{"id":24701,"date":"2017-08-20T22:05:40","date_gmt":"2017-08-20T20:05:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=24701"},"modified":"2017-08-21T09:26:15","modified_gmt":"2017-08-21T07:26:15","slug":"berlin-rudolf-hess-marsch-blockiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/08\/20\/berlin-rudolf-hess-marsch-blockiert_24701","title":{"rendered":"Berlin: Rudolf He\u00df Marsch blockiert"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_24708\" aria-describedby=\"caption-attachment-24708\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24708\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1920-620x431.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1920-620x431.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1920-768x533.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1920.jpg 864w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24708\" class=\"wp-caption-text\">Neonazi-Demo in Berlin-Spanday \u00a9 Ney Sommerfeld<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Zum 30. Todestag von Rudolf He\u00df riefen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland zu einer Gro\u00dfdemonstration in Berlin-Spandau auf. Rund 800 Neonazis folgen dem Aufruf, konnten aber wegen mehreren Blockaden nur einen kleinen Teil der Strecke laufen.<!--more--><\/p>\n<p><em>Von Ney Sommerfeld<\/em><\/p>\n<p>Die He\u00df-Demonstration sollte zum Standort des ehemaligen Kriegsverbrechergef\u00e4ngnisses in Berlin-Spandau f\u00fchren, wo Rudolf He\u00df 50 Jahre inhaftiert war und den Freitod fand. Es fanden sich etwa 800-1000 Neonazis zum Aufmarsch in Spandau ein. Um ein m\u00f6gliches Verbot der Demonstration zu umgehen, war der Aufmarsch explizit nicht als eine Gedenkveranstaltung angek\u00fcndigt worden, sondern forderte unter dem Motto \u201eMord verj\u00e4hrt nicht\u201c die Herausgabe der Ermittlungsakten um den Tod des Hitler-Stellvertreters. An den vielf\u00e4ltigen Gegenprotest nahmen etwa 2.000 Demonstranten teil.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_24703\" aria-describedby=\"caption-attachment-24703\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24703\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1894-620x411.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1894-620x411.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1894-768x509.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1894.jpg 906w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24703\" class=\"wp-caption-text\">Fronttransparent des Neonazi-Aufmarsches \u00a9 Ney Sommerfeld<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Huldigung eines NS-Verbrechers<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_24704\" aria-describedby=\"caption-attachment-24704\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-24704\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_2491-220x220.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"220\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24704\" class=\"wp-caption-text\">Rund 2.000 Menschen protestierten gegen den Aufmarsch und blockierten die Strecke \u00a9 Ney Sommerfeld<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>F\u00fcr die Neonazi-Szene gilt Rudolf He\u00df als Held, eine Figur mit enormer Symbolkraft und Gegenstand revisionistischer Bestrebungen und Mythen. Vor allem seine ideologische Treue zum NS-Regime ist charakteristisch f\u00fcr die Anziehungskraft seiner Person und die Glorifizierung des Nationalsozialismus \u00fcber seinen Tod hinaus. Um die Umst\u00e4nde des Ablebens von Rudolf He\u00df ragen sich Mythen und Verschw\u00f6rungstheorien. In dem Auflagenbescheid zum 19. August verbot die Versammlungsbeh\u00f6rde jegliche Glorifizierung von He\u00df. Dennoch stand auf dem Fronttransparent der Demonstration sein ber\u00fchmter Ausspruch \u201eIch bereue nichts\u201c, den er in seinem Schlusswort im N\u00fcrnberger Kriegsverbrecherprozess \u00e4u\u00dferte. Von einem Verbot der Demonstration im Vorfeld sah der Innensenator Andreas Geisel (SPD) ab. Nach sorgf\u00e4ltiger Pr\u00fcfung sei er der Meinung, dass die freiheitliche-demokratischen Grundordnung\u00a0 \u201eleider auch f\u00fcr Arschl\u00f6cher\u201c gelte, <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/politik\/beitrag\/2017\/08\/rudolf-hess-demo-neonazis-spandau-linksextreme-gegendemonstratio.html\">so Geisel im Interview mit dem RBB-Inforadio<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Event f\u00fcr das Parteien- und Kameradschaftsspektrum<\/strong><\/p>\n<p>Erwartungsgem\u00e4\u00df zog der Aufmarsch vor allem das Parteien- und Kameradschaftsspektrum der Szene an. Nur vereinzelt nahmen &#8222;Autonome Nationalisten&#8220; an dem Aufmarsch teil. