{"id":8255,"date":"2012-03-15T17:20:28","date_gmt":"2012-03-15T16:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/?p=8255"},"modified":"2012-03-15T17:20:28","modified_gmt":"2012-03-15T16:20:28","slug":"der-vergessene-widerstand-leipzigs-jugend-gegen-hitler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2012\/03\/15\/der-vergessene-widerstand-leipzigs-jugend-gegen-hitler_8255","title":{"rendered":"Der vergessene Widerstand: Leipzigs Jugend gegen Hitler"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2012\/03\/meuten_titel_klein1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8256\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2012\/03\/meuten_titel_klein1-218x300.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2012\/03\/meuten_titel_klein1-218x300.jpg 218w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2012\/03\/meuten_titel_klein1-745x1024.jpg 745w, https:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/files\/2012\/03\/meuten_titel_klein1.jpg 971w\" sizes=\"auto, (max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a>Sie kleideten sich unangepasst, hatten ihren eigenen Dresscode, leisteten aktiven Widerstand und wollten selbstbestimmt leben. Bis zu 1.500 Jugendliche standen als Mitglieder der \u201eLeipziger Meuten\u201c in der Zeit des Nationalsozialismus in Opposition zur Hitlerjugend und dem Regime. Ihre Geschichte ist bisher nahezu unbekannt. Der Leipziger Historiker Sascha Lange im Gespr\u00e4ch \u00fcber die Jugendcliquen aus seiner Heimatstadt.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Herr Lange, Sie haben Ihre Doktorarbeit \u00fcber die \u201eLeipziger Meuten\u201c geschrieben und nun ein popul\u00e4rwissenschaftliches Buch zum Thema verfasst. In welcher Zeit bewegen wir uns, wenn wir \u00fcber die \u201eMeuten\u201c sprechen?<\/strong><\/p>\n<p>Belegbar tauchten die ersten Gruppen um 1936\/37 in der \u00d6ffentlichkeit auf. Wir sprechen von einer Zeit, in der bereits fast 100 Prozent der Gymnasiasten in der Stadt Mitglied der Hitlerjugend waren, w\u00e4hrend zur selben Zeit an den Berufsschulen nahezu die H\u00e4lfte nicht in der NS-Nachwuchsorganisation aktiv war. Die Pflicht zur Mitgliedschaft in der HJ gab es zwar erst ab 1939, doch der Druck durch die Schulen war schon lange vorher ernorm gro\u00df, verringerte sich jedoch mit Eintritt in die Lehre.<\/p>\n<p><strong>Aus welchen Gesellschafts- und Altersschichten setzten sich die \u201eMeuten\u201c zusammen?<\/strong><\/p>\n<p>Es handelte sich bei den knapp 1.500 Jungen und M\u00e4dchen, die sich auf etwa zwanzig bekannte Meuten im Stadtgebiet verteilten, haupts\u00e4chlich um Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Zum \u00fcberwiegenden Teil kamen sie aus den Arbeitervierteln und waren durch sozialdemokratische oder kommunistische Elternh\u00e4user gepr\u00e4gt. Viele waren vor 1933 in entsprechenden Jugendorganisationen oder der B\u00fcndischen Jugend aktiv.<\/p>\n<p><strong>Wie kann man sich den Alltag dieser \u201eMeuten\u201c vorstellen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe war schon seit den 1920ern das verl\u00e4ngerte Wohnzimmer f\u00fcr viele Jugendliche, daher unterscheidet sich der Alltag im wesentlichen kaum von Teenagern anderer Generationen. Man traf sich mit Freunden auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und hing zusammen rum. Die Gespr\u00e4che kreisten um den Alltag und um typische Teenagerprobleme. Am Wochenende oder in den Ferien organisierte man Fahrten in die Natur.<\/p>\n<p><strong>Gab es \u00e4hnlich wie heute subkulturelle Codes oder Kleidung, die eine Zugeh\u00f6rigkeit zu den Meuten demonstrierten?<\/strong><\/p>\n<p>Kleidung war ein wichtiges Thema. Man wollte sich \u00e4u\u00dferlich abgrenzen und zeigen, dass man nicht zur Hitlerjugend geh\u00f6rt. Vor allem die Jungs trugen kurze Lederhosen, karrierte Hemden und bunte Halst\u00fccher \u2013 einige trugen auch rote Halst\u00fccher, um ihre linke Gesinnung nach au\u00dfen zu tragen. Besonders wichtig waren Abzeichen. Manche Meuten trugen Totenkopfabzeichen, manche auch Eheringe, ohne dass sie verheiratet waren.<\/p>\n<p><strong>Wie waren die Meuten hinsichtlich des Geschlechts zusammengesetzt?