{"id":5443,"date":"2011-01-23T11:44:43","date_gmt":"2011-01-23T10:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=5443"},"modified":"2011-01-23T11:44:43","modified_gmt":"2011-01-23T10:44:43","slug":"menschenfeindliche-einstellungen-die-mitte-am-rand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2011\/01\/23\/menschenfeindliche-einstellungen-die-mitte-am-rand_5443","title":{"rendered":"Menschenfeindliche Einstellungen: Die Mitte am Rand?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"http:\/\/npd-blog.info\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/rechtsextremismus_modell.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"rechtsextremismus_modell\" src=\"http:\/\/npd-blog.info\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/rechtsextremismus_modell-300x127.gif\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"127\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<div>\n<p>\u201eDemokratie ist kein Sockel,  der \u2013 einmal erreicht \u2013 langfristig stabil bleibt.\u201c Diese  Schlussfolgerung ist Leitmotiv der gerade ver\u00f6ffentlichten Studie im  Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES): Die Mitte in der Krise.<!--more--><em><\/p>\n<p>Ein Kommentar zur aktuellen Debatte von Benjamin Mayer und Ulf Meyer-Rewerts*<\/em><\/p>\n<p>Wenn  in Deutschland \u00fcber die Gefahren f\u00fcr die parlamentarische Demokratie  diskutiert wird, verweist man meist auf die politischen R\u00e4nder, welche  die eigentlichen Gegner des bestehenden demokratischen Systems seien.  Der Grund hierf\u00fcr ist nicht zuletzt in der daf\u00fcr meist bem\u00fchten  Extremismustheorie zu suchen, die in ihrer Gleichsetzung von  \u201eRechtsextremismus\u201c und \u201eLinksextremismus\u201c ein unterkomplexes Bild der  Gesellschaft skizziert, welches eine Mitte als frei von Extremen  darstellt und somit f\u00fcr die wissenschaftliche Analyse eher Barrikaden  errichtet anstatt einen klaren Zugang zu erm\u00f6glichen. Besonders in den  letzten Monaten wurde immer wieder deutlich \u2013 nicht zuletzt durch die  Sarrazin-Debatte \u2013, dass Gefahren f\u00fcr die Demokratie, insbesondere was  den Gleichheitsgedanken betrifft, auch jenseits der politischen R\u00e4nder  vorhanden sind. Entsprechend gro\u00df war das mediale Echo auf die  Ver\u00f6ffentlichung der aktuellen FES-Studie.<\/p>\n<p>Die Forscher der Universit\u00e4t Leipzig,  welche die Studie im Auftrag der Ebert-Stiftung durchf\u00fchrten, zeichneten  ein Gesellschaftsbild, welches rechtsextreme Ideologien auch in ihrer  Mitte verortet. Das soziologische Theorem des \u201eExtremismus der Mitte\u201c  ist allerdings nicht neu. In der medialen Berichterstattung jedoch ist  dieser Aspekt \u2013 der in der Studie durchaus angesprochen wird \u2013  weitgehend unterschlagen worden.<\/p>\n<p>Bereits 1930 analysierte der Soziologe  Theodor Geiger die W\u00e4hlerwanderungen zur NSDAP; dabei besch\u00e4ftigte ihn  vor allem die Rolle des Mittelstandes, den er am Ende der Weimarer  Republik als das Lager ausmachte, dem ein gro\u00dfer Teil der NSDAP-W\u00e4hler  entstammte. Geigers Analyse ist sicher nicht uneingeschr\u00e4nkt nutzbar,  aber seine Beschreibung des Kontextes, welcher den Zulauf der  gesellschaftlichen Mitte zur NSDAP erkl\u00e4rt, bleibt bis heute relevant.  So verweist bereits Geiger darauf, dass nicht das Programm der  Nationalsozialisten ihren Erfolg ausmachte, sondern es vor allem die  \u201eSorgen und Lebensangst\u201c waren, die den Mittelstand bewegten \u2013 der  \u201eVerzweifelte ist  leichtgl\u00e4ubig\u201c. Auch wenn Ideologien wie der  Antisemitismus tief in der deutschen Gesellschaft verankert waren und  zum Teil bis heute sind, ist doch der jeweilige Kontext, der ihr  Hervortreten bef\u00f6rdert, von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>Geigers Ans\u00e4tze wurden Ende der 1950er  Jahre von Seymour Lipset systematisiert und als \u201eExtremismus der Mitte\u201c  bekannt. Lipset erg\u00e4nzte die g\u00e4ngigen Vorstellungen vom linken und  rechten Extremismus um eben diesen \u201eExtremismus der Mitte\u201c. Er ging  davon aus, dass alle drei Str\u00f6mungen jeweils eine gem\u00e4\u00dfigte und eine  extremistische Form aufweisen. Lipset analysierte dies unter anderem  anhand der W\u00e4hlerbewegungen am Ende der Weimarer Republik: \u201eDie  Untersuchung der Verschiebung im deutschen Wahlverhalten zwischen 1928  und 1932 bei den nicht-katholischen und nicht-marxistischen Parteien  zeigt [\u2026], da\u00df die Nationalsozialisten weitaus mehr Stimmen auf Kosten  der Parteien der Mitte und der liberalen Parteien gewannen als auf  Kosten der Konservativen.\u201c Als Ergebnis seiner Analyse kommt er zu dem  Schluss, dass der idealtypische W\u00e4hler der NSDAP ein \u201eselbstst\u00e4ndiger  protestantischer Angeh\u00f6riger des Mittelstandes\u201c war, der \u201eentweder auf  einem Hof oder in einer kleinen Ortschaft lebte und der fr\u00fcher f\u00fcr eine  Partei der politischen Mitte oder f\u00fcr eine regionale Partei gestimmt  hatte\u201c.<\/p>\n<p>Damit war Hitler f\u00fcr Lipset ein  \u201eExtremist der Mitte\u201c. Lipsets Arbeit ist f\u00fcr die Analyse der enormen  W\u00e4hlerzuw\u00e4chse des Nationalsozialismus noch immer aktuell, auch wenn er  durch die \u00dcberbetonung der sozialen Herkunft die Rolle politischer  Inhalte nicht ausreichend erfasst hat. Unterzieht man die  Wahlversprechen des Nationalsozialismus einer genaueren Analyse, so  widersprechen sich diese an verschiedenen Stellen. Hierin wird die  nationalsozialistische Strategie erkennbar, ohne den Versuch eines  koh\u00e4renten Programms m\u00f6glichst viele W\u00e4hlerschichten anzusprechen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens mit den rassistischen  Ausschreitungen Anfang der neunziger Jahre ist das Schlagwort vom  \u201eExtremismus der Mitte\u201c wieder aktuell geworden. In seinem Aufsatz  \u201eExtremismus der Mitte\u201c erkannte Wolfgang Kraushaar in der Debatte vier  Ans\u00e4tze zur Analyse dieses Ph\u00e4nomens: Neben der Identifizierung der  Komplizenschaft zwischen T\u00e4tern und Politikern bzw. staatlichen Stellen  (wie es das Zusehen der Polizei in Rostock-Lichtenhagen zeigte), sind  dies die Kennzeichnung der sozialen Herkunft der T\u00e4ter, die  Charakterisierung moderner rechtspopulistischer Parteien und die Analyse  reaktualisierter rechtskonservativer Ideologien.<\/p>\n<p>J\u00fcngst zeigten die Zustimmungswerte zu  Sarrazins Thesen, dass ausl\u00e4nderfeindliche Einstellungen nicht nur bei  den W\u00e4hlern der extrem rechten Parteien zu finden sind, sondern  dass  extrem rechtes Gedankengut auch in der Mitte der Gesellschaft vorhanden  ist. Diese Erkenntnis ist nicht neu und wird durch die Studie der  Friedrich-Ebert-Stiftung nur erneut best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Einen Anstieg verzeichnet die Studie vor  allem im Bereich antidemokratischer, rassistischer Einstellungen,  au\u00dferdem stellt sie eine leichte Zunahme sozialdarwinistischer  Ungleichwertigkeitsvorstellungen fest. Auch der Trend, dass immer  weniger Deutsche eine Diktatur bef\u00fcrworten, hat sich umgekehrt. W\u00e4hrend  diese Entwicklung bis 2002 r\u00fcckl\u00e4ufig gewesen ist, w\u00fcnscht sich 2010  jede\/r vierte Deutsche eine \u201estarke Partei\u201c an der Spitze, welche die  \u201eVolksgemeinschaft insgesamt verk\u00f6rpert\u201c. Der deutlichste Anstieg von  Ungleichwertigkeitsvorstellungen ist im Bezug auf die Einstellung zu  Menschen mit arabischem und\/oder muslimischem Hintergrund zu  verzeichnen. Besonders die Forderung nach Einschr\u00e4nkungen der  Religionsfreiheit bez\u00fcglich muslimischer Glaubensgemeinschaften bewegt  sich in Deutschland mit 58,4 Prozent auf sehr hohem Niveau.