{"id":18171,"date":"2015-01-11T20:54:26","date_gmt":"2015-01-11T19:54:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=18171"},"modified":"2015-01-11T20:55:13","modified_gmt":"2015-01-11T19:55:13","slug":"legida-voelkisch-national-statt-buergerliche-mitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2015\/01\/11\/legida-voelkisch-national-statt-buergerliche-mitte_18171","title":{"rendered":"&#8222;Legida&#8220;: V\u00f6lkisch-national statt b\u00fcrgerliche Mitte"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_18165\" aria-describedby=\"caption-attachment-18165\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2015\/01\/Legida-Head.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-18165\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2015\/01\/Legida-Head.jpg\" alt=\"Auch &quot;Legida&quot; entwendet ihr Design von &quot;Pegida&quot;, Screenshot Homepage\" width=\"540\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2015\/01\/Legida-Head.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2015\/01\/Legida-Head-300x122.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-18165\" class=\"wp-caption-text\">Auch &#8222;Legida&#8220; entwendet ihr Design von &#8222;Pegida&#8220;, Screenshot Homepage<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>W\u00e4hrend in Dresden w\u00f6chentlich tausende Menschen unter dem Namen Pegida gegen eine vermeintliche \u00bbIslamisierung des Abendlandes\u00ab demonstrieren, formiert sich auch in Leipzig ein Ableger der Bewegung. Legida bezeichnet sich auf ihrer Homepage selbst als \u00bbB\u00fcrgerbewegung patriotischer Menschen der gesellschaftlichen Mitte, denen Fremdenhass, Rassismus und Extremismus fremd sind\u00ab. Und damit sind sie zum Teil nicht einmal unglaubw\u00fcrdig. Denn patriotisch sind die B\u00fcrger allemal, und auch eine Zugeh\u00f6rigkeit zur gesellschaftlichen Mitte verwundert nicht, angesichts der Tatsache, dass Rassismus schon lange auch ein Ph\u00e4nomen der Mitte ist. Wie Legida aber tats\u00e4chlich zu den Themen Fremdenhass, Rassismus und Extremismus steht, offenbart sich in ihrem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Positionspapier.<!--more--><\/p>\n<p><em>Von Sarah Ulrich,\u00a0 der Text zuerst erscheinen auf <a href=\"http:\/\/kreuzer-leipzig.de\/2015\/01\/08\/voelkisch-national-statt-buergerliche-mitte\/\" target=\"_blank\">kreuzer-online<\/a> erschienen und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung<\/em><\/p>\n<p>Da w\u00e4re beispielsweise gleich zu Beginn die Pr\u00e4ambel, in der der \u00bbErhalt der christlich-j\u00fcdisch wertgepr\u00e4gten Kultur in unserem Land und in Europa\u00ab gefordert wird, der \u00bbVorrang gegen\u00fcber allen anderen Dingen\u00ab habe, denn sie verk\u00f6rpere \u00bbWerte, die uns von anderen Kulturen unterscheidet\u00ab. Dieser einleitende Satz wird verwendet, um die eigentliche Forderung deutlich zu machen: Alle Religionen und Kulturen sollen die deutsche Kultur achten, \u00bbinsbesondere der islamischen Religion ist jedwede Missionierung, extremistische Auslebung ihres Glaubens und Unterwanderung unserer Glaubenskultur untersagt\u00ab. Damit wird der Islam pauschal als Feindbild konstruiert, eine bekannte Komponente des antimuslimischen Rassismus. Des Weiteren hei\u00dft es in der Pr\u00e4ambel, eine \u00bbIntegration von Fl\u00fcchtlingen wird nur dann als notwendig erachtet, wenn absehbar ist, dass der Fl\u00fcchtling l\u00e4ngerfristig Asyl erhalten muss\u00ab. Dies sei jedoch nur in wenigen Ausnahmef\u00e4llen gegeben. Damit macht Legida deutlich: Man will keine Integration von Migranten, sondern Exklusion. Wer als fremd erscheint und nicht absehbar langfristig in Deutschland bleiben will oder kann, soll gar nicht erst die Chance auf eine Ann\u00e4herung an das \u00bbEigene\u00ab haben. Wie das nun zur vehement abgelehnten Fremdenfeindlichkeit passt, bleibt offen.