{"id":755,"date":"2009-01-29T21:47:24","date_gmt":"2009-01-29T20:47:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=755"},"modified":"2009-01-29T21:47:24","modified_gmt":"2009-01-29T20:47:24","slug":"held-der-nation-wie-die-%e2%80%9ejunge-freiheit%e2%80%9c-mit-held-stauffenberg-andersrum-geschichtspolitik-betreibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2009\/01\/29\/held-der-nation-wie-die-%e2%80%9ejunge-freiheit%e2%80%9c-mit-held-stauffenberg-andersrum-geschichtspolitik-betreibt_755","title":{"rendered":"Held der Nation? Wie die \u201eJunge Freiheit\u201c mit Held Stauffenberg andersrum Geschichtspolitik betreibt"},"content":{"rendered":"<p>Claus Schenk Graf von Stauffenberg und dessen Attentat vom 20. Juli 1944 ist dieser Tage in aller Munde. Der Grund: Der Hollywoodstreifen \u201eOperation Walk\u00fcre\u201c ist in den deutschen Kinos angelaufen und floppt offenbar. An der JF-Redaktion wird das wahrscheinlich nicht liegen, denn die d\u00fcrfte p\u00fcnktlich zum Start mit der gesamten Mannschaft ins Kino gest\u00fcrmt sein. Kein Wunder, ist es doch Stauffenberg, der es ihnen scheinbar erm\u00f6glicht, ungebrochenen Hauptes stolz auf die eigene ethnische Herkunft zu sein. <!--more--><\/p>\n<p>Schon seit vielen Jahren besch\u00e4ftigen sich zahlreiche Autoren der JF mit dem \u201eMythos Stauffenberg\u201c. Das bringt selbst sozialdemokratische Politiker wie Egon Bahr zu dem respektvollen Urteil, dass keine andere deutsche Zeitung die Erinnerung an die Attent\u00e4ter des 20. Juli 1944 \u201eso leidenschaftlich engagiert, so ernst\u201c wach halte wie die JF. In steter Regelm\u00e4\u00dfigkeit widmete sie Stauffenberg und seinen Unterst\u00fctzern Artikel um Artikel, Titelseite um Titelseite. Im letzten Jahr ver\u00f6ffentlichte der hauseigene Verlag mit \u201eHelden der Nation\u201c aus diesem Fundus an Beitr\u00e4gen schlie\u00dflich gar einen 500 Seiten starken Sammelband, der dieser Tage intensiv beworben wird. Zwar ist der \u00fcberwiegende Teil des Buches Stauffenberg und seinen Mitverschw\u00f6rern gewidmet, jedoch finden sich darin auch zahlreiche Texte zur \u201eWei\u00dfen Rose\u201c sowie zum kirchlichen Widerstand und weiteren Widerstandsgruppen.<\/p>\n<p>Die Texte sind, wie bei der rechtskonservativen JF gewohnt, meist gut geschrieben und sauber recherchiert. Sie bieten einen breiten \u00dcberblick \u00fcber den 20. Juli 1944 aus alternativer Quelle. Indes bleiben sie ein blo\u00dfer Nachdruck bereits ver\u00f6ffentlichter Texte, die zudem im online-Archiv des Wochenblattes bei Bedarf kostenfrei einsehbar sind. Zumindest f\u00fcr k\u00fcnftige Wiederabdruckprojekte w\u00e4re zu erw\u00e4gen, durch die Autoren einen wissenschaftlichen Kriterien gen\u00fcgenden Quellenapparat beisteuern zu lassen. So k\u00f6nnten derartige Sammelb\u00e4nde mehr sein als die blo\u00dfe Ersparnis des Selbstausdruckens.<\/p>\n<p>Wichtiger als die Qualit\u00e4t der einzelnen Beitr\u00e4ge erscheint jedoch die Motivlage, unter der die JF den \u201eMythos Stauffenberg\u201c am Leben erhalten will. Herausgeber Dieter Stein beklagt im Vorwort, dass das wiedervereinigte Deutschland noch immer nicht \u201eden Patriotismus und Widerstandsgeist des 20. Juli 1944 ins Zentrum der nationalen Erinnerung\u201c stellt. Warum, so mag man sich fragen, sollte das wiedervereinigte Deutschland auch ausgerechnet <em>das<\/em> tun?