{"id":2017,"date":"2009-11-24T18:52:12","date_gmt":"2009-11-24T16:52:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=2017"},"modified":"2009-11-24T18:52:12","modified_gmt":"2009-11-24T16:52:12","slug":"erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017","title":{"rendered":"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/l36_interview_pfeifer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2027\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/l36_interview_pfeifer.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Karl Pfeifer wollte \u00fcber die extreme Rechte referieren (Foto: c\/o LOTTA)<\/em><\/p>\n<p>Karl Pfeifer ist 81 und \u00fcberlebte den Holocaust. Bis heute ist der in Wien lebende Journalist <a href=\"http:\/\/projekte.free.de\/lotta\/pdf\/36\/L36_Interview.pdf\">antifaschistisch<\/a> aktiv, schreibt f\u00fcr die englische Antifa-Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.searchlightmagazine.com\/\">Searchlight<\/a>, f\u00fcr die Jungle World, gilt als ausgewiesener Kenner der Nazi-Szene in Ungarn und engagiert sich seit Jahrzehnten gegen die rechte FP\u00d6.<\/p>\n<p>Nun sollte in der vergangenen Woche in einem Bielefelder alternativen Kulturzentrum mit Pfeifer ein Vortrag \u00fcber die extreme Rechte in Ungarn stattfinden. Doch die Veranstaltung musste in einen anderen Raum verlegt werden, weil einige AJZ-Aktivisten den Vortragenden ablehnten: Er sei Ger\u00fcchten zu Folge in einer j\u00fcdischen Milit\u00e4reinheit gewesen, die m\u00f6glicherweise an &#8222;Massakern&#8220; beteiligt war und au\u00dferdem sei er ja &#8222;Zionist&#8220;&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>Wie <a href=\"http:\/\/www.redok.de\/content\/view\/1581\/36\/\">redok<\/a> berichtet, fu\u00dft die gesamte Entscheidung der Verweigerung von R\u00e4umlichkeiten auf Ger\u00fcchten und schlechter Recherche einiger weniger. Um einen umfassenden Einblick in die Ereignisse zu vermitteln, hier der redok-Beitrag in voller L\u00e4nge:<\/p>\n<p><em>&#8222;Seit vielen Jahren ist Karl Pfeifer als Journalist t\u00e4tig. Der<br \/>\n81-J\u00e4hrige kennt sich aus mit Rechtsextremismus und Antisemitismus,<br \/>\ninsbesondere in \u00d6sterreich und Ungarn. Bis zu seinem zehnten Lebensjahr<br \/>\nhat er in Baden bei Wien gelebt; nach dem &#8222;Anschluss&#8220; \u00d6sterreichs an<br \/>\ndas Nazi-Reich verlie\u00df die Familie das Land und ging nach Budapest.<br \/>\nDoch auch dort nahm die Bedrohung f\u00fcr Juden st\u00e4ndig zu. Mit 14 Jahren<br \/>\nkonnte Pfeifer mit gef\u00e4lschten Papieren in einem der letzten<br \/>\nKindertransporte der linkszionistischen Jugendorganisation Hashomer<br \/>\nHatzair, der Budapest noch verlassen konnte, vor der nahenden<br \/>\nVernichtung fl\u00fcchten. SS-Offiziere standen an der bulgarischen Grenze<br \/>\nbereit, den Transport aufzuhalten und umzuleiten; nur mit M\u00fche gelang<br \/>\nes, bulgarische Regierungsstellen einzuschalten und den Transport<br \/>\ndurchzubekommen. Ein Jahr sp\u00e4ter sollten weit \u00fcber 400.000 ungarische<br \/>\nJuden den Weg nach Auschwitz-Birkenau antreten m\u00fcssen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>In Pal\u00e4stina angekommen, arbeitete Pfeifer in einem Kibbuz. Mit 17<br \/>\nJahren ging Pfeifer zum Palmach, der Eliteeinheit der illegalen Hagana,<br \/>\neiner Selbstverteidigungstruppe, aus der dann sp\u00e4ter die israelische<br \/>\nArmee entstand. Beim Palmach war er von 1946 bis 1948, bis 1950 geh\u00f6rte<br \/>\ner den israelischen Streitkr\u00e4ften Zahal an. 1951 kehrte er nach Europa<br \/>\nzur\u00fcck; seit langem lebt er wieder in Wien, wo er seit 25 Jahren als<br \/>\nJournalist t\u00e4tig ist. Von 1995 bis 2002 betrieben Rechtsextreme <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.redok.de\/templates\/redok\/images\/extlink.gif\" alt=\"externer Link\" \/><a class=\"extern\" href=\"http:\/\/www.engageonline.org.uk\/blog\/article.php?id=1742\" target=\"_blank\">sieben Gerichtsverfahren gegen Pfeifer<\/a>.