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NPD-Politiker attackiert Gegendemonstranten mit Pfefferspray

Mit Fahnenstöcken und Pfefferspray attackieren NPD-Anhänger Gegendemonstranten in Eisenhüttenstadt  © dpa
Mit Fahnenstöcken und Pfefferspray gingen Rechtsextremisten auf  die Gegendemonstranten los. Rechts im Bild mit Pfefferspray: NPD-Politiker Markus Noack © dpa

Schläge, Tritte und Pfefferspray – in Brandenburg prügelten rund 20 Neonazis auf eine Gruppe von Gegendemonstranten ein. Besonders brisant: unter den Angreifern befand sich auch ein bekannter NPD-Kommunalpolitiker aus Guben. Er setzte Pfefferspray gegen die friedlichen Nazi-Gegner ein. Es gab mehrere Verletzte. Jetzt ermittelt die Polizei. Grund für den Angriff waren die Proteste gegen eine NPD-Kundgebung gegen Flüchtlinge in der Region.
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„Wir wollen den Aufmarsch endgültig verhindern“

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Seit 2006 marschieren jedes Jahr im August hunderte Neonazis durch das kleine niedersächsische Örtchen Bad Nenndorf. Sie wollen so an „alliierte Kriegsverbrechen“ erinnern und um die „deutschen Opfer“ trauern. Jahrelang war dieser „Trauermarsch“ einer der letzten großen rechten Aufmärsche in Deutschland. Doch dank der zunehmenden Gegenwehr in Form von bunten Gegenkundgebungen und friedlichen Sitzblockaden dürften die Nazis bald wirklich Grund zum Trauern haben. Weiter„„Wir wollen den Aufmarsch endgültig verhindern““

 

UPDATE: Berliner NPD will vor Flüchtlingsunterkünften hetzen

Vom Protestcamp am Oranienplatz aus startet die große Demonstration © Caro Lobig
Das Protestcamp am Oranieplatz © Caro Lobig

Gleich fünf Kundgebungen gegen Flüchtlinge plant die NPD am kommenden Samstag in Berlin. Auch in Kreuzberg, nur wenige hundert Meter vom Flüchtlingscamp auf dem Oranienplatz entfernt, wollen die neonazis aufmarschieren.

Soeben wurden die konkreten Orte der NPD-Kundgebungen bestätigt!
9:30 – 10:30 Uhr Moritzplatz (Kreuzberg)
11:30-12:30 Uhr Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
13:15-14:15 Uhr Wilhemsruher Damm/Oranienburgerstraße (Reinickendorf)
14:45-15:45 Uhr Spandauer Damm/Königin-Elisabeth-Straße (Westend)
16:15-17:15 Uhr Marienfelder Allee/Hildburghauser Straße (Marienefelde)

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Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Berlin

Einer der wichtigsten Botschaften, die die Flüchtlinge den Politikern vermitteln wollen: "Kein Mensch ist illegal" © Lobig
In Kreuzberg treffen die Flüchtlinge auf viel Unterstützung, doch in Marzahn-hellersdorf organisieren Neonazis Proteste gegen ein geplante Unterkunft © Lobig

Im Internet und auf Flugblättern wird gegen ein künftiges Heim gewettert. Womöglich mischen NPD-Anhänger mit. Der Hellersdorfer Bürgermeister Komoß lädt die Anwohner zum Info-Gespräch. Weiter„Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Berlin“

 

„Rock für Deutschland“ – Mit „Frontfeuer“ für die Flutopfer

Spontan besetzten dutzende Nazigegner am Donnerstag den Veranstaltungsort
Spontan besetzten dutzende Nazigegner am Donnerstag den Veranstaltungsort

Die extrem rechte Konzertsaison ist in vollem Gange. Am Samstag steht im ostthüringischen Gera das Highlight der braunen Musikevents im Freistaat an: Das „Rock für Deutschland“. Wie auch im letzten Jahr ist mit steigenden Teilnehmerzahlen zu rechnen. Seit Donnerstag ist der Veranstaltungsplatz bereits durch Demonstranten besetzt. Weiter„„Rock für Deutschland“ – Mit „Frontfeuer“ für die Flutopfer“

 

Nazipropaganda statt Fußballspiel

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Bei der vergangenen NPD-Veranstaltung im Februar gab es lautstarke Proteste © Jesko Wrede

Die NPD plant erneut eine Veranstaltung in Neukölln. Während sie bislang dafür meist Räume in Rudow oder Britz in Beschlag nahm, wollen die Rechtsextremisten am Samstag dem 13. Juli jetzt direkt nach Nord-Neukölln. Eine Sporthalle direkt an der Sonnenallee, nur fünf Minuten von Kreuzberg entfernt, soll als Veranstaltungsort dienen. Weiter„Nazipropaganda statt Fußballspiel“

 

Kirchen und Wolfgang Thierse fordern Einstellung des Strafverfahrens gegen Lothar König

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Kirchliche Initiativen fordern gemeinsam mit BundestagsvizepräsidentenWolfgang Thierse (SPD) die sofortige Einstellung des Verfahrens gegen Jugendpfarrer Lothar König. Der Theologe steht derzeit in Dresden vor Gericht, weil er sich 2011 an den Protesten gegen den jährlichen Naziaufmarsch beteiligt hatte. Weiter„Kirchen und Wolfgang Thierse fordern Einstellung des Strafverfahrens gegen Lothar König“

 

Buntes Wolfsburg gegen braunen Aufmarsch

Mittelfinger für die Neonazis: Trotz Polizeiabsperrungen gelangten Gegendemonstranten an die Aufmarschstrecke © Theo Schneider
Mittelfinger für die Neonazis: wie hier am 1.Mai in Berlin werden tausende Gegendemonstranten in Wolfsburg erwartet © Theo Schneider

Am Samstag, dem 1. Juni 2013, wollen Nazis durch Wolfsburg marschieren. Der „Schulterschluss der Wolfsburger Demokraten“ ruft zu einem breiten gesellschaftlichen Widerstand und zu vielfältigen Formen des friedlichen Protests gegen die Nazis und ihre rassistische Stimmungsmache auf. „Wir überlassen den öffentlichen Raum nicht den Nazis. Ihrer menschenverachtenden Ideologie setzen wir unsere Werte einer solidarischen, freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft entgegen!“, heißt es von den Veranstaltern. Weiter„Buntes Wolfsburg gegen braunen Aufmarsch“