<\/p>\n<p>In einem unscheinbaren Interview mit B\u00e4rbel Richter zu einer JF-Leser-Umfrage brachte Stein die politische Motivation seines verlegerischen Gesch\u00e4fts dabei selbst auf den Punkt: \u201eDie Helden des 20. Juli erm\u00f6glichen es einem Deutschen heutiger Generation, sich mit der gesamten deutschen Geschichte positiv zu identifizieren und den Glauben an einen ungebrochenen Begriff deutscher Ehre zu gewinnen (&#8230;).\u201c Und dieses Idealbild deutscher Tugendhaftigkeit erblickt Stein, selbst gelernter Soldat, offenbar im preu\u00dfischen Offizier \u2013 so wie Stauffenberg einer war.<\/p>\n<p>Genau diese Form der Geschichtsinterpretation nicht unter sachlichen, sondern politischen Vorzeichen hatte das beste Pferd im JF-Stall, Thorsten Hinz, in seinem JF-Wiederabdruckband \u201eDas verlorene Land\u201c noch als \u201eGeschichtspolitik\u201c tituliert. Freilich, Geschichtspolitik im schlichten Sinne, also die \u201eEinwirkung der Politik auf die Auswahl, Strukturierung und Interpretation geschichtlicher Fakten\u201c ist f\u00fcr Hinz etwas \u201ev\u00f6llig Normales\u201c und f\u00fcr die eigene Identit\u00e4tsbildung essenziell notwendig. Anders hingegen sieht er dies, wenn Geschichtspolitik mit ideologischem Einschlag auftritt, sie \u201ezunehmend auf Tabuisierungen und Mythologisierungen zur\u00fcckgreift\u201c.<\/p>\n<p>Was die Autoren der JF dem politischen Gegner vorwerfen, tun sie am Ende jedoch selbst. Sie mythologisieren und tabuisieren, wo die geschichtlichen Fakten nicht dem eigenen politischen Interesse gen\u00fcgen, n\u00e4mlich einen \u201eungebrochenen Begriff deutscher Ehre\u201c zu gewinnen. Besonders aufschlussreich ist dabei ein Abschnitt des Bandes \u201eHelden der Nation\u201c. Unter der \u00dcberschrift \u201eDer 20. Juli unter Verdacht\u201c soll geschichtspolitischen Aspekten des Hitlerattentats nachgegangen werden. Im Kern jedoch beschr\u00e4nkt sich eine erhebliche Anzahl der Beitr\u00e4ge darauf, die Attent\u00e4ter gegen Kritik zu immunisieren, ohne sich mit den erhobenen Vorw\u00fcrfen selbst substanziell auseinanderzusetzen. Denn w\u00fcrden die Fehler und Verfehlungen auch der konservativen Hitlerattent\u00e4ter unumwunden anerkannt, w\u00e4re es schnell vorbei mit der bl\u00fctenreinen Weste. Sie w\u00e4ren eben keine \u201eHelden\u201c der Nation mehr.<\/p>\n<p>Und so findet sich in dem 500 Seiten umfassenden \u201eHeldengedenkband\u201c kaum ein Hinweis auf den legend\u00e4ren Brief Stauffenbergs aus dem Jahr 1939 von der Ostfront, in dem er an seine Frau schrieb: \u201eDie Bev\u00f6lkerung ist ein unglaublicher P\u00f6bel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohl f\u00fchlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun.\u201c \u2013 geschweige denn eine ernsthafte Auseinandersetzung damit. Nun, als \u201elupenreiner Demokrat\u201c wird man so etwas wohl kaum zu Papier bringen. Stauffenbergs aristokratischer Elitismus paart sich hier recht deutlich mit antisemitischen Vorurteilen. \u201eHelden\u201c schreiben andere Briefe. Genau hierauf, dies sei zur Ehrenrettung gesagt, hat j\u00fcngst Michael Hofer in der JF aufmerksam gemacht.<\/p>\n<p>Indes ist mit all\u2019 dem noch gar nicht dar\u00fcber entschieden, ob Stauffenberg nicht vielleicht doch ein Held war. Dies h\u00e4ngt n\u00e4mlich zun\u00e4chst vom Begriff des Helden selbst ab. In der homerischen Mythologie waren \u201eHeroen\u201c bekannterma\u00dfen Halbg\u00f6tter und nicht einmal <em>die<\/em> fehlerfrei. Insofern w\u00e4re es gleich mehrfach verfehlt, nur solche Menschen f\u00fcr \u201eheldenhaft\u201c zu halten, deren Pers\u00f6nlichkeitsweste tats\u00e4chlich lupenrein wei\u00df ist. Denn: Einen solchen Menschen gibt es einfach nicht. Der bei der JF sp\u00fcrbare Versuch, aus geschichtspolitischen Motiven die Schattenseiten des Oberst Stauffenberg eher zu verschweigen, um so den Heldenmythos f\u00fcr einen \u201eungebrochenen Begriff deutscher Ehre\u201c am Leben erhalten zu k\u00f6nnen, geht schlicht von einem falschen Begriff des menschlichen Helden aus.