Mit Holzlatten prügelten vermummte Neonazis in Brandis auf die Fans von Roter Stern Leipzig ein und verletzte einige schwer
„love sports – hate neonazism“ – Unter diesem Motto startet heute eine überregionale Kampagne zur Förderung alternativer Fußballklubs, gegen rechte Gewalt und Rassismus. Hintergrund sind regelmäßige Neonaziattacken vor allem auf Klubs und Fans, die sich offen gegen Rechts engagieren. Weiter„Neue Initiative gegen Nazigewalt im Fußball“
Der Neonazi-Angriff in Halberstadt 2007 rief über Sachsen-Anhalt hinaus Empörung hervor, auch weil die Polizei fast alle Täter entkommen ließ. Nun hat sich im Landtag der Untersuchungsausschuss zur vielschichtigen Polizeiaffäre mit diesem Fall befasst. Weiter„Ausschuss untersucht Polizeiaffäre“
Nach der Blockade des Aufmarsches von Tausenden Neonazis in Dresden stehen die sächsische Polizei sowie die Blockierer in der Kritik. Der Chemnitzer Politologe Eckhard Jesse sprach gegenüber der dpa von einer „Niederlage für den Rechtsstaat“.
Die neonazistische „Junge Landsmannschaft Ostdeutschland“ beklagte sich, „der verhinderte Trauermarsch vom 13.Februar 2010 ist zu einem “Trauerspiel” der gelebten “Demokratie” der BRD geworden“. Die NPD wetterte, „die BRD ist offenkundig nur noch die Karikatur eines Rechtsstaates“. Weiter„„Die Straße frei. Den braunen Bataillonen“?“
Aufgrund zahlreicher Blockaden linker Gegendemonstranten konnten die Neonazis nicht wie geplant durch Dresden-Neustadt ziehen. Die Polizei brachte die Rechten mit Zügen aus der Stadt. Das Blockade-Konzpete von Dresden-Nazifrei hat funktioniert. Doch im Laufe des Tages gab es einige brutale Angriffe von Rechtsextremisten auf Gegendemonstranten. Weiter„Sitzblockaden verhindern Naziaufmarsch in Dresden“
Der brutale Angriff auf Gewerkschafter auf einem Rastplatz in Thüringen nach dem Dresdner Naziaufmarsch vor einem Jahr hat kaum Folgen. Fast alle Verfahren wurden eingestellt. Gewerkschafter und Politiker sind entsetzt. Weiter„Keine Strafen nach Nazi-Überfall“
Im März beginnt am Berliner Landgericht der Prozess gegen zwei Männer und eine Frau, die zwei Iraner misshandelt haben sollen. Die Schwurgerichtskammer revidiert nun die Anklage und streicht den Vorwurf des versuchten Mordes. Weiter„Prügelorgie mit rassistischen Pöbeleien“
Die russische Nazibewegung erhält seit einigen Jahren starken Zulauf und wird gleichzeitig immer brutaler. 71 Menschen wurden allein 2009 ermordet. Vor allem Zuwanderer aus dem Kaukasus und Aktivisten, die sich offen gegen Rassismus engagieren. Menschenrechtsorganisationen sind alarmiert. Dieser britische Fernsehbeitrag zeigt, wie selbstbewußt die Neonazis mit scharfen Waffen für ihren „Kampf gegen das System“ trainieren.
Nach dem rechtsextremistischen Brandanschlag auf das „Haus der Demokratie“ in Zossen in Brandenburg hat der bundesweite Verein „Gesicht zeigen!“ Bürgermeisterin Michaela Schreiber scharf angegriffen. Doch die weist die Vorwürfe entschieden zurück. Weiter„Kritik an Bürgermeisterin nach Brandanschlag“
Bis auf die Grundmauern war das „Haus der Demokratie“ in der Nacht zum 23. Januar abgebrannt. Ein 16-Jähriger hat den Brandanschlag im brandenburgischen Zossen nun gestanden. Die Initiative „Zossen zeigt Gesicht“ erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei und Bürgermeisterin. Weiter„Neonazi zündete „Haus der Demokratie“ an“