{"id":1650,"date":"2009-10-23T15:11:30","date_gmt":"2009-10-23T13:11:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=1650"},"modified":"2009-10-23T15:11:30","modified_gmt":"2009-10-23T13:11:30","slug":"der-nationalismus-%e2%80%93-ein-wahngebilde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/10\/23\/der-nationalismus-%e2%80%93-ein-wahngebilde_1650","title":{"rendered":"Der Nationalismus \u2013 ein Wahngebilde"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">Nicht nur im organisierten Rechtsextremismus, auch im rechtskonservativen Denken spielt die Ideologie des Nationalismus eine zentrale Rolle. Es geht dabei um die Vorstellung, dass die Nation ein metahistorisches Gebilde darstelle, das zur Entfaltung einer bestimmten, abgrenzbaren menschlichen Gemeinschaft unbedingt notwendig sei. Die Durchsetzung und Verteidigung der Nation habe so Vorrang gegen\u00fcber individuellen Bed\u00fcrfnissen, Interessen und Ansichten \u2013 denn nur die starke Nation, und nur sie, k\u00f6nne denjenigen, die zu ihr geh\u00f6ren, eine lebenswerte Zukunft gew\u00e4hrleisten. Die Nation wird in dieser Logik zu einem nicht hinterfragbaren und nicht relativierbaren Wert an sich. Im nationalistischen Denken wird somit dem Individualismus, jeglichem Eigeninteresse und jeglicher Opposition die Legitimation abgesprochen. So findet man nicht nur im NPD-Parteiprogramm, sondern auch bei rechtskonservativen Vordenkern wie Carl Schmitt die Absage an Demokratiemodelle, die von der Anerkennung unterschiedlicher Positionen unterschiedlicher Parteien und Interessengruppen ausgehen, und setzt an deren Stelle die beinahe monolithische Interessengleichheit aller unter das Diktum der Nation. Von da aus ist es nur mehr ein kleiner Schritt zur Forderung, ein gro\u00dfer F\u00fchrer solle die Geschicke dieser einheitlich wollenden Kollektivs exekutieren. Und ebenso klein ist der Schritt zur Forderung, diejenigen auszugrenzen oder auszul\u00f6schen, die vermeintlich nicht zu diesem Kollektiv geh\u00f6ren. Dabei beruht der Nationalismus auf drei zentralen Irrt\u00fcmern. Die pseudoreligi\u00f6se \u00dcberh\u00f6hung der Nation, die von diesen Irrt\u00fcmern nichts wissen will, macht den Nationalismus<span style=\"yes;\">\u00a0<\/span>so zu einem Wahngebilde, das in der Vergangenheit f\u00fcr die Ermordung von Millionen Menschen ausschlaggebend war.<!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">Der erste Irrtum des Nationalismus ist die Vorstellung, es gebe ein homogenes Volk, das sich zur Nation zusammen finde. Tats\u00e4chlich aber gibt es auf der Welt wahrscheinlich keine Nation, in der alle Menschen sowohl ethnisch, als auch kulturell, sprachlich oder religi\u00f6s identisch w\u00e4ren. Beispiel Deutschland: Nicht nur die Trennung der religi\u00f6sen, christlichen Mehrheit in Katholiken und Protestanten sticht ins Auge; hinzu kommt die gro\u00dfe Zahl derjenigen, die \u00fcberhaupt keiner Religionsgemeinschaft angeh\u00f6ren. Daneben existieren eine jahrhundertelange j\u00fcdische Tradition, eine j\u00fcngere muslimische und eine noch j\u00fcngere, in rasantem Wachstum befindliche buddhistische Community. Auch sprachlich ist Deutschland heterogen: es gibt die Minderheiten der D\u00e4nen im Norden und der Sorben im Osten. Dar\u00fcber hinaus leben hierzulande seit Jahrhunderten Roma die untereinander ebenfalls ihre eigene Sprache sprechen. Au\u00dferdem darf man die kulturellen und sprachlichen Identit\u00e4ten in den unterschiedlichen Regionen nicht au\u00dfer Acht lassen: ein Niederbayer hat keine Chance, sich verst\u00e4ndlich zu machen, wenn er Dialekt redet und er es mit einem Ostfriesen zu tun hat, der gewohnt ist Platt zu sprechen. Die Beispiele lie\u00dfen sich lange fortsetzen. Aus gutem Grund wurde innerhalb der letzten 500 Jahre daher das (k\u00fcnstlich geschaffene) Hochdeutsche eingef\u00fchrt und fl\u00e4chendeckend durchgesetzt \u2013 als verbindendes Element nicht anstelle, sondern neben dem sprachlichen Flickenteppich. Noch ein Wort zur ethnischen Homogenit\u00e4t:<span style=\"yes;\">\u00a0 <\/span>bekannterma\u00dfen stammt die