{"id":3576,"date":"2010-06-04T16:16:21","date_gmt":"2010-06-04T14:16:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=3576"},"modified":"2010-06-04T16:16:21","modified_gmt":"2010-06-04T14:16:21","slug":"judenhass-auf-facebook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2010\/06\/04\/judenhass-auf-facebook_3576","title":{"rendered":"Judenhass auf Facebook"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/digital\/internet\/2010-06\/facebook-2\/facebook-2-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">... und Facebook erm\u00f6glicht es dir auch, unbehelligt deine antisemitischen \u00c4u\u00dferungen zu verbreiten \u00a9 dpa<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Eine neue Welle von Antisemitismus verbreitet sich auf Facebook und anderen Netzwerken. Nun macht eine Anwendung die rechtsextremen Botschaften sichtbar &#8230; und Facebook erm\u00f6glicht es dir auch, unbehelligt deine antisemitischen \u00c4u\u00dferungen zu verbreiten.<!--more--><\/p>\n<p><em>Von Tina Klopp<\/em><\/p>\n<p>Bilal La-Fares sieht ganz gewiss nicht aus wie der nette Junge von nebenan. Mit dunkler Sonnenbrille und einem Messer in der Hand posiert er auf seinem Facebook-Profilbild. &#8222;ICH W\u00dcNSCHE MIR SO SEHR DAS DIE JUDEN ALLE STERBEN (DOCH VORHER SOLLEN IHRE FRAUEN VON 10.000.000 SChwarzen mit 23 Cm STANGEN durch genommen werden !&#8220; schreibt er am Mittwoch f\u00fcr alle Welt sichtbar auf seine digitale Pinnwand.<\/p>\n<div id=\"place_4\">\n<div>\n<div><!--Bannerplatz \"tribune\" Nr.4   Tile:4--> <script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\n\n\t\t\t\tdocument.write('<script src=\"http:\/\/ad.de.doubleclick.net\/adj\/zeitonline\/digital\/internet\/article;tile=4;' + n_pbt + ';sz=300x250;kw=zeitonline;ord=' + ord + '?\" type=\"text\/javascript\"><\\\/script>');\n\/\/ ]]><\/script><script src=\"http:\/\/ad.de.doubleclick.net\/adj\/zeitonline\/digital\/internet\/article;tile=4;ngx=1;nd_bbs=0;nd_edc=3;nd_hhs=1;nd_hnc=2;nd_hsh=1;nd_mnc=1;nd_ncm=1;nd_ppl=0;nd_prf=1;nd_yth=1;ni_came=3;ni_comp=3;ni_cons=2;ni_doit=1;ni_educ=3;ni_fash=4;ni_game=4;ni_mobi=3;ni_musi=4;ni_tari=3;ni_wite=4;na_scie=2;nd_dcb=5;nd_dcd=3;nd_dcp=3;frq=3;co1=0;nd_dcs=4;be_dreidtv=0;;sz=300x250;kw=zeitonline;ord=61455.72567531171?\" type=\"text\/javascript\"><\/script><noscript><\/p>\n<div><a\nhref=\"http:\/\/ad.de.doubleclick.net\/jump\/zeitonline\/digital\/internet\/article;tile=4;sz=300x250;kw=zeitonline;ord=123456789?\"\nrel=\"nofollow\"><img\nsrc=\"http:\/\/ad.de.doubleclick.net\/ad\/zeitonline\/digital\/internet\/article;tile=4;sz=300x250;kw=zeitonline;ord=123456789?\"\nwidth=\"300\" height=\"250\" style=\"border:none;\" alt=\"\"><\/a><\/div>\n<p><\/noscript> <script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\nif(ZEIT.hideEmptyAdPlace){ZEIT.hideEmptyAdPlace('place_4');}\n\/\/ ]]><\/script><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div>Facebook Antisemitismus<\/div>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"&quot;Ich w\u00fcnsche mir so sehr, dass die Juden alle sterben&quot;: Screenshot eines Facebook-Profils am Mittwoch, 16 Uhr.\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/digital\/internet\/2010-06\/facebook-screen\/facebook-screen-180x101.jpg\" alt=\"&quot;Ich w\u00fcnsche mir so sehr, dass die Juden alle sterben&quot;: Screenshot eines Facebook-Profils am Mittwoch, 16 Uhr.\" \/><\/p>\n<div>\u00a9 Screenshot\/Facebook\/ZEIT ONLINE<\/div>\n<p>&#8222;Ich w\u00fcnsche mir so sehr, dass die Juden alle sterben&#8220;: Screenshot eines Facebook-Profils am Mittwoch, 16 Uhr.