{"id":7746,"date":"2011-12-08T09:15:54","date_gmt":"2011-12-08T08:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=7746"},"modified":"2011-12-08T16:45:28","modified_gmt":"2011-12-08T15:45:28","slug":"das-braune-musiknetzwerk-um-die-band-barking-dogs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2011\/12\/08\/das-braune-musiknetzwerk-um-die-band-barking-dogs_7746","title":{"rendered":"Das braune Musiknetzwerk um die Band &#8222;Barking Dogs&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2011\/12\/221326.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7751\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2011\/12\/221326.jpg\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2011\/12\/221326.jpg 174w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2011\/12\/221326-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px\" \/><\/a>\u201eDie Road Crew ist keine politische Vereinigung und distanziert sich ganz klar von den selbigen\u201c, hei\u00dft es im Selbstverst\u00e4ndnis der Gruppierung Road Crew 24, eine Art Fanclub der Rechtsrockband &#8222;Barking Dogs&#8220;. Mit \u201ejeglichen extremistischen Einstellungen\u201c will man \u201enichts zu tun haben\u201c. Politik gilt als schmutzig und bringt oftmals auch \u00c4rger mit sich, da verbleibt man lieber im vermeintlich \u201eUnpolitischen\u201c. Und schlie\u00dflich ist man ja auch f\u00fcr keine Partei aktiv. Unpolitisch ist die Gruppierung, die laut ihrer von Marcel R. aus Bochum angemeldeten Homepage aktuell \u00fcber \u201eChapter\u201c in Bochum, D\u00fcsseldorf, M\u00f6nchengladbach, Bielefeld bzw. Ostwestfalen und in Stuttgart verf\u00fcgt, deshalb noch lange nicht.<!--more--><\/p>\n<p><em>Ein Gastbeitrag von Sebastian Stiltz und Stefan Grams<\/em><\/p>\n<p>Road Crew 24 nennt sich jener \u201eFreizeitverein\u201c, der sich seit einigen Jahren immer mehr ausdehnt. \u201e24\u2033 steht dabei f\u00fcr den zweiten und vierten Buchstaben des Alphabets, also f\u00fcr B. und D. Dabei handelt es sich um das K\u00fcrzel der RechtsRock-Band Barking Dogs aus der Region D\u00fcsseldorf und Krefeld. \u201eKraft durch Freude f\u00fchrten uns von Anfang an und 1995 fingen wir zu spielen an. Wir spielen Skinhead-Rock f\u00fcrs Vaterland, mit anderen guten Rockbands Hand in Hand,\u201c sch\u00fcttelreimte ihr in Willich (Kreis Viersen) aufgewachsene, und sp\u00e4ter nach D\u00fcsseldorf verzogene Frontmann Ingo W., der zuvor bei den Bands 08\/15 und Arbeiterklasse spielte, auf der 1997 erschienenen ersten CD \u201eSkinhead Rock\u201c. Der \u201eSkinhead Way Of Live\u201c war das beherrschende Thema der Band, auch damals schon nationalistisch aufgeladen. Von einem \u201esauberen Deutschland\u201c, Zusammenhalt, Treue, Stolz, vielen Feinden und Kampf handelten ihre Texte, strafrechtlich bedenkliche Passagen und offene NS-Bez\u00fcge wurden ausgespart: \u201eDie deutsche Jugend, die darf sich nicht wehren. Doch deutsche Skinheads, die kann man nicht belehren. Doch haltet zusammen \u2013 gemeinsam sind wir stark. F\u00fcr ein sauberes Deutschland, so wie ich es mag\u201c (vgl. LOTTA #14, Herbst 2003, S. 38 f.). Auf ihrem dritten Album \u201eRoyal Aces\u201c, das 2001 erschien, pr\u00e4sentierte die Band mit \u201eDon\u2018t bother me\u201c so etwas wie die Hymne der Road Crew: \u201eDon\u2018t bother me, we sing along as one, we still stand together, yeah we have much of fun. We will never leave our way of life, we will rock forever till the Road Crew dies.