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nSeine Kenntnisse sind in \u00d6sterreich und in Deutschland gefragt, wo er<br \/>\noft Vortr\u00e4ge h\u00e4lt. Zuletzt f\u00fchrte ihn eine Vortrags-Reise nach<br \/>\nWestfalen. \u00dcber die extreme Rechte, \u00fcber Antisemitismus und<br \/>\nAntiziganismus in Ungarn sollte Pfeifer auf Einladung \u00f6rtlicher Uni-<br \/>\nund Antifa-Gruppen in M\u00fcnster und Bielefeld erz\u00e4hlen, wo sein Vortrag<br \/>\nim AJZ (&#8222;ArbeiterInnen-Jugend-Zentrum&#8220;) stattfinden sollte. Doch wenige<br \/>\nTage vor der Vortrags-Veranstaltung stellte sich heraus: dort war<br \/>\nPfeifer nicht erw\u00fcnscht. Die Antifa-Gruppe organisierte schnell einen<br \/>\nErsatzraum, sodass die Veranstaltung zumindest nicht abgesagt werden<br \/>\nmusste. &#8222;Zwischen allen St\u00fchlen&#8220;, hei\u00dft ein filmisches Portr\u00e4t von Karl<br \/>\nPfeifer; jetzt hatte ihm ausgerechnet ein alternatives Zentrum den<br \/>\nStuhl vor die T\u00fcr gestellt.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<h4><em>Kulturzentrum mit Tradition<\/em><\/h4>\n<p><em><br \/>\nIn Bielefeld gibt es seit Jahrzehnten das alternativ-autonome <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.redok.de\/templates\/redok\/images\/extlink.gif\" alt=\"externer Link\" \/><a class=\"extern\" href=\"http:\/\/ajz-bielefeld.de\/\" target=\"_blank\">Kulturzentrum AJZ<\/a>. Gegr\u00fcndet in den wilden 1970er Jahren, hat es <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.redok.de\/templates\/redok\/images\/extlink.gif\" alt=\"externer Link\" \/><a class=\"extern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeiterjugendzentrum_Bielefeld\" target=\"_blank\">bewegte und rau-rebellische Zeiten<\/a><br \/>\nhinter sich. Auseinandersetzungen mit Neonazis unterstrichen die<br \/>\nBedeutung des Zentrums auch als politischen Fokus in der Region. Immer<br \/>\nnoch findet montags ein &#8222;Antifa Caf\u00e9&#8220; im AJZ statt. <\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nDen Antifa-Arbeitsgruppen an der Uni und der Fachhochschule, die Karl<br \/>\nPfeifer als Referenten eingeladen hatten, schien es daher wohl<br \/>\nselbstverst\u00e4ndlich, den Vortrag im AJZ stattfinden zu lassen. Wochen<br \/>\nvor dem geplanten Termin wurde deshalb bei einer &#8222;Kneipengruppe&#8220; des<br \/>\nZentrums angefragt, ob diese als Schirmherr der Veranstaltung am<br \/>\nDonnerstag, den 19.11., mitmachen w\u00fcrde. Zun\u00e4chst schien es dabei kein<br \/>\nProblem zu geben. Doch am Montag vor der Veranstaltung hie\u00df es dann in<br \/>\neiner Email der &#8222;Kneipengruppe&#8220;, aufgrund von &#8222;Recherchen&#8220; sei<br \/>\nbeschlossen worden, die Veranstaltung nicht mitzutragen. Am folgenden<br \/>\nDienstag trat die &#8222;Hausversammlung&#8220; zur regul\u00e4ren Sitzung zusammen &#8211;<br \/>\nentsprechend dem basisdemokratischen Konzept des Zentrums das<br \/>\nentscheidende Gremium.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>In dieser Versammlung ging es zur Sache. Eine kleine Minderheit<br \/>\nlegte ein Veto gegen die Pfeifer-Veranstaltung ein &#8211; das war gem\u00e4\u00df dem<br \/>\n&#8222;Konsensprinzip&#8220; das Aus f\u00fcr den Vortrag im AJZ. Die Vortragsgegner<br \/>\nlegten eine &#8222;lose Informationssammlung&#8220; ohne Angabe von Quellen vor,<br \/>\nwie ein vorliegendes Ged\u00e4chtnisprotokoll der veranstaltenden<br \/>\nUni-Antifa-AG festh\u00e4lt. Damit wurde Pfeifer beschuldigt, einer<br \/>\nmilit\u00e4rischen Einheit angeh\u00f6rt zu haben, die &#8222;an einem Massaker und<br \/>\nVertreibungen in einem pal\u00e4stinenschen Dorf teilgenommen, bzw diese<br \/>\ndurchgef\u00fchrt&#8220; habe.