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Braune Geschichtsverdrehung in Dortmund

Bis zu 1000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet und dem umliegenden Ausland wollen zum sechsten Mal in Folge zum so genannten „nationalen Antikriegstag“ am 4. September in Dortmund aufmarschieren. Dortmund gilt seit langem als Hochburg besonders gewaltbereiter, erlebnisorientierte Nachwuchsnazis. Antifagruppen und Bürgerinitiativen haben angekündigt den Aufmarsch zu verhindern. Weiter„Braune Geschichtsverdrehung in Dortmund“

 

Neonazis zieht es nach Neukölln

In der Nacht zu Mittwoch ist es mal wieder soweit. Die Geschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin-Neukölln. „Rache für Rudolf Heß“. In großen, schwarzen Lettern an die Hauswand gesprüht. Das Türschloss und die Schließvorrichtung beschädigt.  Nicht das erste Mal, dass im nördlichen Teil des Bezirks demokratische Kräfte – Gruppen wie Privatpersonen – Ziel rechtsextremer Gewalt werden. Weiter„Neonazis zieht es nach Neukölln“

 

Protestaktion gegen rechte Schläger

Seit Mai häufen sich in Berlin-Weißensee rechte Sprühereien, Pöbeleien und Übergriffe. Viele der Provokationen richten sich auch maßgeblich gegen den Jugendclub Bunte Kuh e.V. und das Kultur- und Bildungszentrum (KUBIZ) in Weißensee. Aus diesem Anlass veranstalten verschiedene Initiativen am 28. August eine Kundgebung gegen die Neonazipräsenz der letzten Monate. Wir dokumentieren hier den Aufruf zur Demonstration: Weiter„Protestaktion gegen rechte Schläger“

 

Immer mehr rechtsextreme Gewalttaten

Neonazis verletzten in den letzten sechs Monaten 343 Menschen © Getty

Neonazis und andere Rechtsextremisten haben im ersten Halbjahr mehr als 6500 Straftaten verübt. Nach vorläufigen Zahlen des Bundesinnenministeriums registrierte die Polizei deutschlandweit 6531 Delikte, darunter 336 Gewalttaten. Die Bilanz ergibt sich aus den jetzt komplett bis Juni vorliegenden Antworten der Regierung auf Kleine Anfragen, die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und ihre Linksfraktion monatlich stellen. In den Angaben fällt auf, dass die Zahl der rechten Gewaltdelikte seit März kontinuierlich zunahm und im Juni mit 78 einen Höchststand erreicht hat. Insgesamt wurden 343 Menschen bei rechten Angriffen verletzt, die Polizei ermittelte 3334 Tatverdächtige und nahm 192 fest. Doch nur fünf rechtsextreme Kriminelle kamen in Untersuchungshaft. Weiter„Immer mehr rechtsextreme Gewalttaten“

 

Nazi-Totschläger erkämpft milderes Urteil

Ein rechtsextremistischer Mörder eines Obdachlosen in Brandenburg hat zwei Jahre nach der Tat vor Gericht eine mildere Strafe erkämpft. Für den Mord an einem Arbeitslosen im uckermärkischen Templin soll Sven P. (20) nur noch neun statt zehn Jahre in Jugendhaft sitzen. Das entschied das Landgericht Neuruppin am Mittwoch in einem Revisionsprozess. Weiter„Nazi-Totschläger erkämpft milderes Urteil“

 

„Ihre verfluchten Kehlen aufschneiden“ – wie die NPD auf Facebook zum Mord aufruft

Wer wissen will, was sich wirklich hinter dem Parteiprogramm der rechtsextremen NPD verbirgt, hat es manchmal ganz einfach: Facebook macht es möglich. Dort schreibt der NPD Kreisvorsitzende von Cham-Schwandorf, Oliver Kasack, ganz offen was er beispielsweise mit „bunten Zecken“ machen möchte.

„Ja, man sollte ihre verfluchten Kehlen aufschneiden und sie in ihrem eigenen Blut ersaufen lassen“, kommentiert Kasack ein Posting mit dem Thema „Ich hasse bunte Zecken“. Den Einwurf eines anderen Users alternative Jugendliche doch lieber „gleich zu verbrennen“ hält der NPD-Kreisvorsitzende hingegen für falsch. „Schade um das Benzin“, wirft er ein, „macht doch mehr Spaß mit dem Messer made in Solingen“. Am Ende kommt er dann doch noch zu einer besseren Lösung, die die Vorstellung von NPD-Mitgliedern, wie man mit politischen Gegner umgehen soll, offenbar treffend wiedergibt: „Oder für medizinische Versuche a la Mengele“.