{"id":4452,"date":"2010-08-26T15:11:12","date_gmt":"2010-08-26T13:11:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=4452"},"modified":"2017-07-08T16:40:39","modified_gmt":"2017-07-08T14:40:39","slug":"nazi-greifen-dortmunder-kneipe-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2010\/08\/26\/nazi-greifen-dortmunder-kneipe-an_4452","title":{"rendered":"Nazis greifen Dortmunder Kneipe an"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/ZAGGQXEiXzE?fs=1&#038;hl=de_DE\">http:\/\/www.youtube.com\/v\/ZAGGQXEiXzE?fs=1&#038;hl=de_DE<\/a><\/p>\n<p>Eine Woche vor dem rechten Gro\u00dfaufmarsch in Dortmund, haben Neonazis in der vergangenen Nacht die alternative Kneipe \u201eHirsch-Q\u201c \u00fcberfallen. Die rund 20 vermummten Angreifer warfen Steine und Flaschen auf die G\u00e4st, riefen \u201eSieg Heil\u201c und antisemitische Parolen. Nach Polizeiangaben wurden zwei Personen leicht und eine schwer verletzt. F\u00fcnf der in Richtung Hauptbahnhof fliehenden Neonazis konnten von der Polizei gestellt und festgenommen werden.<!--more--><\/p>\n<p>Die jungen M\u00e4nner im Alter zwischen 19 und 24 Jahren sind der Polizei als Mitglieder der Naziszene bereits bekannt. Der Staatsschutz der Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs und gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung aufgenommen. Noch am Nachmittag hatten Neonazis unter Polizeischutz in Dortmund Flugbl\u00e4tter f\u00fcr ihren Aufmarsch am 4. September verteilt.<\/p>\n<p>Die Hirsch-Q wurde nicht zum ersten Mal Ziel eines Nazi\u00fcberfalls. In der Vergangenheit, besonders in den Jahren 2007 und 2008, hat es eine Vielzahl Angriffen auf die Kneipe gegeben. 2008 wurden die bekannten Neonazis Dietrich S. und Markus N. zu <a href=\"http:\/\/de.indymedia.org\/2008\/04\/214172.shtml\">Bew\u00e4hrungs- beziehungsweise Haftstrafen verurteilt<\/a>, weil sie an einem \u00dcberfall im September 2007 beteiligt waren.<\/p>\n<p>Unterdessen laufen die Vorbereitungen von <a href=\"http:\/\/dortmundquer.blogsport.de\/2010\/08\/22\/oeffentliches-plakatieren-flyer-verteilen\/\">\u201eDortmund stellt sich quer\u201c<\/a> zur Verhinderung des Naziaufmarsches weiter. F\u00fcr den 1. September ruft das B\u00fcndnis bundesweit dazu auf, \u00f6ffentlich \u201eDortmund stellt sich quer!\u201c-<a href=\"http:\/\/dortmundquer.blogsport.de\/material2010\/\">Plakate zu kleben und die Flyer<\/a> zu verteilen.<\/p>\n<p><strong>Treffpunkt in Dortmund: 1.9.2010. Europabrunnen, N\u00e4he Reinoldikirche, ab 17 Uhr.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/08\/hirschq.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4454\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/08\/hirschq.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/08\/hirschq.jpg 640w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/08\/hirschq-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Eine unvollst\u00e4ndige Chronik von Angriffen auf die &#8222;Hirsch-Q&#8220;<\/em><br \/>\n28.04.2006:<br \/>\nEine Gruppe von ca. 20-25 vermummten und teilweise bewaffneten Neonazis greift die Gastst\u00e4tte \u201eHirsch-Q\u201c an, in der gerade ein Konzert l\u00e4uft. Die Neonazis werfen