{"id":266,"date":"2008-03-21T13:26:18","date_gmt":"2008-03-21T12:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2008\/03\/21\/ist-der-dalai-lama-ein-ethnopluralist-%e2%80%93-die-etwas-andere-osterbotschaft_266"},"modified":"2008-03-21T13:26:18","modified_gmt":"2008-03-21T12:26:18","slug":"ist-der-dalai-lama-ein-ethnopluralist-%e2%80%93-die-etwas-andere-osterbotschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2008\/03\/21\/ist-der-dalai-lama-ein-ethnopluralist-%e2%80%93-die-etwas-andere-osterbotschaft_266","title":{"rendered":"Ist der Dalai Lama ein Ethnopluralist? \u2013 Die etwas andere Osterbotschaft."},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn es einen zun\u00e4chst irritieren mag: Der Dalai Lama verwendet zur Rechtfertigung der tibetischen Autonomie Argumente, wie sie scheinbar seit Jahrzehnten <em>auch<\/em> in neu-rechten Kreisen vertreten werden. Demnach st\u00fctzt er seine Position auf einen Kulturalismus, der im Laufe des 20. Jahrhunderts rechts wie links weite Verbreitung gefunden hat und eben <em>auch<\/em> von relevanten Teilen der NPD geteilt wird. <!--more--><\/p>\n<p><strong>Vom Imperialismus zum Ethnopluralismus<\/strong><\/p>\n<p>Diese lager\u00fcbergreifende Zuwendung zum Kulturalismus hat insbesondere innerhalb der Linken zu massiven Irritationen \u00fcber das Konzept der \u201eIdentit\u00e4t\u201c gef\u00fchrt, wie der franz\u00f6sische Philosoph Pierre-Andr\u00e9 Taguieff zurecht anmerkt: \u201eAntirassisten fordern den absoluten Respekt der Unterschiede der Kollektive, damit also das Recht auf den Unterschied, und zugleich wollen sie den \u00dcbergang zu einer Situation, in der die interethnische und interkulturelle Mischung Wertsch\u00e4tzung genie\u00dft.\u201c (Taguieff 2000: 25) W\u00e4hrend die Linke nun bis heute m\u00fchsam daran bastelt, das \u201eLob der Differenz\u201c mit der multiethnischen Pluralit\u00e4t zu vers\u00f6hnen, hat die politische Rechte eine ganz eigene L\u00f6sung f\u00fcr das Problem gefunden. Denn seit nunmehr vier Jahrzehnten findet in ganz Europa ein fundamentaler Wandel rechten Denkens statt, der sich auch in den Programmdokumenten der NPD nachweisen l\u00e4sst. Diese Metamorphose ist im Kern durch drei wesentliche theoretische Operationen gekennzeichnet <a href=\"http:\/\/dampfboot-verlag.de\/buecher\/595-5.html\">(Brodkorb 2003)<\/a>:<\/p>\n<p><strong>1.    Von der Natur zur Kultur: <\/strong>W\u00e4hrend die traditionelle Rechte im Zeitalter des Vormarsches der Naturwissenschaften dem Begriff der Natur Priorit\u00e4t einr\u00e4umte und ihre kollektivistischen Theorien auf biologistische Rassentheorien st\u00fctzte, stellt die moderne Rechte auch aufgrund einer postmodern gepr\u00e4gten geistesgeschichtlichen Gesamtkonstellation den Begriff der Kultur ins Zentrum ihrer \u00dcberlegungen. Der Vordenker der Neuen Rechten, Alain de Benoist, formulierte dies wie folgt: \u201eDer <em>Mensch<\/em>, sofern er Mensch ist, ist ein <em>Kulturwesen<\/em>. Die Natur legt den <em>Rahmen<\/em> fest, in dem sich die Kultur ausdr\u00fccken kann, aber sie legt nicht deren <em>Form<\/em> fest.\u201c (de Benoist 1985: 59)<\/p>\n<p><strong>2.    