\u201c Zu diesem Zeitpunkt waren die Barking Dogs integraler Bestandteil der extremen Rechten. Heute scheint die Band nicht mehr aktiv zu sein. Das Neonazi-Forum Thiazi vermeldet: \u201eBarking Dogs hat sich aufgel\u00f6st.\u201c Die letzte Barking Dogs-CD erschien 2008, die letzte bekannt gewordene Pr\u00e4sentation der Band war eine \u201eBarking Dogs CD Release-Party\u201c am 27. September 2008. Austragungsort war die Stammkneipe der Band und ihres Umfeldes, das Stellwerk in Meerbusch-Osterath (N\u00e4he D\u00fcsseldorf), das auch sp\u00e4ter noch f\u00fcr monatliche Stammtische und weitere Events der Road Crew genutzt wurde, zu denen auch Mitglieder der anderen Chapter anreisten.<\/p>\n<p><strong>\u201eFunktionierende Einheit\u201c\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Die Road Crew 24 war zun\u00e4chst nur im Raum D\u00fcsseldorf und am Niederrhein anzutreffen, sp\u00e4ter kamen \u201eChapter\u201c in Bochum, Bielefeld\/Ostwestfalen und Stuttgart hinzu, wobei sich die Stuttgarter Mitglieder im Internet nicht zu erkennen geben. Die Aufl\u00f6sung der Band war jedoch nicht auch das Ende des Fanclubs. Maximilian R., eines der \u00e4ltesten Mitglieder der Crew, schreibt: \u201eWir leben in einer schwierigen Zeit. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, da\u00df es f\u00fcr uns grunds\u00e4tzlich unm\u00f6glich w\u00e4re, wenn es heute nicht die Road Crew g\u00e4be. Ich denke auch, da\u00df unser B\u00fcndnis noch viele Jahre Bestand haben wird.\u201c Anders als zu Zeiten, als die Barking Dogs noch Bezugspunkt waren und Daseinsberechtigung garantierten, stehen jetzt die Road Crew selber und das gemeinsame (Er-)Leben im Vordergrund: \u201eEs gibt eine klare Struktur, klare Linien und feste Aufgaben. Es wurde ein Regelwerk erstellt, an das jedes Mitglied sich zu halten hat.[\u2026.] Die Crew ist heute eine funktionierende Einheit von Leuten, die wissen, wo es im Leben lang geht.\u201c Wobei \u201eLeute\u201c im Sinne von \u201eharten M\u00e4nnern\u201c zu verstehen ist. Das Zelebrieren eines auf vermeintlich k\u00f6rperlicher St\u00e4rke aufbauenden M\u00e4nnlichkeitskults sowie von Sexismus ist allgegenw\u00e4rtig. So klingt es auf der Einladung zur Weihnachtsparty 2009: \u201eBier aus F\u00e4ssern, Topless, starke M\u00e4nner im Wettstreit und nat\u00fcrlich Striptis \u2026 mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Sandra und Nina.