{"id":24860,"date":"2017-10-15T18:07:30","date_gmt":"2017-10-15T16:07:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=24860"},"modified":"2017-10-15T19:20:56","modified_gmt":"2017-10-15T17:20:56","slug":"nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860","title":{"rendered":"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene &#8211; und wieder raus: &#8222;Ein deutsches M\u00e4dchen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-24862\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/10\/2017-10-14-heidi-2-488x800.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/10\/2017-10-14-heidi-2-488x800.jpg 488w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/10\/2017-10-14-heidi-2.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><\/p>\n<p>Sie wurde v\u00f6lkisch erzogen, engagierte sich bei der NPD und bei einer Kameradschaft. Dann hat Heidi Benneckenstein mit 19 Jahren den Ausstieg gewagt \u2014 trotz aller Widrigkeiten. Ihre Geschichte hat sie nun in einem lesenswerten Buch zusammengefasst.<!--more--><\/p>\n<p><em>Von Johannes Hartl, <a href=\"http:\/\/www.belltower.news\/artikel\/nach-v%C3%B6lkischer-erziehung-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-m%C3%A4dchen-12775\">zuerst erschienen bei belltowernews<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Es ist nicht unbedingt ungew\u00f6hnlich, dass sich ehemalige Neonazis nach ihrem Ausstieg als Autoren bet\u00e4tigen. \u00dcber die letzten Jahre sind einige B\u00fccher entstanden, die jeweils \u00fcber das Innenleben der Szene berichten. Die meisten dieser Publikationen erz\u00e4hlen spektakul\u00e4res vom Leben als militanter Neonazi, angereichert mit allerlei Aktivit\u00e4ten und Klischees. Der Nutzen solcher Werke f\u00fcr eine fundierte Auseinandersetzung ist bedauerlicherweise entsprechend gering (<a href=\"https:\/\/www.antifainfoblatt.de\/artikel\/aussteiger-industrie\">vgl. Antifaschistisches Infoblatt, Nr. 66<\/a>). Nun hat Heidi Benneckenstein mit ihrer Autobiographie \u201eEin deutsches M\u00e4dchen\u201c eine weitere Publikation auf den Markt geworfen.<\/p>\n<p>Dieses Buch ist jedoch ein Novum: Es ist von einer weiblichen Aussteigerin der rechtsextremen Szene geschrieben, die in einer v\u00f6lkischen Familie zur Neonazi-Elite erzogen wurde \u2013 mehr in die rechtsextreme Szene verstrickt zu sein ist kaum m\u00f6glich. Dennoch hat Heidi Benneckenstein den Ausstieg geschafft. In ihrer Biografie besch\u00e4ftigt sich die 25-j\u00e4hrige jetzt mit ihrer Kindheit in einer v\u00f6lkischen Familie, ihrer jugendlichen Karriere unter militanten Neonazis sowie ihrem allm\u00e4hlichen Ausstieg aus der Szene. Damit pr\u00e4sentiert sie ein Buch, das sich gleich in mehrfacher Hinsicht wohltuend von denen anderer Aussteiger unterscheidet: Durch seine neue Perspektive, durch das beschriebene Milieu und durch seine realistische Darstellung. Auf 249 Seiten zeichnet Benneckenstein in 18 episodenhaft aufgebauten Kapiteln ihren Lebensweg nach, beginnend mit ihrer Geburt 1992 im Gro\u00dfraum M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Bereits fr\u00fch wurde sie durch ihren Vater ideologisch unterwiesen, auf ein Leben mit klaren Feindbildern vorbereitet und als Teil einer vermeintlichen \u201eElite\u201c erzogen, die Widerstand gegen das verhasste System leisten sollte. Mit f\u00fcnf Jahren besuchte sie erstmals ein Lager der \u201eHeimattreuen Deutschen Jugend\u201c (HDJ) \u2014 eine 2009 verbotene Organisation, die Kinder im Sinne der NS-Ideologie gedrillt hat, orientiert an historischen Vorbildern wie der Hitlerjugend und dem Bund Deutscher M\u00e4del. Sie durchlief dort die \u00fcbliche Ausbildung, beschreibt die Belastungen der v\u00f6lkischen Erziehung und die famili\u00e4ren Konflikte, wie sie etwa unter der H\u00e4rte und der lieblosen Erziehung ihres Vaters litt. Trotzdem wurde sie mit 14 Jahren Mitglied der NPD-Jugend, engagierte sich sp\u00e4ter in einer Erdinger Kameradschaft und bei der NPD Passau, besuchte rechtsextreme Demonstrationen und Rechtsrockkonzerte. Jahrelang war sie ein festes Mitglied der bayerischen Neonazi-Szene. Dabei war sie auch an zwei gewaltt\u00e4tigen Angriffen in Erding und Passau beteiligt.