<br \/>\nDazu passt auch, dass in der zweiten These von dem \u00bbVerlust unserer Kultur\u00ab in Folge der \u00bbSchaffung einer multikulturellen Gesellschaft\u00ab gesprochen wird. Man st\u00fctzt sich auf einen nationalistischen Kulturbegriff, der Deutschland und die \u00bbdeutsche Kultur\u00ab als homogene Einheit begreift, die es zu bewahren gilt. Vor was sie nach Ansicht der Legida bewahrt werden muss, zeigt sich sp\u00e4ter im Positionspapier, wenn eine \u00c4nderung des Grundgesetzes gefordert wird. Hier hei\u00dft es, man solle sich an den \u00bbGrunds\u00e4tzen der christlichen Religionsgemeinschaften\u00ab orientieren, und \u00bbim Rahmen unserer Gesetze, Verordnungen und Beachtung unserer Kultur\u00ab handeln. Dazu wird erkl\u00e4rt, die Religionsfreiheit werde damit nicht eingeschr\u00e4nkt, sondern es werde auf die entstehenden Probleme, \u00bbvor allem mit Angeh\u00f6rigen des Islam, reagiert\u00ab. Diese Argumentationskette suggeriert eine Bedrohung der \u00bbdeutschen Kultur\u00ab durch den Islam, wenngleich kulturelle und religi\u00f6se Merkmale in einen Topf geworfen werden. Die Ablehnung der \u00bbMultikulti-Gesellschaft\u00ab ist die populistische Ausf\u00fchrung dessen, was von Seiten der NPD schon lange propagiert wird. Als fremdenfeindlich entlarvt sich Legida auch in weiteren Forderungen nach der \u00c4nderungen des Grundgesetzes, wenn eine konsequentere Abschiebung in einigen F\u00e4llen gefordert wird. So soll straft\u00e4tigen Menschen die Staatsb\u00fcrgerschaft entzogen werden, wenn diese durch Heirat, Adoption oder Anerkennung erlangt wurde. Zudem sollen \u00bbextremistische Bestrebungen, unsere Kultur hinsichtlich ihrer Sprache, Religion und Werte zu unterwandern bzw. durch andere Sprachen, Religionen und Werte zu ersetzen\u00ab geahndet werden, bis hin zum Entzug der Staatsb\u00fcrgerschaft. Wo hier die Grenze der \u00bbUnterwanderung\u00ab liegt, wird nicht markiert. Dennoch ist es eine offen fremdenfeindliche Forderung, die nur darauf zielt, alles, was nicht \u00bbdeutsch\u00ab ist, zu exkludieren. Wer also in diesem Land kein Deutsch spricht, hat nach Legida hier nichts zu suchen. Dies wird noch durch den Wunsch, \u00bbdas Recht auf Heimat und unsere nationalen Werte\u00ab in das Grundgesetz aufzunehmen, best\u00e4rkt. Und auch wenn es durch pseudointellektuelle Worte verpackt ist, was hier drin steckt, ist eine offen v\u00f6lkisch-nationale Argumentationsweise, die auch in rechtsradikalen Kreisen allzu gerne gebraucht wird. Ebenso die Formel \u00bbBeendigung des Kriegsschuldkultes und der Generationenhaftung\u00ab. Diese Forderung, nach der eine \u00bbSippenhaftung\u00ab ausgeschlossen werden muss, steht in Zusammenhang mit der Beteuerung, \u00bbwir\u00ab (gemeint ist die deutsche Bev\u00f6lkerung) w\u00fcrden argumentativ immer wieder mit dem Zweiten Weltkrieg und dem &#8222;Deutschen Reich&#8220; in Verbindung gebracht werden. Diese Aussage allein ist zwar noch nicht geschichtsrevisionistisch, steuert aber in diese Richtung. Das Gedenken an die singul\u00e4ren und unvergleichbaren Ereignisse des Nationalsozialismus und den Holocaust weicht dem Wunsch nach Vergessen, oder vielmehr noch: der Forderung nach Abkehr der Kriegsschuld Deutschlands. Auch dies ist nicht selten eine Forderung von (neo-)nazistischer Seite, die hier nicht einmal rhetorisch verpackt wird.