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus in Deutschland: die Aktionswochen gegen Antisemitismus 2008. In diesem Jahr finden 400 Veranstaltungen in 150 Orten in allen Teilen der Bundesrepublik statt. Beteiligte Initiativen setzen sich in Gedenkveranstaltungen, Theater- und Filmaufführungen, Zeitzeugengesprächen und Lesungen mit historischem und aktuellem Antisemitismus auseinander.
Es gibt eine Unmenge an Publikationen und Veröffentlichungen, die sich mit der Nazi-Szene und allem, was damit zusammenhängt, beschäftigen. Ebenso gibt es im Internet mittlerweile eine Reihe wirklich guter und informativer Seiten zum Thema.
Regelmäßig erscheinende Zeitschriften zum Thema sind für die Informationsbeschaffung jedoch nach wie vor ein wichtiger Part – zumal sie oftmals über einen langen Zeitraum die Entwicklungen in der Naziszene dokumentieren.
Zeit also, mal einige dieser Zeitschriften vorzustellen.
Rund 15 Neonazis griffen am vergangenen Freitag ein von einer lokalen antifaschistischen Initiative und der Kampagne „Laut gegen Nazis“ organisiertes Konzert in Pforzheim an. Drei Gäste wurden bei der Auseinandersetzung vor dem Jugendclub „Kupferdächle“ verletzt- einer der Verletzten mußte zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden.Weiter„Nazi-Angriff auf Konzert in Pforzheim“
Wo bekommt man gute Referenten und Referentinnen für die eigene Veranstaltung gegen Rechts an der Schule her? Gibt es Möglichkeiten NS-Propaganda im Internet anzuzeigen? Gibt es gute Infoportale über die Themenfelder Rassismus und Rechtsextremismus? Und wo kann ich über all das diskutieren, wenn ich mal kurzfristig nicht auf der Störungsmelder-Seite bin?
In loser Folge werde ich Euch in Zukunft gute Links gegen Rechts präsentieren… Weiter„Links gegen Rechts“
Wir berichten ja an dieser Stelle regelmäßig von den Schulbesuchen, die wir vom Störungsmelder zusammen mit Gesicht zeigen! durchführen. Diesmal ging die Reise nach Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt ins kleine Städtchen Gummersbach im Bergischen Land. Die Gegend ist durchaus nicht unbefleckt in punkto Neonazi-Aktivitäten. Die OBW (Oberbergische Wacht) sitzt da, die Fascho-Internet-Postille Nationales Infoblatt kommt direkt aus Gummersbach. Weiter„Einschreiten, Zivilcourage zeigen“
Die NPD versucht seit Jahren in ihrer strategischen Neuausrichtung insbesondere das Thema der sozialen frage zu besetzen. So verwundert es nicht, dass sie seit vielen Jahren versucht, den 1.Mai für sich zu vereinnahmen. So auch in diesem Jahr in Hamburg. Weiter„NPD-Aufmarsch am 1.Mai in Hamburg“
Erfreulich viel wird im Störungsmelder über die Strategie der NPD (insbesondere in den Landtagen) diskutiert. Der erste Schritt, diese menschenverachtende Nazipartei effektiv zu bekämpfen, ist nach wie vor die Information. Hilfreich hierbei kann sicherlich das Buch „88 Fragen und Antworten zur NPD“ sein. Weiter„Der NPD den Boden entziehen!“