<\/p>\n<p>\u00dcber all diese Aktivit\u00e4ten, \u00fcber ihren Fanatismus und ihre Taten schreibt Benneckenstein in der vorliegenden Biografie mit schonungsloser Ehrlichkeit. Dabei vermeidet sie Stereotype, verzichtet auf \u00dcbertreibung oder auf die Bagatellisierung ihrer eigenen Rolle, was in \u00a0vielen anderen Aussteigerb\u00fcchern zu finden ist. Auf diese Weise zeichnet sie ein authentisches Bild von der inneren Verfasstheit der extremen Rechten, der sie sich angeschlossen hat, von ihrer elit\u00e4ren Inszenierung, ihrem Zustand abseits der eigenen Darstellung und der Abgrenzung gegen\u00fcber anderen. Zudem beschreibt sie die Rolle der v\u00f6lkischen Erziehung und der HDJ als T\u00fcr\u00f6ffner, der ihr innerhalb der Szene Respekt und Anerkennung eingebracht (S. 102) und so ihre dortige Karriere erm\u00f6glicht hat.<\/p>\n<p>Diese beiden Faktoren lassen \u00fcberhaupt erst verstehen, wie eng Benneckenstein in Wahrheit an die Szene gebunden war \u2014 nach Jahren der ideologischen Schulung und Vorbereitung, ohne tiefere Kontakte au\u00dferhalb des Neonazismus. Tats\u00e4chlich hat sich bis zu ihrem 19. Lebensjahr fast alles in einer braunen Parallelwelt abgespielt: Ihr erster Freund war Rechtsrock-Musiker, ihre Freizeitaktivit\u00e4ten waren politisch gepr\u00e4gt, ihr Freundeskreis beschr\u00e4nkte sich im Wesentlichen auf ebenso radikale Neonazis, sie war die meiste Zeit arbeitslos und ihren politischen Idealen verschrieben. Die Auswirkungen dieser Bindungen werden im Buch deutlich dargestellt und f\u00fcr Au\u00dfenstehende verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt. Benneckenstein macht begreiflich, wie aus einem Kind eine militante Neonazistin wurde, die 2008 mit ihrer Gruppe ohne Skrupel einen Journalisten brutal attackiert hat. Mit dieser Schilderung sensibilisiert Benneckenstein zugleich f\u00fcr die Gefahr der (organisierten) v\u00f6lkischen Erziehung, die vor allem ein Ziel verfolgt: eine neue Generation von Neonazis heranzuziehen, die nach dem imaginierten Tag X das F\u00fchrungspersonal des \u201eVierten Reichs\u201c stellen soll (S.61). In dieser Hinsicht ist \u201e<em>Ein deutsches M\u00e4dchen<\/em>\u201c ein erfreuliches Novum unter der existierenden Literatur, wird die v\u00f6lkische Erziehung doch zum ersten Mal im Detail von einer Aussteigerin thematisiert.<\/p>\n<p>Allerdings war die Bindung zumindest f\u00fcr Benneckenstein nicht allumfassend. Im letzten Drittel des Buches besch\u00e4ftigt sich die Autorin ausf\u00fchrlich mit den ersten vorsichtigen Zweifeln und Widerspr\u00fcchen, die immer st\u00e4rker wurden, je l\u00e4nger sie sich engagierte, und die sich irgendwann nicht mehr ignorieren lie\u00dfen. Anschaulich beschreibt sie, welche Kleinigkeiten sie zum ersten kritischen Nachdenken gebracht haben, wie die enge Bindung an die Szene aber zun\u00e4chst jeden Ausstiegsgedanken zunichte gemacht hat. Es sollte letztlich mehrere Jahre dauern, bis Benneckenstein der Bruch gelingt. Ihren H\u00f6hepunkt erreichte die folgende Phase 2009 in M\u00fcnchen, wo sie mit ihrem damaligem Freund und heutigem Ehepartner Felix Benneckenstein lebte \u2014 einem umtriebigen Neonazi, den sie noch aus ihrer Erdinger Zeit kannte. Er hatte die \u00f6rtliche Kameradschaft gegr\u00fcndet, war gut vernetzt und als Liedermacher Flex bekannt geworden. Die beiden teilten allerdings die Irritation \u00fcber die Szene, l\u00e4sterten immer wieder \u00fcber Kameraden und \u00fcber die offensichtlichen Widerspr\u00fcche, die sie bemerkten.