Im Süden der Stadt schlagen Neonazis regelmäßig zu, sie sehen Schöneweide als „ihren Kiez“ an und bedrohen Migranten, Politiker und alternative Jugendliche. Der SPD-Politiker Sebastian Edathy hat sich jetzt mit Betroffenen der Angriffe an einen Tisch gesetzt. Weiter„Kampf um Schöneweide“
Hakenkreuz-Schmierereien, eine unerlaubte Versammlung und ein brutaler Überfall auf einen jungen Migranten. Am Wochenende hat die Berliner Neonaziszene erneut unter Beweis gestellt, dass der Bezirk Schöneweide längst zur rechtsextremen Hochburg geworden ist. Weiter„Ein ganz normales Wochenende in Berlin-Schöneweide“
Die lockeren Gehweg-Platten haben die Korkusuz‘ gewarnt. Als Selma Korkusuz am Freitagabend vergangene Woche um kurz nach 21 Uhr zum Kellereingang neben ihrem Einfamilienhaus im rheinland-pfälzischen Betzdorf geht, hört sie die Platten klappern. Sie sieht zwei Männer, die ihr verdächtig vorkommen und rennt zurück in die Wohnung. Ihr Mann Ali schnappt sich Kamera und Telefon. Nur wenige Minuten später brechen die beiden Männer die Türen des Hauses auf. Mit einer Pistole und einer Eisenstange bedrohen sie das türkische Ehepaar und die fünf gemeinsamen Kinder, so erzählt es ein Angehöriger. Die Eltern versuchen sich mit Küchenmessern zu wehren, Ali Korkusuz ruft noch die Polizei. Nach kurzer Zeit, wohl nur wenige Minuten später, verschwinden die beiden Männer wieder. Weiter„Türkische Familie aus Betzdorf: Erst überfallen, dann beschuldigt?“
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Das Bündnis „20 Jahre nach den Pogromen – Das Problem heißt Rassismus“ erhebt schwere Vorwürfe gegen die offizielle Lichtenhagen-Gedenkveranstaltung vom Sonntag. Zwei Mitgliedern des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. sei trotz offizieller Einladung der Zutritt zur Veranstaltung verweigert worden. Laut den Veranstaltern kamen die Gäste 15 minuten zu spät und wurden deshalb aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingelassen. Das obige Video von Leftvision zeigt die beiden Gäste bei der Feier. Weiter„Rassismus beim offiziellen Gedenken in Rostock-Lichtenhagen?“
Unter dem Motto „Rassismus benennen. Vernetzung gegen Rassismus bundesweit organisieren!“ hat ein Aktionsbündis ein Musik- und Kultur-Festival in Berlin geplant. Der Störungsmelder dokumentiert den Aufruf: Weiter„Festival gegen Rassismus in Berlin“
Am Mittwoch, dem 18. Juli, entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die finanziellen Leistungen für Asylbewerber „evident unzureichend“ sind und verlangt eine deutliche Erhöhung. In vielen Orten in Deutschland demonstrieren derzeit immer noch viele Asylsuchende für ihre Rechte: Geld war nie Kern des Protestes. Weiter„Es geht nicht um Geld, es geht um Leben“
Der Kopf des rassistischen Drohbriefes der selbsternannten "Reichsbewegung"
Seit einigen Monaten erhalten Menschen mit migrantischem Hintergrund, Moscheen, muslimische Vereine und die Jüdische Gemeinde in Berlin und bundesweit Briefe, die ihre Ausreise aus Deutschland fordern. Die Verfasser der Briefe bezeichnen sich selbst als „Neue Gemeinschaft von Philosophen“ und Initiatoren einer „Reichsbewegung“, die die Wiederherstellung des Deutschen Reiches anstrebe. Die Briefe richten sich an Türken, Muslime und afrikanischstämmige Menschen. Weiter„Drohbriefe von den „Reichsbürgern““
Die Welt schaut in den nächsten Wochen der EM 2012 ganz genau auf die Gastgeberländer Polen und Ukraine. Doch im Blick hat sie nicht nur „das Runde und das Eckige“. Auch Themen wie Diskriminierung und Korruption stehen im Fokus. Fußball könnte in der Gesellschaft mehr bewegen – wären sich die Organisatoren ihrer Verantwortung bewusst. Weiter„Fairplay zur EM 2012 – Auf dem Rasen und in der Gesellschaft“
Sie kamen aus Mali, Dagestan, Sierra Leone und dem Jemen – und landeten in der ostdeutschen Provinz. Für unsere Themenwoche „Leben mit Rassismus“ hat Parvin Sadigh aufgeschrieben, wie vier Migranten in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben. Hier geht es zum Text.