<\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich waren die Meuten m\u00e4nnlich gepr\u00e4gt, aber in einigen waren auch junge Frauen aktiv. Die Aktenlage ist schwierig, da die Gestapo die M\u00e4dchen zu sexuellen Objekten degradierte. Durch Recherchen und Zeitzeugengespr\u00e4che ist jedoch klar, dass sie nicht nur schm\u00fcckendes Beiwerk, sondern fester und gleichberechtigter Bestandteil in ihren Meuten waren.<\/p>\n<p><strong>Kam es zu Konflikten zwischen den verschiedenen Meuten?<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberhaupt nicht! Es herrscht eine starke Solidarit\u00e4t unter den Gruppen. In einer Zeit, in der die Hitlerjugend die einzige legale Jugendgruppe war, st\u00e4rkte die Gewissheit der Existenz anderer Meuten den Zusammenhalt untereinander. Ein damaliges Meutenmitglied hat mir in einem Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlt, dass es nicht ungew\u00f6hnlich war, auf der Stra\u00dfe andere Meutenmitglieder zu gr\u00fc\u00dfen, auch wenn man sie nicht pers\u00f6nlich kannte. Man muss klar sagen, die &#8222;Leipziger Meuten&#8220; waren keine Erscheinung eines gro\u00dfst\u00e4dtischen Rowdytums, bei dem es nur darum ging, auf Biegen und Brechen die Hegemonie in einem Wohnviertel zu bekommen. Man hatte das Bewusstsein einer gegnerischen Jugendbewegung<\/p>\n<p><strong>Welche Rolle spielte Politik f\u00fcr die Gruppen?<\/strong><\/p>\n<p>Gerade bei den Jugendlichen, die aus einem linken Milieu kamen, kreisten Gespr\u00e4che und Diskussionen um den B\u00fcrgerkrieg in Spanien oder den Einmarsch der Deutschen in \u00d6sterreich. Wenn Angeh\u00f6rige der Hitlerjugend durch diese Stra\u00dfen oder Kieze zogen, gab es \u00c4rger, die waren f\u00fcr alle Meutenmitglieder die Feinde. Die HJler wurden dann angep\u00f6belt oder es wurde direkt die k\u00f6rperliche Auseinandersetzung gesucht.<\/p>\n<p><strong>Kann man die Meuten als Teil des aktiven Widerstands einordnen?<\/strong><\/p>\n<p>Man kann nicht rekonstruieren, wieviele der Leipziger Meuten sich aktiv durch geplante Aktionen gewehrt haben. Widerstand ist vor allem von der Meute &#8222;Reeperbahn&#8220; aus Lindenau, der Meute &#8222;Hundestart&#8220; in Kleinzschocher und der Meute &#8222;Lille&#8220; in Reudnitz bekannt. Zu den Aktionen z\u00e4hlten \u00dcbergriffe auf Anh\u00e4nger der HJ und HJ-Heime, damals gab es auch noch viele Schauk\u00e4sten auf den Stra\u00dfen, in denen Bekanntmachungen hingen, diese wurden eingeschlagen, wenn dort Propaganda der HJ aushing. Es gab auch Streuzettel, also kleine Papierschnippsel, auf denen mit Kinderstempeln der Spruch &#8222;HJ verrecke&#8220; aufgedruckt wurde, um sie anschlie\u00dfend in den Wohngebieten zu verteilen. Viele dieser Aktionen wurden von Jugendlichen aus dem sozialdemokratischen oder kommunistischen Milieu durchgef\u00fchrt. Aber es gab auch Widerstand von jungen Menschen, die sich eher zu den B\u00fcndischen Gruppen der 20er Jahre hingezogen gef\u00fchlt haben. Von diesen wissen wir, dass sie Solidarit\u00e4tsaktionen f\u00fcr verhaftete Meutenmitglieder aus anderen Meuten gemacht haben, die sie \u00fcberhaupt nicht pers\u00f6nlich kannten.<\/p>\n<p><strong>Wann sahen sich die Meuten Repressionen durch Gestapo und anderen NS-Beh\u00f6rden ausgesetzt?<\/strong><\/p>\n<p>Ab 1937 besch\u00e4ftigte sich die Gestapo mit den Meuten, doch erst im Verlauf des Jahres 1938 wurde den Nationalsozialisten durch zunehmende Verh\u00f6re bewusst, dass es in den Gruppen auch um Politik ging. Ihre Verfolgung setzte dann verst\u00e4rkt ein. Der Plan der NS-Justiz war, durch abschreckende Urteile gegen wenige die Masse zu verunsichern und zum R\u00fcckzug zu bewegen. Im Oktober 1938 gab es zwei Hochverratsprozesse vor dem Volksgerichtshof hier in Leipzig, mit Verurteilungen zu 5 bis 8 Jahren Zuchthaus. Einige der Angeklagten endeten letztlich auch im Konzentrationslager. Die angedachte Abschreckung unter den Leipziger Meuten trat danach jedoch nicht ein. Deswegen ging man dann ab Anfang 1939 dazu \u00fcber, m\u00f6glichst viele Ermittlungsverfahren einzuleiten und viele Jugendliche zu verurteilen. Es gab dann noch weitere Hochverratsprozesse mit langen Haftstrafen und es wurde durch das Leipziger Jugendamt ein Jugendschulungslager eingerichtet, wo man annahm, man k\u00f6nne diese politisch &#8222;unzuverl\u00e4ssigen&#8220; Jugendlichen analog einem KZ f\u00fcr Erwachsene auf unbestimmte Zeit inhaftieren und sie durch harte k\u00f6rperliche Arbeit und weltanschauliche Schulungen zu \u00fcberzeugten Nationalsozialisten formen. Diese Ma\u00dfnahmen wurden dann 1939 massiv angewandt, was dazu f\u00fchrte, dass ein Gro\u00dfteil der Leipziger Meuten aus der \u00d6ffentlichkeit verschwand. Aber auch nach 1940 haben in Leipzig noch Meuten existiert, wenn auch in einem kleineren Rahmen.