Mehrheit der altbayerischen Bev\u00f6lkerung von den Bajuwaren ab, die wiederum auf die hinterbliebenen r\u00f6mischen Besatzungssoldaten zur\u00fcckgehen. Ganz anders ist es aber bei den Alemannen (Baden), den Franken, Friesen, Sachsen usw.. Man k\u00f6nnte h\u00f6chstens sagen, dass das alles irgendwie germanische St\u00e4mme waren \u2013 allerdings kulturell ebenfalls heterogen und untereinander z.T. verfeindet. Au\u00dferdem waren auch die Germanen in permanentem Austausch mit anderen Gruppen, seien es die R\u00f6mer, die Kelten oder die Mongolen gewesen. Einen Einfluss aus dem Mittelmeerraum und damit auch aus Nordafrika wird es in den letzten 2300 Jahren mit Sicherheit gegeben haben.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">Der zweite Irrtum h\u00e4ngt mit ersterem Zusammen: die Nationalisten glauben, es gebe eine historische Kontinuit\u00e4t zwischen dem (pseudo-) homogenen Volk und dem Territorium. Man behauptet also, es gebe einen angestammten Platz, auf den das eigene Volk einen historischen Anspruch habe. Tats\u00e4chlich aber ist die Geschichte der Menschheit eine Geschichte der Wanderung. Die einzigen, wirklichen biologischen Zusammenhang zwischen Menschen und Territorium findet man wohl im Osten Zentralafrikas: hier ist nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft die Menschheit entstanden. Zu allen anderen Orten der Welt musste man erst einwandern; die Menschheit \u2013 eine gro\u00dfe Gemeinschaft der Migranten. So waren die Kelten, die sich aus dem S\u00fcdwesten Deutschlands \u00fcber ganz Westeuropa ausdehnten, nicht die Ersten auf diesem Territorium. Aus Osteuropa wanderten sp\u00e4ter germanische St\u00e4mme ein, aus dem Mittelmeerraum kamen die R\u00f6mer. Aus dem Osten drangen die Mongolen und slawische St\u00e4mme nach Mitteleuropa. Hinzu kamen im fr\u00fchen Mittelalter vertrieben J\u00fcdinnen und Juden, im Sp\u00e4tmittelalter wanderten Sinti aus dem ferneren Osten ein. Mitteleuropa \u2013 und damit das Territorium, das die Bundesrepublik Deutschland ausmacht \u2013 war lange Zeit Teil eines Kultur- und Handelsraums, der sich bis nach Indien und China erstreckte. Es gab \u00fcber die letzten Jahrhunderte kontinuierliche Wanderungsbewegungen, die zum Teil ausgel\u00f6st wurden durch die Vertreibung in den Ursprungsl\u00e4ndern \u2013 z.B. der franz\u00f6sischen Hugenotten im 17. Jahrhundert \u2013 , bedingt waren durch die Suche nach Arbeit und Einkommen, oder Folge der Flucht aus Kriegsgebieten. Ich behaupte, dass sich unter 100 deutschen Staatsangeh\u00f6rigen keine 10 finden, deren Vorfahren seit mehr als 8 Generationen im heutigen Deutschland leben.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">Der dritte Irrtum betrifft die Vorstellung einer nat\u00fcrlich gewachsenen, territorialen Abgrenzbarkeit der Nation. Das Gegenteil ist aber der Fall: aufgrund der Tatsache, dass man vertraglich festgelegte Grenzen zwischen Staaten zog, gibt es beiderseits dieser Grenzen nationale Minderheiten im jeweils anderen Staat. So findet sich eine deutsche Minderheit in D\u00e4nemark und eine d\u00e4nische Minderheit in Deutschland. In Polen existiert ebenso eine deutsche Minderheit wie in Tschechien und in Belgien. S\u00fcdtirol wiederum ist sowohl \u00f6sterreichisch, als auch stark italienisch gepr\u00e4gt. Und das Elsass war mal deutsch, mal franz\u00f6sisch. Bis ins 18. Jahrhundert \u00fcberlappten sich auch die administrativen Grenzen zwischen den Nationen, woraus etliche Kriege um Grenzziehungen ihre Nahrung fanden. Und welche sind nun die richtigen Grenzen Deutschlands? Von der Maas (Frankreich) bis an die Memel (Polen), von der Etsch (Italien) bis an den Belt (D\u00e4nemark) soll dieses Deutschland reichen, glaubt man seiner Nationalhymne. Und in der Tat gibt es im deutschen nationalistischen Denken Tendenzen, die die Ostgrenze gerne weit nach Polen verschieben und neben \u00d6sterreich auch S\u00fcdtirol einverleiben wollen. Problemtisch ist aber, dass polnische und italienische Nationalisten \u00e4hnliche Denkmuster haben und ihr Territorium ebenfalls eher vergr\u00f6\u00dfern als