<\/p>\n<p>Wenn alle Menschen fehlbar sind, also weder das absolut Gute noch das absolut B\u00f6se auf Erden einen Ort hat, k\u00f6nnen \u201eHelden\u201c folglich nur noch Menschen sein, die in entscheidender Situation eine Leistung vollbringen, die deutlich dasjenige \u00fcberschreitet, wozu Menschen im Durchschnitt bereit oder in der Lage sind. Stauffenberg hat &#8211;\u00a0 sp\u00e4t genug -, aber er hat genau diesen Schritt gewagt. Diese existenzielle Entscheidung erscheint uns Heutigen in einer Welt, in der \u201edas Leiden der Autofahrer am K\u00e4lteeinbruch die innenpolitische Spitzennachricht liefert\u201c (Hinz), beinahe unwirklich. Die Attent\u00e4ter des 20. Juli b\u00fcrgten f\u00fcr ihre \u201eEntscheidungen mit einem Ernst\u201c, den ihre Kritiker in warmer Nachkriegsstube nicht aufbringen k\u00f6nnen: \u201emit dem eigenen Leben.\u201c (G\u00fcnther Gillessen) Wer von uns h\u00e4tte das auch getan?<\/p>\n<p>Doch gerade diese St\u00e4rke der Pers\u00f6nlichkeit, die sich in konkreten Ereignissen zu Entscheidungen verdichtet, wird entweiht, wenn sie zu geschichtspolitischen Zwecken instrumentalisiert wird. Dieter Stein und seine Redakteure erweisen trotz ihrer Verdienste um die Erinnerung an die Attent\u00e4ter des 20. Juli 1944 Stauffenberg und seinen Unterst\u00fctzern am Ende einen B\u00e4rendienst. Sie rauben der existenziellen Entscheidung durch geschichtspolitische Instrumentalisierung genau jenen Ernst, den sie von sich aus und f\u00fcr sich \u2013 ohne Hintersinn \u2013 in Anspruch nehmen muss. Am ambivalenten Menschen Stauffenberg wird zugleich deutlich, dass das Projekt eines \u201eungebrochenen Begriffs deutscher Ehre\u201c nicht nur ein historischer Widerspruch in sich ist, sondern zugleich eine anthropologische Unm\u00f6glichkeit. Einen \u201eungebrochenen Begriff deutscher Ehre\u201c kann es schon deshalb nicht geben, weil es auf dieser Erde keinen ungebrochenen Menschen gibt. Den \u201eFall Auschwitz\u201c muss man da erst gar nicht bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Genau diesen Ernst, der jedem im Abspann von \u201eOperation Walk\u00fcre\u201c zu Goethes Gedicht \u201e\u00dcber allen Gipfeln ist Ruh\u2019\u201c deutlich werden muss, wenn er nicht \u201ekrankhaft verh\u00e4rtet\u201c (Hinz) ist, l\u00e4sst Stein jedoch in einem arglos ver\u00f6ffentlichten Interview mit den Machern von \u201eBlaue Narzisse\u201c vermissen. Es scheint ganz, als arbeitete man in Berlin und nicht nur dort an einer psychologischen Ersatzhandlung: Gerade weil Stauffenberg f\u00fcr Stein und Co. den preu\u00dfischen Helden verk\u00f6rpert und man sich zugleich in dessen Tradition w\u00e4hnt, f\u00e4llt \u2013 so offenbar die Hoffnung \u2013 auch etwas von dem Heldenglanze auf jedes Mitglied des eigenen Milieus ab, ohne selbst in absehbarer Gefahr zu stehen, in einer entscheidenden historischen Situation tats\u00e4chlich durch eigene Tat und nicht durch das blo\u00dfe Wort Zeugnis ablegen zu m\u00fcssen. Und damit der Edelstein so richtig funkelt, m\u00fcssen funkelnde Konkurrenten prompt ins Abseits gestellt werden. Stein bringt so tats\u00e4chlich den Satz \u00fcber die Lippen, dass im Unterschied zum konservativen Widerstand bei den Kommunisten ja auch einige\u00a0 \u00fcbergelaufen seien und \u201ef\u00fcr eine gegnerische Armee\u201c gearbeitet h\u00e4tten \u2013 nicht ohne noch schnell hinzuzuf\u00fcgen: \u201eAlles hochkompliziert\u201c.