{"id":11749,"date":"2013-03-06T18:30:37","date_gmt":"2013-03-06T17:30:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=11749"},"modified":"2013-05-19T14:14:17","modified_gmt":"2013-05-19T12:14:17","slug":"aus-solidaritat-mit-den-fluchtlingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2013\/03\/06\/aus-solidaritat-mit-den-fluchtlingen_11749","title":{"rendered":"Aus Solidarit\u00e4t mit den Fl\u00fcchtlingen"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_11819\" aria-describedby=\"caption-attachment-11819\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/Stegemann-6.12.1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-11819\" alt=\"Das Refugee camp am Brandenburger Tor im Dezember \u00a9 Dirk Stegemann\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/Stegemann-6.12.1.jpg\" width=\"580\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/Stegemann-6.12.1.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/Stegemann-6.12.1-300x155.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11819\" class=\"wp-caption-text\">Das Refugee camp am Brandenburger Tor im Dezember \u00a9 Dirk Stegemann<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>\u201eIch bin etwas aufgeregt, jetzt \u00fcber diese Erlebnisse zu sprechen\u201c, sagt Mareike Peter zu mir, als wir uns in Berlin treffen. Sie ist Mitglied der Piratenpartei und hat die Fl\u00fcchtlinge der <a href=\"http:\/\/www.refugeetentaction.net\/index.php?lang=de\" target=\"_blank\">Refugee tent action<\/a> seit ihrem Hungerstreik am Brandenburger Tor begleitet. Schlaf- und Essmangel, die K\u00e4lte und die st\u00e4ndige Auseinandersetzung mit der Polizei \u2013 Mareike erinnert sich an alles. Und obwohl es schon einige Wochen her ist, hat sie die Erlebnisse mit den Fl\u00fcchtlingen noch nicht verarbeitet.<!--more--><\/p>\n<p>Die ersten beiden Tage habe sie den Hungerstreik der Fl\u00fcchtlinge nur online verfolgt. Danach sei sie Tag und Nacht dabei gewesen, aus Solidarit\u00e4t. Sie denkt zur\u00fcck: \u201eIch war fast ununterbrochen vor Ort, habe drei\u00dfig-Stunden-Schichten \u00fcbernommen, kaum geschlafen und kaum gegessen\u201c. In der ersten Zeit hatte sie kein Handy und hat deshalb alle Ereignisse in einem kleinen schwarzen Buch notiert. Sp\u00e4ter hat sie regelm\u00e4\u00dfig getwittert. Mareike erinnert sich an die N\u00e4chte, in denen die Polizei das Protestcamp immer wieder r\u00e4umen wollte. \u201eSie haben gewartet, bis die Touristen weg waren\u201c, glaubt die 24-J\u00e4hrige. Schon in der zweiten Nacht habe sie einen Einsatzleiter der Polizei belauscht, der gesagt habe: \u201eIch m\u00f6chte, dass es friedlich bleibt, ich rechne aber nicht damit\u201c.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_11750\" aria-describedby=\"caption-attachment-11750\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/DSC04356-Kopie-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11750\" alt=\"Aus Solidarit\u00e4t wachte, protestierte und hungerte Mareike gemeinsam mit den Fl\u00fcchtlingen auf dem Pariser Platz\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/DSC04356-Kopie-Kopie-300x166.jpg\" width=\"300\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/DSC04356-Kopie-Kopie-300x166.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/DSC04356-Kopie-Kopie.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11750\" class=\"wp-caption-text\">Aus Solidarit\u00e4t wachte, protestierte und hungerte Mareike gemeinsam mit den Fl\u00fcchtlingen auf dem Pariser Platz<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Nach dieser Aussage seien die Aktivisten am Brandenburger Tor alarmiert gewesen. Die Polizei habe den Fl\u00fcchtlingen in dieser Nacht immer wieder pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde wie Decken, W\u00e4rmflaschen und Kleidung weggenommen. \u201eDie Polizisten wollten die R\u00e4umung erzwingen, indem sie uns provozieren, bis die Situation eskaliert\u201c, sagt Mareike. Darauf haben sich die friedlich streikenden Fl\u00fcchtlinge aber nicht eingelassen.