Leipzig ist die gespaltene Stadt. Was schon seit Jahrzehnten im Fußball gilt, zeigt sich aktuell auch in der rechtsextremen Szene. Seit Anfang des Jahres demonstriert bereits der lokale Pegida-Ableger Legida. Unter neuem Namen geht nun ein ehemaliges Orgamitglied in die „Offensive für Deutschland“. Doch der Zuspruch bleibt überschaubar. Weiter„Rechte Umtriebe in Leipzig“
Willkommenskultur? Im Essener Stadtteil Frintrop ist davon wenig zu spüren. Rechte Anwohner machen seit Monaten gegen die Unterbringung von Flüchtlingen mobil. Zusammen mit 200 Unterstützern zog die Antifa Essen Z daher am Mittwochabend gegen die „flüchtlingsfeindliche Stimmung“ durch Frintrop. Weiter„„Wenn wir wollen, schlagen wir euch tot!““
Das Ressentiment Fremdenfeindschaft brachte einst die Leitkulturdebatte und im vergangenen Herbst Pegida hervor. Dass Zehntausende in Dresden auf die Straße gingen, um als Komparserie Protest darzustellen, ohne Hauptdarsteller, ohne erkennbare Regie, ohne Thema und Plan, das verwunderte wegen des organisierenden Personals und bestürzte wegen der inhaltsleeren Wut, die agiert wurde. Statt einer charismatischen Führergestalt stupide Vereinsmeierei unter dubiosem Kommando, statt revolutionären Aufschreis geklaute Parolen und das zur Schau getragene dumpfe Unbehagen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Weiter„Rechtsextremismus beginnt in der Mitte der Gesellschaft“
Der Düsseldorfer Herbst wird kein schöner. Das liegt nicht mal am Wetter, sondern an der Rückkehr der rechten Demonstrationen “Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes.” Da braut sich einiges zusammen in Düsseldorf. Hooligans, Identitäre, besorgte Bürger und die umtriebige rechtsextreme Aktivistin Melanie Dittmer.
Im sächsischen Heidenau kam es in der letzten Nacht zu den schwersten rassistischen Ausschreitungen gegen eine geplante Flüchtlings-Unterkunft der letzten Wochen. Der rassistische Mob darf nicht die Oberhand gewinnen. Ein Kommentar. Weiter„Der rassistische Mob darf nicht die Oberhand gewinnen“
In Heidenau südöstlich von Dresden ist es gestern zu schweren Ausschreitungen von Neonazis gegen die Polizei gekommen. Die Rassisten hatten versucht, die Ankunft von Geflüchteten zu verhindern. Weiter„#Heidenau – Ein Erlebnisbericht…“
Wie vermutet versuchte die Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) mittels einer Lesung aus Akif Pirinçci’s Buch „Deutschland von Sinnen“ am 8.8. während des Augsburger Friedensfestes „den ‚grün-links versifften‘ Strippenziehern in Politik und Medien ihre Illusionen vorzuführen“. Der Veranstaltung der rund zehn Aktivisten der NPD-Tarnliste unter dem Motto „Die Lüge vom Frieden – Multikulti ist gescheitert“ stellte sich ein breites Bündnis lautstark entgegen. Weiter„Augsburg: Bürgerinitiative Ausländerstopp liest „Deutschland von Sinnen““
Rechtsextreme Hetze im Netz bleibt meist ohne juristische Konsequenzen. Das soll sich jetzt endlich ändern.
„Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“, diese abgedroschene Phrase ist der Lieblingsspruch konservativer Innenminister. Aber auch eine Gruppe digitaler Aktivisten hat ihn sich zum Leitmotiv gemacht – und geht damit im Internet auf Jagd nach Rassisten und Neonazis. Sind sie die modernen Nazijäger? Weiter„Rechtsstaat gegen Alltagsrassismus“
Bei einer selbstorganisierten Kundgebung von Flüchtlingen in Güstrow haben Neonazis am Samstag versucht die Teilnehmer anzugreifen. Etwa 150 Personen waren dem Aufruf der Refugees gefolgt und hatten auf dem Marktplatz und mit einer spontanen Demonstration in die Güstrower Südstadt gegen alltäglichen Rassismus und für eine echte Teilhabe der Flüchtlinge am Stadtleben demonstriert. Während der Kundgebung auf dem Marktplatz versuchten etwa 15 bis 20 Neonazis die Veranstaltung zu attackieren. Sie warfen mit Stühlen auf Antifaschisten, die sich ihnen in den Weg stellten, verletzten jedoch niemanden. Die eingesetzten Polizeibeamten waren zu wenige und agierten hilflos, als sie vor allem versuchten, die Antifaschisten von Gegenwehr abzuhalten. Zwei Tage später beteiligt sich die Lokalzeitung an der Umdeutung der Geschehnisse. Weiter„Nach Naziangriff – Polizei ermittelt gegen die Betroffenen“
Zu Beginn der Veranstaltung waren ganze sieben Kögida-Teilnehmer anwesend
12 gegen 200 – so sah das Kräfteverhältnis zwischen Kögida und Gegendemonstranten am vergangenen Donnerstag in Köln aus. Die „Verteidiger des Abendlandes“ hatten mit 120 Teilnehmern gerechnet. Nachdem bereits eine vorherige Veranstaltung mit ungefähr 400 Teilnehmern wegen der zahlreichen Gegendemonstranten nicht stattfinden konnte, waren es dieses Mal die eigenen (fehlenden) Leute, die zum Abbruch der Veranstaltung führten. Weiter„Blamage für Kögida – Demo abgebrochen“