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Wieder gewalttätiger Zwischenfall mit Berliner NPD-Chef

Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke während der Pfeffersprayattacke seines Fahrers © Indymedia
Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke während der Pfeffersprayattacke seines Fahrers © Indymedia

Er kann es offenbar nicht lassen: Der Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke soll gestern im Rahmen einer Unterschriftensammlung im Brandenburgischen Strausberg Gegendemonstranten mit Pfefferspray attackiert haben. Seit Monaten macht der Berliner NPD-Chef in erster Linie durch Straftaten auf sich aufmerksam. Weiter„Wieder gewalttätiger Zwischenfall mit Berliner NPD-Chef“

 

Lauter Protest gegen NPD-Kundgebung in Dresden

Anlässlich des Jahrestages des Volksaufstandes in der DDR hielt die Dresdner NPD eine Kundgebung vor dem Haus der Presse ab. Die Veranstaltung bewies nicht nur den schier grenzenlosen Hass der NPD auf die „Systempresse“, sondern auch die Fähigkeit der Dresdner Nazigegner, jede Öffentlichkeit der Veranstaltungen zu verhindern. Die etwa 80 anwesenden Kundgebungsteilnehmer hatten sich durchaus einen belebten Platz für ihre Veranstaltung ausgesucht: Direkt vor der Redaktion der sächsischen Zeitung gibt es ein paar kleinere Schnellrestaurants und ein Hotel – doch durch die Anzahl der Gegendemonstranten wurden alle drei Zugangswege weiträumig abgesperrt. Selbst ohne den lautstarken Protest wäre von der eigentlichen Kundgebung kaum etwas zu hören gewesen.

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Protestcamp gegen Nazi-Festival in Gera

Spontan besetzten dutzende Nazigegner am Donnerstag den Veranstaltungsort
Schon 2013 besetzten dutzende Nazigegner spontan den Veranstaltungsort der Nazis

2003 gab es erstmals und von der Öffentlichkeit kaum beachtet ein Rechtsrockfestival in Gera. Damals noch unter dem Motto „Rock gegen Krieg“. Nur wenige Hundert Besucher kamen zu dem Konzert. Zehn Jahre später ist die in „Rock für Deutschland“ unbenannte Veranstaltung zu einem der größten Rechtsrock-Events Deutschlands geworden. Organisiert wird das Szeneereignis von NPD und der militanten Neonazi-Szene. Angemeldet als politische Kundgebung, sind die Möglichkeiten eines Verbotes gering. Wie schon in den vergangenen Jahren, wollen zivilgesellschaftliche Gruppen das Nazi-Festival blockieren. Sie planen erneut ein Protestcamp direkt auf der Wiese vor dem Hauptbahnhof. Weiter„Protestcamp gegen Nazi-Festival in Gera“

 

Ärger um Wandbild zu NSU-Bombenanschlag

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Unter Polizeischutz entfernte die Feuerwehr am Dienstagmorgen in Berlin-Kreuzberg Teile eine Wandbildes zum NSU-Bombenanschlag 2004 in Köln. Das Plakat erinnert an den Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße am 09.06.2004. Die Rechtsterroristen des NSU zündeten damals eine mit Nägeln und Schrauben gefüllte Bombe in der vor allem von Migranten bewohnten Straße. 22 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Das mehrere Meter hohe Bild an der Brandmauer eines Ex-besetzten Hauses in der Manteuffelstraße war erst am Morgen vom Bündnis gegen Rassismus angebracht worden. Polizeibeamte beobachteten die Aktion und stellten wegen des Satzes „NSU: Staat & Nazis Hand in Hand“ Anzeige wegen „Verunglimpfung des Staates“, wie ein Sprecher ZEIT ONLINE bestätigte. Da die Verantwortlichen sich weigerten den Satz selbst zu entfernen, wurde die Feuerwehr um Amtshilfe gebeten.

 

Fotogalerie: Proteste NPD in Kaiserslautern

Am 22.05.2014 veranstaltete die NPD eine Kundgebung in Kaiserslautern. Die Rechtsextremen skandierten ihre Parolen nur wenige hundert Meter von einem Flüchtlingsheim entfernt und warben um Stimmen für die bevorstehende Kommunalwahl. Das breite Bündnis „Kaiserslautern gegen Rechts“ hatte dazu aufgerufen, „die Wahlpropaganda und Hetze der NPD zu übertönen“.

 

 

Fotogalerie: Wahlkampfveranstaltung der AfD in Stuttgart

Von einem Pfeifkonzert und lauten Sprechchören begleitet fand am 20.05.2014 eine Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) mit Parteichef Bernd Lucke in Stuttgart statt. Gegendemonstranten hatten unter dem Motto „Spuck’ Lucke in die Suppe! Kein Platz für rechte Hetze!“ zur Blockade der Veranstaltung aufgerufen.

 

Naziaufmarsch in Leipzig blockiert

Kreative Blockade auf der Dreilindenstraße © Daniel Lima/ visual.change
Kreative Blockade auf der Dreilindenstraße © Daniel Lima/ visual.change

Mehr als 500 Menschen stellten sich am Sonntag trotz strömenden Regens in Leipzig einem Aufmarsch der NPD Jugend-Organisation JN entgegen und konnten so deren geplante Route streckenweise blockieren. Eine mit dem breiten Gegenprotest scheinbar völlig überforderte Polizei setze die Route der Nazis jedoch mit einem unverhältnismäßigem Einsatz von Gewalt durch. Weiter„Naziaufmarsch in Leipzig blockiert“

 

Polizeigewalt überschattet Protest gegen NPD-Fackelmarsch in Demmin

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Polizeigewalt in Demmin am 8. Mai 2014 from Kombinat Fortschritt on Vimeo.

Seit Jahren konstatieren das Bündnis „Demmin Nazifrei“ und Antifa-Gruppen eine wachsende Beteiligung am Protest gegen den schon traditionellen NPD-Fackelmarsch am 8. Mai in Demmin. Dieser Trend setzte sich auch dieses Jahr fort. Für eine Verhinderung des Aufmarsches der Neonazis hat es trotzdem noch nicht gereicht. Die friedlichen Proteste wurden von massiver Polizeigewalt überschattet. So lag in der Nacht eine Person zwischenzeitlich im künstlichen Koma, ist ist jedoch wieder aufgeweckt worden und konnte das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Weiter„Polizeigewalt überschattet Protest gegen NPD-Fackelmarsch in Demmin“

 

Neues zum NPD-Aufmarsch in Rostock

NPD MAi 13 Berlin

Nachdem die Berliner NPD am Montag ihre Demo für den 1. Mai absagte und der Aufmarsch der Nazis in Dortmund wieder gerichtlich erlaubt wurde, gibt es auch neue Infos zur geplanten Nazidemo am 1. Mai in Rostock. Weder die Stadt Rostock, noch die Polizei haben bisher die Naziroute durch den Stadtteil Groß Klein veröffentlicht. Dennoch gibt es laut des Antifa-Bündnisses „Nazis stoppen!“ Hinweise, wonach die geplante Strecke des NPD-Aufmarsches kaum einen Straßenzug des Stadtteils auslässt. Weiter„Neues zum NPD-Aufmarsch in Rostock“