{"id":13079,"date":"2013-05-28T19:05:12","date_gmt":"2013-05-28T17:05:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=13079"},"modified":"2013-05-28T19:05:13","modified_gmt":"2013-05-28T17:05:13","slug":"antisemitische-hetze-gegen-bvb-star-mario-gotze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2013\/05\/28\/antisemitische-hetze-gegen-bvb-star-mario-gotze_13079","title":{"rendered":"Antisemitische Hetze gegen BVB-Star Mario G\u00f6tze"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_13080\" aria-describedby=\"caption-attachment-13080\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2013\/05\/28\/antisemitische-hetze-gegen-bvb-star-mario-gotze_13079\/goetze\" rel=\"attachment wp-att-13080\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-13080\" alt=\"Die inzwischen gel\u00f6schte Hetz-Seite gegen Mario G\u00f6tze \u00a9 Screenshot\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/05\/goetze-1024x380.jpg\" width=\"580\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/05\/goetze-1024x380.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/05\/goetze-300x111.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2013\/05\/goetze.jpg 1218w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13080\" class=\"wp-caption-text\">Die inzwischen gel\u00f6schte Hetz-Seite gegen Mario G\u00f6tze \u00a9 Screenshot<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&#8222;Judensohn&#8220;, &#8222;Judas&#8220;, &#8222;Verr\u00e4ter&#8220; &#8211;\u00a0 als bekannt wurde, dass der Fu\u00dfball-Nationalspieler Mario G\u00f6tze von Borussia Dortmund zum Ligaprimus und -konkurrenten FC Bayern wechseln w\u00fcrde, l\u00f6ste dies gro\u00dfe Entt\u00e4uschung und Wut bei den Anh\u00e4ngern des Ruhrgebietsvereins aus. Neben w\u00fcsten Beschimpfungen und Gewaltandrohungen, findet sich zahlreiche antisemitische Hetze gegen den Spieler im Netz.<!--more--><\/p>\n<p>Neben allerlei anderen Schm\u00e4hungen ist h\u00e4ufig die Bezeichnung &#8222;Judas&#8220; zu h\u00f6ren und zu lesen. Keine Seltenheit im Profifu\u00dfballzirkus. Das Judasbild, das auf die neutestamentarische Figur des Judas Iskariot und die religions- und gesellschaftsgeschichtliche Ausdeutung seiner Rolle bei der Kreuzigung Jesu zur\u00fcckgeht, wird h\u00e4ufig bem\u00fcht, wenn zum Ausdruck gebracht werden soll, dass der jeweilige Spieler des Geldes wegen Verrat an seinem alten Verein und dessen Fans ge\u00fcbt habe. Das bem\u00fchte Bild beinhaltet jedoch, ob gewollt oder ungewollt, eine dar\u00fcber noch hinausgehende Dimension. Es vereint und b\u00fcndelt jahrhundertelang gewachsene, judenfeindliche Zerrbilder und Stereotype und ist somit f\u00fcr eine Gemeinschaft, die sich dem Selbstverst\u00e4ndnis nach gegen Extremismus und Ausgrenzung von Minderheiten einsetzt, indiskutabel. Umso mehr, wenn es in dieser Gemeinschaft Str\u00f6mungen gibt, die in reaktion\u00e4rer Weise judenfeindliche, rassistische und rechtsextreme Gesinnung propagieren.<\/p>\n<p>Judas ist die lateinische und gr\u00e4zisierte Variante des hebr\u00e4ischen Namens Jehuda oder auch Juda, die etymologisch unmittelbar mit dem Wort &#8222;Jude&#8220; zusammenh\u00e4ngt. Dass nach der neutestamentlichen Geschichte ausgerechnet jener der zw\u00f6lf J\u00fcnger den Namen trug, der den von den r\u00f6mischen Besatzern als Aufr\u00fchrer gejagten Jesus gegen eine Belohnung auslieferte und sich kurze Zeit sp\u00e4ter aus Verzweiflung das Leben nahm, mag ein folgenschwerer Zufall gewesen sein. Keineswegs zuf\u00e4llig ist es jedoch, dass der Name Judas in der schon bald antij\u00fcdischen Auslegung dieser Geschichte zu einem christlichen Sinnbild des vermeintlich gottverlassenen, verr\u00e4terischen und habgierigen Juden wurde. Nicht nur die Rolle des Judas, sondern auch sein Name kam dem christlichen Antijudaismus wie gerufen. Dass auch alle anderen J\u00fcnger Jesu wie dieser selbst Juden waren, geriet dabei ebenso in den Hintergrund wie die in der heutigen christlichen Theologie oft gestellte Frage, ob die Rolle des Judas nicht eine verdammenswerte, sondern vielmehr tragische im von Jesus selbst vorhergesagten, in Kauf genommenen und schlussendlich religionsstiftenden Sterben, dem Ende seines irdischen Leidens und seiner Auferstehung von den Toten war.