\u201c<\/p>\n<p><strong>Schnittstellen zur extremen Rechten\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Je inaktiver die Band Barking Dogs wurde, desto mehr wurde sie Kult und desto mehr dehnte sich ihre Road Crew aus. Das \u201eChapter Ostwestfalen\u201c ist hierbei von besonderem Interesse. Nicht nur, weil es das derzeit aktivste zu sein scheint und aktuell die offenkundigsten Schnittstellen mit der extremen Rechten aufweist: Anders als die \u00fcbrigen Chapter verf\u00fcgen die Ostwestfalen in Lage-Billinghausen (Kreis Lippe) \u00fcber ein eigenes, angemietetes Clubhaus. Filmplakate von in der neonazistischen Skinhead-Szene als Kult angesehenen Filmen schm\u00fccken die W\u00e4nde. Die lippische Fahne h\u00e4ngt stolz neben dem Banner der rechten G\u00fctersloher Band Knock Out. Mit den R\u00e4umlichkeiten sind die notwendigen Ressourcen zur Organisation von auch gr\u00f6\u00dferen Treffen und Veranstaltungen gegeben.<\/p>\n<p>Unter den Mitgliedern der zirka 15-k\u00f6pfigen Gruppierung befinden sich Robert K. aus Oerlinghausen-Helpup, Michael S. aus Bad Salzuflen, Dirk S. aus Bielefeld, Bodo G. und Maurice Q., beide aus G\u00fctersloh. K. ist seit einigen Jahren auf Aufm\u00e4rschen anzutreffen. Im Jahr 2007 filmte er gemeinsam mit J\u00f6rg S. aus Oerlinghausen-Helpup TeilnehmerInnen einer Kundgebung gegen rechte Gewalt in Oerlinghausen. Er verf\u00fcgt \u00fcber Kontakte zum Neonazi-Netzwerk Westfalen Nord (vgl. LOTTA #44, S. 26). Auch Michael S. ist seit Jahren in die Neonazi-Szene eingebunden. Beim Deutsche Stimme-Pressefest 2010 der NPD war er ebenso anwesend wie beim Trauermarsch 2011 in Bad Nenndorf. Dirk S. stammt aus dem Postmeister-Umfeld, einer ehemaligen Stammkneipe der mittlerweile aufgel\u00f6sten Kameradschaft Bielefeld und deren Umfeldes. G. war der Frontmann der Anfang der 1990er aktiven RechtsRock-Band Werwolf. Bei einer im Rahmen einer Ermittlung wegen Volksverhetzung durchgef\u00fchrten Hausdurchsuchung wurden bei Mitgliedern dieser Band neben Propagandamaterial auch 6,8 Kilogramm Sprengstoff gefunden. Q. ist als T\u00e4towierer\u00a0 in Bad Salzuflen t\u00e4tig.. Einst spielte er in der G\u00fctersloher RechtsRockband Sleipnir. Mittlerweile ist er bei Knock Out aktiv, einer Band, die sich thematisch auf Fu\u00dfball und Hooliganismus orientiert, ihre letzte CD \u201eHeimvorteil\u201c erschien 2006 beim der extremen Rechten zuzuordnenden Label Sieg oder Spielabbruch. Auch der Bassist Andreas Gau\u00df geh\u00f6rt dem Road Crew-Chapter OWL an. Im April 2008 spielte die Band vor dicht gedr\u00e4ngtem Publikum im Clubhaus. Im M\u00e4rz 2009 war ein Konzert in den R\u00e4umlichkeiten des Motorradclubs Eagles Bielefeld-Brake geplant, bei dem auch Kategorie C aus Bremen auftreten sollte. AntifaschistInnen aus OWL sorgten jedoch daf\u00fcr, dass es nicht stattfinden konnte. Kurze Zeit sp\u00e4ter trat dann die Bielefelder Onkelz-Coverband Exitus letalis in den R\u00e4umen der Road Crew OWL auf, im Publikum gaben sich regionale \u201eGr\u00f6\u00dfen\u201c der Neonazi-Szene die Ehre, unter ihnen Bernd S. aus Leopoldsh\u00f6he, Marco S. aus dem Schaumburger Land sowie Christian N. aus dem Osnabr\u00fccker Land. Am 12. M\u00e4rz 2010 war ein Konzert mit Knock Out sowie der Bremer Band Endstufe geplant. Die Stadt Lage entschied in letzter Minute, dass das bauf\u00e4llige Clubhaus den bauordnungsrechtlichen Bestimmungen nicht entspreche und verbot die Veranstaltung. Dass die Verbotsma\u00dfnahmen NRW-weit mediale Aufmerksamkeit erzeugten, d\u00fcrfte der Road Crew nicht gefallen haben, sind diese doch sehr darauf bedacht, sich unauff\u00e4llig zu geben und nicht in politische Kategorien eingeordnet zu werden.