Vor 25 Jahren tobte in Deutschland der so genannte „Historikerstreit“ zwischen dem Historiker Ernst Nolte und dem Philosophen Jürgen Habermas über die Singularität von Auschwitz. Der Historiker Frank Sobich und Mathias Brodkorb führten unlängst ein Streitgespräch über zentrale Thesen Noltes, das aus diesem aktuellen Anlass in mehreren Teilen veröffentlicht wird. (Teil 3)
Vor 25 Jahren tobte in Deutschland der so genannte „Historikerstreit“ zwischen dem Historiker Ernst Nolte und dem Philosophen Jürgen Habermas über die Singularität von Auschwitz. Der Historiker Frank Sobich und Mathias Brodkorb führten unlängst ein Streitgespräch über zentrale Thesen Noltes, das aus diesem aktuellen Anlass in mehreren Teilen veröffentlicht wird. (Teil 2)
Vor 25 Jahren tobte in Deutschland der so genannte „Historikerstreit“ zwischen dem Historiker Ernst Nolte und dem Philosophen Jürgen Habermas über die Singularität von Auschwitz. Der Historiker Frank Sobich und Mathias Brodkorb führten unlängst ein Streitgespräch über zentrale Thesen Noltes, das aus diesem aktuellen Anlass in mehreren Teilen veröffentlicht wird.
reloaded Weiter„Faschismus und Radikalfaschismus I – Ein Streitgespräch über Ernst Nolte“
Späte Ehrung. Der Grünauer Metallbildhauer Achim Kühn gestaltete das Denkmal für die „Rote Kapelle“. Foto: Doris S.-Klaas
Lichtenberg ehrt die Nazi-Widerständler der „Roten Kapelle“ mit einem Denkmal. Es besteht aus einer hochragenden Stahlplatte und ist das erste Denkmal für dieses Netzwerk seit der deutschen Einheit. Weiter„Denkmal für Nazi-Widerständler der „Roten Kapelle““
Hitler persönlich unterschrieb den Befehl zu den Ermordungen
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung an die mehr als 100.000 Menschen mit Behinderung, die als angeblich „lebensunwertes Leben“ ermordet wurden. Sie fanden zwischen 1939 und 1945 einen grausamen Tod in den Gaskammern, wurden vergiftet oder mussten langsam verhungern. Weiter„Gedenktag zu den „Euthanasie“-Morden der Nationalsozialisten“
Studierende protestieren in Jena gegen den umstrittenen Pädagogen als Namensgeber
In der Stadt Jena ist ein zentraler Platz seit 1991 nach Peter Petersen benannt (vorher hieß er Karl Marx-Platz und 1933-45 Adolf Hitler-Platz). Petersen ist vor allem durch sein reformpädagogisches Konzept, den sogenannten Jenaplan bekannt. Weniger populär war seine pronazistische Vergangenheit. Ein von Gewerkschaftsstiftungen gefördertes Forschungsprojekt an der Goethe-Universität suchte jedoch sämtliche Schriften von vier führenden deutschen Erziehungswissenschaftlern zusammen – darunter auch deren NS-Publikationen und nahm diese unter die Lupe. Dazu gehören auch die Veröffentlichungen Peter Petersens, dessen antisemitische und rassistische Haltung dabei allzu deutlich wird. Weiter„Nur ein lokaler Streit um einen pronazistischen Pädagogen?“
Sympathisanten rechter Bewegungen versuchen neuerdings nicht nur Geschichte umzuschreiben. Sie bedienen sich auch unverhohlen prominenter Symbolfiguren des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Weiter„Wie Rechte den Widerstand von Sophie Scholl mißbrauchen“
Seit einigen Jahren besuche ich regelmäßig den mittlerweile 94jährigen, in Hamburg lebenden Sylvin Rubinstein. Sylvin hat eine schier unglaubliche Geschichte: In Moskau geboren, lebte er vor dem Krieg in Polen und lernte zusammen mit seiner Schwester Ballett. Als Flamenco-Paar ,Imperio und Dolores‘ tanzten sie auf den namhaften Variete-Bühnen Europas, waren internationale Stars – bis zum brutalen Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen.
Im Holocaust verlor Rubinstein nahezu seine gesamte jüdische Familie: Mutter, Ehefrau und Schwester. Er selbst kämpfte im Widerstand mit einem deutschen Major und Partisanen gegen die Nazis. Nach dem Krieg begann er wieder zu tanzen … als Dolores in den Kostümen seiner Schwester.
Wenn die Nazis vom „Nationalen Sozialismus“ sprechen und sich grundsätzlich offen positiv auf die Nazi-Gewaltherrschaft beziehen, wenn sie Transparente mit Aufschriften wie „Eines Tages werden wir uns fürchterlich rächen“ auf ihren Demos tragen, wenn sie die SA auf Demos offen als historische Vorbilder bezeichen und im gleichen Atemzug ihre Gegner bedrohen, wenn sie vom „Linken Gezeter – 9 Millimeter“ sprechen usw. usf. – dann muss uns klar sein, dass sie in ihren ausufernden Gewaltphantasien grundsätzlich immer auch eins im Kopf haben: in letzter Konsequenz die physische Vernichtung von politischen Gegnern, Minderheiten, jüdischen Menschen, letztlich allen, die nicht in ihr nationalsozialistisches Wahnbild passen. Weiter„Worum es den Nazis in letzter Konsequenz geht…“
Hier ein spannender Bericht von Monitor zur NS-Vergangenheit deutscher Polizisten:
„Neueste Forschungen zeigen jetzt, dass mit dieser Lebenslüge wohl endgültig aufgeräumt werden muss. Sie belegen, mit welch brutalem Einsatzeifer Schutzpolizisten bei der Deportation von Juden in die Konzentrationslager beteiligt waren. Diese Polizisten wurden nie strafrechtlich verfolgt. Jahrzehntelang hat die deutsche Justiz weggeschaut. Und viele der Polizisten haben in der Bundesrepublik sogar Karriere gemacht.“