{"id":3475,"date":"2010-05-27T17:31:08","date_gmt":"2010-05-27T15:31:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=3475"},"modified":"2017-07-17T21:19:18","modified_gmt":"2017-07-17T19:19:18","slug":"neonazis-ermorden-27-jahrigen-student-in-moskau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2010\/05\/27\/neonazis-ermorden-27-jahrigen-student-in-moskau_3475","title":{"rendered":"Neonazis ermorden 27-j\u00e4hrigen Studenten in Moskau"},"content":{"rendered":"<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<p>\u201eDas sind sie, holt sie euch!\u201c, riefen die rund 30 vermummten Angreifer, als sie am vergangenen Samstag auf die Besucher einer Geburtstags-Grillparty an der Stroginskij-Br\u00fccke im Nord-Westen Moskaus zust\u00fcrmten. Sie riefen Nazi-Parolen und schlugen auf jeden ein, der nicht schnell genug wegrennen konnte. Am Ende blieb der 27-j\u00e4hrige Student Dmitrij Kashizyn erstochen liegen. Opfer des rechten Angriffs wurden die jungen Leute offenbar allein deshalb, weil sie \u00e4u\u00dferlich der alternativen Musikszene zuzuordnen waren.<!--more--><\/p>\n<p>Das M\u00e4dchen, das an dem Abend mit Freunden seinen Geburtstag feierte, schildert im Internet die dramatischen Szenen:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEiner der Typen schoss mit einer Pistole, wahrscheinlich einer Schreckschusspistole. Ich h\u00f6rte mindestens drei Sch\u00fcsse. Wir sind dann abgehauen und in verschiedene Richtungen gerannt. Das Geschrei und der L\u00e4rm dauerten ungef\u00e4hr zwei Minuten und verstummten dann. Als wir zur\u00fcckkehrten, sahen wir, dass einer von uns es nicht geschafft hat wegzulaufen. Es war mein Freund Dmitrij Kashizyn. Er sah schlimm aus: sein Gesicht und Kopf waren zerschlagen, die Hand verdreht, und sein R\u00fccken \u00fcbers\u00e4t mit Messerstichen. So wie er aussah, wurde er mehrmals von hinten in der N\u00e4he des Herzens mit einem langen, d\u00fcnnen Messer getroffen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><figure id=\"attachment_3477\" aria-describedby=\"caption-attachment-3477\" style=\"width: 168px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/05\/moskau1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3477\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/05\/moskau1.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3477\" class=\"wp-caption-text\">Der ermordete Student und Hardcore-Fan Dmitrij Kashizyn<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Die Freunde von Dmitrij Kashizyn betonen, dass er nichts mit Politik zu tun gehabt habe. Was ihn sein Leben gekostet hat, war offensichtlich nur, dass er Hardcore- und Punkmusik mochte und t\u00e4towiert war. Sie bitten jetzt um Spenden f\u00fcr die Familie des Toten.<\/p>\n<p>Brutale Szenen, wie die vom Samstag und die st\u00e4ndige Furcht, von Neonazis angegriffen zu werden, sind f\u00fcr den Moskauer Pavel Kuraev und seinen Freundeskreis nicht neu. Sie tragen Nieteng\u00fcrtel und abgewetzte Turnschuhe, ihre Haare sind gef\u00e4rbt und ihre Arme von bunten Tattoos bedeckt. Lachend laufen sie die lang gezogenen Rolltreppen hinauf. In Berlin, London oder New York w\u00fcrden sie wahrscheinlich kaum auffallen, doch hier in den endlosen Moskauer U-Bahnstationen ernten sie reihenweise skeptische Blicke. F\u00fcr das schrille Erscheinungsbild hat in Russland kaum jemand Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Doch daran haben sich die sieben Punkfans schon lange gew\u00f6hnt. \u00c4u\u00dferlich unterscheidet sie kaum etwas von alternativen Jugendliche in Europa oder den USA. Die Globalisierung hat auch vor der Punkszene nicht Halt gemacht. \u00dcber das Internet bestellen sie die neusten CDs und T-Shirts ihrer Lieblingsbands. Ausgelassen unterhalten sie sich \u00fcber die neusten Punkalben und \u00fcber das letzte Konzert bei dem sie gemeinsam waren, w\u00e4hrend sie durch die breiten G\u00e4nge schlendern.