Vom Sozialdarwinismus zum Werterelativismus: <\/strong>Mit dem Verlust des naturalistischen Ansatzes war der Rechten zugleich die M\u00f6glichkeit genommen, weiterhin vom Sozialdarwinismus und damit der Idee eines Wertunterschiedes zwischen Menschen und V\u00f6lkern auszugehen. Diese Konzeption wurde ersetzt durch einen positivistischen Werterelativismus. An die Stelle der Begriffe \u201eUntermensch\u201c und \u201eMinderwertigkeit\u201c treten die Konzepte der \u201eDifferenz\u201c und prinzipiellen \u201eAndersartigkeit\u201c. Der Andere ist nicht mehr an sich, also eine quasi-metaphysische Bedrohung, sondern nur, wenn er im Eigenen anwesend ist. Es geht nicht mehr um die Vernichtung des Anderen, sondern um dessen entschiedene Fernhaltung.<\/p>\n<p><strong>3.    Vom Imperialismus zum Ethnopluralismus:<\/strong> Die traditionelle Rechte war bekannterma\u00dfen auf Expansion angelegt. Im Zeitalter des Kolonialismus und des Imperialismus dr\u00e4ngte auch der Nationalsozialismus auf die Eroberung fremder R\u00e4ume. Mit der Neuen Rechten drehte sich die Richtung um: Seitdem geht es gro\u00dfen Teilen der Rechten nicht mehr um die Eroberung der Welt, sondern um den R\u00fcckzug auf das \u201eangestammte\u201c Territorium sowie um die \u201eReinhaltung\u201c der eigenen Kultur. Die Erhaltung \u201eVielfalt der V\u00f6lker\u201c wurzelt demnach in der Erhaltung der \u201eVielfalt der Kultur\u201c: \u201eIch bin der Ansicht, da\u00df die kulturellen Unterschiede, die Vielfalt der V\u00f6lker und der Kulturen den eigentlichen Reichtum der Menschheit ausmachen.\u201c (de Benoist 1999: 9) Um dieses Ziel zu erreichen, m\u00fcsse Migration verhindert und ggf. wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht.<\/p>\n<p><strong>Der Buddhismus: Eine Philosophie der individuellen Leistung<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund kann es daher nur wenig verwundern, dass auch Rechte derzeit dem Dalai Lama und den Tibetern beispringen. Sie berufen sich dabei wie einst der Kommunist Lenin auf das \u201eSelbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker\u201c. Das tut auch der Dalai Lama. Interessant ist es daher, ihn selbst zu h\u00f6ren.<br \/>\nDas Politmagazin \u201eCicero\u201c ver\u00f6ffentliche bereits in seiner Januarausgabe ein Gespr\u00e4ch mit dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, in dem er mit Blick auf China von einem \u201ekulturellen V\u00f6lkermord\u201c (Cicero 1\/2008: 33) an den Tibetern sprach \u2013 eine Formulierung, die heute um die Welt geht. Der Dalai Lama beklagt in diesem Interview mit Blick auf junge tibetische Fl\u00fcchtlinge, dass ihnen die M\u00f6glichkeit zu wirklicher Identit\u00e4t genommen werde: \u201eSie sprechen ihre eigene Sprache nur schlecht, reden stattdessen Chinesisch, eine Sprache, die sie ebenso wenig beherrschen.\u201c (ebd.)<br \/>\nDem Dalai Lama geht es aber eben nicht, wie der NPD, um die Bewahrung eines \u201enationalen Kollektivs\u201c, zu dessen Zweck eine vermeintlich \u201edeutsche Kultur\u201c mobilisiert wird. Das, was der Dalai Lama erhalten will, ist die gesellschaftliche Grundlage f\u00fcr eine Weltanschauung, die weder mit den Lehren der Kommunistischen Partei Chinas noch dem westlichen Liberalismus vereinbar ist. Der Dalai Lama ist Repr\u00e4sentant einer zutiefst anti-materialistischen, spirituellen Weltanschauung, einer kulturellen H\u00f6chstleistung, die wir mit dem Namen Buddhismus verbinden \u2013 und die mit \u201eNationen\u201c rein gar nichts zu tun hat. Mit dem Untergang des in Tibet gegebenen gesellschaftlichen Milieus w\u00e4re auf Dauer zugleich die Basis der Pflege des buddhistischen Erbes in Gefahr. Es geht in Wahrheit also nicht um die Tibeter, sondern um die \u201eZufluchtnahme zu den drei Kostbarkeiten\u201c (Dalai Lama 2002: 17): Buddha, Dharma (die Lehre) und Sangha (die Gemeinschaft). Und in genau diesem Sinne ist der Dalai Lama dazu bereit auf eine staatliche Unabh\u00e4ngigkeit Tibets zu verzichten: \u201eIch verlange nichts weiter als eine echte Autonomie, so wie sie in der chinesischen Verfassung vorgesehen ist. Wenn die chinesische Regierung uns eine echte Autonomie gesteht, welche die Rettung unserer Kultur, unserer Sprache, der Spiritualit\u00e4t und der Umwelt Tibets garantiert, spricht nichts gegen die aktuellen Grenzen.\u201c (Cicero 1\/2008: 33) Wenn gleichzeitig <a href=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1241&amp;Itemid=202\">NPD-Abgeordnete<\/a> die \u201edeutsche Kultur\u201c (oder das, was sie daf\u00fcr halten) meinen verteidigen zu m\u00fcssen, selbst jedoch <a href=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1241&amp;Itemid=202\">nicht einmal der deutschen Sprache m\u00e4chtig sind<\/a>, ist eine Gleichsetzung dieser Motivation mit der des Dalai Lama eine Beleidigung. F\u00fcr wen, versteht sich dabei von selbst.<br \/>\nDenn der Buddhismus ist ja gerade im Unterschied zu dumpfen Nationalismen eine Philosophie der individuellen Leistung: Die blo\u00dfe Teilhabe an einem eingebildeten Ganzen erm\u00f6glicht gerade nicht die individuelle Selbstaufwertung. Jeder muss den Weg der \u201eErleuchtung\u201c (Dalai Lama 2002: 112) selbst beschreiten. Buddhist ist man nicht durch Geburt, sondern durch das erfolgreiche Beschreiten eines Weges. Kein \u201eKollektiv\u201c kann einem dies abnehmen. Und schlie\u00dflich sollte nicht vergessen werden, dass der Buddhismus eine durch und durch universalistische Philosophie ist, also genau dem widerspricht, was Ethnopluralisten f\u00fcr sich reklamieren: W\u00e4hrend das Lebenselixier der Ethnopluralisten die vermeintlich un\u00fcberbr\u00fcckbare kulturelle Differenz zwischen Menschengruppen ist, geht es dem Buddhisten gerade um interkulturelle Verst\u00e4ndigung, um die Zur\u00fcckf\u00fchrung des Verschiedenen auf das Gemeinsame. Der Buddhismus nimmt dabei nicht nur alle Menschen, sondern alle leidf\u00e4higen Lebewesen in den Blick.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dampfboot-verlag.de\/buecher\/595-5.html\">Brodkorb, Mathias (2003): Metamorphosen von Rechts, Dampfboot<\/a><\/p>\n<p>Dalai Lama (2002): Die vier edlen Wahrheiten, Frankfurt am Main<br \/>\n&#8211; ders( :2008): \u201eIch will eine echte Autonomie\u201c, in: Cicero 1\/2008, Berlin, S. 32-36<\/p>\n<p>De Benoist, Alain (1985): Kulturrevolution von rechts, Krefeld<br \/>\n&#8211;    ders. (1999): Aufstand der Kulturen, Berlin<\/p>\n<p>Taguieff, Pierre-Andr\u00e9 (2000): Die Macht des Vorurteils, Hamburg<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1281&amp;Itemid=92\/\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/er-logo.gif\" alt=\"michael-schaefer\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" vspace=\"5\" width=\"50\" \/><\/a><br \/>\nweitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1281&amp;Itemid=92\/\">http:\/\/www.endstation-rechts.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn es einen zun\u00e4chst irritieren mag: Der Dalai Lama verwendet zur Rechtfertigung der tibetischen Autonomie Argumente, wie sie scheinbar seit Jahrzehnten auch in neu-rechten Kreisen vertreten werden. Demnach st\u00fctzt er seine Position auf einen Kulturalismus, der im Laufe des 20. 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