<\/p>\n<p>Eben dieses klandestine Auftreten erm\u00f6glicht es der Road Crew 24 immer wieder, Veranstaltungen im \u00f6ffentlichen Raum durchzuf\u00fchren. So etwa ihr j\u00e4hrlich im Sommer stattfindendes Fu\u00dfballturnier, zeitweise vom Chapter OWL auf dem Fu\u00dfballplatz eines \u00f6rtlichen Sportvereins im wenige Kilometer vom Clubhaus entfernten Helpup veranstaltet, Bierwagen und Pavillons inklusive. Ein Banner mit der Aufschrift \u201eRoad Crew 24\u2033 sollte deutlich machen: Hier handelt es sich um eine \u201ePrivatfeier\u201c. 2009 nahmen neben dem ostwestf\u00e4lischen Chapter auch die Chapter D\u00fcsseldorf sowie Bochum an dem Turnier teil. Verwundern mag die Teilnahme einer Kameradschaft Bielefeld, denn eine solche aktive Gruppierung gab es 2009 schon lange nicht mehr. Vermutlich wird es sich hierbei um ehemalige Akteure dieses Zusammenhangs gehandelt haben. Denn auch Bernd S. zeigte sich im Fu\u00dfballdress, wenn auch spielerisch als Totalausfall. Auch die Freshmaker, eine \u00f6rtliche Gruppe aus dem Arminia Bielefeld-Fanspektrum, nahmen an dem Turnier teil. In der Vergangenheit traten Mitglieder dieser Gruppe immer mal wieder bei neonazistischen Aufm\u00e4rschen in Erscheinung. Im Anschluss an das Turnier wurde in der Unterkunft der Road Crew weitergefeiert. Dort wurde unter anderem der Auftritt der Blood &amp; Honour-Band White Law (GB) vom \u201eFest der V\u00f6lker 2008\u2033 im th\u00fcringischen Altenburg gezeigt.<\/p>\n<p><strong>\u2026Nicht nur in Ostwestfalen<\/strong><\/p>\n<p>Bei den anderen Chaptern finden sich ebenso Schnittmengen zur extremen Rechten, wenngleich der Aktivit\u00e4tsgrad nicht an den des ostwestf\u00e4lischen Chapters heranreicht. Bei einzelnen Akteuren des RC 24-Chapters D\u00fcsseldorf zeigte sich zudem, dass die Road Crew von fr\u00fcheren Neonaziszene-G\u00e4ngern als attraktives \u201eR\u00fcckzugsgebiet\u201c begriffen wurde, wenn es beispielsweise \u00c4rger mit AntifaschistInnen, Beh\u00f6rden oder ArbeitgeberInnen gab. Die Road Crew 24 ist ein R\u00fcckzugsgebiet, das deutlich attraktiver ist, als die Freizeit ausschlie\u00dflich vor dem heimischen Fernsehger\u00e4t, im Kleingarten oder in der Eckkneipe zu verbringen. So verwundert es auch nicht, dass auf Events der Road Crew auch der D\u00fcsseldorfer Altskin Stefan R. zu finden ist. R. war bis Ende der Neunziger Jahre der wohl bekannteste neonazistische Skinhead in der D\u00fcsseldorfer Region und genoss auch BRD-weit eine gewisse Popularit\u00e4t, nicht zuletzt durch seine Mitwirkung als Security-Mitglied und Aushilfsbassist bei der neonazistischen Kultband St\u00f6rkraft Anfang der Neunziger. Sp\u00e4ter war er dann Frontmann der RechtsRock-Band Starkstrom. Ungef\u00e4hr seit der Jahrtausendwende lie\u00df er es beschaulicher angehen. 2010 wurde er im Rahmen der Betriebsratswahlen der Rheinbahn AG sogar als Kandidat der ver.di gef\u00fchrt. Er sei \u201eausgestiegen\u201c, verriet die ver.di, nachdem Rasches Kandidatur \u00f6ffentlich bekannt wurde. \u00d6ffentliche Statements von R. sucht man indes vergeblich.