{"id":4481,"date":"2010-09-01T20:44:50","date_gmt":"2010-09-01T18:44:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=4481"},"modified":"2010-09-03T00:33:12","modified_gmt":"2010-09-02T22:33:12","slug":"von-geistigen-brandstiftern-und-guten-verkaufszahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2010\/09\/01\/von-geistigen-brandstiftern-und-guten-verkaufszahlen_4481","title":{"rendered":"Von geistigen Brandstiftern und guten Verkaufszahlen"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_4495\" aria-describedby=\"caption-attachment-4495\" style=\"width: 343px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/09\/Schild-Sarrazin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4495\" title=\"Protest Schild\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/09\/Schild-Sarrazin.jpg\" alt=\"\" width=\"343\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/09\/Schild-Sarrazin.jpg 343w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2010\/09\/Schild-Sarrazin-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4495\" class=\"wp-caption-text\">Protest vor der Bundespressekonferenz \u00a9 Christian K\u00f6nnecke<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ein Sturm der Entr\u00fcstung ist dieser Tage \u00fcber Deutschland hinweg gezogen. Die Einen meinen es ernst, die Anderen spielen nur mit. Der Ausl\u00f6ser: Thilo Sarrazin und sein rechtspopulistisches Buch \u201eDeutschland schafft sich ab\u201c. Thilo Sarrazin, schon wieder. Berliner Ex-Finanzsenator und vermutlich bald auch Ex-Bundesbankvorstand und Ex-Sozialdemokrat. Was hat man nicht gejubelt am rechten Rand. \u00dcber seine rassistischen Thesen und seine vermeintlichen Tabubr\u00fcche. NPD, DVU und Pro-Bewegung \u00fcberbieten sich mit Solidarit\u00e4tsbekundungen. Dabei k\u00f6nnte man vergessen, dass die Gefahr ganz woanders lauert. Sarrazin macht extrem rechtes Gedankengut anschlussf\u00e4hig an die Mitte der Gesellschaft. Rassismus ist dabei nur einer von vielen kritischen Momenten dieses sich unschuldig gebenden Rechtspopulismus. Alter Wein in neuen Schl\u00e4uchen.<!--more--><\/p>\n<p>Keine Glatzen, keine Schl\u00e4ger, sondern Handwerker, Beamte, Lehrerinnen und Angestellte. Das ist die Leserschaft Thilo Sarrazins. Rassistisch oder gar antisemitisch? Nein, das sind seine Aussagen mit Sicherheit nicht, behaupteten Sarrazins Fans. Eher ein \u201ehilfreicher Debattenbeitrag\u201c, \u201e\u00fcberspitzt formuliert\u201c. Allenfalls hier und da \u201emissverst\u00e4ndlich ausgedr\u00fcckt\u201c. So lautet das Fazit. Vorausgesetzt man folgt der Mehrheit der Deutschen. Und den f\u00fchrenden Feuilletons. Und den\u00a0 Boulevardbl\u00e4ttern. Den Rassisten in Nadelstreifen wollen oder k\u00f6nnen die wenigsten erkennen. Dabei ist es wichtig, das Kind beim Namen zu nennen. Wer immerzu Ehrlichkeit in der Integrationsdebatte einfordert, darf auf dem rechten Auge nicht blind sein. Ein wenig Theorie schadet deshalb nie. Rassismus und Antisemitismus sind bekanntlich pauschale, kollektive Zuschreibungen negativer wie positiver Eigenschaften auf bestimmte Gruppen und Gemeinschaften. Nett oder b\u00f6se gemeint, das spielt keine Rolle. Sei es der \u201eflei\u00dfige Vietnamese\u201c oder der \u201efaule Italiener\u201c.\u00a0 Ein j\u00fcdisches Intelligenzgen will Sarrazin entdeckt haben. Dieses fehlt den Muslimen angeblich. Deshalb werden sie und damit ganz Deutschland immer d\u00fcmmer. Sarrazins Zahlen, das ist bekannt, beruhen bekanntlich auf viel Phantasie und eventuell auch dem ein oder anderen Glas Rotwein. Was kommt als n\u00e4chstes? Stereotype gibt es wie Sand am Meer. Selbsternannte Rassenforscher auch. Nur die Tatsache, dass es keinen Rassismus ohne Rassisten gibt, die muss sich noch herumsprechen. Die gef\u00e4hrlichsten Rassisten sind ohnehin die, denen man es eben nicht direkt ansieht.<\/p>\n<p>Eine weitere Lektion ist die Tatsache, dass eine rassistische Aussage nicht besser wird, indem man aufzeigt, dass an anderer Stelle des Buches auch gegen <em>deutsche<\/em> Arbeitslose polemisiert wird. Eine rassistische Aussage \u00e4ndert sich nicht, wenn man erkl\u00e4rt, man habe ja nichts gegen alle Ausl\u00e4nder, sondern nur gegen den \u201eislamisch kulturellen Hintergrund\u201c einiger von ihnen. Zu guter Letzt sei noch erw\u00e4hnt, dass eine rassistische Aussage erst Recht nicht besser wird, indem man sich eine prominente Kronzeugin wie die deutsch-t\u00fcrkische Soziologin Necla Kelek mit ins Boot holt. Kulturrassismus \u00e0 la Sarrazin zeichnet sich