<\/p>\n<p><strong>Bekannt ist der Widerstand von jungen Menschen aus Zusammenh\u00e4ngen wie den \u201eEdelwei\u00dfpiraten\u201c oder der \u201eWei\u00dfen Rose\u201c. Sind die Leipziger Gruppen ein lokales Ph\u00e4nomen gewesen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Leipziger Meuten waren nicht einmalig in Deutschland, gleichwohl waren sie eine der gr\u00f6\u00dften Gruppen innerhalb der oppositionellen Jugendbewegung. Solche Cliquen gab es aber \u00fcberall, allerdings steckt die Forschung dar\u00fcber noch in den Kinderschuhen. Generell gab es Jugendopposition w\u00e4hrend der Zeit des Nationalsozialismus auch in anderen L\u00e4ndern, etwa in Frankreich w\u00e4hrend der deutschen Besatzung.<\/p>\n<p><strong>Wieso haben die \u201eLeipziger Meuten\u201c bisher kaum Beachtung gefunden, hatte nicht vor allem die DDR ein Interesse, Widerstandsgruppen aus dem Osten in ihre Geschichtsschreibung einflie\u00dfen zu lassen?<\/strong><\/p>\n<p>Geschichtswissenschaftlern sind die Leipziger Meuten seit den 1970er Jahren ein Begriff, aber in der breiten \u00d6ffentlichkeit sind sie bis heute nahezu unbekannt. In der DDR waren sie nicht Teil der Erinnerungskultur, da der Widerstand von deutschen jenseits der KPD nicht in das Bild des von KPD-Kadern gef\u00fchrten Widerstands passte. Diese Jugendlichen dienten in den Augen der DDR-Offiziellen auch nicht als Vorbilder, da sie nicht heldenhaft f\u00fcr irgendwelche kommunistischen Organisationen Zeitungen in Briefk\u00e4sten gesteckt haben und daf\u00fcr ins Zuchthaus mussten. Nat\u00fcrlich kann man diesen Widerstand nicht schm\u00e4lern, aber erst in den 1980ern wurde der Widerstandsbegriff in der DDR verbreitert. Trotz dessen erschien dann nur eine Diplomarbeit \u00fcber die Meuten.<\/p>\n<p><strong>Wie k\u00f6nnten die Meuten Ihrer Meinung nach Ausdruck in der Erinnerungskultur finden?<\/strong><\/p>\n<p>Es macht keinen Sinn, f\u00fcr die Leipziger Meuten irgendwo ein Denkmal zu setzen oder eine Stra\u00dfe nach ihnen zu benennen. Es macht nur Sinn, diese Geschichte lebendig zu halten. Und das ist auch der Gedanke meines Buches. Es ist keine tiefgreifende wissenschaftliche Analyse, ich wollte ein popul\u00e4rwissenschaftliches Buch haben, mit dem man selbst auf Spurensuche gehen kann. Und wenn dann Jugendliche vielleicht dar\u00fcber diskutieren, mit Blick auf Ortschaften wie Limbach-Oberfrohna, wo Jugendliche mit einer extrem rechten Hegemonie konfrontiert sind und in einer permanenten Verteidigungssituation sind und wo sie scheinbar nicht der Rechtsstaat besch\u00fctzt, sondern wo sie sich selber besch\u00fctzen m\u00fcssen, ob es nicht Parallelen gibt. Die Jugendlichen m\u00fcssen sich behaupten, selber aktiv werden, es geht in solchen Gemeinden f\u00fcr nicht-rechte Jugendliche manchmal um Leib und Leben und kann man sie deshalb als Extremisten bezeichnen? Das ist eine rhetorische Frage, die sich alle einmal stellen sollten.<br \/>\n<em><br \/>\nDas Interview f\u00fchrten Maik Baumg\u00e4rtner und Julien Mechaussie. Das Buch kann <a href=\"http:\/\/www.passage-verlag.de\/default.asp?shop=1&amp;aid=10\">hier<\/a> bestellt werden. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter <a href=\"http:\/\/www.leipziger-meuten.de\">www.leipziger-meuten.de<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie kleideten sich unangepasst, hatten ihren eigenen Dresscode, leisteten aktiven Widerstand und wollten selbstbestimmt leben. Bis zu 1.500 Jugendliche standen als Mitglieder der \u201eLeipziger Meuten\u201c in der Zeit des Nationalsozialismus in Opposition zur Hitlerjugend und dem Regime. Ihre Geschichte ist bisher nahezu unbekannt. 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