<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Zahl rechtsextremer Parteien, radikaler Organisationen und faschistischer Gruppen, die das Netz f\u00fcr sich zu nutzen verstehen, ist gro\u00df. Der Facebook-Gruppe &#8222;We respect you hitler&#8220; traten zahlreiche Holocaust-Leugner bei. Fast 50.000 Mitglieder hatte einst eine Initiative namens &#8222;Israel is not a country!&#8220;. Sie forderte Facebook dazu auf, Israel aus den L\u00e4ndereinstellungen zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Die Gegenwehr bestand bislang haupts\u00e4chlich darin, eine noch viel gr\u00f6\u00dfere Gegenbewegung zu gr\u00fcnden. (Etwa: <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/group.php?gid=50344902253\" target=\"_blank\">Group against all groups against Israel<\/a>). Um im Detail zu sehen, was innerhalb der NPD auf Facebook passierte, musste man zudem selbst Mitglied sein \u2013 wenn man denn aufgenommen wurde.<\/p>\n<p>Das \u00e4ndert sich jetzt durch eine Anwendung, die <a href=\"http:\/\/youropenbook.org\/?q=hass&amp;gender=any\" target=\"_blank\"><em>Openbook<\/em><\/a> hei\u00dft. Sie macht \u00f6ffentlich, wor\u00fcber sich Mitglieder von\u00a0Facebook auslassen. Von &#8222;H\u00fchneraugen&#8220; bis &#8222;Holocaust&#8220;, was immer auch\u00a0Facebook-Mitglieder von sich geben, Openbook wirft es mit einer Suchanfrage aus. Wer nach &#8222;Juden&#8220; sucht, bekommt eine besonders lange Liste von\u00a0Eintr\u00e4gen. Vieles davon l\u00e4sst einem die Haare zu Berge stehen.<\/p>\n<div>\n<div>antisemitismus<\/div>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Profil eines Antisemiten, bislang wurde der Eintrag nicht gel\u00f6scht\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/digital\/internet\/2010-06\/facebook-judenhass\/facebook-judenhass-180x101.jpg\" alt=\"Profil eines Antisemiten, bislang wurde der Eintrag nicht gel\u00f6scht\" \/><\/p>\n<div>\u00a9 Screenshot\/Facebook\/ZEIT ONLINE<\/div>\n<p>Profil eines Antisemiten, bislang wurde der Eintrag nicht gel\u00f6scht<\/p>\n<\/div>\n<p>B\u00fclent Bozkurt etwa schreibt: &#8222;scheiss juden, am besten alle vergasen&#8230;&#8220; Trabzon s\u00e4he gerne &#8222;Bomben regnen auf Tel Aviv&#8220; und schreibt: &#8222;ich glaub die juden wollen wieder eine abreibung wie vor 65-70 jahren aber diesmal gibt es kein entkommen ;-)&#8220; Unter dem Namen Nihat Karakas zitiert ein Mitglied aus <em>Mein Kampf<\/em>, S. 334 &#8222;Der Jude ist und bleibt der typische Parasit, ein Schmarotzer, der wie ein sch\u00e4dlicher Bazillus sich immer mehr ausbreitet, sowie nur ein g\u00fcnster N\u00e4hrboden dazu einl\u00e4dt.&#8220; Als Profilbild hat er eine Titanic-Satire auf eine Werbung der <em>Bild<\/em>-Zeitung gew\u00e4hlt: &#8222;Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.&#8220;\u00a0Mit einem Bild von Joseph Goebbels.<\/p>\n<div>\n<div>facebook profil<\/div>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Facebook-Profil eines Antisemiten\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/digital\/internet\/2010-06\/profil-facebook13\/profil-facebook13-180x101.jpg\" alt=\"Facebook-Profil eines Antisemiten\" \/><\/p>\n<div>\u00a9 Screenshot\/Facebook\/ZEIT ONLINE<\/div>\n<p>Facebook-Profil eines Antisemiten<\/p>\n<p>&#8222;Grunds\u00e4tzlich ist es so, dass Facebook nat\u00fcrlich alle Inhalte, die <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/terms\/german.php\" target=\"_blank\">gegen die Nutzungsbedingungen<\/a> versto\u00dfen, umgehend l\u00f6scht und ein eigenes Team arbeitet hart daran, diese Inhalte so schnell wie m\u00f6glich zu identifizieren&#8220;, sagt ein Facebook-Sprecher dazu.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--start: feature--> <!--start: content--><!