{"id":5664,"date":"2011-02-14T09:01:41","date_gmt":"2011-02-14T08:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=5664"},"modified":"2011-02-14T09:01:41","modified_gmt":"2011-02-14T08:01:41","slug":"was-nun-dresden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2011\/02\/14\/was-nun-dresden_5664","title":{"rendered":"Was nun, Dresden?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Tausende Neonazis stehen am 13.2.2010 auf dem Schlesischen Platz in Dresden. Linke Demonstranten hatten den Aufmarsch verhindert\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2011-02\/nazi-aufmarsch-dresden-2\/nazi-aufmarsch-dresden-2-540x304.jpg\" alt=\"Tausende Neonazis stehen am 13.2.2010 auf dem Schlesischen Platz in Dresden. Linke Demonstranten hatten den Aufmarsch verhindert\" width=\"540\" \/><br \/>\nTausende Neonazis stehen am 13.2.2010 auf dem Schlesischen Platz in Dresden. Linke Demonstranten hatten den Aufmarsch verhindert \u00a9 dpa<\/p>\n<p>2010 wurde erstmals ein Nazi-Aufmarsch am 13. Februar verhindert. Nun zeigt sich, was die Stadt gelernt hat. Die B\u00fchne ist bereitet. Wenn sich am Sonntag wieder der Tag j\u00e4hrt, an  dem Dresden 1945 in Asche fiel, wird die Innenstadt zur Arena.  Polizeiketten und Stra\u00dfensperren zerschneiden diese in Kampf-Areale. Auf  einer Seite reihen sich dann Neonazis, etwa der Ring Nationaler Frauen  samt Banner mit der Aufschrift:       <em>Den M\u00fcttern von Dresden. Wir vergessen euch nie.<\/em> Auf der anderen Seite steht ein bunter Zug aus Gegendemonstranten, auf einem Antifa-Plakat liest man:       <em>Heult doch! Deutsche T\u00e4terInnen sind keine Opfer.<\/em> Ein paar Stra\u00dfen weiter schl\u00e4ngelt sich eine Menschenkette durchs  Zentrum, und vor der Synagoge spenden Kerzen einer Mahnwache Licht.  Dresden am 13. Februar: Von oben betrachtet, wo Polizeihubschrauber  kreisen, muss dies alles wirken wie ein wirres Schauspiel.<!--more--><\/p>\n<p><em>Von <a title=\"Profil von *Stefan Schirmer* anzeigen\" href=\"http:\/\/community.zeit.de\/user\/stefan-schirmer\">Stefan Schirmer<\/a><\/em><\/p>\n<p>Hans M\u00fcller-Steinhagen probt l\u00e4ngst seine Rolle, die ihm f\u00fcr diesen  Tag zugewiesen wurde. Er ist daf\u00fcr im Kreis gelaufen. Er hat die Strecke  in der Altstadt besichtigt, f\u00fcr die er eine Gro\u00dfkundgebung angemeldet  hat: die Menschenkette, zu der Oberb\u00fcrgermeisterin Helma Orosz (CDU) und  ein gro\u00dfes B\u00fcndnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Vereinen  aufgerufen haben. Der 56-J\u00e4hrige ist seit wenigen Monaten Rektor der TU  Dresden. Die Zust\u00e4ndigkeit als Versammlungsleiter hat er von seinem  Vorg\u00e4nger geerbt, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-02\/dresden-aufmarsch-neonazis\" target=\"_blank\">der 2010 die erste Menschenkette<\/a> leitete \u2013 als Mann der Wissenschaft, losgel\u00f6st vom Parteienzank. So kam  es, dass diesmal ein Maschinenbauingenieur aus Baden, ein Neudresdner,  das symboltr\u00e4chtige Zusammenstehen der B\u00fcrgerschaft anf\u00fchrt. An einem  Datum, das f\u00fcr eines der komplexesten und ideologisch anf\u00e4lligsten  Ereignisse der j\u00fcngeren deutschen Geschichte steht.<\/p>\n<p>Wem geh\u00f6rt der 13. Februar? \u00bbUns\u00ab, sagen viele Dresdner, die in Ruhe  an die Kriegstoten erinnern wollen. \u00bbUnd uns!\u00ab, behaupten Tausende  Rechtsextreme, die den Gedenktag f\u00fcr ein Schaulaufen benutzen; ihren  scheinheiligen Trauermarsch, der inzwischen die Jahreshauptversammlung  der Neonazi-Szene Europas darstellt. \u00bbAber nicht mit uns!