{"id":5790,"date":"2011-02-28T10:56:48","date_gmt":"2011-02-28T09:56:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=5790"},"modified":"2011-02-28T10:56:48","modified_gmt":"2011-02-28T09:56:48","slug":"nazis-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2011\/02\/28\/nazis-in-hamburg_5790","title":{"rendered":"Nazis in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_5794\" aria-describedby=\"caption-attachment-5794\" style=\"width: 251px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2011\/02\/Foto0054.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5794   \" title=\"Foto0054\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2011\/02\/Foto0054-300x225.jpg\" alt=\"NPD-Kundgebung hamburg 12.2.2011\" width=\"251\" height=\"178\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5794\" class=\"wp-caption-text\">bitte nicht f\u00fcttern... NPD-Kundgebung in Hamburg<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>&#8211; eine kurze Analyse.<\/strong>\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Die Wahl zur Hamburger B\u00fcrgerschaft liegt nun einige Tage zur\u00fcck. Wie zu erwarten war, hat die NPD dabei \u00e4u\u00dferst schlecht abgeschnitten. Auch sonst f\u00e4llt der leibhaftige Neonazi in Hamburg kaum ins Auge. Ist es also Zeit zur Entwarnung? Eher nicht: die rechte Szene hat sich in der multikulturellen Metropole nur angepasst. In Erscheinung tritt sie trotzdem.<!--more-->Noch einmal zur\u00fcck zur Wahl. Dass die NPD an der 5%-H\u00fcrde scheitern und nicht in die B\u00fcrgerschaft einziehen wird, war den Hamburger Neonazis um Thomas Wulff, Jan-Steffen Holthusen und Torben Klebe von vorne herein klar; auch die 3%-H\u00fcrde, die f\u00fcr den Einzug in eine Bezirksversammlung n\u00f6tig sind, wurde nicht ann\u00e4hernd erreicht. Erfreulich ist, dass die NPD mit 0,9% auch von der staatlichen Wahlkampfkostenerstattung ausgeschlossen ist &#8211; sie bleibt damit auf den gesch\u00e4tzten 100.000 EUR sitzen, die sie sich zuvor vom Altnazi Rolf Hanno spenden lie\u00df.<br \/>\nMit den beiden Wahlkampfkundgebungen Ende Januar und Mitte Februar 2011 zeigte sich die NPD als ein kleines versch\u00fcchtertes H\u00e4ufchen, die ihr Vorhaben unter Buhrufen und Gegenkundgebungen trotzig durchzog. Fast h\u00e4tte man meinen k\u00f6nnen, die Hamburger NPD inszeniert ihr Aufm\u00e4rschchen nur, um Polizei, Medien und Antifa einen Vorwand zu liefern, mal wieder auf die Stra\u00dfe zu gehen. Erstaunlich war auch, dass als einziger Thomas Wulff in der \u00d6ffentlichkeit auftrat. Sei es in Wahlspots oder als Redner &#8211; Wulff ist weder Mitglied im Hamburger NPD-Landesvorstand, noch hat er bei der B\u00fcrgerschaftwahl kandidiert. Vom Spitzenkandidaten hingegen &#8211; Torben Klebe &#8211; h\u00f6rte man gar nichts. Er durfte gerade mal das Banner halten.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Laut Verfassungsschutz ist der Wiedereintritt des bundesweit agierenden Neonazi Wulff in die rechtsextreme Szene Hamburgs nicht sonderlich gegl\u00fcckt. Zwar hat er als einziger die n\u00f6tige Portion Charisma, um die L\u00fccke zu schlie\u00dfen, die sich durch den Tod J\u00fcrgen Riegers aufgetan hat. Wulff h\u00e4tte das Zeug zur Integrationsfigur. Auch ist er einer der wenigen Hamburger Rechtsextremisten, der mit einem Mikrophon umgehen kann. Zugleich aber verprellt er durch sein plumpes und