<\/p>\n<p>F\u00fcr solche differenzierten Betrachtungen war in den folgenden Jahrhunderten kaum Platz. Besonders vom Mittelalter ausgehend wurde Judas in der christlich gepr\u00e4gten Gesellschaft zum Prototyp eines antij\u00fcdischen Zerrbilds, das Christen zum willkommenen Anlass nahmen, Juden als vermeintliche &#8222;Gottesm\u00f6rder&#8220; zu unterdr\u00fccken, zu entrechten und vielfach zu ermorden. Bei Passionsspielen wurde Judas als absto\u00dfender und ekelerregender Antagonist entworfen, mit feuerroten Haaren und gelben Kleidungsst\u00fccken, wie sie Juden w\u00e4hrend des Mittelalters in vielen Teilen Europas unter Zwang zu tragen hatten, um jederzeit als Jude identifiziert werden zu k\u00f6nnen. Auch das Bild vom geldgierigen und betr\u00fcgerischen Juden wurde unter R\u00fcckgriff auf die Judasgeschichte verfestigt, verst\u00e4rkt durch eine zynische Politik der christlichen Mehrheitsgesellschaft. Weil Juden kein Land besitzen durften und ihnen der Zugang in die meisten Handwerksz\u00fcnfte untersagt war, blieb ihnen oft kaum eine andere M\u00f6glichkeit, den Lebensunterhalt als Handelsreisende und durch das unpopul\u00e4re, wiewohl vielfach beanspruchte Geldleihgesch\u00e4ft zu bestreiten. Und konnte man seine Schulden nicht begleichen, wurde alsbald der Vorwurf des Betrugs und der Habgier gegen\u00fcber j\u00fcdischen Gl\u00e4ubigern erhoben, verbunden mit der geh\u00e4ssigen Behauptung, der Jude sei eben doch der ewige Judas.<\/p>\n<p>Auch die von Martin Luther ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gte Reformation ver\u00e4nderte das Judasverst\u00e4ndnis als antij\u00fcdisches Klischee nicht. Auch Luther galten Judas wie das Judentum als verabscheuensw\u00fcrdige Einheit. Wie tief sich dieses Klischee in das kollektive Ged\u00e4chtnis bohrte, zeigte sich schlie\u00dflich in besonders drastischer Form w\u00e4hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Die eher kirchenfeindlich eingestellten Nazis griffen in ihrer rassistischen und antisemitischen Agitation gerne auf die so geschaffene Judasfigur zur\u00fcck, wie sich anhand von zahlreichen diffamierenden Karikaturen und Hetzschriften aus dieser Zeit nachweisen l\u00e4sst. Im Volk wurden diese Bilder und Stereotype sofort verstanden und weckten die beabsichtigten Reaktionen.<\/p>\n<p>Auch nach der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und dem millionenfachen Mord an Juden waren und sind bis heute viele antisemitische Stereotype, wie Meinungsumfragen belegen, offen oder latent vorhanden und werden durch bestimmte Bilder und Worte transportiert. Die These, die Bezeichnung Judas werde heute losgel\u00f6st von seiner jahrhundertelang gewachsenen judenfeindlichen Konnotation nur noch und blo\u00df als Synonym f\u00fcr einen gekauften Verr\u00e4ter verwendet, muss daher als subjektiv, unsensibel und ahistorisch abgelehnt werden. Wie Nachkommen der Opfer der Judasdiffamierung sich f\u00fchlen, wenn Judas wieder als Schimpfwort durch Stadien und Foren hallt, wird erst gar nicht gefragt. Die These verkennt aber vor allem auch, dass es in der zeitgen\u00f6ssischen Fu\u00dfballfankultur eine gro\u00dfe Bandbreite an mal expliziten, mal kodierten bzw strukturellen, in jedem Fall aber b\u00f6sartigen antij\u00fcdischen \u00c4u\u00dferungen gibt. Ein historisch so extrem belasteter Begriff wird zumindest von einem Teil der Fans ganz gezielt ausgesprochen und von einem noch gr\u00f6\u00dferen Teil entsprechend verstanden. Die so entstehende Atmosph\u00e4re mag nicht jeder gleich wahrnehmen oder interpretieren. Zu leugnen ist sie jedoch objektiv nicht. Wie verschwimmend die Grenzen vom Impliziten zum Expliziten sind, zeigt sich beispielsweise daran, dass es vom &#8222;Judas G\u00f6tze&#8220; nicht weit war zum &#8222;Juden G\u00f6tze&#8220;. Dies dokumentierte beispielsweise eine (inzwischen gel\u00f6schte) Facebookseite, die mit dem Namen &#8222;Mario G\u00f6tze du Judensohn&#8220; (sic!) aufwartete, in den Beitr\u00e4gen die typischen Topoi \u00fcber Geld- und Habgier, Kommerz, S\u00fcnde und Verrat bediente und in nur wenigen Stunden vierstellige &#8222;Like&#8220;-Zahlen verzeichen konnte.<\/p>\n<p>Last but not least darf freilich auch die Frage gestellt werden, ob das Judasbild \u00fcberhaupt treffend w\u00e4re, lie\u00dfe es sich von seiner antij\u00fcdischen Konnotation so einfach l\u00f6sen, wie manche das offenbar meinen. Die Frage ist klar zu verneinen. Offenbart werden eher die Ankl\u00e4ger. Immerhin setzt man sich als Anwalt eines Fu\u00dfballvereins und gleichsam sich selbst in einer allt\u00e4glichen Transferfrage als das G\u00f6ttliche und Gute ein, die Gegenseite aber als das B\u00f6se. \u00dcberhaupt sind die Kategorien wie &#8222;Leben und Tod&#8220; hier denkbar deplatziert. Auch der Vorwurf des Verrats gegen\u00fcber Mario G\u00f6tze ist h\u00f6cht fragw\u00fcrdig, umso mehr, da menschliche Beweggr\u00fcnde wie der Drang eines jungen Menschen zu Ver\u00e4nderung oder die R\u00fcckkehr in die (bayerische) Heimat von den Ankl\u00e4gern \u00fcberhaupt nicht in Erw\u00e4gung gezogen wurden.<\/p>\n<p>Gleichwohl muss sich der 21-J\u00e4hrige, der im Jugendbereich der Dortmunder das Fu\u00dfballhandwerk lernte und schlie\u00dflich zum vielumworbenen Jungstar wurde, durchaus den Vorwurf gefallen lassen, durch Interviews, in denen er Wechselgedanken ausschloss und sich als \u00fcberzeugter Borusse darstellte, inkonsequent und mit einer gewissen Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber den geweckten Erwartungen und Hoffnungen seiner Fans und Mitspieler gehandelt zu haben. Dennoch wirkt es befremdlich, im durchkommerzialisierten Fu\u00dfballgesch\u00e4ft, in das der b\u00f6rsennotierte BVB und seine Akteure auf und neben dem Platz mehr als nur eingebunden sind, pl\u00f6tzlich moralisch den Zeigefinger zu heben. Vor allem in einer Branche, in der leisttungsstarke Spieler immer auch Kapital darstellen, was allein an Ausstiegsklauseln mit festgelegten Abl\u00f6sesummen deutlich wird. Der Gedanke daran, wieviele Spieler der umjubelten Dortmunder Meistermannschaft \u2013 denkt man den Vorwurf einmal zuende &#8211; einst Verr\u00e4ter gewesen sein sollen, indem sie ihrem Heimatverein den R\u00fccken kehrten, um zum zahlungskr\u00e4ftigeren BVB zu wechseln, m\u00fcsste schon jedes despektierliche Geschw\u00e4tz \u00fcber G\u00f6tze im Keim ersticken. Doch wer auch immer den Drang versp\u00fcrt, einen den Verein wechselnden Spieler des Verrats zu bezichtigen, der sollte, wenn es denn unbedingt sein muss, zumindest auf das Judasmotiv verzichten. Unbedingt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Judensohn&#8220;, &#8222;Judas&#8220;, &#8222;Verr\u00e4ter&#8220; &#8211;\u00a0 als bekannt wurde, dass der Fu\u00dfball-Nationalspieler Mario G\u00f6tze von Borussia Dortmund zum Ligaprimus und -konkurrenten FC Bayern wechseln w\u00fcrde, l\u00f6ste dies gro\u00dfe Entt\u00e4uschung und Wut bei den Anh\u00e4ngern des Ruhrgebietsvereins aus. 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