\u00ab, reklamieren  Tausende Gegendemonstranten aus Dresden und dem Rest der Republik. Ihr  mehrdeutiger Ruf lautet: \u00bbDresden hat Nazis satt!\u00ab Zumal die  Rechtsextremen angek\u00fcndigt haben, in dieser Saison gleich ein zweites  Mal binnen einer Woche und dann besonders massiv die Stadt heimsuchen zu  wollen \u2013 angeblich am 19. Februar. F\u00fcr den 13., einen Sonntag, f\u00fcrchten  die Braunen, nicht genug Anh\u00e4nger mobilisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Auseinandersetzung wird nicht nur auf der Stra\u00dfe ausgetragen,  sondern auch in Gerichtss\u00e4len und Versammlungshallen. Dahinter steht die  Frage, wie die Stadt ehrlich und w\u00fcrdevoll an ihre Geschichte erinnern  kann. Dahinter steckt vor allem ein Streit \u00fcber den richtigen Umgang mit  Neonazis. In diesem Jahr wird sich zeigen, ob Dresden aus alten  Fehlern, aber auch aus j\u00fcngsten Erfolgen gelernt hat.<\/p>\n<p><strong>Der Rektor redet nun h\u00e4ufiger \u00fcber Schuld \u2013 auch die der Universit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Hans M\u00fcller-Steinhagen lebte vor Jahren als Forscher in England, als  er erstmals die Bilder aus Dresden sah. Die BBC zeigte in ihren  Fernsehnachrichten eine braune Horde vor Canaletto-Kulisse. Die  Botschaft schien klar: Es geht wieder los. M\u00fcller-Steinhagen h\u00e4tte nicht  gedacht, dass dies mal zu       <em>seinem<\/em> Problem werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u00bbSchon wegen ihrer Fremdenfeindlichkeit\u00ab, sagt der Rektor, \u00bbm\u00fcssen  wir uns gegen das Wiedererstarken rechtsradikaler Kr\u00e4fte zur Wehr  setzen.\u00ab Jeder Zehnte der 36.000 Studierenden an seiner Hochschule sei  Ausl\u00e4nder, \u00bbund wir sind froh dar\u00fcber\u00ab. Beim Abendessen mit Bekannten  diskutiert M\u00fcller-Steinhagen neuerdings \u00fcber Schuld; nicht nur  Kriegsschuld: Nach Hitlers Macht\u00fcbernahme 1933 habe die TU Dresden mehr  als 20 Prozent ihrer Lehrkr\u00e4fte entlassen. \u00bbUnsere Universit\u00e4ten haben  damals ihr W\u00e4chteramt nicht erf\u00fcllt.\u00ab<\/p>\n<p>Der Rektor hat sich im Internet viele Videos vom 13.Februar des  vergangenen Jahres angeschaut. Er spricht von Erfolg, er sagt aber auch  vorsichtig: \u00bbManches ist suboptimal gelaufen.\u00ab Der Erfolg im Vorjahr  hatte zwei Seiten. Etwa 15.000 B\u00fcrger beteiligten sich an einer  Menschenkette, die von der Synagoge und am Rathaus vorbei bis zur  Frauenkirche reichte. Damit schickten die Dresdner positive Bilder und  eine Botschaft um die Welt: Wir stehen zusammen als \u00bbFestung gegen  Intoleranz und Dummheit\u00ab, wie es Helma Orosz formulierte.<\/p>\n<p>Der zweite Erfolg trug sich auf der anderen Elbseite zu. Am  Neust\u00e4dter Bahnhof wollten etwa 5000 Rechtsextreme losmarschieren. Aber  mehr als doppelt so viele, \u00fcberwiegend linke Gegendemonstranten stellten  und setzten sich ihnen in den Weg: Die Neonazis mussten sich erstmals  seit Jahren geschlagen geben. Doch kaum waren sie abgezogen, wurde auf  offener B\u00fchne schon wieder jener Riss deutlich, der durch die Stadt und  ihre B\u00fcrgerschaft geht.<\/p>\n<p>Die Oberb\u00fcrgermeisterin tat sich zun\u00e4chst schwer damit, explizit auch  die Leistung jener Menschen zu w\u00fcrdigen, die mit gewaltfreien Aktionen \u2013  und mit Unterst\u00fctzung der umsichtig handelnden Polizei \u2013 die braune  Menge aufgehalten hatten. H\u00e4tte diese B\u00fcrgercourage gefehlt, h\u00e4tte die  Menschenkette wohl als hilflose Veranstaltung dagestanden.