Seit 25 Jahren treffen sich Rechtsextreme zum Feiern auf einem Hof im niedersächsischen Eschede. Jetzt hat die NPD das Gelände gekauft. Wird es ihre letzte Bastion oder ein Knotenpunkt für Norddeutschlands Neonazis?
Von Bela Mittelstädt

Die Sonne brennt. Demonstranten haben an der Zufahrt zum anderthalb Kilometer entfernten Hof Nahtz ein Camp aufgebaut, mitten in der Feldmark, ein paar hundert Meter vom Ortsschild mit der Aufschrift Eschede entfernt. Immer wieder biegen Autos ein. Am Steuer und auf der Rückbank sitzen Neonazis – unterwegs zu einem der größten Treffen der Szene in Norddeutschland. Einer von ihnen hält den Mittelfinger aus dem Fenster.
Eschede, eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Celle in der Lüneburger Heide, ist vielen durch das ICE-Unglück von 1998 ein Begriff. Traditionell Mitte Juni, also zum längsten Tag des Jahres, treffen sich hier Rechtsradikale aus ganz Norddeutschland. Weiter„Rechtes Treiben in der Heide“