--AB HIER IHR CONTENT-->&#8222;Nat\u00fcrlich sind diese \u00c4u\u00dferungen in Deutschland ein Straftatbestand&#8220;, sagt J\u00f6rg Nabert, der auch ZEIT ONLINE in Rechtsfragen ber\u00e4t. Aber es sei nicht so einfach, ein amerikanisches Unternehmen f\u00fcr solche Inhalte haftbar zu machen. Und das nicht nur, weil viele Unternehmen versuchten zu verhindern, dass sie auch in anderen L\u00e4ndern juristisch f\u00fcr Inhalte geradestehen m\u00fcssten. Google etwa habe lange in Deutschland nur ein kleines B\u00fcro unterhalten. Das war zudem nur f\u00fcr das Marketing zust\u00e4ndig, um nicht als Niederlassung gez\u00e4hlt zu werden. &#8222;In den USA hat man auch eine v\u00f6llig andere Tradition in Fragen der \u00f6ffentlichen Meinung&#8220;, sagt der Rechtsexperte. Viel einfacher w\u00e4re eine Anklage, wenn ein deutsches Netzwerk wie StudiVZ betroffen ist, sagt Nabert. (Die VZ-Gruppe geh\u00f6rt wie Teile der <em>ZEIT<\/em> zur Verlagsgruppe Georg v. Holtzbrinck)<\/p>\n<p>Das hei\u00dft jedoch noch lange nicht, dass man auf diesen Netzwerken vor \u00e4hnlichen S\u00e4tzen gefeit w\u00e4re. Allein StudiVZ hat sieben Millionen Mitglieder. Die permanent zu \u00fcberwachen ist eine schwer l\u00f6sbare Aufgabe. Mit seiner schieren Masse hat auch Facebook zu k\u00e4mpfen. Jeden Tag aktualisieren die Nutzer 55-Millionen-mal ihren Status, jede Woche werden 3,5 Milliarden Fotos, Videos und Links getauscht. &#8222;Es gilt nat\u00fcrlich immer der Aufruf an alle User, entsprechende Inhalte\/Gruppen\/Pages umgehend zu melden, oder besser noch: aktiv dagegen vorzugehen und selbst eine entsprechende Gruppe oder Aktion zu starten&#8220;, appelliert Facebook an die Hilfe der Mitglieder.<\/p>\n<p>Facebook bietet die M\u00f6glichkeit, zu Hassreden neigende Mitglieder mit einem recht einfachen Klick auf der Seite zu melden. Das Men\u00fc unterscheidet etwa die Rubriken &#8222;Nacktheit oder Pornografie&#8220; oder auch &#8222;Rassistisch\/Hetzrede&#8220; oder etwa &#8222;Bedroht mich oder andere Mitglieder&#8220;. Anschlie\u00dfend kann man das betreffende Posting ausw\u00e4hlen und den Betreffenden beim Administrator anschw\u00e4rzen.<\/p>\n<p>Da jedes Mitglied diese Meldungen anonym und auch einfach nur zum Spa\u00df abgeben kann, wird das Team, das Facebook zu diesem Zweck eingestellt hat, alle H\u00e4nde voll zu tun haben. So erkl\u00e4rt sich vielleicht, warum am n\u00e4chsten Morgen die meisten der Kommentare weiterhin online sind.<\/p>\n<div>\n<div>facebook profil<\/div>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Antisemitistische \u00c4u\u00dferungen auf Facebook, trotz mehrfacher Meldung bis jetzt nicht gel\u00f6scht (Stand: 4.6.2010, 8 Uhr 30) \" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/digital\/internet\/2010-06\/facebook-antisemitismus\/facebook-antisemitismus-180x101.jpg\" alt=\"Antisemitistische \u00c4u\u00dferungen auf Facebook, trotz mehrfacher Meldung bis jetzt nicht gel\u00f6scht (Stand: 4.6.2010, 8 Uhr 30) \" \/><\/p>\n<div>\u00a9 Screenshot\/Facebook\/ZEIT ONLINE<\/div>\n<p>Antisemitistische \u00c4u\u00dferungen auf Facebook, trotz mehrfacher Meldung bis jetzt nicht gel\u00f6scht (Stand: 4.6.2010, 8 Uhr 30)<\/p>\n<\/div>\n<p>Manchmal entscheidet Facebook aber auch, kritische Inhalte einfach stehen zu lassen. Jedes Land habe da andere Vorstellungen, hei\u00dft es dazu. &#8222;Es kann zum Beispiel in einigen L\u00e4ndern verboten sein, homosexuelle Inhalte zu verbreiten, das hei\u00dft aber noch lange nicht, dass wir diese Inhalte aus Facebook entfernen sollten.