<\/p>\n<p>So war zu bef\u00fcrchten, dass alte parteipolitische Grabenk\u00e4mpfe wieder  aufbrechen. Der Streit eignet sich bestens, um bei der eigenen  W\u00e4hlerklientel zu punkten. Vor allem die konservative Stadt-CDU hielt  lange nur eine Aktionsform am 13. Februar f\u00fcr akzeptabel, die sich auch  viele \u00e4ltere Dresdner w\u00fcnschen: das \u00bbstille Gedenken\u00ab. Die  Christdemokraten haben traditionell Probleme, sich im Kampf gegen rechts  au\u00dfen an die Seite der Linken zu stellen, der sie mangelnde Distanz zum  militanten Schwarzen Block unterstellen. Die Aussicht, es k\u00f6nnte  Stra\u00dfenschlachten geben, schreckt das B\u00fcrgertum. Unertr\u00e4glich finden  viele auch die Festivalstimmung, die am Gedenktag durch die Stadt  wabert.<\/p>\n<p>Vor allem CDU-Kreischef Lars Rohwer fiel diesbez\u00fcglich immer wieder  mit schrillen \u00c4u\u00dferungen auf. Als k\u00fcrzlich die Berliner SPD ihre  Mitglieder dazu aufrief, an den friedlichen Protesten gegen Neonazis in  Dresden teilzunehmen, verbat sich Rohwer diesen  \u00bbDemonstrationstourismus\u00ab.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeisterin Orosz, die seit dieser Woche krankheitsbedingt  eine Auszeit nehmen muss, ging sachte auf Distanz zu ihrem Parteichef.  \u00bbIch bin dankbar f\u00fcr alle, die zum friedlichen Protest nach Dresden  kommen\u00ab, stellte sie klar. Im Vorjahr hatte sie sich schlie\u00dflich ein Lob  \u00bban alle\u00ab abgerungen, die gewaltfrei Widerstand geleistet h\u00e4tten. Aus  dem Vorwurf, sie habe die demokratischen Akteure auf der anderen  Elbseite ausgegrenzt, hat Orosz gelernt: Die Menschenkette \u00fcber zwei  Br\u00fccken wird nun in die Neustadt ausgedehnt. Es ist ein Br\u00fcckenschlag.<\/p>\n<p>Bei allem Aufeinanderzugehen: Die Stadtchefin w\u00fcrde aber nie  \u00f6ffentlich guthei\u00dfen, was sich sonntags in einem Seminarraum der TU  Dresden abspielt. Wo sonst Prozessautomatik oder Aerodynamik gelehrt  werden, hat der Studentenrat ein vierst\u00fcndiges Blockade-Training  organisiert. Eine Probeb\u00fchne f\u00fcr den 13. Februar. \u00bbSchon mal einen  Wasserwerfer gesehen?\u00ab, fragt Jojo, der Trainer. \u00bbJa, im Fernsehen!\u00ab,  sagt einer aus dem Dutzend Anf\u00e4nger, darunter zarte M\u00e4dchen und  friedensbewegte Mittvierziger. Sie \u00fcben, sich wegtragen zu lassen. Sie  bilden \u00bbBezugsgruppen\u00ab. Sie spielen Polizei. Sie reden dar\u00fcber, ob man  sitzend oder stehend mehr Gewaltlosigkeit demonstriere. Jeder  formuliert, wie weit der eigene Mut bei einer Blockade reichen w\u00fcrde.  Allein das Wort \u00bbBulle\u00ab, das mal f\u00e4llt, erinnert daran: Hier tagt nicht  die Heilsarmee, sondern hier probt eine b\u00fcrgerliche Version der Antifa  zivilen Widerstand.<\/p>\n<p>Neuerdings d\u00fcrfe man f\u00fcr solche Aktionen auch auf dem Campus werben,  hei\u00dft es beim Studentenrat. Der neue Rektor, der als junger Mann  Ostermarsch-Teilnehmer in Kanada war, verk\u00fcndet: Ihm seien rund um den  13. Februar neben der Menschenkette viele weitere Formen friedlichen  Protests recht, \u00bbvon Mahnwachen bis Barrikaden&#8230; Nein\u00ab,   M\u00fcller-Steinhagen korrigiert sich schnell: \u00bbBlockaden!\u00ab  Die neue  Einigkeit ist f\u00fcr alle Seiten ungewohnt.<\/p>\n<p>Derweil fehlt es in der Stadt weiter am Minimalkonsens dar\u00fcber,  welche Mittel beim Widerstand gegen braune Aufm\u00e4rsche zul\u00e4ssig sind.  2010 hatte die Staatsanwaltschaft die R\u00e4ume von \u00bbDresden nazifrei\u00ab nach  Plakaten durchsucht, auf denen das B\u00fcndnis zu Blockaden aufrief. \u00bbIn  diesem Jahr\u00ab, sagt B\u00fcndnis-Sprecherin Judith F\u00f6rster, \u00bbsind Versuche,  uns zu kriminalisieren, bisher ausgeblieben.