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Unklar war selbst den Veto-Einlegenden, wann Pfeifer in der besagten<br \/>\nEinheit gewesen war &#8222;und wie dieses Massaker abgelaufen ist&#8220;. Auch<br \/>\nwurde zugestanden, dass die genannten Informationen nicht sicher seien.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Irgendwas musste f\u00fcr die Bielefelder Kneipengruppe trotzdem wohl an<br \/>\nder Sache dran sein, denn &#8211; so im Wortlaut &#8211; &#8222;Er ist ja Zionist &#8230;&#8220;.<br \/>\nEin Verbot sei zudem vollkommen nachvollziehbar, denn Veranstaltungen<br \/>\nmit Mitgliedern des &#8222;Schwarzen September&#8220; seien doch ebenfalls<br \/>\nunerw\u00fcnscht. Damit war die pal\u00e4stinensische Terrororganisation gemeint,<br \/>\ndie unter anderem f\u00fcr den Anschlag auf die israelische Mannschaft bei<br \/>\nden Olympischen Spielen 1972 in M\u00fcnchen verantwortlich war. Und mit<br \/>\neiner derartig als terroristisch entlarvten Gruppierung &#8211; wie hier in<br \/>\ndiesem Falle per Gleichsetzung des israelischen Milit\u00e4rs mit dem<br \/>\n&#8222;Schwarzen September&#8220; &#8211; will man offenbar nichts zu tun haben im AJZ.<br \/>\nEs sei denn, die Gruppierung hei\u00dft &#8222;militante gruppe&#8220;, die als<br \/>\n&#8222;terroristische Vereinigung&#8220; angeklagt war und sich beim &#8222;Antifa Caf\u00e9&#8220;<br \/>\neiner solidarischen Aufmerksamkeit und Spendenaufrufen zur juristischen<br \/>\nVerteidigung sicher sein konnte, wie man der Webseite des &#8222;Infoladen<br \/>\nAnschlag&#8220; entnehmen kann.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<h4><em>Das Ger\u00fccht als fundierte Grundlage durchdachter Entscheidungen<\/em><\/h4>\n<p><em>Damit war der Anschlag auf den Pfeifer-Vortrag auf Grundlage eines<br \/>\nGer\u00fcchts perfekt. In fr\u00fcheren Jahren hatte der Philosoph Theodor Adorno<br \/>\neinmal geschrieben, der Antisemitismus sei das Ger\u00fccht \u00fcber die Juden<br \/>\n(Minima Moralia. Reflexionen aus dem besch\u00e4digten Leben).<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Obwohl die Mehrheit der basisdemokratischen Hausversammlung<br \/>\nkeineswegs die Anw\u00fcrfe gegen Pfeifer und die Aussperrung mittrug, galt<br \/>\nnun gem\u00e4\u00df den g\u00fcltigen Prinzipien das Veto und die Veranstaltung als<br \/>\nabgelehnt. Im alternativ-autonomen Milieu gibt es keine<br \/>\nMehrheitsentscheidung, kein Tie-Break wie im Tennis, keinen antiken<br \/>\nHelden zum Durchschlagen eines gordischen Knotens oder gar ein<br \/>\nKrisenmanagement wie in kommerziellen Unternehmen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Und es gibt keine \u00d6ffentlichkeit. Eine Anfrage an das AJZ wegen des<br \/>\nVorgangs wurde erst nach drei Tagen mit dem lapidaren Verweis auf die<br \/>\nn\u00e4chste &#8222;Hausversammlung&#8220; beantwortet, damit bleibt man auf die<br \/>\nDarstellung der veranstaltenden Antifa-AG angewiesen. Dar\u00fcber hinaus<br \/>\nbleibt zur Zeit nur die Stille Post mit Andeutungen aus dritter Hand &#8211;<br \/>\nGer\u00fcchte eben.