<\/p>\n<p>Allerdings wird man sich in der Redaktion von \u201eJunge Freiheit\u201c irgendwann entscheiden m\u00fcssen: Entweder war Stauffenberg ein Held und das Attentat auf Hitler richtig. Wer zu dieser Bewertung kommt, muss dann zugleich Stauffenbergs anf\u00e4ngliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr das NS-Regime nachtr\u00e4glich f\u00fcr einen schweren politischen und auch menschlichen Fehler halten. Er kann vor allem mit Blick auf den 8. Mai 1945 nicht sinnvoll, wie bei Thorsten Hinz noch anl\u00e4sslich des 9. November 2008 geschehen, von einer \u201eNiederlage\u201c sprechen, weil der Begriff der Niederlage letztlich eine Identifikation mit Hitler-Deutschland voraussetzt. Und jeder echte Stauffenberg-Verehrer darf nicht jenen Menschen den n\u00f6tigen Respekt versagen, die wie er gegen Hitler k\u00e4mpfen wollten, jedoch der Auffassung waren, dass dies am besten auf der Seite \u201eanderer\u201c Armeen zu bewerkstelligen sei. Denn immerhin sind ausgerechnet jene dadurch im historischen Recht, dass Hitler am Ende eben nicht durch deutsche Milit\u00e4rs, sondern \u201egegnerische Armeen\u201c aufgehalten wurde. Aber: Waren es dann eigentlich noch \u201egegnerische Armeen\u201c?<\/p>\n<p>Zu Ehren gefallener deutscher Soldaten steuerte Ernst J\u00fcnger im Jahr 1928 zu dem Buch \u201eDie Unvergessenen\u201c Vor- und Nachwort bei. Er betonte bereits damals, dass Helden zu verehren nicht bedeuten k\u00f6nne, \u201esich aus dem Holze der Masse einen Heiligen zu schnitzen\u201c. Vor allem betonte er allerdings, dass Menschen im bewussten Tod f\u00fcr etwas, was sie selbst \u00fcberragt, das Leben paradoxerweise \u201eauf die m\u00e4chtigste Weise\u201c bejahen. Denn in dieser existenziellen Situation wird durch Inkaufnahme des eigenen Todes blitzartig deutlich, was einem das eigene Leben bedeutet. Man zeigt durch die Bereitschaft zu sterben, wof\u00fcr man eigentlich leben will. J\u00fcnger verga\u00df jedoch nicht hinzuzuf\u00fcgen, dass hinter dieser Grenze des Todes kein Platz f\u00fcr geschichtspolitische Instrumentalisierung ist: \u201eDer Tod bildet die Grenze, hinter der die Verschiedenheit erlischt. Wie weit oder eng der Kreis des Lebens auch gezogen sein m\u00f6ge, der Sprung \u00fcber jene letzte Schranke ist f\u00fcr jeden gleich bedeutungsvoll.&#8220; Wir verneigen uns daher vor dem Ernst des Lebens und <em>allen<\/em> Widerst\u00e4ndlern des Dritten Reiches. Auch vor Oberst Stauffenberg. Ohne Hintersinn.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=2758\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/er-logo.gif\" border=\"0\" alt=\"ER\" hspace=\"10\" vspace=\"5\" width=\"50\" align=\"left\" \/><\/a><br \/>\nweitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.endstation-rechts.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=2758\">http:\/\/www.endstation-rechts.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Claus Schenk Graf von Stauffenberg und dessen Attentat vom 20. Juli 1944 ist dieser Tage in aller Munde. Der Grund: Der Hollywoodstreifen \u201eOperation Walk\u00fcre\u201c ist in den deutschen Kinos angelaufen und floppt offenbar. An der JF-Redaktion wird das wahrscheinlich nicht liegen, denn die d\u00fcrfte p\u00fcnktlich zum Start mit der gesamten Mannschaft ins Kino gest\u00fcrmt sein. 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