&#8220; Man blockiere diese Inhalte daher in den L\u00e4ndern, in denen die Inhalte illegal sind. Dazu geh\u00f6ren auch die Inhalte von Nazi-Seiten oder Holocaust-Leugnern in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wenn\u00a0Facebook selbst nicht l\u00f6scht, bleibt nur die Strafanzeige. Hieran haben aber offenbar die deutschen Staatsanwaltschaften ein eher geringes Interesse. &#8222;Da legt man nicht alles so auf die Goldwaage&#8220;, sagt der Anwalt Nabert. Viele Gerichte neigten zu der Ansicht, dass &#8222;Im Internet eh so viel Unsinn verbreitet&#8220; werde, weshalb man nicht in jedem\u00a0Einzelfall aktiv werden k\u00f6nne. F\u00fcr Nabert zeigt sich an solchen Beispielen auch das Dilemma zwischen Zensurvorw\u00fcrfen zum einen und dem Wunsch nach dem Guten im Netz zum anderen. &#8222;Wer auf der einen Seite verlangt, dass das Internet frei und unreguliert bleiben soll, der muss sich \u00fcberlegen, ob er dann auch mit antisemitischen Spr\u00fcchen und Morddrohungen im Netz leben kann.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das sind Straftaten&#8220;, \u00e4rgert sich auch der Berliner Rechtsanwalt und Internet-Experte Niko H\u00e4rting. Seiner Meinung nach w\u00e4ren die Staatsanwaltschaften hier auf jeden Fall gefragt. Er glaubt auch, dass man mittelfristig gute Chance haben wird, das \u2013 amerikanische \u2013 Unternehmen Facebook hierzulande zu belangen. &#8222;Auch wenn man in diesen F\u00e4llen ein bisschen aufwendiger argumentieren m\u00fcsste.&#8220; Von den technischen L\u00f6sungen wie dem Meldesystem h\u00e4lt der Anwalt indes nicht sehr viel. Er w\u00fcrde einen entsprechenden Brief verschicken und Facebook eine &#8222;angemessene&#8220; Frist zur L\u00f6schung setzen. &#8222;Angemessen w\u00e4re bei einem so klaren Fall beispielsweise: bis morgen zw\u00f6lf Uhr.&#8220;<\/p>\n<p>Immerhin, erste Erfolge sind am n\u00e4chsten Tag ja auch doch zu vermelden. Bilgin \u00d6zi wurde inzwischen offensichtlich vom Facebook Admin-Team informiert. Er verk\u00fcndet auf seiner Pinnwand: &#8222;VON M\u0130R AUS K\u00d6NNT \u0130HR M\u0130CH L\u00d6SCHEN.FACEBOOK \u0130ST M\u0130R N\u0130CHT LEBENSW\u0130CHT\u0130G&#8230;\u0130HR BR\u0130NGT M\u0130R AUCH KE\u0130N GELD..\u0130M GEGENTE\u0130L.\u0130CH MUSS JEDEN TAG F\u00dcRS \u0130NTERNETCAFE GELD ZAHLEN UM AUF FACE ZU SCHAUEN WAS LOS \u0130ST.ABER \u0130CH VERZ\u0130CHTE AUCH GERNE DRAUF&#8220;<\/p>\n<p>Und der Rest der erw\u00e4hnten User? Der darf seinen Hass bis auf weiteres verbreiten. Kadir Sert zum Beispiel &#8222;zitiert&#8220; immer noch Adolf Hitler: &#8222;Es wird der Tag kommen, an dem ihr mich verfluchen werdet, weil ich nicht jeden Juden umgebracht habe (Zitat von A. Hitler)&#8220;. Was dabei noch auff\u00e4llt:\u00a0Unter den deutschsprachigen Postings finden sich fast nur ausl\u00e4ndisch klingende Namen. Vermutlich sind viele deutsche Nazis ge\u00fcbter darin, ihre Stellungnahmen zu verschl\u00fcsseln und auf versteckten Seiten zu verbreiten. Sie k\u00f6nnen besser mit den Einstellungen zum Schutz der Privatsph\u00e4re umgehen und sind \u00fcber Openbook daher nicht zu finden.<\/p>\n<p>Und noch etwas: Wenn man die hasserf\u00fcllten Kommentare liest, und dabei <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/profile.php?id=541544333&amp;v=wall\" target=\"_blank\">einen kleinen Ausschnitt erhascht<\/a> vom Zorn und vielleicht auch vom Leben der Mitglieder, dann wird man den Eindruck nicht los, dass man sich um diese Menschen k\u00fcmmern sollte. Dringend. Vielleicht gar nicht vorrangig, indem man ihnen einen Anwaltsbrief schickt. Sondern viel grunds\u00e4tzlicher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine neue Welle von Antisemitismus verbreitet sich auf Facebook und anderen Netzwerken. 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