{"id":102,"date":"2014-08-11T00:04:16","date_gmt":"2014-08-10T22:04:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/?p=102"},"modified":"2014-08-27T16:33:57","modified_gmt":"2014-08-27T14:33:57","slug":"behinderung-als-gesellschaftliche-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/2014\/08\/11\/behinderung-als-gesellschaftliche-aufgabe\/","title":{"rendered":"Behinderung als gesellschaftliche Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p>Es war vor fast genau zehn Jahren als ich in Oslo <a href=\"http:\/\/disability-studies.leeds.ac.uk\/files\/library\/odegard-lars.pdf\">die Rede des norwegischen Politikers<\/a> <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Lars_%C3%98deg%C3%A5rd\">Lars \u00d8deg\u00e5rd<\/a> h\u00f6rte (<a href=\"http:\/\/www.kobinet-nachrichten.org\/de\/1\/nachrichten\/4062\/Von-der-Krankheitslehre-zur-Politik.htm\">hier lang zur deutschen \u00dcbersetzung<\/a>). \u00d8deg\u00e5rd war der erste rollstuhlfahrende Abgeordnete im norwegischen Parlament. <em>Von der Krankheitslehre zur Politik<\/em> hatte er seine Rede \u00fcberschrieben und rief dazu auf, Behinderung nicht mehr als pers\u00f6nliches Schicksal und medizinisches Problem anzusehen, sondern als gesellschaftliche Aufgabe aller:<\/p>\n<p><em>Behinderte Menschen auf der ganzen Welt begegnen den gleichen Mythen und Aberglauben. Mythen basieren auf der Annahme, dass unser Leben ein \u00e4rmeres ist und dass der Grund daf\u00fcr in unserer Biologie liegt. Diese Mythen sind vielleicht auch der Grund, warum Behinderung prim\u00e4r eine Angelegenheit des Gesundheitswesens und der \u00f6ffentlichen Wohlfahrt ist. Es ist an der Zeit, uns klar zu machen, dass Behinderung eine Angelegenheit der Menschenrechte ist. Wenn wir das nicht begreifen, bleibt die Chance, Gleichberechtigung und volle Teilhabe zu erreichen, nur ein Traum.<\/em><\/p>\n<p>Bis heute ist \u00d8deg\u00e5rds Rede in meinem Ged\u00e4chtnis geblieben und hat mich in meinem Denken \u00fcber das Thema Behinderung sehr gepr\u00e4gt. Er hat mir klar gemacht, dass Behinderung kein medizinisches Problem ist, sondern eine Frage von Menschenrechten und damit eine gesellschaftliche Aufgabe.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien erfand man sogar einen Namen f\u00fcr diese Art, Behinderung zu definieren: &#8222;Soziales Modell von Behinderung&#8220; nennt man das. Immer mehr Organisationen und selbst der britische Staat nehmen das soziale Modell als Grundlage ihres Handelns in vielen Bereichen.<\/p>\n<p>Das medizinische Modell hingegen geht davon aus, dass es in erster Linie ein medizinisches und damit individuelles Problem ist, wenn jemand zum Beispiel nicht laufen kann. Diese Sichtweise endet nur ganz schnell in der Sackgasse, wenn man merkt, dass man medizinisch bei vielen Behinderungen gar nichts tun kann. Genau das unterscheidet sie n\u00e4mlich von Krankheiten. Ein einfaches Beispiel: Wenn ein Rollstuhlfahrer nicht in ein Geb\u00e4ude mit zehn Stufen vor der T\u00fcr kommt, ist nach dem medizinischen Modell der medizinische Zustand die Ursache des Problems, also dass der Rollstuhlfahrer nicht laufen kann. Das soziale Modell sieht die Treppe und das Fehlen eines Fahrstuhls als urs\u00e4chlich f\u00fcr das Problem an.<\/p>\n<p>Leider ist das medizinische Modell weltweit noch immer der bevorzugte Weg, mit Behinderung umzugehen. Es wird medizinisch oft alles N\u00f6tige (und auch viel Unsinniges) versucht, um die Behinderung zu heilen, um am Ende entt\u00e4uscht aufzugeben. Dabei gibt es so viele andere, viel erfolgversprechendere Ans\u00e4tze, um behinderten Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu erm\u00f6glichen: Barrierefreien Wohnraum schaffen, notwendige Assistenz stellen, Zugang zu Hilfsmitteln, Anpassungen an den Arbeitsplatz vornehmen, Untertitel anbieten, Geb\u00e4rdensprache anerkennen. Die Liste ist quasi unendlich.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich geht es nicht darum, jemandem die optimale medizinische Versorgung abzusprechen, aber wenn man am k\u00f6rperlichen Zustand nichts \u00e4ndern kann, w\u00e4re es dann nicht angebracht, die Umwelt, die Vorg\u00e4nge, die Gegebenheiten an behinderte Menschen anzupassen? Genau davon geht das soziale Modell von Behinderung aus. Und es geht sogar noch weiter. Als Behinderung wird nicht mehr der k\u00f6rperliche Zustand bezeichnet, sondern die Barrieren, die das Leben behinderter Menschen erschweren. Deshalb sagen die Briten auch konsequenterweise &#8222;disabled people&#8220; (also Menschen, die behindert werden). Den k\u00f6rperlichen Zustand nennen sie Beeintr\u00e4chtigung (impairment).<\/p>\n<p>Und jetzt kann man von dieser Herangehensweise halten was man will, aber Tatsache ist, sie hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer verst\u00e4rkten Emanzipation behinderter Menschen in Gro\u00dfbritannien und anderswo gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Man kommt endlich mal davon weg, behinderten Menschen vorzuhalten, es sei etwas falsch und nicht in Ordnung mit ihnen &#8211; und das auch noch bei etwas, worauf sie keinen Einfluss haben, geschweige denn woran sie etwas \u00e4ndern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Lars \u00d8deg\u00e5rd hat seine Rede damals beendet, indem er erkl\u00e4rt hat, warum auch behinderte Menschen selbst eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, Behinderung neu zu denken und damit Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe durchzusetzen:<\/p>\n<p><em>Wenn jemand lange Zeit diskriminiert wird, dann wird er selbst Teil einer Kultur, in der Diskriminierung gedeihen kann. Die Geschichte hat uns viele Unterdr\u00fcckte gezeigt, die ihre Unterdr\u00fccker entschuldigt und verteidigt haben. Wenn die Gesellschaft institutionalisierte Diskriminierung erfolgreich durchgesetzt hat, werden die Diskriminierten selber ganz ruhig, bescheiden und dankbare Empf\u00e4nger des Wohlwollens einer diskriminierenden Gesellschaft. Das ist der Grund, warum immer noch so viele Behinderte nach mehr Krankengymnastik rufen statt nach Freiheit &#8211; weil das genau das ist, was uns beigebracht wurde. Meine letzte Frage w\u00e4re dann also: Was glauben wir von der Krankengymnastik zu bekommen, wenn nicht unsere Freiheit?<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war vor fast genau zehn Jahren als ich in Oslo die Rede des norwegischen Politikers Lars \u00d8deg\u00e5rd h\u00f6rte (hier lang zur deutschen \u00dcbersetzung). \u00d8deg\u00e5rd war der erste rollstuhlfahrende Abgeordnete im norwegischen Parlament. 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