verkleinern wollen<span style=\"yes;\">\u00a0 <\/span>\u2013 ein internationales B\u00fcndnis der Nationalisten scheitert damit schon an der Frage der gegenseitigen Grenzziehung und gibt einen Ausblick auf zuk\u00fcnftige Kriege, die mit dem Nationalismus unvermeidlich w\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">Der Nationalismus als Wahnvorstellung kommt nicht aus ohne einen Mythos, der die politische Durchsetzung der eigenen Ideologie zur Mission macht. In Deutschland ist das der Mythos, Opfer einer ungerechten Geschichte zu sein. Durch seine Lage im Zentrum Europas sei es immer wieder den Angriffen seiner Nachbarn ausgesetzt gewesen. Nach dem verlorenen Krieg komme nach 1945 auch noch die kulturelle \u00dcberfremdung durch die USA hinzu. Solche Mythen geben dem deutschen Nationalismus einen zus\u00e4tzlichen Schub \u2013 denn es geht nun nicht mehr nur darum, sein vermeintlich homogenes Kollektiv und sein vermeintlich angestammtes Territorium zu verteidigen. Es gilt zus\u00e4tzlich, sich von der Schmach der vermeintlich ungerechten Behandlung zu erl\u00f6sen. Fragt man allerdings die Menschen in den Nachbarl\u00e4ndern Deutschlands, so haben sie die Deutschen bisher als sehr selbstbewusst, m\u00e4chtig und zuweilen \u00e4u\u00dferst aggressiv erlebt. Und das entspricht, blickt man auf die deutsche Geschichte seit 1864, leider der Wahrheit.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">N\u00fcchtern betrachtet ist die Nation nichts weiter als eine Verwaltungseinheit, die sich im Laufe der letzten 500 Jahre zun\u00e4chst innerhalb Europas \u2013 und sp\u00e4ter weltweit \u2013 entwickelt hat. Es ging dabei um die Durchsetzung einer direkten Herrschaft der Zentralregierungen bis hinunter auf die lokale Ebene, ohne die Vermittlung durch lokale oder regionale Herrscher. Hinter der direkten Regierungsgewalt stand, ebenso n\u00fcchtern, der Wunsch nach einfacherer Steuererhebung, nach Machtentfaltung bis in die kleinsten Einheiten, nach effektiverer Rekrutierung zum Milit\u00e4rdienst und Steuerung der wirtschaftlichen Entwicklung. Zweifelsohne war die Nation in dieser Epoche ein erfolgreiches Modell, ohne das ein bestimmtes Ma\u00df an Fortschritt nicht denkbar gewesen w\u00e4re. Der Nationalismus als Ideologie aber verkennt die Tatsache, dass sich das Modell der Nation aus guten Gr\u00fcnden mittlerweile stark relativiert hat und an supranationale Zusammenschl\u00fcssen \u2013 wie der UNO oder der EU \u2013 Funktionen abgeben muss. Skurrilerweise f\u00fchrt der Nationalismus sogar zu seinem Gegenteil, n\u00e4mlich zum Unfrieden und zum inneren Zerfall der Nationen &#8211; Diskriminierungen, B\u00fcrgerkrieg oder fanatisch gef\u00fchrter Massenmord. Ob es die sog. \u201eethnischen S\u00e4uberungen\u201c im Balkankrieg, der V\u00f6lkermord an den Tutsi in Rwanda oder der Holocaust war: immer ging es um die konsequente Durchsetzung des nationalistischen Homogenit\u00e4tsgedankens.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\"><strong>Literaturtipps<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">&#8211; zur Entwicklung der Nationen in Europa seit dem 15. Jahrhundert:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">Tilly, C.: Die europ\u00e4ischen Revolutionen. M\u00fcnchen 1999 (Verlag C. H. Beck)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">&#8211; zur antidemokratischen Dimension des Nationalismus im Rechtskonservatismus:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"Courier New;\">Gessenharter, W.; Pfeiffer, T. (Hg.): Die Neue Rechte \u2013 eine Gefahr f\u00fcr die Demokratie? Wiesbaden 2004 (Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"0cm 0cm 0pt;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur im organisierten Rechtsextremismus, auch im rechtskonservativen Denken spielt die Ideologie des Nationalismus eine zentrale Rolle. Es geht dabei um die Vorstellung, dass die Nation ein metahistorisches Gebilde darstelle, das zur Entfaltung einer bestimmten, abgrenzbaren menschlichen Gemeinschaft unbedingt notwendig sei. 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