die gro\u00dfe Fensterfront der Gastst\u00e4tte auf voller Breite mit schweren Pflastersteinen ein. Danach spr\u00fchen Sie einen chemischen Kampfstoff (vermutlich CS-Gas) in gro\u00dfen Mengen in das Lokal und attackieren G\u00e4ste vor der T\u00fcr mit Schl\u00e4gen, Tritten und Kn\u00fcppeln. Die Gruppe l\u00f6st sich (wie) auf ein Kommando hin auf und flieht in Kleingruppen geschlossen in verschiedene Richtungen. Lediglich ein T\u00e4ter kann von einem T\u00fcrsteher der \u201eHirsch-Q\u201c an der Flucht gehindert und sp\u00e4ter an die Polizei \u201e\u00fcbergeben\u201c werden. Die Polizei nimmt im Verlaufe ihrer eingeleiteten Fahndung 16 \/17 (Es waren zwei Zahlen in der Presse im Umlauf) Personen fest, \u201edie der rechten Szene zuzuordnen sind. Tatvorwurf: Landfriedensbruch und gemeinschaftlich begangene K\u00f6rperverletzung.<br \/>\n&#8211; Mehrere durch Schl\u00e4ge und Tritte leicht verletze G\u00e4ste<br \/>\n&#8211; Mindestens 1 schwer verletzter Gast, der einen Pflasterstein ins Gesicht bekam und eine Nasenfraktur und Prellungen erlitt<br \/>\n&#8211; Schleimhautreizungen bei allen Anwesenden<br \/>\n&#8211; 3 zerst\u00f6rte Scheiben<br \/>\n&#8211; Fotos der besch\u00e4digten Fensterfront erscheinen auf einer Homepage der \u201eKameradschaft Hamm\u201c unter \u201eWir in Aktion!\u201c<br \/>\nFolgendes ist anzumerken: Im Mai 2007 wurde lediglich ein T\u00e4ter vom Jugendsch\u00f6ffengericht wegen gemeinschaftlich begangener K\u00f6rperverletzung zu 1 Woche Dauerarrest und 100 Sozialstunden verurteilt. Damit lag das Sch\u00f6ffengericht mit seinem Urteil sogar noch \u00fcber den 80 Sozialstunden, die die Oberstaatsanw\u00e4ltin Dr. Ina Holznagel als Strafe gefordert hatte.<br \/>\nSowohl das Gericht als auch die Staatsanwaltschaft hatten dem Angeklagten zuvor geglaubt, er habe sich \u201evon der rechten Szene gel\u00f6st\u201c und dies obwohl er zwischenzeitlich in die Wittener Str. 44 (eine stadtbekannte Nazi-WG in der unter anderem Dennis (G-Punkt) Giemsch und Diddi Surmmann wohnen.) umgezogen war und im Prozess szenetypische Kleidung trug. Dar\u00fcber hinaus ist es unbegreiflich wie man zum einen den Angeklagten so milde bestraft hat, obwohl er alle seine Mitt\u00e4ter gedeckt hat; und wie Frau Oberstaatsanw\u00e4ltin Dr. Ina Holznagel es mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, in einem Satz von \u201eb\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Zust\u00e4nden an diesem Abend auf der Br\u00fcckstr.\u201c zu sprechen, und dann im n\u00e4chsten Satz lediglich eine Strafe von 80 Sozialstunden zu fordern. Es kommt erschwerend hinzu, dass der Angeklagte wegen dem Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole einschl\u00e4gig vorbestraft und ihm somit eine l\u00e4ngere \u201eKarriere\u201c innerhalb der rechten Szene zu unterstellen ist Er hatte einige Jahre zuvor in Hessen mit einigen \u201eKameraden\u201c \u00f6ffentlich laut Rechtsrock geh\u00f6rt und mehrfach \u201eSieg Heil\u201c gerufen und den Hitlergru\u00df gezeigt. Gegen alle anderen 15 bzw. 16 Tatverd\u00e4chtigen (die teilweise bereits polizeilich bekannt sind) wurde das Verfahren, \u201emangels Beweisen\u201c, eingestellt.