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Rechtsextremismus-Streit: Burschenschaftsverband verliert stärkstes Mitglied

Burschenschafter mit schwarz-weiß-rot als Verbindungsfarbe © Timo Müller
Symbolbild: Burschenschafter bei einem Verbindungstreffen im Frühjahr 2013 © Timo Müller

Im Streit um rechtsextremistische Tendenzen in Burschenschaften hat deren Dachverband eines seiner wichtigsten Mitglieder verloren. Die mit 300 aktiven und ehemaligen Studenten größte Burschenschaft Franco-Bavaria (München) beschloss, den Dachverband zu verlassen. Weiter„Rechtsextremismus-Streit: Burschenschaftsverband verliert stärkstes Mitglied“

 

Wieder Ärger für Berliner NPD-Chef?

Sebastian Schmidtke (Mitte) bei einer NPD-Veranstaltung im Januar 2011 © Matthias Zickrow

Landesvorsitzender Schmidtke soll am Samstag Gegendemonstranten attackiert haben und drohte später: „Einer muss der Erste sein – fuck Silvio Meier“. Der Hausbesetzer Meier war vor 20 Jahren von Neonazis erstochen worden. Schon seit Monaten wird gegen Schmidtke wegen der Webseite des „NW-Berlin“ ermittelt, auf der politische Gegner aufgelistet und bedroht werden.

Von Theo Schneider

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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bei Günther Jauch: „Ein beschämender Auftritt“

Gab bei Günther Jauch zum Thema "Deutscher Hass - Wie tief ist der Neonazi-Sumpf?" ein beschämendes Bild ab: Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) © Theo Schneider

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) versuchte bei Günther Jauch zu rechtfertigen, was nicht mehr zu rechtfertigen ist. Am Ende zeigte sich, dass der Minister aus der rassistischen Terrorserie gleich null gelernt hat. Weiter werden die Behörden in Schutz genommen und ein kollektives Versagen vehement dementiert. Ein Kommentar. Weiter„Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bei Günther Jauch: „Ein beschämender Auftritt““

 

Lese-Tipp: Bürger fürchten Rechtsextreme mehr als Islamisten

Die größte terroristische Bedrohung in Deutschland geht nach Ansicht der Bürger von Rechtsextremisten aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die ZEIT ONLINE beim Meinungsforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegeben hat. Demnach hält eine Mehrheit der Befragten, nämlich 41 Prozent, Rechtsextremisten für am gefährlichsten. 36,6 Prozent der Bürger sagen, dass die größte Gefahr von Islamisten ausgeht. In der Befragung äußern sich die Bürger auch über die Notwendigkeit von V-Leuten in der NPD sowie die Annahme, dass Rechtsextremismus ein ostdeutsches Problem ist.

 

Lese-Tipp: Rechter Terror in den Achtzigern

Von wegen neue Entwicklung: Seit den fünfziger Jahren hat es in Deutschland kontinuierlich Anschläge von Rechtsterroristen gegeben: Rechtsextremismus-Forscher Fabian Virchow hat dazu in der ZEIT einen Übersichtsartikel veröffentlicht. Zum Beispiel erinnert er an die „Deutschen Aktionsgruppen“, die 1980 fast monatlich ein Attentat verübten. Zwei Vietnamesen starben. Virchow verweist auch auf einen zweifelhaften Zusammenhang zwischen Verfassungsschutz und rechter Szene.

 

Neue Einblicke in die Berliner Neonaziszene

Zum fünften Mal analysieren Berliner Projekte, Initiativen und  WissenschaftlerInnen die „Berliner Zustände“ und geben damit einen  Einblick in ihre tägliche Arbeit gegen Rechts. Der Schattenbericht soll nach eigenen Angaben „eine Alternative zu staatlichen Sichtweisen  bieten“ und die „wesentlichen Entwicklungen und Tendenzen“ in Berlin in den Blick nehmen. Weiter„Neue Einblicke in die Berliner Neonaziszene“

 

Rechtsextreme Einstellungen verfestigen sich

Rechtsextreme Einstellungsmuster sind laut der neuen Studie keineswegs ein Randphänomen © Getty

In Deutschland sind auch in der Mitte der Gesellschaft rassistische Einstellungen zu verzeichnen. Das ergibt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ein Drittel der Befragten stimmt der Aussage zu, „die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen“. Weiter„Rechtsextreme Einstellungen verfestigen sich“