<\/p>\n<p>Doch pl\u00f6tzlich \u00e4ndert sich die Stimmung. Die Jungs verstummen, ihr Blick wird ernst. Auf der gegen\u00fcberliegenden Rolltreppe kommt ihnen ein kahlgeschorener Mann in sportlicher Hooligankleidung entgegen. Mit scharfem Blick musterte er die Gruppe. \u201eHatemachine\u201c prangt auf seinem T-Shirt, der Name einer amerikanischen Neonaziband. Schnellen Schrittes gehen die Punks weiter und steigen z\u00fcgig in die U-Bahn. \u201eDer hatte mit Sicherheit ein Messer dabei\u201c, sagt Kuraev. \u201eUnd er w\u00fcrde es auch ohne zu z\u00f6gern benutzen\u201c. Ein Leben als Punkrocker in Russland kann t\u00f6dlich sein. Der 20-J\u00e4hrige wei\u00df wovon er redet. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/11\/19\/linker-aktivist-in-moskau-erschossen_1947\">Erst im November wurde in Moskau ein Freund von ihm von Neonazis vor der eigenen Haust\u00fcr erschossen. <\/a>Zwei Sch\u00fcsse trafen ihn aus n\u00e4chster N\u00e4he in den Hinterkopf. Der 26-J\u00e4hrige Iwan Chutorskoi geh\u00f6rte zu den antirassistisch aktiven \u201eRed and Anarchist Skinheads\u201c und organisierte mit anderen Punks und Skinheads den Schutz bei linken Konzerten, die h\u00e4ufig von militanten Neonazis angegriffen werden. Fast jeder in der \u00fcberschaubaren Moskauer Punkszene kannte ihn.<\/p>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<p>Brutale Angriffe auf Menschen ausl\u00e4ndischer Herkunft, Journalisten, Gewerkschafter und andere politische Gegner des rechtsextremen Spektrums geh\u00f6ren in Russland zum traurigen Alltag. Nach Sch\u00e4tzungen der russischen Menschenrechtsorganisation Sova wurden seit 2004 mindestens 300 Menschen von Neonazis get\u00f6tet und mehr als 1300 verletzt. Wie viele es ganz genau sind wei\u00df niemand. Meist werden rechte Morde von den russischen Beh\u00f6rden als private Streitigkeit mit t\u00f6dlichem Ausgang oder Auseinandersetzung unter \u201eRowdies\u201c verharmlost. Nur in den wenigsten F\u00e4llen konnte die Polizei Tatverd\u00e4chtige ermitteln. Der fehlende Fahndungsdruck scheint die Rechten zu weiterer Gewalt zu ermutigen. 2007 hatten russische Neonazis ein Exekutionsvideo im Internet ver\u00f6ffentlicht. Darin ist zu sehen, wie vermummte T\u00e4ter zwei gefesselten Muslimen die Kehle durchschneiden. Immer wieder lassen sich mit Schusswaffen ausger\u00fcstete Nazigruppen voller Stolz bei ihren Wehrsport\u00fcbungen in den W\u00e4ldern von Fernsehjournalisten begleiten.<\/p>\n<p>Doch Neonazigewalt ist nicht das einzige Problem, mit dem Kuraev und seine Freunde konfrontiert werden. Eigentlich wollten sie heute Abend zu einem Punkkonzert gehen, doch das wurde einen Tag zuvor von der Miliz verboten. \u201eDie kamen einfach zum Klubbesitzer und haben ihm gesagt: Dieses Konzert findet nicht statt\u201c, sagt Kuraev. Damit war der Fall erledigt. Kein Gesch\u00e4ftsmann w\u00fcrde es in Moskau wagen, sich mit der lokalen Miliz anzulegen. \u201eWenn auf einem Konzertplakat ein Logo gegen Nazis auftaucht, wird die ganze Veranstaltung von den Beh\u00f6rden sofort unter einen pauschalen Extremismusverdacht gestellt.\u201c Oft gen\u00fcge ein Anruf eines Neonazis bei einem befreundeten Polizist, um ein geplantes Konzert zu kippen. Auch die Gedenkdemonstration f\u00fcr den ermordeten Skinhead wurde kurzerhand verboten.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1948\" aria-describedby=\"caption-attachment-1948\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/iwan-410.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1948\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/iwan-410.jpg\" alt=\"\" width=\"410\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/iwan-410.jpg 410w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2009\/11\/iwan-410-300x182.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1948\" class=\"wp-caption-text\">Iwan Chutorskoi wurde 2009 von Neonazis erschossen<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>\u201eEs ist f\u00fcr alternative Bands sehr schwierig \u00fcberhaupt einen Auftrittsort zu finden\u201c, sagt Kuraev. Jugendzentren, die Konzerte veranstalten oder besetzte H\u00e4user gibt es in Russland nicht. Die einzige M\u00f6glichkeit sind kommerzielle Rockklubs, aber die fordern hohe Mieten. Seit es vermehrt Probleme mit Nazis gibt, werde es immer schwieriger Klubs zu finden.