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Schwandorf wehrt sich gegen braunen Aufmarsch

150 Menschen versuchten den Aufmarsch zu Stoppen © Johannes Hartl

In etwa 45 dem „Freien Netz Süd“ zugehörige Neonazis sind am Samstag, 31. März, durch Schwandorf gezogen. Ihnen gegenüber standen über 150 engagierte Bürger, die lautstark und aussagekräftig ihren Unmut über den rechtsextremen Aufmarsch zum Ausdruck brachten. Weiter„Schwandorf wehrt sich gegen braunen Aufmarsch“

 

Jeden Monat wieder: Safet Babic und die NPD-Trier

Viele Menschen sind dem Aufruf des Bündnis gegen Rechts Trier gefolgt und protestieren kreativ gegen die Neonazis © Max Bassin

Mehr als 400 Menschen protestierten am vergangenen Samstag gegen einen Naziaufmarsch in Trier. Dem Aufruf der NPD „Stahlhart für soziale Gerechtigkeit“ folgten nur etwa vierzig Neonazis. Anlässlich der Schließung eines unprofitablen Stahlwerks witterte die NPD ihre Chance „für eine andere Wirtschaftsform“ zu werben und Sympathien der Bevölkerung zu erhaschen. Unterstützung bekamen sie dabei auch von militanten Neonazis aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Doch anstatt Zuspruch zu ernten, wurden sie von den Nazigegner ausgepfiffen. Weiter„Jeden Monat wieder: Safet Babic und die NPD-Trier“

 

Buchtipp: Mythos Stolberg

Im April wollen erneut hunderte Neonazis durch Stolberg im Rheinland ziehen. Den tragischen Tod eines jungen Mannes im Jahr 2008 nimmt die regionale Szene seit Jahren zum Anlass regelmäßig in der Kleinstadt aufzumarschieren. Herausgeber Dominik Clemens hat mit dem Buch „Mythos Stolberg“ nun pünktlich zum diesjährigen Aufmarsch einen Sammelband vorgelegt, der unterschiedlichen Facetten des braunen Events beleuchtet. Weiter„Buchtipp: Mythos Stolberg“

 

5000 Münsteraner gegen 300 Neonazis

Anwohner reagierten mit spontanen Blockaden gegen den Aufmarsch der Neonazis © Micha Neumann

Rund 300 Neonazis marschierten am Samstag durch Münster. Mehr als 5000 Menschen wollten das allerdings nicht hinnehmen und zeigten auf vielfältige Weise Protest. Kritik wurde an dem brutalen Verhalten der Polizei geäußert. Ein Gegendemosntrant wurde nach seienr Festnahme mit einem Schädelhirntrauma ins Krankenhaus eingeliefert. Weiter„5000 Münsteraner gegen 300 Neonazis“

 

Vegetarierbund setzt braune Tierschützer vor die Tür

Jährlicher Höhepunkt der rechten Szene im Kreis Ahrweiler - Aufmarsch am 19. November 2011 in Remagen © Max Bassin

Tierlieb, engagiert und aktiv in der Neonazi-Szene. In der rheinland-pfälzischen Provinzstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler haben Neonazis versucht den örtlichen Vegetarierbund (VEBU) zu unterwandern. Die Tierschützer wussten nichts vom politischen Hintergrund der drei neuen Aktivisten. Erst auf Nachfrage des Störungsmelders wurde dem Vegetarierbund bekannt, dass es sich um aktive Neonazis handelt. VEBU reagierte mit dem Rauswurf der Rechten. Weiter„Vegetarierbund setzt braune Tierschützer vor die Tür“

 

Neonazis wollen durch Münster marschieren

Für den 3. März hat die rechtsextreme Szene einen Aufmarsch in Münster angemeldet. Bereits 2006 verhinderten Sitzblockaden von Anwohnern und Antifagruppen den Versuch von Neonazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Der Aufmarsch musste abgebrochen werden. An diesen Erfolg will das Bündnis „Keinen Meter“ in diesem Jahr anknüpfen. Mehrere hundert Menschen und Initiativen haben bereits den Blockadeaufruf unterzeichnet. Auch bekannte Rockbands, wie die Donots, rufen zu den Protestaktionen auf. Weiter„Neonazis wollen durch Münster marschieren“

 

Trauern über den verlorenen Trauermarsch

Kein Nazi-Spaß mehr beim Trauern. Die Sitzblockaden machen die Szene ratlos © Getty

Der jährliche Großaufmarsch in Dresden könnte bald endgültig Geschichte sein. Der Fackelmarsch am vergangenen Montag floppte. Ob die Neonazis, wie in den vergangenen Jahren, am kommenden Samstag überhaupt irgendwo aufmarschieren werden, ist fraglich. Jetzt trauert die Szene um ihren letzten Großevent und schiebt sich gegenseitig die Schuld für das Desaster zu. Weiter„Trauern über den verlorenen Trauermarsch“

 

Kirchen mobilisieren nach Dresden

Unter dem Motto „Nächstenliebe verlangt Klarheit – Kein Naziaufmarsch, nirgendwo“ rufen inzwischen über 300 PolitikerInnen, BischöfInnen, PfarrerInnen, TheologInnen, EKD-Synodale und kirchlich Engagierte zu einer Beteiligung an den Blockaden gegen den Neonaziaufmarsch am 13. Februar 2012 in Dresden auf. Zu den ErstunterzeichnerInnen des Aufrufs gehören u.a. die Bundestagsvizepräsidenten Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) und Wolfgang Thierse (SPD), die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, Ilse Junkermann, der Hannoveraner Landesbischof Ralf Meister sowie Oberkirchenrat Christhard Wagner aus Thüringen und Martin Salm, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Weiter„Kirchen mobilisieren nach Dresden“

 

Kirchen rufen zu Blockaden gegen die Neonaziaufmärsche in Dresden auf

10 Stunden saßen die Sitzblockierer im vergangenen Jahr bei Minusgraden auf der Straße um den Aufmarsch zu stoppen © Matthias Zickrow

Unter dem Motto „Nächstenliebe verlangt Klarheit – Kein Naziaufmarsch, nirgendwo“, ruft ein breites Bündnis von mehr als 50 Politikern, Bischöfen, Pfarrern, Theologen, EKD-Synodalen und kirchlich Engagierten zur Teilnahme an den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch im Februar 2012 in Dresden auf. Weiter„Kirchen rufen zu Blockaden gegen die Neonaziaufmärsche in Dresden auf“

 

Geheimhaltung von Naziveranstaltungen stoppen

Bei einem von Polizei und rechter Szene geheim gehaltenen Naziaufmarsch in Kreuzberg im Mai 2011 wurden mehrere Gegendemonstranten von Neonazis zusamengeschlagen.

Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts ist nicht nur jetzt wo das Thema noch in den Köpfen der Menschen ist, sondern immer notwendig. Es muss von Seiten der Politik geschätzt und unterstützt werden. Ein Kommentar. Weiter„Geheimhaltung von Naziveranstaltungen stoppen“