<\/p>\n<p>Die Piratin berichtet von einer st\u00e4ndigen Anspannung im Protestlager auf dem Pariser Platz. \u201eIn jeder Schicht hat die Polizei die Auflagen f\u00fcr die Versammlung anders interpretiert, die Fl\u00fcchtlinge wurden nie in Ruhe gelassen\u201c, erinnert sich die 24-J\u00e4hrige und f\u00fcgt hinzu: \u201eEigentlich h\u00e4tte die Polizei dem Leiter der Versammlung die Auflagen auch schriftlich geben m\u00fcssen\u201c. Sp\u00e4ter entschied das Gericht, dass es von den Polizisten rechtswidrig war, W\u00e4rmflaschen bei dieser K\u00e4lte wegzunehmen. \u201eDie Polizei anzuzeigen, konnten sich die Fl\u00fcchtlinge aber nicht auch noch leisten\u201c, wei\u00df Mareike. Denn bei jeder Anzeige eines Polizeibeamten kommt sofort eine Gegenanzeige wegen \u201eWiderstand gegen die Staatsgewalt\u201c. \u201eDie Fl\u00fcchtlinge hatten weder die Kraft noch das Geld, sich einem solchen Verfahren zu stellen\u201c, f\u00fcgt die Berlinerin hinzu.<\/p>\n<p>Einer der Fl\u00fcchtlinge sei Diabetiker und musste w\u00e4hrend des Hungerstreiks mehrmals ins Krankenhaus, berichtet Mareike: \u201eEr wollte aber nie dorthin, weil er sagte, dort sei es schlimm, dort seien Rassisten\u201c.<\/p>\n<p>Nach dem zehnten Tag des Hungerstreiks sei die Anordnung einer Einsatzleiterin gekommen, dass sich keiner mehr setzen und nichts mehr rumliegen d\u00fcrfe. \u201eWir haben uns dann alle Rucks\u00e4cke aufgeschnallt und die T\u00fcten in die Hand genommen und standen so zwei Stunden vor dem Brandenburger Tor\u201c, erinnert sich Mareike. Als die Aktivisten keine Kraft mehr hatten, haben sie alle S\u00e4cke auf einen Haufen geworfen und einen Kreis darum gebildet. \u201eWir haben immer gemeinsam unsere eigenen, noch verbliebenen Sachen, die die Polizei noch nicht weg genommen hat, gesch\u00fctzt\u201c, sagt die Piratin. Gemeinsam starteten sie Sprechch\u00f6re wie \u201eKein Mensch ist illegal, Bleiberecht \u00fcberall\u201c und \u201eno borders, no nations, stop deportations\u201c.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_11816\" aria-describedby=\"caption-attachment-11816\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/P1020259.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11816\" alt=\"Mareike erz\u00e4hlt von ihren Erlebnissen als Unterst\u00fctzerin im Refugee camp am Brandenburger Tor Das Refugee camp am Brandenburger Tor \u00a9 Lisa Wagner\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/P1020259-300x228.jpg\" width=\"300\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/P1020259-300x228.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/P1020259-1024x778.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/03\/P1020259.jpg 1132w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11816\" class=\"wp-caption-text\">Mareike erz\u00e4hlt von ihren Erlebnissen als Unterst\u00fctzerin im Refugee camp am Brandenburger Tor Das Refugee camp am Brandenburger Tor \u00a9 Lisa Wagner<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>\u201eAu\u00dferhalb des Kreises haben zwei fremde Menschen versucht, Krawall zu stiften, indem sie gerufen haben \u201aGanz Berlin hasst die Polizei\u2019\u201c, berichtet Mareike. Sie glaubt, dass das zivile Polizisten waren, die darauf gehofft haben, dass die Aktivisten bei diesem Spruch mitmachen und daf\u00fcr dann belangt werden k\u00f6nnen. \u201eAber ich kannte diese Methode von anderen Demonstrationen und das war sowieso kein Spruch, der uns am Herzen lag\u201c, wei\u00df die 24-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Dann erz\u00e4hlt Mareike von dem Abend, an dem der W\u00e4rmebus f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge vom Pariser Platz abgeschleppt werden sollte. \u201eWir haben zur Sitzblockade aufgerufen, damit der Bus nicht weggefahren werden konnte\u201c, erkl\u00e4rt sie. Sie sei dann von einem Polizisten gew\u00fcrgt, am Hals weggetragen und auf den Boden geschleudert worden. \u201eDanach war ich in einem Schockzustand und die ganze Woche darauf nur depressiv im Bett gelegen\u201c, erz\u00e4hlt sie.