egozentrisches Auftreten diejenigen, die in der Hansestadt bisher f\u00fcr die rechte Sache geschuftet haben. Mit dem misslungenen Wahlkampf, als dessen Koordinator sich Wulff profilieren wollte, hat er nicht eben Punkte gesammelt. Ist also das seltsame Erscheinungsbild der NPD vor der B\u00fcrgerschaftwahl Ausdruck dieses Konflikts? Dessen Ausgang wird sich sp\u00e4testens zeigen, wenn der n\u00e4chste NPD-Landesvorstand bestimmt wird. Entweder setzt Wulff sich gegen Klebe, Holthusen und andere durch, oder er kehrt der Partei den R\u00fccken &#8211; zumindest seinem Hamburger Ableger.<br \/>\nWulff kommt allerdings zugute, dass er seit einigen Jahren als Bindeglied zwischen den freien Kameradschaften und der NPD gilt. Zudem ist er ein Apologet J\u00fcrgen Riegers und mit seiner obligatorischen Kappe, dem Trenchcoat und seinem Vorstrafenregister der Vorzeige-Neonazi schlechthin.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcberaus munter erscheinen im Moment eher die freien Kameradschaften in Hamburg. F\u00fcr ihre Aktionen braucht man keine Anmeldungen, weder Infost\u00e4nde noch Kundgebungen. Es waren andere, unorthodoxere Methoden, \u00fcber die sie auf ihrer Website berichteten: stichpunktartige Flugblatt-Aktionen in der N\u00e4he anderer Parteien, Lautsprecher-Beschallung vom fahrenden Auto aus oder ein Auftritt als Nikolaus, der Kindern S\u00fc\u00dfigkeiten und den Eltern rechte Ideologie n\u00e4herbringt. Bei diesen Aktionsformen entziehen sich die Rechtsextremisten einmal der staatlichen Kontrolle, zum anderen &#8211; und das ist wahrscheinlich wichtiger &#8211; den Gegenaktionen der Antifa. Rechnet man die NPD-infost\u00e4nde und-Kundgebungen sowie die kleineren Aktionen der Kameradschaften zusammen, so verging in der j\u00fcngeren Vergangenheit kaum eine Woche, in der die rechtsextreme Szene nicht irgendwo in Hamburg \u00f6ffentlich auftrat.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus trifft man im gesamten Stadtgebiet auf Aufkleber, die f\u00fcr alle sichtbar rechtsextreme Positionen verbreiten. Vereinzelt st\u00f6\u00dft man auf rechtsextreme Schmierereien. Im vergangenen Jahr wurden dadurch mehrmals gezielt Erinnerungsorte f\u00fcr die Opfer von NS-Verbrechen besch\u00e4digt, u.a. das Mahnmal in der KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme, das an die Ermordung von \u00fcber 50.000 Menschen erinnert. Es geht dabei um mehr als den Transport rechter Standpunkte. Die T\u00e4ter markieren ihre Pr\u00e4senz an den jeweiligen Orten. Das Signal lautet: Wir sind hier, und wir sind aktiv.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Gerade weil es den Neonazis in Hamburg schwer f\u00e4llt, \u00f6ffentliche R\u00e4ume dauerhaft zu dominieren, haben sie eine Struktur der engen gegenseitigen Vernetzung und der stichpunktartigen Aktionen herausgebildet, mit der sie trotz allen Widerstands sichtbar sind. Dar\u00fcber hinaus werden aus dem rechtsextremen Dunstkreis in Hamburg eine steigende Zahl an Straftaten begangen, darunter etliche Gewalttaten. mit seinen polizeilich registrierten rechtsextremistischen Gewalttaten lag Hamburg 2009 auf Platz eins unter den Stadtstaaten und auf Platz zwei der West-Bundesl\u00e4nder (bezogen auf seine Einwohnerzahl). Weil aber nur wenige \u00dcbergriffe \u00fcberhaupt zur Anzeige gebracht werden, kann man von einer vielfach h\u00f6heren Dunkelziffer ausgehen. Hamburgerinnen