<\/p>\n<p>Hinzu kommt das Problem mit dem Equipment. Instrumente, Verst\u00e4rker, Schlagzeug \u2013 f\u00fcr die meisten Jugendlichen ist das finanziell unerschwinglich. Von den knapp 25 Punkbands, die es in Moskau gibt, hat kaum eine das ben\u00f6tigte Equipment. F\u00fcr Auftritte m\u00fcssen sie sich die fehlenden Teile leihen. \u201ePunkbands, die von der Musik leben k\u00f6nnen gibt es nur drei oder vier\u201c, sagt Kuraev. Eine davon ist \u201eDistemper\u201c, die in Russland pro Abend einige hundert Zuschauer ziehen und auch regelm\u00e4\u00dfig in Europa auf Tournee gehen. Zwar kommen von Zeit zu Zeit auch bekannte ausl\u00e4ndische Bands nach Moskau, doch dann sind die Ticketpreise mit 30 bis 50 Euro so hoch, dass sich das kaum einer der jugendlichen Punkfans leisten kann. Eine Ausnahme bildete dabei ausgerechnet eine deutsche Band: \u201eAls die Toten Hosen hier vor kurzem gespielt haben, kamen gerade mal 500 Zuschauer\u201c, sagt einer der Jugendlichen. \u201e90 Prozent davon waren Deutsche.\u201c Gefallen hat ihm das Konzert trotzdem, auch wenn er kaum Deutsch spricht.<\/p>\n<p>Normalerweise arbeitet Pavel Kuraev als Kellner, aber am Wochenende ist er meist mit seiner Band \u201eInvisible Border\u201c unterwegs. Gerade haben sie ihr erstes Album ver\u00f6ffentlicht. Bei jedem Konzert kommt eine eigene Gruppe von linken Aktivisten mit, um Band und Publikum vor m\u00f6glichen Angriffen der Rechten zu sch\u00fctzen. Als Reaktion kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu Bedrohungen der Musikgruppe. \u201eAuf mehreren Naziwebseiten gibt es Portraitfotos von mir, inklusive Mordaufrufen\u201c, erz\u00e4hlt der 20-J\u00e4hrige. Eine einflussreiche Zivilgesellschaft, die sich offen gegen Neonazis engagiert, fehlt in Russland fast vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Sorge macht den jungen Linken in Moskau nicht nur der starke Zulauf, den die Neonazis im Land derzeit haben, sondern auch die Auff\u00e4cherung und Wandlung der Szene. \u00c4hnlich wie in Deutschland setzt das rechte Spektrum auf modernes Aussehen, \u201ecoole Musik\u201c und auf den Aufbau einer rechtsextremen Erlebniswelt f\u00fcr Nachwuchsnazis. Besonders interessiert sind sie neuerdings an Hardcore-Musik, eine in den 80er Jahren entstandene schnelle und besonders harte Musikrichtung, als Weiterentwicklung von Punkrock. Eigentlich versteht sich die Hardcore-Bewegung als linksalternativ und vor allem als ganz klar antirassistisch. Doch die starke Betonung von M\u00e4nnlichkeit, Gewalt und die Idee einer verschworenen Gemeinschaft, wirkt auch auf Neonazis anziehend, die versuchen den Musikstil f\u00fcr ihre Zwecke zu missbrauchen. L\u00e4ngst gibt es rechtsextreme Bands, die nach eigener Aussage \u201eNational Socialist Hardcore\u201c spielen. Die Anh\u00e4nger dieser Musik sind \u00e4u\u00dferlich kaum noch von linken Hardcore-Musikern zu unterscheiden. Schwarze Caps, Piercings, Buttons und jede Menge T\u00e4towierungen bestimmen den Stil.<\/p>\n<p>Auch die russische Graffitti-Szene hat mit rechtsextremen Trittbrettfahrern zu k\u00e4mpfen. \u201eEs gibt in Moskau eigene Sprayercrews, die sich ganz offen als Neonazis bezeichnen\u201c, sagt Kuraev. Wer genau hinschaut, findet in der ganzen Stadt immer wieder rechtsextreme Schriftz\u00fcge und mit Schablonen gespr\u00fchte Nazi-Symbole.<\/p>\n<p>Experten weisen schon lange darauf hin, dass in Russland genau das passiert, was Rechtsextremen in Deutschland bisher nur langsam gelingt: Die Erschaffung einer aktionistischen, vielf\u00e4ltigen und militanten Neonazi-Jugendkultur mit allen Facetten. Von Kleidung \u00fcber Musik, bis hin zu Wehrsport\u00fcbungen, Konzerten und Aufm\u00e4rschen bieten die Neonazis ein breites Programm f\u00fcr erlebnisorientierte Jugendliche an. Im Zusammenspiel mit dem offensichtlichen Desinteresse und der Unt\u00e4tigkeit der Sicherheitsbeh\u00f6rden eine gef\u00e4hrliche Mischung, die vermutlich noch viele Todesopfer fordern wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas sind sie, holt sie euch!\u201c, riefen die rund 30 vermummten Angreifer, als sie am vergangenen Samstag auf die Besucher einer Geburtstags-Grillparty an der Stroginskij-Br\u00fccke im Nord-Westen Moskaus zust\u00fcrmten. Sie riefen Nazi-Parolen und schlugen auf jeden ein, der nicht schnell genug wegrennen konnte. Am Ende blieb der 27-j\u00e4hrige Student Dmitrij Kashizyn erstochen liegen. 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