<br \/>\nSomit mussten die Dortmunder Neonazis f\u00fcr diesen \u00dcberfall auf eine ZIVILE Einrichtung im Stil der SA lediglich ein schmerzloses Bauernopfer erbringen und keine weiteren Konsequenzen f\u00fcrchten. Eine Abschreckung der T\u00e4ter vor Wiederholung(en) h\u00e4tte anders ausgesehen.<br \/>\nAls Skandal ist es zu werten, dass die Dortmunder Justiz es trotz erheblichen \u00f6ffentlichen Interesses (bedenkt man den Pressespiegel direkt nach dem Angriff&#8230;) nicht f\u00fcr n\u00f6tig hielt die Presse \u00fcber den Prozess zu informieren. Dass der Prozess und das Urteil \u00fcberhaupt in der Dortmunder Presse Erw\u00e4hnung fand, ist lediglich auf das Engagement der Hirsch-Q-Betreiber zur\u00fcck zu f\u00fchren, die die Presse informierten welche bis dato (ein Tag vorher) v\u00f6llig ahnungslos war. Es wurde hier der Eindruck erweckt, dass es der Dortmunder Justiz darum ging m\u00f6glichst nichts an die \u00d6ffentlichkeit dringen zu lassen, um eine erneute Diskussion \u00fcber das Neonaziproblem Dortmunds von vorne herein zu unterbinden.<\/p>\n<p>17.04.2007:<br \/>\n4 \u201eautonome Nationalisten\u201c attackieren auf der unteren Br\u00fcckstr. eine Gruppe von 3 alternativen Jugendlichen, welche sich in die \u201eHirsch-Q\u201c fl\u00fcchten. Die Nazis hatten auf die Jugendlichen eingeschlagen und getreten und sie Richtung Wall gedr\u00e4ngt.<br \/>\nEin M\u00e4dchen, aus der Gruppe wurde im Gesicht und an der H\u00fcfte verletzt.<br \/>\nEin Junge hatte mehrere Beulen am Kopf und Prellungen an den Armen, da er versucht hatte seinen Kopf zu sch\u00fctzen.<br \/>\nDie Polizei nimmt laut eigener Pressemitteilung am HBF 4 Tatverd\u00e4chtige in Gewahrsam.<\/p>\n<p>21.4.-28.4.07:<br \/>\nDie gesamte Fensterfront der Gastst\u00e4tte \u201eHirsch-Q\u201c wird mit Hakenkreuzen beschmiert.<\/p>\n<p>29.04.2007:<br \/>\nFast auf den Tag genau nach dem ersten Angriff attackieren 2 Neonazis die Fensterfront des geschlossenen Lokals mit Pflastersteinen. Da seit dem ersten Angriff Sicherheitsglas verbaut wurde, schlagen die Steine nicht ins innere des Lokals. Als der Wirt, der mit einem Freund \u201eprivat\u201c in der Gastst\u00e4tte war die Fenster aufrei\u00dft, zeigt einer der beiden Neonazis den Hitlergru\u00df und schreit \u201eSieg Heil!\u201c. Danach ergreifen beide T\u00e4ter in n\u00f6rdliche (Wall, M\u00fcnsterstra\u00dfe&#8230;) Richtung die Flucht. Die herbei gerufene Polizei ist erst nach 10 Minuten mit einer Streife vor Ort und nimmt zun\u00e4chst die Personalien der Zeugen (Wirt + Freund) auf, bevor sie mit deren T\u00e4terbeschreibungen eine Fahndung einleitet. Die Neonazis k\u00f6nnen sich durch diese unn\u00f6tige Verz\u00f6gerung dem Zugriff der Beamten entziehen und unerkannt entkommen.<br \/>\n2 besch\u00e4digte Scheiben (Macken und Kratzer)<\/p>\n<p>10.05.2007:<br \/>\nGegen 4 Uhr h\u00e4lt sich ein Gast der \u201eHirsch-Q\u201c auf der Br\u00fcckstr. unmittelbar vor dem Lokal auf, welches bereits geschlossen und verwaist ist. Eine Gruppe von ca. 5 \u201eautonomen Nationalisten\u201c beleidigt ihn zun\u00e4chst, um ihn kurz darauf zu attackieren. Die T\u00e4ter treten, als ihr Opfer am Boden liegt weiter auf dieses ein und h\u00f6ren erst auf als ein Anwohner von dem L\u00e4rm geweckt wird, sein Fenster aufrei\u00dft und die Neonazis anschreit. Daraufhin ergreifen diese die Flucht. Das Opfer m\u00f6chte nicht, dass die Polizei verst\u00e4ndigt wird und taumelt betrunken von dannen.