<\/p>\n<p>Laut Studie ist ein Teil der Ergebnisse  vor allem in Ostdeutschland durch die aktuelle Wirtschaftskrise zu  erkl\u00e4ren. Der Zusammenhang zwischen Verunsicherung und Zustimmungswerten  zu ausl\u00e4nderfeindlichen und antidemokratischen Einstellungen wird nicht  zuletzt durch die \u00fcberdurchschnittlich hohe Zustimmung bei Arbeitslosen  zu solchen Aussagen nachgewiesen. Allerdings, und dies ist  bemerkenswert, zeigt die Studie eben auch, dass die Wirtschaftskrise  insgesamt gesehen von den Menschen subjektiv nicht im gleichen Ma\u00dfe  wahrgenommen wird wie dies in der \u00f6ffentlichen Diskussion der Fall ist.  Zwar ist in Ostdeutschland ein gr\u00f6\u00dferer Einfluss zu bemerken, doch: \u201eDie  Finanz- und Wirtschaftskrise scheint bei den Menschen nicht angekommen  zu sein \u2013 oder von ihnen nicht wahrgenommen zu werden\u201c. Die \u00c4ngste der  Gesellschaft sind eher sozialer Natur: Es ist zu beobachten, dass  \u201ePrekarisierungsprozesse eine allgemeine Ausbreitung von Unsicherheit in  der Gesellschaft abbilden, die die Mitte und ihre R\u00e4nder [&#8230;] seit  geraumer Zeit erfasst hat\u201c.<\/p>\n<p>Chauvinistische und ausl\u00e4nderfeindliche  Einstellungen finden nicht nur bei Nichtw\u00e4hlern hohe Zustimmungsraten,  sondern \u2013 in der gleichen Gr\u00f6\u00dfenordnung \u2013 auch unter Anh\u00e4ngerinnen und  Anh\u00e4ngern der etablierten Parteien der Mitte zwischen ca. 20 bis 25  Prozent (bei der Ausl\u00e4nderfeindlichkeit sind es in Ostdeutschland bis zu  knapp 40 Prozent). Die Zustimmung zur rechtsextremen NPD bleibt  bundesweit dennoch weiterhin deutlich unter 5 Prozent. Somit stellt sich  die Frage, ob es einer neuen, rechtspopulistischen Formation gelingen  k\u00f6nnte, jenes Nichtw\u00e4hler-Potential zu mobilisieren.<\/p>\n<p>Ein Blick ins europ\u00e4ische Ausland zeigt,  dass Rechtspopulisten durchaus langfristige Erfolge verbuchen k\u00f6nnen.  Das Fehlen einer derart erfolgreichen Partei in Deutschland stellt  dagegen eher die Ausnahme dar. Dass die besondere Situation in  Deutschland weniger mit der nationalsozialistischen Vergangenheit,  Aufkl\u00e4rung oder politischer Bildung zu tun hat, wird in der FES-Studie  durch die Zustimmung der Mittelschichten zu extremen Positionen  deutlich. Es d\u00fcrfte eher strukturelle Gr\u00fcnde haben, dass  rechtspopulistische Parteien hierzulande zeitlich nur sehr begrenzten  Einfluss hatten. Bisher handelte es sich \u2013 wie bei der Hamburger  Schill-Partei \u2013 stets um Neugr\u00fcndungen, die nicht auf eine vorhandene  Organisationsstruktur oder eine feste Anh\u00e4ngerschaft bauen konnten.  Dagegen konnte beispielsweise die Schweizerische Volkspartei (SVP) bei  ihrer Gr\u00fcndung u. a. auf die Bauernschaft und Freiberufler setzen. Im  Falle der \u00f6sterreichischen FP\u00d6 geh\u00f6rten in den 1950er Jahren ehemalige  Nationalsozialisten zur Stammklientel. Andere Rechtspopulisten k\u00f6nnen  wenigstens auf eine charismatische F\u00fchrung  setzen, wie der Erfolg von  Geert Wilders in den Niederlanden demonstriert.<\/p>\n<p>Das (inzwischen immer weiter  schrumpfende) bundesrepublikanische Modell der Volkspartei, welches sich  nach dem Krieg zun\u00e4chst in der CDU, dann auch in der SPD manifestierte,  war jedoch schon immer darauf ausgerichtet, ein m\u00f6glichst breites  Spektrum an Milieus bzw. Schichten anzusprechen und zu integrieren. So  gelang es, eine Demokratie mit einer starken \u201eMitte\u201c zu etablieren.<\/p>\n<p>In der Tat war auch die NSDAP, ihre  W\u00e4hlerschaft betreffend, durchaus eine Volkspartei \u2013  ihr gelang es,  schicht\u00fcbergreifend Stimmen zu erlangen. In ihrem Streben nach einer  breiten W\u00e4hlerschaft zeigte die NSDAP \u2013 wie oben beschrieben \u2013 durchaus  populistische Z\u00fcge, schlie\u00dflich ging es hier nicht um tats\u00e4chliche  programmatische Grunds\u00e4tze, erst recht nicht um einen demokratischen  Konsens, sondern um den reinen Wahlerfolg. Eine breite Integration von  W\u00e4hlergruppen allein ist also noch kein hinreichendes Kriterium f\u00fcr  einen demokratischen Konsens.