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<h4><em>Tribunal oder nicht &#8211; jedenfalls lange Bank<\/em><\/h4>\n<p><em>Wie es nun in Bielefeld weitergehen soll, ist nicht ganz klar. Auch<br \/>\ndie veranstaltende Antifa-AG muss sich erst in der eigenen Gruppe<br \/>\nabstimmen, um eine Stellungnahme herauszugeben. Sie will den Vorgang<br \/>\naber unbedingt beim AJZ auf den Tisch bringen, soviel steht fest. Eine<br \/>\nStellungnahme des AJZ kann man fr\u00fchestens Anfang Dezember erwarten,<br \/>\ndenn die &#8222;Hausversammlung&#8220; als oberstes Gremium tagt alle vierzehn Tage<br \/>\ndienstags. Dort werde &#8222;\u00fcber das Thema und den weiteren Umgang damit&#8220;<br \/>\ngesprochen werden, hei\u00dft es inzwischen. &#8222;Bei entsprechendem Beschlu\u00df&#8220;,<br \/>\nso die AJZ-Mitteilung, werde es &#8222;zeitnah weitere Informationen geben&#8220;. <\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nWas in der Sache besprochen werden soll, ist ebenfalls unklar. Ob nun<br \/>\nein alternatives Bielefelder Kriegsverbrechertribunal ins Haus steht<br \/>\noder ein autonomes Beratungskollektiv zur diffizilen Selektion von<br \/>\nJuden in Opfer und T\u00e4ter, muss sich noch herausstellen. Vielleicht<br \/>\nf\u00e4llt es aber doch noch jemandem ein, welch ungeheure Anma\u00dfung es<br \/>\nbedeutet, dass sich ausgerechnet Deutsche am Bielefelder Ger\u00fcchtshof<br \/>\nals Richter \u00fcber \u00dcberlebende des von Deutschen verursachten Holocaust<br \/>\naufschwingen, die es gewagt haben, ihr Leben mit der Waffe zu<br \/>\nverteidigen. Die gro\u00dfe Mehrheit in der &#8222;Hausversammlung&#8220; hatte offenbar<br \/>\nnichts mit den Anw\u00fcrfen gegen Pfeifer zu tun, doch da ja dort<br \/>\nbekanntlich Basisdemokratie und Konsensprinzip herrschen, kann man auf<br \/>\nsolche einhellige Einsicht nicht unbedingt vertrauen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nDer Fall wurde bislang nur <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.redok.de\/templates\/redok\/images\/extlink.gif\" alt=\"externer Link\" \/><a class=\"extern\" href=\"http:\/\/engageonline.wordpress.com\/2009\/11\/21\/karl-pfeifer-blood-libelled\/\" target=\"_blank\">im englischen Internetforum &#8222;Engage&#8220;<\/a><br \/>\naufgegriffen, wo die Bielefelder Aussperrung des j\u00fcdischen<br \/>\nAntifaschisten Pfeifer mit den Jahrhunderte alten &#8222;blood libels&#8220;<br \/>\n(Ritualmordlegenden) in Verbindung gebracht wird. Die moderne<br \/>\n&#8222;antizionistische&#8220; Version der Mordlegenden wird Pfeifer pers\u00f6nlich und<br \/>\nseiner damaligen Einheit Palmach gerade auch von linken Gruppen seit<br \/>\nJahren zugemutet. So hei\u00dft es etwa, der Palmach sei an einem Massaker<br \/>\nin dem pal\u00e4stinensischen Dorf Deir Yassin beteiligt gewesen. Es hat<br \/>\noffenbar wenig gen\u00fctzt, dass Pfeifer bereits vor Jahren auf Angriffe<br \/>\nvon Islamisten und Linksradikalen mit dem Text &#8222;<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.redok.de\/templates\/redok\/images\/extlink.gif\" alt=\"externer Link\" \/><a class=\"extern\" href=\"http:\/\/david.juden.at\/kulturzeitschrift\/70-75\/72-pfeifer.htm\" target=\"_blank\">Warum ich Soldat wurde<\/a>&#8222;<br \/>\nreagiert hatte und dass er darauf hingewiesen hat, dass selbst<br \/>\n&#8222;antizionistische&#8220; Quellen als Urheber des Massakers nicht den linken<br \/>\nPalmach, sondern <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.redok.de\/templates\/redok\/images\/extlink.gif\" alt=\"externer Link\" \/><a class=\"extern\" href=\"http:\/\/www.hagalil.com\/archiv\/2006\/01\/proebsting.htm\" target=\"_blank\">die rechtsgerichteten Gruppen Irgun Zvai Leumi und Lochamei Herut Yisrael<\/a><br \/>\nnennen. Eine &#8222;Liga der Sozialistischen Revolution&#8220; in \u00d6sterreich hat<br \/>\nebenfalls schon vor Jahren das Programm f\u00fcr ein Tribunal gegen Pfeifer<br \/>\nskizziert, indem beispielsweise gefragt wurde, in welcher Einheit<br \/>\nPfeifer gedient habe und wo er 1948 eingesetzt worden war. <\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nNun kann das Tribunal ja vielleicht in Bielefeld stattfinden,<br \/>\nselbstverst\u00e4ndlich basisdemokratisch, konsensprinzipiell und unter<br \/>\nAusschluss der \u00d6ffentlichkeit. Der &#8222;Beschuldigte&#8220; wird freilich nicht<br \/>\nzugegen sein. Vielleicht wird die Atmosp\u00e4re jenem weltbekannten<br \/>\nTribunal entsprechen, das allerdings \u00f6ffentlich war, weil es landesweit<br \/>\nvom Fernsehkonzern ABC \u00fcbertragen wurde und in dem ein Vertreter der<br \/>\nbeschuldigten Partei &#8211; es war die US-Armee &#8211; dem Ankl\u00e4ger den ber\u00fchmten<br \/>\nSatz entgegen warf:<\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n&#8222;Have you left no sense of decency?