\u00a0 Der Gast hatte erhebliche Schwellungen und Bluterg\u00fcsse im Gesicht und vermutlich einige Prellungen<\/p>\n<p>01.09.2007:<br \/>\nIn den sp\u00e4ten Abendstunden attackiert erneut eine Gruppe von 15-20 \u201eautonomen Nationalisten\u201c die Hirsch-Q. Die T\u00e4ter werfen erneut Flaschen, Pflastersteine und andere Wurfgeschosse gegen die, in diesem Fall ge\u00f6ffnete Fensterfront der Gastst\u00e4tte. Der schnellen Reaktion des T\u00fcrstehers, der die Fensterfront sofort schloss und verriegelte, ist es zu verdanken, dass die Wurfgeschosse nicht in vollem Umfang in die Gastst\u00e4tte schlugen. Als die Neonazis merken, dass das Sicherheitsglas dem \u201eBeschuss\u201c standh\u00e4lt, nehmen sie mit mehreren Personen den schweren Gehwegaufsteller (Brinkoff\u00b4s\u2014Werbe-Schild) und schlagen auf eine der Scheiben ein, bis diese berstet. Zeitgleich spr\u00fchen andere T\u00e4ter erneut gro\u00dfe Mengen eines chemischen Kampfstoffes in den Eingangsbereich und die Gastst\u00e4tte und attackieren G\u00e4ste im Eingangs- und Au\u00dfenbereich. Erneut ergreifen sie (wie) auf ein Kommando die Flucht, werden aber vom Wirt und G\u00e4sten verfolgt. Sie fliehen in die \u201eCoronita Bar\u201c (Platz am Ampfelbrunnen); an\/in der sich noch weitere \u201eautonome Nationalisten\u201c und \u201edoitsche M\u00e4dels\u201c befinden. Die herbeigerufene Polizei nimmt 3 Neonazis (Surmann, Nikolaus und Kirchhof), die als T\u00e4ter eindeutig identifiziert werden k\u00f6nnen, vor\u00fcber gehend fest.<\/p>\n<p>Mindestens 5 durch CS-Gas verletzte G\u00e4ste<br \/>\nmehrere durch Tritte\/Schl\u00e4ge leicht verletzte G\u00e4ste<br \/>\n1 zerst\u00f6rte Scheibe<\/p>\n<p>Zuvor hatte in Dortmund eine Demonstration der \u201eautonomen Nationalisten\u201c zum Antikriegstag stattgefunden. Vielleicht galt es ja \u201eKameraden\u201c aus anderen St\u00e4dten zu zeigen was in Dortmund \u201egeht\u201c&#8230;?<\/p>\n<p>07.10.2007:<br \/>\nIn den fr\u00fchen Morgenstunden kommt eine Gruppe von ca. 15 Neonazis (M\u00e4nner wie Frauen) in die \u201eHirsch-Q\u201c, ohne zun\u00e4chst aufzufallen. Sie werden schlie\u00dflich vom Personal als Neonazis identifiziert, welches da sie trotz mehrmaliger Aufforderung nicht gehen wollen, die Polizei verst\u00e4ndigt. Als diese vor Ort eintrifft beginnen die Nazis im Laden eine Schl\u00e4gerei. Die Polizisten weigern sich die Gastst\u00e4tte zu betreten mit der Begr\u00fcndung sich nicht \u201eselbst zu gef\u00e4hrden\u201c&#8230; Ein Nazi verl\u00e4sst das Lokal und handelt f\u00fcr alle seine \u201eKameraden\u201c \u201efreien Abzug\u201c mit den Polizisten aus. Die Polizei l\u00e4sst alle Neonazis gehen, ohne nur einen Ausweis zu kontrollieren. Stattdessen nimmt sie 2 G\u00e4ste der Hirsch-Q, die lauthals protestieren, in Gewahrsam. Dar\u00fcber hinaus zwingt sie den Wirt sein Lokal umgehend zu schlie\u00dfen. Beim Aufr\u00e4umen findet das Personal ein verstecktes Messer und einen Schlagring \u00e4hnlichen Gegenstand.