<\/p>\n<p>Mit 17 wurde Benneckenstein dann unerwartet schwanger und erinnerte sich als werdende Mutter wieder an ihre eigene v\u00f6lkische Kindheit, an die liebelose Erziehung und den harten Drill, der ihr schwer zugesetzt hat. Schnell beschloss das Paar, dass es ihrem Kind einmal besser ergehen soll. Sie zogen sich zur\u00fcck, hatten kaum mehr Kontakte in die Szene, bekamen ihr Leben allm\u00e4hlich in den Griff. Doch das Kind starb noch im Mutterleib, sie erlitt eine Fehlgeburt und trauerte um ihren Verlust. Ausgerechnet in dieser Zeit wurde Felix\u2019 erste CD ver\u00f6ffentlicht, er wurde f\u00fcr Liederabende gebucht und geriet mit jedem Auftritt tiefer in die Szene, aus der sie sich eigentlich l\u00f6sen wollten. Sein Engagement f\u00fchrte ihn am Ende geradewegs in eine Schl\u00e4gerei mit Philipp Hasselbach, bei der er schwer verletzt wird und gegen diesen aussagt, sowie in eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen zahlreicher unbezahlter Geldstrafen. Unter diesen Eindr\u00fccken nahmen sie nach der Entlassung schlie\u00dflich Kontakt zur Aussteigerorganisation \u201eExit-Deutschland\u201c auf, die ihren Absprung aus der Szene professionell begleitete.<\/p>\n<p>Der Leser begleitet die Benneckensteins durch diese komplizierte Phase, durch die R\u00fcckschl\u00e4ge und die immer neuen Anstrengungen, erlebt die Schwierigkeiten und die H\u00fcrden. Vor allem aber wird nachvollziehbar, wie die extreme Rechte einem solchen Ausstieg entgegenwirken m\u00f6chte. Die Szene agiere \u201ewie eine Krake mit tausend Fangarmen\u201c, schreibt die Autorin (S.161). Sie binde die Mitglieder streng an die jeweilige Organisationen, isoliere sie weitgehend gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen und Personen, sodass man au\u00dferhalb der Szene keine realistischen Perspektiven hat \u2014 ein Effekt, der der \u201enationalen Bewegung\u201c letztlich noch mehr fanatisiertes Personal bringt (S. 230). Ihre eigene Erfahrung kann diesbez\u00fcglich als konkretes Beispiel verstanden werden, nach welchen Prinzipen das im Einzelfall funktioniert.<\/p>\n<p>Insgesamt hat Benneckenstein ein gelungenes und \u00fcberzeugendes Buch vorgelegt, das den bestehenden Markt bereichert. Es ist kein Enth\u00fcllungsbuch \u00fcber die rechtsextreme Szene, denn die Mehrheit der genannten Personen und Organisationen sind durch antifaschistische Recherchen ausgiebig dokumentiert und beleuchtet (S.75, S.78, S. 81, S 213, u.a.). Bislang unbekannte Informationen \u00fcber die HDJ oder \u00fcber die bayerische Szene lassen sich dem Buch, abseits der pers\u00f6nlichen Beschreibungen, jedenfalls nicht entnehmen. Au\u00dferdem liefert ihre Biografie an manchen interessanten Stellen kaum Einblicke, die nicht bereits bei anderen Autoren beschrieben wurden \u2014 zum Beispiel bei dem Abschnitt \u00fcber Frauen in der Szene, dessen Ausf\u00fchrungen sich haupts\u00e4chlich auf das exzellente Buch \u201eM\u00e4delsache\u201c von Andrea R\u00f6pke und Andreas Speit st\u00fctzen (S.83, S. 87 u.a.), angereichert mit einigen pers\u00f6nlichen Erfahrungen, die die Autorin im Laufe der Zeit gesammelt hat. Das ist umso bedauerlicher, zumal sie eine der ersten weiblichen Aussteigerinnen ist, die ausf\u00fchrlich \u00fcber ihre Erlebnisse geschrieben hat. Andere Thesen wiederum erscheinen zumindest fragw\u00fcrdig, wenn etwa die \u201epers\u00f6nliche Unzufriedenheit\u201c als ein \u201eN\u00e4hrboden f\u00fcr rechte Gesinnung\u201c beschrieben wird, der \u201efast immer\u201c ausschlaggebend sei (S.100). Auch wenn dieses Bild in der Aussteiger-Literatur h\u00e4ufig bedient wird, ist es als allgemeine Analyse zu simpel und wird den unterschiedlichen Biografien von Neonazis kaum gerecht.