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Der Nationalismus – ein Wahngebilde

Nicht nur im organisierten Rechtsextremismus, auch im rechtskonservativen Denken spielt die Ideologie des Nationalismus eine zentrale Rolle. Es geht dabei um die Vorstellung, dass die Nation ein metahistorisches Gebilde darstelle, das zur Entfaltung einer bestimmten, abgrenzbaren menschlichen Gemeinschaft unbedingt notwendig sei. Die Durchsetzung und Verteidigung der Nation habe so Vorrang gegenüber individuellen Bedürfnissen, Interessen und Ansichten – denn nur die starke Nation, und nur sie, könne denjenigen, die zu ihr gehören, eine lebenswerte Zukunft gewährleisten. Die Nation wird in dieser Logik zu einem nicht hinterfragbaren und nicht relativierbaren Wert an sich. Im nationalistischen Denken wird somit dem Individualismus, jeglichem Eigeninteresse und jeglicher Opposition die Legitimation abgesprochen. So findet man nicht nur im NPD-Parteiprogramm, sondern auch bei rechtskonservativen Vordenkern wie Carl Schmitt die Absage an Demokratiemodelle, die von der Anerkennung unterschiedlicher Positionen unterschiedlicher Parteien und Interessengruppen ausgehen, und setzt an deren Stelle die beinahe monolithische Interessengleichheit aller unter das Diktum der Nation. Von da aus ist es nur mehr ein kleiner Schritt zur Forderung, ein großer Führer solle die Geschicke dieser einheitlich wollenden Kollektivs exekutieren. Und ebenso klein ist der Schritt zur Forderung, diejenigen auszugrenzen oder auszulöschen, die vermeintlich nicht zu diesem Kollektiv gehören. Dabei beruht der Nationalismus auf drei zentralen Irrtümern. Die pseudoreligiöse Überhöhung der Nation, die von diesen Irrtümern nichts wissen will, macht den Nationalismus so zu einem Wahngebilde, das in der Vergangenheit für die Ermordung von Millionen Menschen ausschlaggebend war. Weiter„Der Nationalismus – ein Wahngebilde“

 

13 Prozent Neue-Rechte-Fans bei Bundeswehr-Studenten

Laut einem „Spiegel“- Bericht hegt jeder achte Bundeswehr-Student Gedankengut, das der Neuen Rechten zuzuordnen sei. Bei einer Befragung an den Universitäten der Bundeswehr in München und Hamburg äußerten demnach 13 Prozent der Studenten Zustimmung zu Politikzielen der „Neuen Rechten“, wie das Nachrichtenmagazin am Samstag berichtete. Weiter„13 Prozent Neue-Rechte-Fans bei Bundeswehr-Studenten“

 

Versuchte das „Institut für Staatspolitik“ (IfS) die Antifa an der Nase herumzuführen?

Das rechtskonservative „Institut für Staatspolitik“ (IfS) führt seit Jahren in Berlin so genannte Kollegs durch und kündigte im Juni eine Expansion seiner Aktivitäten auch in andere Städte an – hierunter Frankfurt am Main. Während der Geschäftsführer des Instituts, Götz Kubitschek, noch vor wenigen Tagen die für Frankfurt geplante Veranstaltung absagte, scheint sie nun doch stattgefunden zu haben. Weiter„Versuchte das „Institut für Staatspolitik“ (IfS) die Antifa an der Nase herumzuführen?“

 

Ist der Dalai Lama ein Ethnopluralist? – Die etwas andere Osterbotschaft.

Auch wenn es einen zunächst irritieren mag: Der Dalai Lama verwendet zur Rechtfertigung der tibetischen Autonomie Argumente, wie sie scheinbar seit Jahrzehnten auch in neu-rechten Kreisen vertreten werden. Demnach stützt er seine Position auf einen Kulturalismus, der im Laufe des 20. Jahrhunderts rechts wie links weite Verbreitung gefunden hat und eben auch von relevanten Teilen der NPD geteilt wird. Weiter„Ist der Dalai Lama ein Ethnopluralist? – Die etwas andere Osterbotschaft.“