<\/p>\n<p><strong>Schnittstellen zu Fu\u00dfball- und Rocker-Szenen<\/strong><\/p>\n<p>Personelle Schnittmengen zwischen RC 24 und der Fu\u00dfballszene zeigen sich in Ostwestfalen auch an anderer Stelle. So arbeiten beispielsweise zwei RC-Mitglieder als T\u00fcrsteher bei der Bielefelder Diskothek Ringlokschuppen, deren Security von einer Kultfigur der Bielefelder Hooligan-Szene gemanagt wird. Offensichtlich bemerkte man bisher auf Seiten der Diskothek, die sich gerne als alternativer Ort zelebriert, nicht die teilweise eindeutigen T\u00e4towierungen, die mindestens einer ihrer T\u00fcrsteher am K\u00f6rper tr\u00e4gt: Ein Hakenkreuz und ein SS-Totenkopf auf der Brust sowie die Zahlen 2 und 8 f\u00fcr Blood and Honour auf dem Hals zeugen unmissverst\u00e4ndlich von seiner politischen Ausrichtung. Vielleicht st\u00f6rt es in der Diskothek aber auch niemanden.<\/p>\n<p>Auch mit der \u00f6rtlichen Rockerszene gibt es Schnittmengen, gemeint ist das Chapter OWL der Freeway Riders. Auf den T-Shirt ihrer Mitglieder prangt neben dem Schriftzug \u201eFreeway Riders MC, Ortsgruppe OWL\u201c eine abgewandelte Symbolik eines Reichsadlers. Zwischen dem MC und der Road Crew 24 besteht ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis. Bis zum Sommer 2011 nutzten die Freeway Riders das Nachbargeb\u00e4ude der Road Crew-R\u00e4umlichkeiten. Nach ihrem Auszug aber wird sich aber vermutlich auch die Road Crew eine neue Bleibe suchen m\u00fcssen. Das Haus steht gegenw\u00e4rtig zum Verkauf. Ob sich ein K\u00e4ufer finden wird, der sie als Mieter \u00fcbernehmen m\u00f6chte, ist eher fraglich.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Von einer unpolitischen Partyfraktion kann bei der Road Crew 24 also keine Rede sein. Sie organisiert eine politisch im Sinne der extremen Rechten aufgeladene Alltags- und Erlebniswelt, in die auch Aktivisten der extremen Rechten involviert sind. Die durchaus vorhandenen politischen Statements, sei es in Form eindeutiger Tattoos, als im Hintergrund laufender Film \u00fcber das \u201eFest der V\u00f6lker\u201c oder durch die der Anwesenheit einer Neonazi-\u201cKameradschaft\u201c beim Fu\u00dfballturnier, werden jedoch nicht als Politik verstanden.<\/p>\n<p>Eine Ausdehnung der RC 24 auf weitere St\u00e4dte und Regionen ist wahrscheinlich. Beim letzten Fu\u00dfballturnier im September 2011 auf dem Sportplatz des SSV Erkrath, wenige Kilometer von D\u00fcsseldorf entfernt, spielte auch ein offenbar eng mit dem RC-Chapter Bochum verbandeltes Team aus Schwedt (Brandenburg) mit. Stolz hielt einer der ihren einen Pokal in die Kamera. Der R\u00fcckaufdruck seines T-Shirts: \u201eNach Frankreich fahr ich nur auf Ketten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Road Crew ist keine politische Vereinigung und distanziert sich ganz klar von den selbigen\u201c, hei\u00dft es im Selbstverst\u00e4ndnis der Gruppierung Road Crew 24, eine Art Fanclub der Rechtsrockband &#8222;Barking Dogs&#8220;. Mit \u201ejeglichen extremistischen Einstellungen\u201c will man \u201enichts zu tun haben\u201c. 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