<\/p>\n<p>Aber Benneckenstein gelingt etwas, was bisher noch wenigen Aussteigern gelungen ist: Sie legt tats\u00e4chlich eine wohl\u00fcberlegte Publikation vor, die sich durch eine grundlegende Reflexion mit der einstmals vertretenen Ideologie auszeichnet. Beim Lesen l\u00e4sst sich deutlich erkennen, wie sie sich \u00fcber lange Zeit akribisch mit deren Menschenfeindlichkeit auseinandergesetzt und diese als solche erkannt hat, ohne ihre fr\u00fchere \u00dcberzeugung retrospektiv mit irgendwelchen Entschuldigungen zu erkl\u00e4ren. Gleichzeitig hat das Werk insofern einen besonderen Wert, als dass es die Perspektive und die Wahrnehmung erweitern kann. Seine Lekt\u00fcre f\u00fchrt den Leser_innen vor Augen, dass es neben dem militanten Neonazismus weitere politische Aktionsformen und andere \u201eEinstiegswege\u201c gibt, als den des \u201eorientierungslosen Jugendlichen\u201c. Bedenkt man den pr\u00e4genden Einfluss, den Aussteiger gemeinhin auf die \u00f6ffentliche Wahrnehmung der Szene haben, kann man diese zus\u00e4tzliche Perspektive gar nicht hoch genug sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>So gesehen ist \u201e<em>Ein deutsches M\u00e4dchen<\/em>\u201c eines der besten Aussteiger-B\u00fccher, das gegenw\u00e4rtig erh\u00e4ltlich ist. Es vereint im Grunde alles, was eine \u00fcberzeugende Publikation ausmacht: Eine realistische Beschreibung der Szene und des Ausstiegs, eine gr\u00fcndliche Auseinandersetzung mit der fr\u00fcheren Ideologie sowie eine aufrichtige Besch\u00e4ftigung mit den eigenen Taten, frei von entschuldigenden Ausreden. In Kombination mit seinem Blick auf das v\u00f6lkische Milieu ist das wesentlich mehr, als die \u00fcbrigen Aussteigerb\u00fccher anzubieten haben. Das Werk verdient deshalb trotz kleinerer Schw\u00e4chen eine klare Leseempfehlung \u2014 auch wenn es die Lekt\u00fcre von Fachliteratur nicht ersetzen kann und will.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><em>Heidi Benneckenstein, Ein deutsches M\u00e4dchen \u2013 Mein Leben in einer Neonazi-Familie, Stuttgart 2017 (Tropen-Verlag), 249 Seiten, 16,95 Euro.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie wurde v\u00f6lkisch erzogen, engagierte sich bei der NPD und bei einer Kameradschaft. Dann hat Heidi Benneckenstein mit 19 Jahren den Ausstieg gewagt \u2014 trotz aller Widrigkeiten. Ihre Geschichte hat sie nun in einem lesenswerten Buch zusammengefasst.<\/p>\n","protected":false},"author":229,"featured_media":24862,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[59,1515],"tags":[],"class_list":["post-24860","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bayern","category-bundesweit"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene - und wieder raus: &quot;Ein deutsches M\u00e4dchen&quot; - St\u00f6rungsmelder<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene - und wieder raus: &quot;Ein deutsches M\u00e4dchen&quot; - St\u00f6rungsmelder\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sie wurde v\u00f6lkisch erzogen, engagierte sich bei der NPD und bei einer Kameradschaft. Dann hat Heidi Benneckenstein mit 19 Jahren den Ausstieg gewagt \u2014 trotz aller Widrigkeiten. Ihre Geschichte hat sie nun in einem lesenswerten Buch zusammengefasst.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"St\u00f6rungsmelder\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-10-15T16:07:30+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-10-15T17:20:56+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/10\/2017-10-14-heidi-2.