<\/p>\n<p>Entsprechend ist Vorsicht geboten, wenn  Union und SPD nun versuchen, die politischen R\u00e4nder einzufangen, wie es  der versch\u00e4rfte Ton der Parteien in der Integrationsdebatte zeigt.  Einerseits muss eine demokratische Partei zwar darauf bedacht sein,  Problemen und \u00c4ngsten der Bev\u00f6lkerung entgegenzukommen und diese ernst  zu nehmen; andererseits kann eine \u00d6ffnung dessen, was  mach- und sagbar  ist, den politischen Diskurs so weit enthemmen, dass demokratische Werte  ausgeh\u00f6hlt werden. Denn gerade in der Ausl\u00e4nder- und  Integrationspolitik feiern die europ\u00e4ischen Populisten ihre gr\u00f6\u00dften  Erfolge.<\/p>\n<p>Ein aktuelles Beispiel hierf\u00fcr ist die  so genannte Ausschaffungsinitiative der SVP. Dabei handelt es sich um  eine geplante Volksbefragung dar\u00fcber, ob in der Schweiz lebenden  Ausl\u00e4ndern bei Gesetzesverst\u00f6\u00dfen auf der Grundlage eines festen  Kataloges die Aufenthaltsgenehmigung entzogen werden darf. Im Vorfeld  der Abstimmung, die am 28.11. dieses Jahres erfolgt, bef\u00fcrworten nach  einer aktuellen Umfrage immerhin auch 33 Prozent der Anh\u00e4nger der  Schweizer Sozialdemokratischen Partei (SP Schweiz) die Initiative.  Dagegen waren die SP-Anh\u00e4nger bei der Initiative zum Minarett-Verbot im  November letzten Jahres noch mehrheitlich dem von der Partei empfohlenen  \u201eNein\u201c gefolgt. Dass die Partei nach dem \u00fcberraschend klaren Erfolg des  Minarett-Verbots dennoch einen unklaren Kurs in der Integrationsdebatte  mit teilweise populistischen Parolen fuhr, hat sicherlich nicht dazu  beigetragen, ihre Anh\u00e4ngerschaft bei der \u201eAusschaffungsinitiative\u201c vom  \u201eNein\u201c zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Hierbei stellt sich die Frage, wie man  den beschriebenen Tendenzen entgegenwirken kann. Laut FES-Studie ist das  Problem der bundesdeutschen Demokratie, dass die Menschen sie nicht  mehr als ihr Projekt begreifen und mit der Funktionsweise der Demokratie  unzufrieden sind. Bestes Beispiel hierf\u00fcr ist \u201eStuttgart 21\u201c: Obwohl  der institutionelle Weg des Bauvorhabens formal nach den Regeln der  Demokratie ablief, f\u00fchlen sich die Menschen abgeh\u00e4ngt von einem  elit\u00e4ren, b\u00fcrokratischen Apparat, der Partizipation kaum erm\u00f6gliche. Die  Forderung der FES-Wissenschaftler ist: Mehr Partizipationsm\u00f6glichkeiten  schaffen. Die Identifikation mit der Demokratie setzt ein Verstehen  ihrer Abl\u00e4ufe und Strukturen voraus, was besonders die Politische  Bildung auf den Plan ruft, die den kontinuierlichen  Demokratisierungsprozess begleiten und unterst\u00fctzen muss.<\/p>\n<p><em>Benjamin Mayer und Ulf Meyer-Rewerts sind Mitarbeiter des <a href=\"http:\/\/www.demokratie-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger Instituts f\u00fcr Demokratieforschung<\/a>. Der Text erschien zuerst in gek\u00fcrzter Version auf dem <a href=\"http:\/\/www.demokratie-goettingen.de\/verzeichnis\/blog\/\">Blog des G\u00f6ttinger Instituts f\u00fcr Demokratieforschung<\/a>.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDemokratie ist kein Sockel, der \u2013 einmal erreicht \u2013 langfristig stabil bleibt.\u201c Diese Schlussfolgerung ist Leitmotiv der gerade ver\u00f6ffentlichten Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES): Die Mitte in der Krise.<\/p>\n","protected":false},"author":229,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1515],"tags":[1479,97,1755,2535],"class_list":["post-5443","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesweit","tag-antisemitismus","tag-rassismus","tag-rechte-gewalt","tag-thilo-sarrazin"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Menschenfeindliche Einstellungen: Die Mitte am Rand? 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