&#8220;<br \/>\n(<\/em><em>Haben Sie keinen Sinn f\u00fcr Anstand \u00fcbrig?)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><\/em><\/p>\n<p><em> Joseph N. Welch, Rechtsvertreter der US-Armee zu Senator Joseph R. McCarthy w\u00e4hrend einer <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.redok.de\/templates\/redok\/images\/extlink.gif\" alt=\"externer Link\" \/><a class=\"extern\" href=\"http:\/\/historymatters.gmu.edu\/d\/6444\/\" target=\"_blank\">Anh\u00f6rung des &#8222;St\u00e4ndigen Unterkomitees f\u00fcr Untersuchungen&#8220;<\/a> 1954.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Es ist fatal und ein erschreckendes Signal, dass nach den antisemitischen \u00dcbergriffen gegen die Filmvorf\u00fchrung des Lanzmann-Films &#8222;Warum Israel&#8220; durch sich selbst als links bezeichnende Aktivisten der B5 in Hamburg, erneut ein j\u00fcdischer Antifaschist und Holocaust\u00fcberlebender aus angeblich linken Kreisen in so ungeheuerlicher Weise diffamiert und angegriffen wird.<\/p>\n<p>Im Falle des AJZ Bielefeld habe ich alter Optimist noch die vage Hoffnung, dass die unsegliche Tragweite dieser antisemitisch motivierten&#8220;Aussperrung&#8220; erkannt, sich schnell und unmissverst\u00e4ndlich hiervon distanziert und eine angemessene Entschuldigung ausgesprochen wird. Es wird ansonsten unertr\u00e4glich&#8230;<\/p>\n<p>In <a href=\"http:\/\/www.hurryupharry.org\/2009\/11\/23\/strange-days-in-germany\/\">&#8222;Strange days in Germany&#8220;<\/a> \u00e4u\u00dfert sich Karl Pfeifer zu den Vorf\u00e4llen in Bielefeld und <a href=\"http:\/\/projekte.free.de\/lotta\/pdf\/36\/L36_Interview.pdf\">hier <\/a>k\u00f6nnt Ihr ein sehr gutes Interview lesen, dass Karl Pfeifer der antifaschistischen Zeitung LOTTA gegeben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karl Pfeifer wollte \u00fcber die extreme Rechte referieren (Foto: c\/o LOTTA) Karl Pfeifer ist 81 und \u00fcberlebte den Holocaust. Bis heute ist der in Wien lebende Journalist antifaschistisch aktiv, schreibt f\u00fcr die englische Antifa-Zeitschrift Searchlight, f\u00fcr die Jungle World, gilt als ausgewiesener Kenner der Nazi-Szene in Ungarn und engagiert sich seit Jahrzehnten gegen die rechte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":222,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1515],"tags":[1479],"class_list":["post-2017","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesweit","tag-antisemitismus"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden - St\u00f6rungsmelder<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden - St\u00f6rungsmelder\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Karl Pfeifer wollte \u00fcber die extreme Rechte referieren (Foto: c\/o LOTTA) Karl Pfeifer ist 81 und \u00fcberlebte den Holocaust. Bis heute ist der in Wien lebende Journalist antifaschistisch aktiv, schreibt f\u00fcr die englische Antifa-Zeitschrift Searchlight, f\u00fcr die Jungle World, gilt als ausgewiesener Kenner der Nazi-Szene in Ungarn und engagiert sich seit Jahrzehnten gegen die rechte [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"St\u00f6rungsmelder\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2009-11-24T16:52:12+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/l36_interview_pfeifer.