<\/p>\n<p>Auch andere Unterst\u00fctzer des Protests seien weggetragen worden. \u201eIhnen wurde teilweise Nase und Mund zugehalten, sie konnten sich nicht wehren\u201c, erkl\u00e4rt Mareike. \u201eDas schlimmste war die Hilflosigkeit\u201c, sagt sie und f\u00fcgt hinzu: \u201eUnd dass die Polizisten mit ihren rechtswidrigen Aktionen immer wieder durchkamen\u201c. Bewundernswert fand die Piratin die Fl\u00fcchtlinge, die mit ihren Aussagen immer wieder f\u00fcr Staunen gesorgt haben. Einer habe bei der Aufnahme eines Podcasts gesagt: \u201eWenn ihr wissen wollt, wo ich herkomme, sage ich es euch. Aber eigentlich glaube ich nicht an Nationen\u201c. \u201eDamit hat er die Einstellung der Asylsuchenden auf den Punkt gebracht\u201c, findet die 24-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Nach dem Protest auf dem Pariser Platz habe sich die Bewegung aus 15-20 Fl\u00fcchtlingen, die in den Hungerstreik getreten sind, gespalten. Doch die Refugee Tent Action geht weiter. &#8222;We will rise&#8220; steht in ihrem Slogan &#8211; daf\u00fcr stehen die Fl\u00fcchtlinge nach wie vor.<\/p>\n<p>Auch wenn weiterhin t\u00e4glich Fl\u00fcchtlinge des <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2013\/02\/23\/protestwelle-schreibt-geschichte_11571\" target=\"_blank\">Refugeecamp-Protests<\/a> \u00fcber ihre Ablehnung und die bevorstehende Abschiebung informiert werden. Obwohl ihnen in ihren Heimatl\u00e4ndern teilweise der Tod droht. Ein Beispiel daf\u00fcr ist aktuell der Fl\u00fcchtlings-Aktivist Patras Bwansi aus Uganda. Er lebt seit Oktober 2012 im Protestcamp am Oranienplatz in Berlin. Sein Asylantrag wurde im M\u00e4rz 2012 abgelehnt. Ende Februar 2013 wurde ihm sein Abschiebungsbescheid ausgeh\u00e4ndigt. Gerade beteiligt er sich an einer gro\u00dfen Bustour der Fl\u00fcchtlinge durch Deutschland. Sein einziger Schutz vor der Abschiebung ist die \u00d6ffentlichkeit, die hinter ihm steht. Und eine <a href=\"http:\/\/www.activism.com\/de_DE\/petition\/politisch-motivierten-ausweisungsbescheid-gegen-patras-bwansi-aufheben-kriminalisierung-und-einschuechterung-beenden\/42575#signnow\" target=\"_blank\">Petition seiner Unterst\u00fctzer<\/a>.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich bleibt die Bewegungsfreiheit f\u00fcr alle Menschen politisches Thema\u201c, so Mareike Peter. Zu einigen der Fl\u00fcchtlinge habe sie mittlerweile pers\u00f6nlichen Kontakt. Sie sagt: &#8222;Ich m\u00f6chte die Fl\u00fcchtlingsbewegung weiterhin unterst\u00fctzen, so gut ich kann&#8220;.<\/p>\n<p><em>Das war der 3. Teil meiner\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2013\/02\/21\/wie-fluchtlinge-in-berlin-fur-ihre-rechte-kampfen_11563\" target=\"_blank\">Artikel-Serie\u00a0<\/a>\u00fcber das\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/author\/carolobig\" target=\"_blank\">Refugee Camp Berlin<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch bin etwas aufgeregt, jetzt \u00fcber diese Erlebnisse zu sprechen\u201c, sagt Mareike Peter zu mir, als wir uns in Berlin treffen. Sie ist Mitglied der Piratenpartei und hat die Fl\u00fcchtlinge der Refugee tent action seit ihrem Hungerstreik am Brandenburger Tor begleitet. 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