BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenKommentareAbspielenPauseAbspielenWiederholen
 

Heimattag reloaded? Heise plant erneut Rechtsrockkonzert in Leinefelde

Der mehrfach vorbestrafte Neonazi und NPD-Politiker Thorsten Heise hält offenbar an seinem Plan fest, im thüringischen Eichsfeld ein Rechtsrock-Event zu etablieren. Seit Mitte Januar 2012 liegt dem zuständigen Ordnungsamt die Anmeldung für den zweiten „Eichsfelder Heimattag“ vor. Geht es nach dem 42-jährigen Heise, sollen am 5. Mai die rechtsextremen Bands „Die Lunikoff-Verschwörung“, „Sturmtrupp“ und „Tätervolk“ in Leinefelde auftreten. Entsprechende Informationen hat inzwischen auch die thüringische Landesregierung bestätigt. Weiter„Heimattag reloaded? Heise plant erneut Rechtsrockkonzert in Leinefelde“

 

Schießtraining für die „Kameraden“ – das militante Nazinetzwerk

Vergangene Woche beschlagnahmte die Polizei in Bremen dutzende Waffen von NPD- und DVU-Mitgliedern © Polizei Bremen

Bei der Suche nach Unterstützern und Helfern der Naziterrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ tauchen immer mehr Hinweise auf bewaffnete Neonazikreise auf. Eine Spur führt zu einer paramilitärischen Übung 2009 nach Bulgarien. Auch  deutsche Neonazis nahmen dort an einem Schießtraining teil – und posierten später mit Waffen in der Hand im Internet. Weiter„Schießtraining für die „Kameraden“ – das militante Nazinetzwerk“

 

Das braune Musiknetzwerk um die Band „Barking Dogs“

„Die Road Crew ist keine politische Vereinigung und distanziert sich ganz klar von den selbigen“, heißt es im Selbstverständnis der Gruppierung Road Crew 24, eine Art Fanclub der Rechtsrockband „Barking Dogs“. Mit „jeglichen extremistischen Einstellungen“ will man „nichts zu tun haben“. Politik gilt als schmutzig und bringt oftmals auch Ärger mit sich, da verbleibt man lieber im vermeintlich „Unpolitischen“. Und schließlich ist man ja auch für keine Partei aktiv. Unpolitisch ist die Gruppierung, die laut ihrer von Marcel R. aus Bochum angemeldeten Homepage aktuell über „Chapter“ in Bochum, Düsseldorf, Mönchengladbach, Bielefeld bzw. Ostwestfalen und in Stuttgart verfügt, deshalb noch lange nicht. Weiter„Das braune Musiknetzwerk um die Band „Barking Dogs““

 

Hassmusik ohne Ende

Lunikoff beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009. Foto: Infothek Dessau
Mit Nazimusik, wie hier beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009, rekrutiert die Szene gezielt erlebnisorientierte Jugendliche. © Infothek Dessau

Jedes Wochenende findet irgendwo in Deutschland ein Nazikonzert statt. Teilweise konspirativ organisiert, teilweise ganz offen, beispielsweise von der NPD legal angemeldet. Obwohl das Nazimusiknetzwerk Blood & Honour 2000 zumindest in Deutschland verboten wurde, laufen die Geschäfte mit der Hassmusik munter weiter. Auch im Ausland. Genau in diesem Dunstkreis von Rechtsrock, Militanz und Ideologie wurden die Rechtsterroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ radikalisiert. Nur selten geht die Polizei konsequent gegen diese Veranstaltungen vor. Das Recherche-Blog „Oireszene“ hat sich die Mühe gemacht nur für das kommende Wochenende alle bekannten Nazikonzerte zusammenzustellen. Das Ergebnis ist erschreckend. Von den Behörden verhindert wird von den acht Konzerten vermutlich kein einziges. Weiter„Hassmusik ohne Ende“

 

„Wir denken oft an Euch“ – Wie Nazibands den drei Rechtsterroristen huldigten

Nazirock als Publikumsmagnet
"Denn neun sind nicht genug” – bei Rechtsrockkonzerten wurde die Mordserie offen bejubelt. © Kai Budler

Nachdem die Zwickauer Zelle 1998 in den Untergrund ging, verloren die Fahnder bald das Interesse an den drei Neonazis. Anders ihre „Kameraden“: Gleich zwei Bands widmeten dem Trio, beziehungsweise deren rassistischer Mordserie ein eigenes Lied. In der Szene ahnte man offenbar schon länger, dass die Morde einen politischen Hintergrund hatten. Indizien, die dem Verfassungsschutz anscheinend nicht auffielen, obwohl das besagte Lied sogar indiziert wurde. Weiter„„Wir denken oft an Euch“ – Wie Nazibands den drei Rechtsterroristen huldigten“

 

Waffen, Drogen, Nazi-Propaganda – das falsche Spiel rechtsextremer VS-Spitzel

Das Geld vom Verfassungsschutz, steckten viele Spitzel direkt in Hetzpropaganda gegen den Staat  © Getty

Die Debatte um die Rolle des Verfassungsschutzes im Fall der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ wirft viele Fragen zum Umgang mit V-Leuten auf. Nicht selten haben die angeheuerten Neonazis mit Wissen ihrer rechten Führungskader großzügige Honorare kassiert und dafür geschönte Berichte an den VS geliefert. Die Liste von Pannen bei fragwürdigen Spitzel-Einsätzen in der Szene ist lang. Der Störungsmelder präsentiert eine Auswahl der brisantesten Fälle. Weiter„Waffen, Drogen, Nazi-Propaganda – das falsche Spiel rechtsextremer VS-Spitzel“

 

1300 Neonazis feiern ungestört bei Rechtsrockkonzert in Sachsen

Lunikoff beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009. Foto: Infothek Dessau
Neonazi-Idol "Lunikoff" beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009. © Infothek Dessau

Am 12.11. 2011 fand in Sachsen ein Nazitreffen mit mehr als 1300 Teilnehmer_innen statt. Ort des Geschehens war der unweit der polnischen Grenze gelegene Rothenburger Ortsteil Geheege (Landkreis Görlitz). Bereits am späten Vormittag waren mehrere Nazigruppierungen in der Oberlausitz unterwegs. Ihr Ziel: die Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“, deren Inhaber Steffen Hentschel Mitglied der NPD ist. Weiter„1300 Neonazis feiern ungestört bei Rechtsrockkonzert in Sachsen“