und Hamburger, die potentiell zu Zielen der Rechten werden k\u00f6nnen &#8211; Obdachlose, Fl\u00fcchtlinge, Menschen mit dunkler Hautfarbe, Muslime &#8211; teilen die Erfahrung, allt\u00e4glichen Angriffen ausgesetzt zu sein, die von dummen Spr\u00fcchen \u00fcber Diskriminierungen bis hin zu k\u00f6rperlichen Attacken reichen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Es scheint in Hamburg also zwei v\u00f6llig unterschiedliche Ebenen des Ph\u00e4nomens zu geben: einerseits der offensichtliche, politisch organisierte Rechtextremismus; andererseits ein diffuser Zusammenhang rechtsextremer (oder zumindest rassistischer) Praktiken. W\u00e4hrend die erstere derzeit einen eher erb\u00e4rmlichen Eindruck macht, ist die Zweitere in ihren Ausma\u00dfen kaum einsch\u00e4tzbar. Es ist anscheinend der diffuse Rechtsextremismus, der &#8211; mit Verweis auf die Zahl der rechten Straftaten und die Alltagserfahrung potentieller Opfer &#8211; ein gro\u00dfes Problem f\u00fcr Hamburg darstellt.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Dank einer engagierten Zivilgesellschaft und aufgrund ihrer eigenen Unf\u00e4higkeit, in b\u00fcrgerliche Lebenswelten vorzudringen, bleibt die Hamburger NPD eine Partei, die auf den kleinen Kreis neonazistischer Subkultur beschr\u00e4nkt ist.<br \/>\nDagegen hat der diffuse Rechtsextremismus seine politische Entsprechung in der Vergangenheit eher im Rechtspopulisten Ronald Schill, zuvor in der DVU und bei den \u201eRepublikanern\u201c gefunden. Es sei daran erinnert, dass Schill 19,4% der Stimmen bei der B\u00fcrgerschaftswahl 2001 bekam, bei der Wahl 1997 erhielten DVU und \u201eRepublikaner\u201c zusammen 6,7%. Das entspricht in etwa dem 7%-Anteil an der westdeutschen Bev\u00f6lkerung, die laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung ein geschlossen rechtsextremes Weltbild haben. F\u00fcr Hamburg liegen solche Zahlen nicht vor, es spricht aber einiges daf\u00fcr, dass sich die Hansestadt nicht wesentlich vom Rest der Republik unterscheidet.<br \/>\nMan kann also davon ausgehen, dass sich rechtsextreme Hamburger B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nur zu einem kleinen Teil von der NPD repr\u00e4sentiert sehen. Sie machen dem Ressentiment in ihrem Alltag Luft. Es scheint daher nur eine Frage der Zeit, dass sich rechtsextreme, rassistische oder sonstwie ressentimentgeladene Str\u00f6mungen in einer entsprechenden Partei wiederfinden. In Hamburg wird es die NPD auf absehbare Zeit nicht sein. Man sollte aber nicht untersch\u00e4tzen, dass in anderen Teilen Deutschlands &#8211; zuweilen keine 100 km von Hamburg entfernt &#8211; die NPD gerade dabei ist, sich als ernstzunehmender politischer Akteur zu etablieren. Entweder schwappt diese Entwicklung irgendwann auf Hamburg \u00fcber, oder es findet sich ein neues rechtspopulistisches Angebot. Beide Varianten verhei\u00dfen nichts Gutes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; eine kurze Analyse.\u00a0\u00a0 Die Wahl zur Hamburger B\u00fcrgerschaft liegt nun einige Tage zur\u00fcck. Wie zu erwarten war, hat die NPD dabei \u00e4u\u00dferst schlecht abgeschnitten. Auch sonst f\u00e4llt der leibhaftige Neonazi in Hamburg kaum ins Auge. Ist es also Zeit zur Entwarnung? Eher nicht: die rechte Szene hat sich in der multikulturellen Metropole nur angepasst. 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