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Was tun gegen Nazi-Propaganda im Netz?

Lunikoff-Verehrung bei Facebook, NPD bei Twitter, Hetzvideos bei YouTube: Wie im wirklichen Leben kann sich jeder Surfer und jede Surferin mit wachen Augen und Verstand gegen Rechtsextremismus im Internet wehren. Unsere Partner von Netz gegen Nazis haben für Sie zusammengetragen gegen welche Inhalte in welchem Web-Angebot man ganz einfach vorgehen kann.

Keine Seltenheit - Nazivideos auf Youtube   © Sean Gallup/Getty Images
Keine Seltenheit - Nazivideos auf Youtube © Sean Gallup/Getty Images

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Die Nazi-Röhre

Als die NPD-nahen Hobbyfilmer von Volksfront Medien vor einigen Jahren die Videoplattform Youtube nutzten, entfachte dies eine breite öffentliche Diskussion. Die Möglichkeiten des Web 2.0, insbesondere die nahezu unkontrollierbare Verbreitung von user generated Content, geben seitdem Anlass zur Sorge, denn sie vereinfachen auch die Verbreitung extremistischer Propaganda.  Von Armin Glatzmeier Weiter„Die Nazi-Röhre“

 

Propaganda für die Szene

Einer der Gründe, weshalb es für die überwältigende Mehrheit unserer Mitbürger_innen undenkbar ist, Sympathien für die organisierten Rechtsextremist_innen zu finden, ist der Verknüpfung letzterer mit dem Nationalsozialismus. Das äußert sich unter anderem im Verleugnen der nationalsozialistischen Verbrechen oder der Verwendung von und dem Spielen mit NS-Symbolen. Auch die krude Verehrung von Massenmördern aus der SS oder der NSDAP tut da ihr Übriges. Doch auch deren Verlautbarungen haben einen Unterton, der an die Sprache von Propaganda-Meldungen aus dem 2. Weltkrieg erinnern. Weiter„Propaganda für die Szene“

 

Storch Heinar – die einzigwahre Nazimode

Des Öfteren wurde über die Probleme der bei Nazis beliebten Modemarke Thor Steinar berichtet. Doch der modebewusste Nazi kann aufatmen, ein neuer Modeschöpfer ist auf dem Markt: Storch Heinar. Der Jungstorch Heinar mit dem feschen Stahlhelm hat eine Vielzahl von exklusiven Klamotten und Accessoires im Koffer und verkauft diese passend zum „Julfest“ auf www.storchheinar.de. Weiter„Storch Heinar – die einzigwahre Nazimode“

 

Hackerangriff auf Forum von „Blood and Honour“

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, haben am 29.08. antifaschistische Aktivisten das internationale Forum der Neonazi-Organisation „Blood and Honour“ gehackt. Dabei seien alle öffentlichen und versteckten Beiträge sowie die persönlichen Nachrichten mitsamt Fotos und Anhängen aller 31.948 registrierten BenutzerInnen – darunter auch 500 aus Deutschland – von der „Daten-Antifa“ kopiert worden. Die kompletten Datensätze wurden als Download ins Netz gestellt.

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Links gegen Rechts

Wo bekommt man gute Referenten und Referentinnen für die eigene Veranstaltung gegen Rechts an der Schule her? Gibt es Möglichkeiten NS-Propaganda im Internet anzuzeigen? Gibt es gute Infoportale über die Themenfelder Rassismus und Rechtsextremismus? Und wo kann ich über all das diskutieren, wenn ich mal kurzfristig nicht auf der Störungsmelder-Seite bin?

In loser Folge werde ich Euch in Zukunft gute Links gegen Rechts präsentieren… Weiter„Links gegen Rechts“

 

Nazi-Hass 2.0

Russische Neonazis ermorden zwei Männer und lassen sich dabei filmen. Das grauenvolle Video dieser Hinrichtung stellen sie über ein rechtsextremes Videoportal in den USA ins Internet, über das auch andere rassistische und antisemitische Filme verbreitet werden. Nazi-Bands wie „Landser“ verbreiten nationalsozialistische, menschenverachtende und zudem auf dem Index stehende Songs über die Web 2.0-Plattform YouTube. In Social Networks wie MySpace oder SchülerVZ werden Usern durch rechtsextreme Profile, gespickt mit rassistischen Statements, Links zu Rechtsrock-Bands und offener NS-Propaganda, ein niedrigschwelliger Kontakt in die rechte Szene ermöglicht.

Nazis im Netz: Ein großes Problem – aber kein aussichtsloser Kampf, wie der aktuelle Bericht von jugendschutz.net zum Thema Rechtsextremismus im Internet betont. Weiter„Nazi-Hass 2.0“

 

Junge Freiheit 2.0 – Das jung-konservative Projekt www.blauenarzisse.de

Im Jahr 1986 gründete Dieter Stein die Schülerzeitung „Junge Freiheit“ (JF) und hat sie bis heute zu einer auflagenstarken, rechtskonservativen Wochenzeitung entwickelt. In dessen Fußstapfen steigt seit 2004 der Chemnitzer Felix Menzel. Auch er gründete mit „Blaue Narzisse“ eine Schülerzeitung für Gymnasiasten und baute diese in Zeiten des www zu einem viel beachteten, rechtsgerichteten Internetprojekt aus.

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