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/08\/17\/zum-todestag-von-rudolf-hess-neonazis-koennen-in-spandau-auflaufen_24696\">Nach Angaben des Tagesspiegels wurde der Aufzug durch Christian Malcoci aus dem nordrhein-westf\u00e4lischen Grevenbroich angemeldet<\/a>. Laut Wikipedia gilt er als einer der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christian_Malcoci\">\u201ef\u00fchrenden K\u00f6pfe der militanten Neonazi-Bewegung in Deutschland und in den Niederlanden\u201c<\/a>. Zuvor berichtete der Tagesspiegel, dass es sich bei dem Anmelder der Demonstration um Christian H\u00e4ger handelte. H\u00e4ger ist Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Mittelrhein und war eine zentrale Figur des ehemaligen Aktionsb\u00fcro Mittelrheins. F\u00fcr seine Aktivit\u00e4ten im Aktionsb\u00fcro war H\u00e4ger zusammen mit weiteren\u00a0 Neonazis vor dem Landgericht Koblenz wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-05\/rechtsextremismus-koblenz-neonazis-prozess-einstellung\">Weil der vorsitzende Richter in Rente geht, droht der nun f\u00fcnf Jahre andauernde Prozess zu platzen<\/a>.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_24705\" aria-describedby=\"caption-attachment-24705\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24705\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1885-620x411.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1885-620x411.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1885-768x509.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_1885.jpg 906w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24705\" class=\"wp-caption-text\">Neonazi-Organisatoren hatten zum Tragen wei\u00dfer Kleidung aufgerufen \u00a9 Ney Sommerfeld<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Bereits im Vorfeld zeichnete sich ab, dass die Berliner NPD- und JN-Strukturen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Aufmarsches die Verantwortung tragen sollten. Am 17. August, also direkt zum Todestag von Rudolf He\u00df, hielt die Berliner NPD in Zusammenarbeit mit H\u00e4ger eine Kundgebung mit zw\u00f6lf Teilnehmern vor der Britischen Botschaft am Pariser Platz ab. Erwartungsgem\u00e4\u00df hielt dasselbe Spektrum um die Berliner NPD und JN Strukturen die He\u00df-Demonstration ab. F\u00fchrend dabei war der ehemaligen Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke. Weitere Teilnehmer des NPD und JN Spektrums kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei DIE RECHTE beteiligten sich an dem Aufzug. Aktivisten des verbotenen Frontbann 24, die in der Berliner Sektion ihre neue Heimat fanden, liefen bei der Demonstration in beinahe kompletter personeller St\u00e4rke auf. Obwohl der III. Weg sich im Vorfeld wenig zu dem Event \u00e4u\u00dferte, nahmen vereinzelt Mitglieder der Kleinstpartei an dem He\u00df-Aufmarsch teil, wie der Partei-Kader Matthias Fischer, der sich auf der Auftaktkundgebung mit dem NS-Rapper Makss Damage im Gespr\u00e4ch zeigte. Au\u00dferdem waren Neonazis aus \u00d6sterreich, den Niederlanden, Frankreich und Schweden Teilnehmer der Demonstration.<\/p>\n<p>[youtube https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gWAQty16gyI]<br \/>\n<strong>Blockaden verhindern den Aufmarsch<\/strong><\/p>\n<p>Bereits eine Stunde vor dem Aufmarsch fanden sich etwas hundert Neonazis am Bahnhof Spandau ein. An dem Zugang zur Demonstration hatte die Berliner Polizei eine Schleuse eingerichtet, um die Teilnehmer einzeln unter anderem nach verbotenen Symbolen zu durchsuchen. Im Vorfeld der Demonstration forderten die Organisatoren die Teilnehmer auf, in wei\u00dfen Hemden oder T-Shirts zur Demonstration zu erscheinen. Ein gro\u00dfer Teil der Teilnehmer kam der Anweisung nach, viele trugen wei\u00dfe Solidarit\u00e4ts-Shirts mit dem Aufmarsch Motto.<\/p>\n<p>Nach mehreren Stunden Versp\u00e4tung setzt sich der Aufmarsch vom Bahnhof Spandau in Richtung Klosterstra\u00dfe in Bewegung. Mehrere Blockaden verz\u00f6gerten den Start der Demonstration. Die Berliner Polizei schaffte es jedoch die Ansammlungen zu r\u00e4umen, teilweise unter Anwendung von Gewalt. Durch ein aggressives Auftreten und z\u00fcgigen Schritt versuchte der Neonazi-Aufzug zu Beginn die Journalisten an der Spitze der Demonstration wegzudr\u00e4ngen. Der Aufmarsch kam dann an der ersten Polizeiabsperrung zum Stehen. Grund war die versp\u00e4tete Anreise s\u00e4chsischer Neonazis.