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Rechtsrock-Open Air in Nienhagen: „Wir hassen diesen Staat …“

Malina attackiert Journalisten
Rechtsrockveranstalter Oliver Malina behindert Journalisten. Foto: DokuRechts

„Wir sind dieses Jahr hier und wir werden auch nächstes Jahr hier sein! … Wie viel sind wir hier: Über Tausend!“ – Es klang wie eine Drohung, als am Samstagabend beim Rechtsrock-Open Air „This one’s for the Skinheads Vol. 3“ in Nienhagen (Sachsen-Anhalt) der Veranstalter Oliver Malina auf die Bühne kletterte und das Mikro in die Hand nahm. Die knapp 1.300 aus ganz Deutschland, aber auch aus der Schweiz, Italien und Osteuropa angereisten Neonazis johlten begeistert. „Der Staat allgemein und natürlich die Knechte, wollten mit allen Mitteln heute das Ganze untersagen. Wirklich mit allen Mittel. So – haben sie aber nicht geschafft!“, triumphierte der Neonazi.

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Protestcamp gegen Nazi-Festival in Gera

Spontan besetzten dutzende Nazigegner am Donnerstag den Veranstaltungsort
Schon 2013 besetzten dutzende Nazigegner spontan den Veranstaltungsort der Nazis

2003 gab es erstmals und von der Öffentlichkeit kaum beachtet ein Rechtsrockfestival in Gera. Damals noch unter dem Motto „Rock gegen Krieg“. Nur wenige Hundert Besucher kamen zu dem Konzert. Zehn Jahre später ist die in „Rock für Deutschland“ unbenannte Veranstaltung zu einem der größten Rechtsrock-Events Deutschlands geworden. Organisiert wird das Szeneereignis von NPD und der militanten Neonazi-Szene. Angemeldet als politische Kundgebung, sind die Möglichkeiten eines Verbotes gering. Wie schon in den vergangenen Jahren, wollen zivilgesellschaftliche Gruppen das Nazi-Festival blockieren. Sie planen erneut ein Protestcamp direkt auf der Wiese vor dem Hauptbahnhof. Weiter„Protestcamp gegen Nazi-Festival in Gera“

 

NPD-Bayerntag in Scheinfeld: „Sieg Heil“ und ein abgesagtes Konzert

Das Motto am Samstag war klar: "Scheinfeld ist kein Ort für Nazis". ©Timo Müller
Das Motto am Samstag war klar: „Scheinfeld ist kein Ort für Nazis“. © Jonas Miller

Die NPD Bayern traf sich am vergangenen Samstag zum sogenannten „Bayerntag“ in der 4500-Einwohnerstadt Scheinfeld Scheinfeld (Mittelfranken). An der Gegendemonstration beteiligten sich rund 2000 Menschen aller politischen Spektren. Ein, für den Abend geplantes, Rechtsrockkonzert wurde von den Behörden unterbunden. Auf Seiten der NPD-Veranstaltung wurden mehrere verbotene Symbole und Zeichen gezeigt, am Abend kam es zudem zu Übergriffen auf Polizeibeamte. Weiter„NPD-Bayerntag in Scheinfeld: „Sieg Heil“ und ein abgesagtes Konzert“

 

Bildergalerie: Berliner NPD scheitert an Massenblockaden

Polizisten stehen tausenden Blockierern an der Jannowitzbrücke gegenüber © Theo Schneider
Polizisten stehen tausenden Blockierern an der Jannowitzbrücke gegenüber © Theo Schneider

Tausende Menschen verhinderten am Samstag einen geplanten Aufmarsch der NPD durch Berlin-Kreuzberg. Frühzeitig wurde durch zahlreiche Menschen jede mögliche Wegstrecke der Neonazis durch Massenblockaden versperrt, die gegen „Kreuzberger Verhältnisse“ durch den alternativen Stadtteil ziehen wollten. Mit langen Gesichtern und unverrichteter Dinge hieß es nach dreieinhalb Stunden für die 120 NPD-Anhänger, zum Teil extra aus anderen Bundesländern angereist, einpacken und abfahren.  Der Tag stellt einen weiterreden Dämpfer für die strukturell und personell kriselnde Berliner Neonaziszene dar, die das Scheitern in Berlin allerdings gewohnt ist. Ein Teil von ihnen zog am Nachmittag noch mit einem kurzen Aufmarsch durch Adlershof gegen eine geplante Asylunterkunft. Insgesamt vier NPD-Teilnehmer wurden festgenommen: Drei hatten bei der Anfahrt aus dem Lautsprecherwagen heraus Gegendemonstranten mit einem Feuerlöscher angegriffen, die vierte Festnahme erfolgte nach einer volksverhetzenden Rede. Weiter„Bildergalerie: Berliner NPD scheitert an Massenblockaden“

 

NPD- Fest und Rechtsrockkonzert in Scheinfeld geplant

Protest gegen einen Neonaziaufmarsch ©Timo Müller (Symbolbild)
Protest gegen einen Neonaziaufmarsch © Jonas Miller (Symbolbild)

Die neonazistische Partei „Nationaldemokratische Partei Deutschland“ (NPD) plant für Samstag, den 24. Mai mehrere Aktionen im mittelfränkischen Scheinfeld. Die 5000- Seelengemeinde war schon im Oktober letzten Jahres von Rechten heimgesucht worden. Bei einem Konzert feierten dort rund tausend Rechtsrockfans. Auch dieses Jahr werden mehrere hundert Rechte erwartet. Weiter„NPD- Fest und Rechtsrockkonzert in Scheinfeld geplant“

 

Frei.Wild – Rechtsrock ernst nehmen

Neonazi mit Frei.Wild-Schal beim Naziaufmarsch im Januar 2013 in Magdeburg © Jesko Wrede
Neonazi mit Frei.Wild-Schal bei einem Naziaufmarsch 2013 in Magdeburg © Jesko Wrede

Die 2001 in Südtirol gegründete Band Frei.Wild, die sich selbst als Deutschrock-Band beschreibt, versucht sich immer wieder ein unpolitisches Image zu verpassen – doch sie ist Sprachrohr eines keinesfalls unpolitischen Nationalismus. Die Band sorgte bei der Echoverleihung 2013 für Aufsehen, als sie wegen des Vorwurfs rechter Textinhalte nachträglich von der Nominierungsliste gestrichen wurde. Daraufhin kam es ausgerechnet von der rechtsextremen NPD zu Protesten. Weiter„Frei.Wild – Rechtsrock ernst nehmen“

 

2014 – die wichtigsten Veranstaltungen der extremen Rechten

Das Gericht hat den Traum der rechtsextremen Einheitspartei vorerst gestoppt © Getty
Für 2014 stehen zahlreiche extrem rechte Veranstaltungen an © Getty

Mit Beginn des Jahres deuten sich einige Veränderungen innerhalb der extremen Rechten an. Egal, wie sich dies im Jahr 2014 entwickeln wird, es stehen bereits jetzt zahlreiche Veranstaltungen der Neonazi-Szene fest. Wir haben für euch die wichtigsten Termine zusammengetragen. Weiter„2014 – die wichtigsten Veranstaltungen der extremen Rechten“