<br \/>\nSicher nicht nationalsozialistisch, auf jeden Fall aber nationalistisch orientiert, sind ebenfalls die Forderungen nach \u00bbSt\u00e4rkung bzw. Wiedererlangung der Souver\u00e4nit\u00e4t der europ\u00e4ischen Nationalstaaten in der EU-Gesetzgebung\u00ab sowie nach B\u00fcrgerentscheiden \u00fcber eine EU-Verfassung. Damit trifft die Bewegung durch populistische Argumentation genau ins Schwarze des Unbehagens, das durch die Eurokrise ausgel\u00f6st wurde und springt damit auf den Zug der Europaskepsis auf. Folglich fordert die Bewegung ein \u00bbEuropa der V\u00f6lker, unter Beibehaltung ihrer nationalen Identit\u00e4t\u00ab und greift damit rechtspopulistische Argumente auf, die eine Abkehr transnationaler Solidarit\u00e4t bedeutet und die schon die AfD programmatisch pr\u00e4gte.<br \/>\nWeitere \u00c4u\u00dferungen reichen von verschw\u00f6rungstheoretischen Meinungen, die Bundesrepublik Deutschland habe keine Verfassung (was faktisch das Grundgesetz ist, nur unter anderem Namen), bis hin zu klassisch populistischen Forderungen nach direkten Wahlen des Bundespr\u00e4sidenten und von Richtern und Staatsanw\u00e4lten durch das Volk. Auch werden Positionen wie zum Beispiel eine Steuerreform, Forderungen nach Reformation des Bildungssystems oder die \u00dcberpr\u00fcfung einer NATO-Mitgliedschaft dargelegt. Themen, die in einem populistischen Diskurs immer wieder aufgegriffen werden.<br \/>\nGenerell zieht sich eine Linie durch die Positionen von Legida, die sich auf nationalistische, kulturrassistische und v\u00f6lkische Ideale st\u00fctzt. Man geht davon aus, die \u00bbdeutsche Kultur\u00ab sei eine homogene, fortschrittliche, die es vor einer \u00bbUnterwanderung\u00ab durch andere Kulturen (gemeint ist der Islam, die Trennung von Kultur und Religion wird hier gar nicht erst aufgemacht) zu sch\u00fctzen gilt. Damit schl\u00e4gt Legida in klassische rassistische und fremdenfeindliche Kerben, die die Fassade der b\u00fcrgerlichen Mitte erheblich br\u00f6ckeln l\u00e4sst. Daf\u00fcr spricht auch, dass es keine klare Abgrenzung zu NPD und anderen rechten Strukturen gibt, sondern sogar Verbindungen zu rechten Initiativen wie \u00bbGohlis sagt Nein\u00ab bestehen. Es zeigt sich vielmehr, dass einige Forderungen noch weiter in die rechte Ecke r\u00fccken, als das beim Vorbild Pegida der Fall ist. Legida ist noch ein bisschen rechter als die Rechten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Informationen zu Gegenprotesten sammelt die Seite <a href=\"http:\/\/refugeeswelcome.blogsport.eu\/\" target=\"_blank\">Refugees Welcome<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Eine \u00dcberblickskarte der Demonstrationen am 12. Januar gibt es <a href=\"http:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fbit.ly%2F1woKqvv&amp;h=dAQFPNSmp&amp;enc=AZPtkeIto962_dV59Wy8Qaeu5FgKbpNNyk11cOtc-qXiSvpb0kKr2smbwy-m2EVHd8Twrd3Zh_DyXRU9vkoYtGUbH3NHQ7_jJDkrWZgxIApDJapvU3aASlGdZQjqtTqwnDozGAAqCl2gg2zC0V9-sRVg8uDq9-CPhUKqAIDroSmdyQ&amp;s=1\" target=\"_blank\">hier<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend in Dresden w\u00f6chentlich tausende Menschen unter dem Namen Pegida gegen eine vermeintliche \u00bbIslamisierung des Abendlandes\u00ab demonstrieren, formiert sich auch in Leipzig ein Ableger der Bewegung. Legida bezeichnet sich auf ihrer Homepage selbst als \u00bbB\u00fcrgerbewegung patriotischer Menschen der gesellschaftlichen Mitte, denen Fremdenhass, Rassismus und Extremismus fremd sind\u00ab. 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