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„Du Zecke wirst nicht mehr aufstehen“

Mordversuch aus "Gründen der Machtdemonstration" dpa
Mordversuch "aus Gründen der Machdemonstration" © dpa

Prellungen, Platzwunden, Schädelhirntrauma. Mit diesen Verletzungen blieb ein junger Student am S-Bahnhof Frankfurter Allee zurück, als vier mutmaßliche Neonazis mit ihm fertig waren – inklusive Stampfkicks auf den Kopf. Wegen versuchten Mordes stehen die Männer nun vor dem Berliner Landgericht. Weiter„„Du Zecke wirst nicht mehr aufstehen““

 

UPDATE: Hacker knacken Thor Steinar-Kundendatenbank

UPDATE: Soeben wurde von Hackern auch noch die Webseite der bei Neonazis angesagten Marke „Thor Steinar“ geknackt. Die Datenbank wurde komplett ins Netz gestellt. Aus den Daten gehen auch die Jahresumsätze des Onlineshops hervor.

Während des jährlichen Kongresses des Chaos Computer Clubs, werden jedes Mal verschiedenste Webseite gehackt. Besonders beliebt für virtuelle Attacken sind Webseiten von Neonazis. Im vergangenen Jahr traf es die NPD. Vor wenigen Tagen wurde jetzt eine Neonazi-Flirtseite gekapert und die Daten der User veröffentlicht. Weiter„UPDATE: Hacker knacken Thor Steinar-Kundendatenbank“

 

„Wir werden das nicht weiter mit anschauen“

Wie berichtet, gibt es derzeit im Berliner Bezirk Neukölln eine Welle von Nazi-Aktivitäten. Wie jetzt bekannt wurde, hatte die Polizei einige der angegriffenen Kneipen und Galerien sogar vor den Neonazis gewarnt. Die Läden werden alle im Internet auf einer Anti-Antifa-Liste als Angriffsziele aufgelistet. Erfreulicherweise Demonstrierten am Sonntag trotz Schneesturms rund 1000 Menschen im Bezirk gegen rechte Gewalt.

Hier ein spannendes Audio-Feature zum Thema:

Nazigewalt in Neukölln von MotorFM
(zum Download rechter Klick „Datei speichern unter“)

 

Nazigewalt im Multikulti-Kiez

Eigentlich gilt der Berliner Bezirk Nord-Neukölln als bunter, multikultureller Kiez, der immer mehr junge Studenten und Künstler anzieht. Doch seit einigen Wochen versuchen Neonazis Migranten und alternative Projekte mit Morddrohungen, zerstörten Scheiben und rechter Propaganda einzuschüchtern. Beobachter warnen vor dem Erstarken der militanten Nazisszene im Bezirk. Weiter„Nazigewalt im Multikulti-Kiez“

 

„Ich bin kein Held“

Polizeichef Mannichl setzt sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus ein  © dpa
Polizeichef Mannichl setzt sich seit Jahren gegen Nazis ein © dpa

Er war gerade aus dem Krankenhaus heraus, kurz vor Weihnachten, da kam ein Journalist bei ihm vorbei. Alois Mannichl wirkte geschwächt, aber sein Kampfgeist war intakt. „Ich lasse mich von den Rechtsradikalen nicht kleinkriegen“, sagte der Chef der Polizeidirektion Passau, „sie werden es nicht schaffen.“ Aber ein Held sei er nicht, Helden seien vielmehr die Kollegen, „die rund um die Uhr arbeiten“. Damit waren die Beamten gemeint, die sich mühten, einen der spektakuläreren Fälle der vergangenen Jahre aufzuklären. Gelungen ist das bis heute nicht. Weiter„„Ich bin kein Held““

 

„Sturm 34“-Prozess muss neu aufgerollt werden

Sie benannten sich nach einem Sturmtrupp der SA, verprügelten Ausländer und alternative Jugendliche mit dem Ziel in Sachsen eine „national befreiten Zone“ zu errichten. 2007 wurde die Neonazikameradschaft „Sturm 34“ vom sächsischen Innenminister wegen ihrer Gewalttaten und ihrer eindeutigen „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ verboten. Eine kriminelle Vereinigung sah das Landgericht Dresden in der Gruppe jedoch nicht. Heute entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe, dass der Prozess neu aufgerollt werden muss. Weiter„„Sturm 34“-Prozess muss neu aufgerollt werden“