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Wegen nicht-fristgerechter Anmeldung: Nazi-Event in Oberprex fällt ins Wasser

Weil die Nazis nicht fristgerecht angemeldet hatten, fiel ein rechtes Event in Oberprex diesmal aus © Timo Müller (Symbolbild)
Weil die Nazis nicht fristgerecht angemeldet hatten, fiel ein rechtes Event in Oberprex diesmal aus © Timo Müller (Symbolbild)

Ursprünglich sollte am Samstag, den 26. Januar, im oberfränkischen Oberprex die „Gründungsfeier 2013“ des neonazistischen „Urd-&-Skult“-Zusammenschlusses mit anschließendem Rechtsrock-Konzert stattfinden. Eine nicht-fristgerechte Anmeldung machte den Neonazis jedoch einen Strich durch die Rechnung – und führte zu einem Verbot durch die Gemeinde. Im Falle eines Verstoßes drohte dem Veranstalter ein hohes Bußgeld. Weiter„Wegen nicht-fristgerechter Anmeldung: Nazi-Event in Oberprex fällt ins Wasser“

 

Völkischer Mainstream-Rock – Frei.Wild und die extreme Rechte

Frei.Wild beim Wackenfestival 2011 © Getty
Frei.Wild beim Wackenfestival 2011 © Getty

Frei.Wild aus Südtirol sind eine der derzeit erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands. Ihr »patriotischer Deutschrock« hat sie in die ganz großen Konzerthallen gebracht – eine Entwicklung, die äußerst kritisch zu betrachten ist. Denn »unpolitisch«, wie Frei.Wild sich selbst bezeichnen, sind sie bei Weitem nicht. Mit ihren Songs tragen sie völkisch-nationalistische Positionen in den Mainstream, erteilen den Vorstellungen einer offenen und emanzipatorischen Gesellschaft eine Absage und erhalten dafür Applaus von Rechtsaußen. Weiter„Völkischer Mainstream-Rock – Frei.Wild und die extreme Rechte“

 

Immer mehr militante Rechtsextremisten

Angriffe auf Passanten und Polizisten am 1.Mai 2010 auf dem Berliner Ku'damm

Die vom militanten Rechtsextremismus ausgehende Gefahr nimmt nach Informationen des Tagesspiegels weiter zu. Im Jahr 2012 sei die Zahl der gewaltorientierten Rechtsextremisten auf über 10.000 gestiegen, teilten Sicherheitskreise mit. Bei einer vorläufigen Erhebung seien bundesweit 10.100 einschlägig aufgefallene Personen festgestellt worden. Im Jahr 2011 waren es noch 9.800. Damit setzt sich der schon länger zu beobachtende Anstieg fort. 2010 hatte der Verfassungsschutz 9.500 gewaltorientierte Rechtsextremisten gemeldet. Weiter„Immer mehr militante Rechtsextremisten“

 

„Das ist die neue Volksmusik…“ – von Nazi-Rap bis zur Schulhof-CD

Die rechtsextreme Szene hat sich besonders seit dem Auftreten der „Autonomen Nationalisten“ vieler Jugendkulturen bedient. Auch HipHop blieb davon nicht verschont. Neben Graffiti nutzen Neonazis auch Rap für sich. Die NPD weiß ebenfalls um die Möglichkeiten mit Musik junge Menschen zu erreichen und stellt ihre „Schulhof-CD 2013“ vor. Weiter„„Das ist die neue Volksmusik…“ – von Nazi-Rap bis zur Schulhof-CD“

 

Frei.Wild: Gehasst, Verdammt, Vergöttert!

Aus dem Musikclip „Wahre Werte“ © Screenshot YouTube

Von Antifaschisten verdammt, von den Fans geliebt und von einigen Medien als Rechtsrock zerrissen. Frei.Wild hat sich wörtlich von Rassismus und Faschismus distanziert und lässt volle Konzerthallen laut „Nazis Raus“ rufen. Kann diese Band dennoch völkischen Nationalismus in ihren Liedern verbreiten? Weiter„Frei.Wild: Gehasst, Verdammt, Vergöttert!“

 

RechtsRock boomt in Sachsen

In Sachsen finden im Bundesvergleich mit Abstand die meisten extrem rechten Konzerte statt, allein im vergangenen Jahr spielte sich fast ein Viertel davon in einem Gasthof im nordsächsischen Staupitz ab. Die Ortschaft unweit der Stadt Torgau ist in den letzten Jahren zu einem der landesweit wichtigsten Orte für extrem rechte Konzerte geworden. Mit „Moshpit“ und „Painful Awakening“ standen dort am Samstagabend gleich zwei der bekanntesten Bands aus dem extrem rechten Hatecore-Spektrum auf dem Programm. Weiter„RechtsRock boomt in Sachsen“

 

Neonazi Daniel „Gigi“ Giese wegen „Döner-Killer“-Lied zu Bewährungsstrafe verurteilt

In der CD "Adolf Hitler lebt" der Neonazi-Band "Gigi und die braunen Stadtmusikanten" erschien der menschenverachtende Song "Döner-Killer"

Der Sänger der Neonazi-Band „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“, Daniel Giese, wurde heute von einem Gericht wegen Volksverhetzung zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. In dem Song „Döner-Killer“ hatte der Rechtsextremist bemerkenswerte parallelen zur Mordserie des NSU gezogen, die zum damaligen Zeitpunkt öffentlich noch gar nicht bekannt war. Weiter„Neonazi Daniel „Gigi“ Giese wegen „Döner-Killer“-Lied zu Bewährungsstrafe verurteilt“