\u00ab<\/p>\n<p>Gegen 34 Blockadeteilnehmer ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen  Sprengung einer Versammlung und N\u00f6tigung. Bis auf vier Verfahren sind  alle eingestellt: Das Motiv f\u00fcr \u00bbdas widerrechtliche Verhindern des  Marsches\u00ab sei \u00bbmithin ein anerkannt-sittliches\u00ab gewesen. F\u00fcr  Irritationen sorgt nun ein neues, allerdings noch nicht rechtskr\u00e4ftiges  Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden. Danach h\u00e4tte die viel gelobte  Polizeif\u00fchrung im Vorjahr die Demonstration der braunen Szene  durchsetzen m\u00fcssen. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) gef\u00e4llt  dieses Urteil nicht.<\/p>\n<p>N\u00e4hme sich jeder das Recht, anderer Leute Versammlungsfreiheit zu  behindern, \u00bbkommen wir in Teufels K\u00fcche\u00ab, warnte der Hamburger  Juraprofessor J\u00fcrgen Schwabe im Januar auf einem Dresdner Podium. Er  empfahl Aktionen, die Neonazis l\u00e4cherlich erscheinen lie\u00dfen, etwa mit  Lachs\u00e4cken.<\/p>\n<p><strong>Kann man tatenlos zusehen, wenn Verfassungsfeinde ihr Recht ausnutzen?<\/strong><\/p>\n<p>Neben Schwabe sa\u00df der Direktor der S\u00e4chsischen Landeszentrale f\u00fcr  politische Bildung, Frank Richter. Kein Jurist, vielmehr ein Pfarrer,  der einst f\u00fchrend an der friedlichen Revolution beteiligt war. Damals  habe er etwas gelernt, sagt Richter: \u00bbDer B\u00fcrger sollte die innere  Haltung haben, geschriebenes Recht immer wieder infrage zu stellen.\u00ab  Kann man also tatenlos zusehen, wenn die Feinde der Verfassung deren  Freiheiten ausnutzen? Sollte der B\u00fcrger nicht aktiv werden, wo der Staat  sich neutral verhalten muss? Letztlich, sagt Frank Richter, schaffe der  13. Februar ein ethisches Dilemma \u2013 \u00bbaber das ist der beste Ort, um  ethisch urteilsf\u00e4hig zu werden\u00ab.<\/p>\n<p>Es gibt einen neuen Raum der Erkenntnis, er liegt im zweiten Stock  der Unibibliothek SLUB. Auf W\u00e4nden und in Vitrinen sieht man, dass  Dresdens Geschichte schon oft f\u00fcr platte Erz\u00e4hlungen von Gut gegen B\u00f6se  herhalten musste. An einer Stelle liegt ein Essay von Victor Klemperer  aus dem Jahr 1950, in dem er Dresden als \u00bbSch\u00f6nster unter den Sch\u00f6nen\u00ab  nachtrauert und die alliierten Angriffe eine \u00bbBarbarei\u00ab nennt. Dabei  hatte die Bombardierung seiner Heimatstadt ihm, dem verfolgten Juden,  zur Flucht verholfen. Der 13. Februar, zeigt dies einmal mehr, ist kein  Datum f\u00fcr einfache Aussagen.<\/p>\n<p>\u00bbDie Einzigen, die an dem Tag eine klare Botschaft kommunizieren,  sind die Rechtsextremen\u00ab, sagt der Historiker Matthias Neutzner. Er hat  die kleine SLUB-Ausstellung mitgestaltet. Sie soll der Stadt mehr  Klarheit \u00fcber ihre kollektive Erinnerung schaffen. Es beginnt mit gut  einem halben Zentner B\u00fccher, stapelweise Fachliteratur, Landser-Lekt\u00fcre,  Kunst und Kitsch:       <em>Das Massaker<\/em> neben Klemperers Tageb\u00fcchern und       <em>Dresden starb mit Dir, Johanna.<\/em> Neutzner ist immer wieder beeindruckt \u00bbvom Aufwand, mit dem auch  heute noch an ein 66 Jahre zur\u00fcckliegendes Ereignis erinnert wird\u00ab.<\/p>\n<p>Dieses Gedenken, hofft er, werde irgendwann nicht mehr nur getrieben  sein von Provokationen der anderen. Damit Dresden zu sich selbst findet.  Etwa als \u00bbFriedenszentrum\u00ab, das diesen Namen verdient. Daf\u00fcr k\u00f6nnte die  Stadt eine B\u00fchne sein. Nachdem die Auftritte der Neonazis vom Spielplan  gestrichen sind.<\/p>\n<p>\ufeff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tausende Neonazis stehen am 13.2.2010 auf dem Schlesischen Platz in Dresden. 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