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Jan Jetter\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Jan Jetter\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017\",\"name\":\"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden - St\u00f6rungsmelder\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-11-24T16:52:12+00:00\",\"dateModified\":\"2009-11-24T16:52:12+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/a7da6ffb04f4cd2c86b3e3ef179aa17a\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/\",\"name\":\"St\u00f6rungsmelder\",\"description\":\"Recherchen und Analysen \u00fcber die extreme Rechte\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/a7da6ffb04f4cd2c86b3e3ef179aa17a\",\"name\":\"Jan Jetter\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e0e4e181dfdaf618bd1e60990afe2a233c3d74deccf13e756c794ec8311b50a5?s=96&d=mm&r=pg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e0e4e181dfdaf618bd1e60990afe2a233c3d74deccf13e756c794ec8311b50a5?s=96&d=mm&r=pg\",\"caption\":\"Jan Jetter\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/author\/jan-jetter\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden - St\u00f6rungsmelder","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden - St\u00f6rungsmelder","og_description":"Karl Pfeifer wollte \u00fcber die extreme Rechte referieren (Foto: c\/o LOTTA) Karl Pfeifer ist 81 und \u00fcberlebte den Holocaust. Bis heute ist der in Wien lebende Journalist antifaschistisch aktiv, schreibt f\u00fcr die englische Antifa-Zeitschrift Searchlight, f\u00fcr die Jungle World, gilt als ausgewiesener Kenner der Nazi-Szene in Ungarn und engagiert sich seit Jahrzehnten gegen die rechte [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017","og_site_name":"St\u00f6rungsmelder","article_published_time":"2009-11-24T16:52:12+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/l36_interview_pfeifer.jpg"}],"author":"Jan Jetter","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Jan Jetter","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017","name":"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden - St\u00f6rungsmelder","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website"},"datePublished":"2009-11-24T16:52:12+00:00","dateModified":"2009-11-24T16:52:12+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/a7da6ffb04f4cd2c86b3e3ef179aa17a"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/24\/erneut-angriff-auf-judischen-antifaschisten-und-holocaustuberlebenden_2017#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Erneut Angriff auf j\u00fcdischen Antifaschisten und Holocaust\u00fcberlebenden"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/","name":"St\u00f6rungsmelder","description":"Recherchen und Analysen \u00fcber die extreme Rechte","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/a7da6ffb04f4cd2c86b3e3ef179aa17a","name":"Jan Jetter","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e0e4e181dfdaf618bd1e60990afe2a233c3d74deccf13e756c794ec8311b50a5?s=96&d=mm&r=pg","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e0e4e181dfdaf618bd1e60990afe2a233c3d74deccf13e756c794ec8311b50a5?s=96&d=mm&r=pg","caption":"Jan Jetter"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/author\/jan-jetter"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2017","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/users\/222"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2017"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2017\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2017"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2017"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2017"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}