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_24706\" aria-describedby=\"caption-attachment-24706\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-24706\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_2472-620x455.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_2472-620x455.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_2472-768x563.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/08\/DSC_2472.jpg 818w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24706\" class=\"wp-caption-text\">Gro\u00dfe Anzahl an Gegendemonstranten verhinderte die angemeldete Neonazi-Route \u00a9 Ney Sommerfeld<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Weit kam der Aufmarsch dann nicht. Nach etwa 150 Metern musste der Aufzug erneut stoppen, da\u00a0 Gegendemonstranten die Route in der Klosterstra\u00dfe versperrten. Immer wieder drangen sie auf die Stra\u00dfe, sodass die Polizei aufgab sie zu r\u00e4umen. Nach l\u00e4ngeren Verhandlungen bot die Einsatzleitung den Neonazis dann eine Alternativ-Route an. W\u00e4hrenddessen wurde die Stimmung auf der He\u00df-Demonstration zunehmend gereizter. Als sich dann der Aufzug in Richtung Altonaerstra\u00dfe in Bewegung setzte, eskalierte zeitweise das Geschehen. Wie ein Video des J\u00fcdischen Forums f\u00fcr Demokratie und Menschenrechte dokumentiert, kam es zu kurzen Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Gegendemonstranten. Nach Eingreifen der Polizei beruhigt sich die Lage zun\u00e4chst. Die Neonazi-Ordner hatten zeitweise Schwierigkeiten, die aufgebrachte Menge zu beruhigen. Aggressiv setzte sich der Aufmarsch dann fort \u00fcber die Altonaerstra\u00dfe in Richtung der Spandauer Arkaden \u00fcber die Br\u00fccke in der Ruhlebener Stra\u00dfe. Immer wieder gelangten Gegendemonstranten an die Route, riefen Parolen und verz\u00f6gerten den Aufzug. Nach einer Runde \u00fcber die Havelbr\u00fccke machte die Demonstration dann eine Schleife und zog sich dann zur\u00fcck in Richtung Bahnhof. Dort war dann endg\u00fcltig Schluss.<\/p>\n<p>Wieder am Bahnhof Spandau angekommen, hielten die Neonazis eine Abschlusskundgebung ab. Dort sprachen der NPD-Politiker Dr. Olaf Rose, sowie ein weiterer Redner aus Gro\u00dfbritannien, ein Vertreter der \u201eNordischen Widerstandsbewegung\u201c aus Schweden und ein Vertreter aus Frankreich. Danach l\u00f6ste Sebastian Schmidtke die Demonstration auf. Zeitweise hatte die Berliner Polizei keine Kontrolle \u00fcber die Abreise der Neonazis, sodass es im Zuge dessen zu mehreren \u00dcbergriffen auf Gegendemonstranten kam. Bei mehreren Zusammenst\u00f6\u00dfen wurden insgesamt 35 Neonazis festgenommen. Davon zw\u00f6lf wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Verbot der Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.<\/p>\n<p><a title=\"19.08.2017 - Berlin: Rudolf He\u00df-Marsch und Gegenproteste\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/neysommerfeld\/albums\/72157685077000881\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/farm5.staticflickr.com\/4436\/36649753146_c9a47bd3ba_z.jpg\" alt=\"19.08.2017 - Berlin: Rudolf He\u00df-Marsch und Gegenproteste\" width=\"640\" height=\"424\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Spontandemonstrationen in Falkensee<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen marschierten rund 250 Neonazis aus Nordrhein-Westfalen, dem Rheinland, Norddeutschland und Nordwestbrandenburg im nahegelegenen Falkensee auf. Durch eine Sabotageaktion an den Gleisanlagen war der Zugverkehr nach Spandau unterbrochen. Unter ihnen waren Westdeutsche Neonazi-Kader wie der Landesvorsitzende der NPD in Nordrhein-Westfalen, Claus Cremer, Dieter Riefling und Sigfried \u201eSS-Siggi\u201c Borchard. In Falkensee hielten sie mehrere spontane Demonstrationen ab, im Zuge derer das B\u00fcro der Gr\u00fcnen angegriffen und erheblich besch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 30. Todestag von Rudolf He\u00df riefen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland zu einer Gro\u00dfdemonstration in Berlin-Spandau auf. 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