Im Wahlkampf zum Europaparlament sucht die Berliner NPD um ihren Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke wieder gezielt die Provokation: Für den 26. April planen die Rechtsextremen einen Aufmarsch durch den Berliner Stadtteil Kreuzberg. Nicht das erste Mal will die kriselnde Partei, die sich seit Jahren mit Skandalen, einer dünnen Personaldecke und klammer Kasse sowie aktuell einem Verbotsverfahren in Karlsruhe konfrontiert sieht, so mediale Aufmerksamkeit sichern. Weiter„Berliner NPD will durch Kreuzberg ziehen“
Rassistische Hetze, Gewaltaufrufe und radikaler Antisemitismus. In Brandenburg erschienen 2013 wieder zahlreiche CDs und andere Tonträger mit gewaltverherrlichender Rechtsrock-Musik. 28 davon landeten jetzt auf dem Index. Weiter„Brandenburger Nazirocker landen auf dem Index“
Heute wurde am Amtsgericht Tiergarten der Berliner Landesvorsitzende der NPD, Sebastian Schmidtke (28) zu einer 8-monatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er einen Koffer voll mit verbotenen Rechtsrock-CDs zum Verkauf bereithielt. Weiter„Haft auf Bewährung für Berliner NPD-Vorsitzenden Schmidtke“
In deutschen Flüchtlingslagern vegetieren Asylbewerber oft monate- und teilweise jahrelang vor sich hin – ohne Perspektive und Lebensinhalt. Der Liedermacher Heinz Ratz von der Band „Strom&Wasser“ wollte das für einige Geflüchtete ändern und ihr musikalisches Talent fördern. 1000 Brücken heißt das Projekt, das er 2011 gegründet hat, um Flüchtlingen in Deutschland ein schöneres Leben zu bereiten. Bis jetzt haben „Strom&Wasser feat.the refugees“ schon 99 Konzerte in deutschen Städten gegeben und zusammen ein Album aufgenommen. Ein Videobeitrag. Weiter„Wenn Flüchtlinge Musik machen dürfen“
Auf Facebook verlinkt „Frei.Wild“ das islamfeindliche Blog „Journalistenwatch“. Aktivisten von NPD und „Identitären“ starten Kampagnen für Frei.Wild, von denen sich die Band jedoch distanziert – und ein Streitgespräch im Bayerischen Rundfunk zwischen dem Undercover-Journalisten Thomas Kuban und „Frei.Wild“-Frontmann Philipp Burger lehnt die Band mit einer Stellungnahme ab. Wann immer „Frei.Wild“ im Fokus der Kritik steht, weist sie diese mittels eines standardisierten Schemas zurück, das inhaltlich jedoch kaum auf die Kritik eingeht. Der Störungsmelder hat dieses Verteidigungsschema der Band nun einmal näher betrachtet und analysiert. Weiter„Frei.Wild und ihr völkischer Regionalpatriotismus“
Fast vier Jahre ist es mittlerweile her, dass die Auschwitzüberlebende Esther Bejarano und die Microphone Mafia aus Köln ihr erstes gemeinsames Album vorgelegt haben. „Per la Vita“ wurde mit seiner einzigartigen Mischung äußerst erfolgreich und tausende Menschen kamen zu den Live-Auftritten. Nun ist das zweite Album fertig: „la vita continua“. Weiter„„Unser Widerstand hat ein Lächeln auf dem Gesicht““
Die rechtsextreme Szene hat sich besonders seit dem Auftreten der „Autonomen Nationalisten“ vieler Jugendkulturen bedient. Auch HipHop blieb davon nicht verschont. Neben Graffiti nutzen Neonazis auch Rap für sich. Die NPD weiß ebenfalls um die Möglichkeiten mit Musik junge Menschen zu erreichen und stellt ihre „Schulhof-CD 2013“ vor. Weiter„„Das ist die neue Volksmusik…“ – von Nazi-Rap bis zur Schulhof-CD“
In Sachsen finden im Bundesvergleich mit Abstand die meisten extrem rechten Konzerte statt, allein im vergangenen Jahr spielte sich fast ein Viertel davon in einem Gasthof im nordsächsischen Staupitz ab. Die Ortschaft unweit der Stadt Torgau ist in den letzten Jahren zu einem der landesweit wichtigsten Orte für extrem rechte Konzerte geworden. Mit „Moshpit“ und „Painful Awakening“ standen dort am Samstagabend gleich zwei der bekanntesten Bands aus dem extrem rechten Hatecore-Spektrum auf dem Programm. Weiter„RechtsRock boomt in Sachsen“
Unter dem Motto „Rassismus benennen. Vernetzung gegen Rassismus bundesweit organisieren!“ hat ein Aktionsbündis ein Musik- und Kultur-Festival in Berlin geplant. Der Störungsmelder dokumentiert den Aufruf: Weiter„Festival gegen Rassismus in Berlin“