<\/p>\n<p>Das Verhalten der Beamten vor Ort ist einfach unerkl\u00e4rlich&#8230; Wie kann man Tatverd\u00e4chtige von K\u00f6rperverletzungen einfach laufen lassen und das Lokal schlie\u00dfen, wo den Beamten \u201edie Geschichte\u201c der \u00dcberf\u00e4lle nicht unbekannt ist..?!<\/p>\n<p>04.02.2008:<br \/>\nGegen 19:15 flieht eine Person vor einer Gruppe von 5-6 \u201eautonomen Nationalisten\u201c in die \u201eHirsch-Q\u201c, da er zuvor von ihnen bedroht worden war. Die Neonazis stellen sich ca. 6 Meter von der \u201eQ\u201c an eine Kabelbr\u00fccke (Ecke Helle\/Br\u00fcckstr.). G\u00e4ste der \u201eHirsch-Q\u201c fotografieren die autonomen \u201eNationalisten\u201c um im Zweifelsfall Beweismittel zu haben. Dar\u00fcber hinaus verst\u00e4ndigt der Wirt die Polizei. Bevor diese eintrifft beginnen die Neonazis pl\u00f6tzlich die Fensterfront der Gastst\u00e4tte mit Flaschen, Holzkl\u00f6tzen und mindestens einem Stein zu bewerfen, um sich danach in alter Manier (wie) auf ein Kommando hin gemeinsam in Richtung Platz am Ampfelbrunnen (\u201eCoronita Bar\u201c?)\/Schwanen-Wall zur\u00fcck zu ziehen.<\/p>\n<p>Die Polizei nahm nach eigener Pressemitteilung 12 Personen, \u201edie dem rechten politischen Spektrum zuzurechnen sind\u201c in Gewahrsam. \u00a0 Bei diesem Angriff wurden weder Menschen verletzt, noch entstand am Lokal Schaden.\u00a0 Trotzdem kann man ihn aufgrund der vergangenen Vorf\u00e4lle nicht als harmlos abtun. Er reiht sich ein in eine Reihe von \u00dcber- und Zwischenf\u00e4llen, die gezielt, geplant und mit erheblicher Gewalt durchgef\u00fchrt worden sind.<\/p>\n<p>09.02.2008:<br \/>\nIn den Morgenstunden taucht eine Gruppe von \u201eautonomen Nationalisten\u201c vor der \u201eHirsch-Q\u201c auf und fotografiert durch die geschlossene Fensterfront G\u00e4ste des Lokals.  T\u00e4ter entkommen vor dem Eintreffen der Polizei.<\/p>\n<p>10.02.2008:<br \/>\nIn den sp\u00e4ten Abendstunden schlagen 2 Neonazis zun\u00e4chst im vorbeigehen an die Fensterfront der \u201eHirsch-Q\u201c (die am So. geschlossen ist). Danach halten sie sich ca. 10m von der Gastst\u00e4tte entfernt auf der Br\u00fcckstra\u00dfe auf. Als der Wirt, der durch die Schl\u00e4ge aufmerksam geworden war, die Fenster aufrei\u00dft und die Nazis anschreit, l\u00e4sst einer von ihnen einen Stein fallen und beide ergreifen die Flucht.<\/p>\n<p>Die Polizei sieht sich aufgrund der fl\u00fcchtigen T\u00e4ter nicht gen\u00f6tigt \u201eraus zu kommen\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/46edaf4a65e64f91ac826d2bc8c06877\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>http:\/\/www.youtube.com\/v\/ZAGGQXEiXzE?fs=1&#038;hl=de_DE Eine Woche vor dem rechten Gro\u00dfaufmarsch in Dortmund, haben Neonazis in der vergangenen Nacht die alternative Kneipe \u201eHirsch-Q\u201c \u00fcberfallen. Die rund 20 vermummten Angreifer warfen Steine und Flaschen auf die G\u00e4st, riefen \u201eSieg Heil\u201c und antisemitische Parolen. Nach Polizeiangaben wurden zwei Personen leicht und eine schwer verletzt. 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