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"820\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"St\u00f6rungsmelder\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"St\u00f6rungsmelder\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860\",\"name\":\"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene - und wieder raus: \\\"Ein deutsches M\u00e4dchen\\\" - St\u00f6rungsmelder\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-10-15T16:07:30+00:00\",\"dateModified\":\"2017-10-15T17:20:56+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/fdd0b9818f65738672810b6d6f037f71\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene &#8211; und wieder raus: &#8222;Ein deutsches M\u00e4dchen&#8220;\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/\",\"name\":\"St\u00f6rungsmelder\",\"description\":\"Recherchen und Analysen \u00fcber die extreme Rechte\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/fdd0b9818f65738672810b6d6f037f71\",\"name\":\"St\u00f6rungsmelder\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/dfa4be514c3e82a71e4f9a0020035d38192d080ccaa5e4e6d7a1472c763535c5?s=96&d=mm&r=pg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/dfa4be514c3e82a71e4f9a0020035d38192d080ccaa5e4e6d7a1472c763535c5?s=96&d=mm&r=pg\",\"caption\":\"St\u00f6rungsmelder\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/author\/stoerungsmelder\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene - und wieder raus: \"Ein deutsches M\u00e4dchen\" - St\u00f6rungsmelder","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene - und wieder raus: \"Ein deutsches M\u00e4dchen\" - St\u00f6rungsmelder","og_description":"Sie wurde v\u00f6lkisch erzogen, engagierte sich bei der NPD und bei einer Kameradschaft. Dann hat Heidi Benneckenstein mit 19 Jahren den Ausstieg gewagt \u2014 trotz aller Widrigkeiten. Ihre Geschichte hat sie nun in einem lesenswerten Buch zusammengefasst.","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860","og_site_name":"St\u00f6rungsmelder","article_published_time":"2017-10-15T16:07:30+00:00","article_modified_time":"2017-10-15T17:20:56+00:00","og_image":[{"width":500,"height":820,"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/10\/2017-10-14-heidi-2.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"St\u00f6rungsmelder","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"St\u00f6rungsmelder","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860","name":"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene - und wieder raus: \"Ein deutsches M\u00e4dchen\" - St\u00f6rungsmelder","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website"},"datePublished":"2017-10-15T16:07:30+00:00","dateModified":"2017-10-15T17:20:56+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/fdd0b9818f65738672810b6d6f037f71"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2017\/10\/15\/nach-voelkischer-erziehung-in-die-neonazi-szene-und-wieder-raus-ein-deutsches-maedchen_24860#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Nach v\u00f6lkischer Erziehung in die Neonazi-Szene &#8211; und wieder raus: &#8222;Ein deutsches M\u00e4dchen&#8220;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/","name":"St\u00f6rungsmelder","description":"Recherchen und Analysen \u00fcber die extreme Rechte","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/fdd0b9818f65738672810b6d6f037f71","name":"St\u00f6rungsmelder","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/dfa4be514c3e82a71e4f9a0020035d38192d080ccaa5e4e6d7a1472c763535c5?s=96&d=mm&r=pg","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/dfa4be514c3e82a71e4f9a0020035d38192d080ccaa5e4e6d7a1472c763535c5?s=96&d=mm&r=pg","caption":"St\u00f6rungsmelder"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/author\/stoerungsmelder"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2017\/10\/2017-10-14-heidi-2.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/users\/229"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24860"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24860\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24864,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24860\/revisions\/24864"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24862"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}