dadurch aus, dass nicht Herkunft und Ethnie im Mittelpunkt der Kritik stehen. Gleichwohl Sarrazin Herkunftsl\u00e4nder hierarchisiert wo er nur kann. Es geht Sarrazin um angeblich sch\u00e4dliche kulturelle Merkmale wie Religion und Religiosit\u00e4t. Dieses kulturelle Feindbild droht aber immer auch ethnisch r\u00fcckprojiziert zu werden. Das bedeutet im Klartext, wo es anfangs um Muslime geht, werden sp\u00e4ter weitere Menschen aufgrund ihres Aussehen, ihres Namens oder ihrer Kleidung als vermeintliche Gefahr definiert. Auch wenn sie gar keine Muslime sind. Das Feindbild weitet sich aus. Ein komplexer Prozess, den Soziologin Necle Kelek nicht verstanden hat. Sie s\u00e4gt an dem Ast, auf dem sie selber sitzt. Profitiert doch auch sie\u00a0 nicht von einer aufgeheizten Stimmung gegen Ausl\u00e4nder und Menschen mit Migrationshintergrund. F\u00fcr ihre Buchverk\u00e4ufe mag die Rechnung\u00a0 anders aussehen. Angst verkauft.<\/p>\n<p>In Deutschland ist man eigentlich schon weiter. Auf Jahre der Entfremdung, der Diskussionen um Terror und Leitkultur, folgten Jahre der Ann\u00e4herung. Politik, Medien, alle gesellschaftlichen Akteure wollten positive Impulse senden, <em>f\u00fcr<\/em> gemeinsames Leben und Lernen, <em>f\u00fcr <\/em>Aufstieg und Chancengleichheit, <em>f\u00fcr<\/em> Akzeptanz verschiedenster Kulturen und Lebensentw\u00fcrfe. Dieser Dialog, dieses positive Gef\u00fchl zeigte erste Erfolge. Diese Fortschritte, diese Anstrengungen <em>f\u00fcr <\/em>etwas, werden konterkariert durch geistige Brandstifter wie Thilo Sarrazin und \u00fcbereifrige Chefredakteure bei Springer und Co. \u201eIch m\u00f6chte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu gro\u00dfen Teilen muslimisch ist, dass dort \u00fcber weite Strecken T\u00fcrkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird.\u201c, so der Vorabdruck von \u201eDeutschland schafft sich ab\u201c, der exklusiv Spiegel und Bildzeitung vorlag. Musste man diese Zeilen ver\u00f6ffentlichen? Gezielte Verunsicherung. Die Gleichsetzung von Islam und Gefahr. Die latente Angst vor \u00dcberfremdung. All das k\u00f6nnte in Zukunft wieder bittere Fr\u00fcchte tragen. Solingen, M\u00f6lln und Rostock-Lichtenhagen. Symbole dunkler Zeiten der Nachkriegsgeschichte, die sich nicht wiederholen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Laut der aktuellen Studie des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyers, ist die Ablehnung des Islam in unserem Land weit verbreitet. Nicht weniger als 48 Prozent der Bev\u00f6lkerung stimmen der Aussage zu, es g\u00e4be \u201ezu viele Muslime\u201c in Deutschland. \u00dcber 52 Prozent der Deutschen vertreten gar die Auffassung, es g\u00e4be generell \u201ezu viele Ausl\u00e4nder\u201c. Verifizierte Statistiken. Da kann sogar ein Thilo Sarrazin noch was lernen. Die Zahlen zeigen auf ern\u00fcchternde Art und Wiese, rassistische Denkmuster sind tief verwurzelt in der so genannten Mitte der Gesellschaft. Kein Wunder, dass die Medienmaschinerie rund um \u201eDeutschland schafft sich ab\u201c wie geschmiert l\u00e4uft. Die Abs\u00e4tze sind hoch. Der Vorgeschmack den uns Spiegel und Bild gegeben haben, hat seinen Zweck erf\u00fcllt. Dies ist neben der breiten gesellschaftlichen Akzeptanz f\u00fcr Sarrazins rassistische Thesen ein weiterer besch\u00e4mender Skandal im Skandal. Verbreitung v\u00f6lkischer Genetik und kruder Rassentheorie getarnt als pointierte Denkanst\u00f6\u00dfe und schillernde Meinungsfreiheit. L\u00f6sungen f\u00fcr die dr\u00e4ngenden sozialen Probleme in diesem Land? Fehlanzeige. Dazu schweigen Autor, Chefredakteure und Leserbriefe.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn sie einer verabscheuungsw\u00fcrdigen Person begegnen, die behauptet: &#8218;Die Erde ist rund&#8216;, bleibt ihnen nichts anderes \u00fcbrig als zu antworten: &#8218;Du hast Recht, aber Du bist trotzdem ein Arschloch.&#8216; &#8222;, so Sarrazin zum Ende seiner Buchpr\u00e4sentation im Haus der Bundespressekonferenz. Zugegeben, wo er Recht hat, hat er Recht.<\/p>\n<p><!-- \t\t@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Sturm der Entr\u00fcstung ist dieser Tage \u00fcber Deutschland hinweg gezogen. Die Einen meinen es ernst, die Anderen spielen nur mit. Der Ausl\u00f6ser: Thilo Sarrazin und sein rechtspopulistisches Buch \u201eDeutschland schafft sich ab\u201c. Thilo Sarrazin, schon wieder. Berliner Ex-Finanzsenator und vermutlich bald auch Ex-Bundesbankvorstand und Ex-Sozialdemokrat. 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