{"id":1645,"date":"2015-10-12T14:42:22","date_gmt":"2015-10-12T12:42:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/?p=1645"},"modified":"2015-10-12T16:05:35","modified_gmt":"2015-10-12T14:05:35","slug":"wunschtraum-behinderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/2015\/10\/12\/wunschtraum-behinderung\/","title":{"rendered":"Wunschtraum Behinderung"},"content":{"rendered":"<p>Jewel Shuping ist blind. Damit hat sie sich ihren Lebenstraum erf\u00fcllt. Ja, was sich f\u00fcr die meisten Menschen unglaublich anh\u00f6rt, war tats\u00e4chlich der Wunsch der 30-J\u00e4hrigen: Sie wollte seit ihrer Kindheit blind sein. Jewel Shuping hat eine psychische Erkrankung, die sich <a lang=\"en\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Body_Integrity_Identity_Disorder\">Body Integrity Identity Disorder (BIID)<\/a>, zu deutsch K\u00f6rperintegrit\u00e4tsidentit\u00e4tsst\u00f6rung, nennt. Menschen, die diese Erkrankung haben, w\u00fcnschen sich nichts sehnlicher als behindert zu sein. \u00dcber Jewel Shuping berichten weltweit <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/americas\/woman-arranges-for-psychologist-to-pour-drain-cleaner-in-her-eyes-after-fantasising-about-being-a6676546.html\">Medien<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Blind durch Rohrreiniger<\/h3>\n<p>Mit Rohrreiniger hat sie sich absichtlich die Augen ver\u00e4tzt. Erst konnte sie im Krankenhaus noch etwas sehen, aber sechs Monate nach der Ver\u00e4tzung tr\u00fcbte sich ihr Blick immer mehr. Bereits mit 18 hatte sie gelernt, mit einem Blindenlangstock zu gehen. Mit 20 konnte sie die Blindenschrift Braille lesen.<\/p>\n<p>Wenn man selbst eine Behinderung hat, st\u00f6\u00dft man fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf dieses Thema. Neben <em>Wannabes<\/em>, den Menschen die gerne behindert w\u00e4ren, gibt es auch <em>Pretenders<\/em>, also Menschen, die so tun als seien sie behindert. Pretenders fahren zum Beispiel Rollstuhl, obwohl sie es gar nicht m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Bevor Sie jetzt Ihren Nachbarn verd\u00e4chtigen, doch gar nicht auf den Rollstuhl angewiesen zu sein: Die Gruppe ist sehr klein und viele setzen sich nur f\u00fcr kurze Zeit in den Rollstuhl, zum Einkaufen zum Beispiel. Der Alltag eines Rollstuhlfahrers ist ihnen n\u00e4mlich oft zu unbequem \u2013 eine geeignete Toilette finden, nicht mehr in jede Kneipe gehen k\u00f6nnen, an der Bordsteinkante h\u00e4ngen bleiben \u2013 das l\u00e4sst manche dann doch recht schnell wieder aufstehen. Aber noch mal, nicht alle Menschen, die nur zeitweise im Rollstuhl sitzen, geben vor, eine Behinderung zu haben! Viele Behinderungen verlaufen in Sch\u00fcben und die Menschen haben Tage, an denen sie gut gehen k\u00f6nnen und an manchen gar nicht.<\/p>\n<h3>Im Rollstuhl durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone<\/h3>\n<p>Wie geht man aber mit Menschen um, die die eigene Behinderung nur vorspielen oder sie sich selbst zuf\u00fcgen, wenn man selbst behindert ist und es sich nicht ausgesucht hat? Das ist sicherlich sehr individuell, aber nach einer anf\u00e4nglich empfundenen Emp\u00f6rung, schaffe ich es nicht mehr wirklich, mich \u00fcber sie aufzuregen. Zumal BIID eine ernstzunehmende Erkrankung ist, f\u00fcr die die Menschen nichts k\u00f6nnen. Die Betroffenen schaden sich selbst gesundheitlich massiv und riskieren teilweise ihre Leben, um ein K\u00f6rperteil oder einen Sinn loszuwerden.<\/p>\n<p>Ich las von einer Frau, die versuchte, sich ihre Beine in einer Eiswanne abzufrieren. Andere legen sich auf Bahngleise, um sich die Beine abtrennen zu lassen oder versuchen sich auf abenteuerliche Weise das R\u00fcckgrat zu brechen. Alles mit einem Ziel: Sie wollen eine dauerhafte Behinderung. Dabei scheint es einigen nicht zu gen\u00fcgen, sich einen Rollstuhl zu kaufen und darin durchs Leben zu fahren, sondern sie m\u00f6chten einem Teil ihres K\u00f6rpers ernsthaft Schaden zuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Mit den <em>Pretenders<\/em> habe ich schon mehr Probleme. Ich werde einfach ungern belogen und sie nutzen Ressourcen f\u00fcr behinderte Menschen, die sie eigentlich gar nicht br\u00e4uchten. Andererseits, wenn es jemand toll findet, im Rollstuhl durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone zu fahren, soll er das tun, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann. Ich w\u00fcrde mir beim Einkaufen manchmal w\u00fcnschen, weniger Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, aber es scheint Menschen zu geben, die genau diese Aufmerksamkeit brauchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jewel Shuping ist blind. Damit hat sie sich ihren Lebenstraum erf\u00fcllt. Ja, was sich f\u00fcr die meisten Menschen unglaublich anh\u00f6rt, war tats\u00e4chlich der Wunsch der 30-J\u00e4hrigen: Sie wollte seit ihrer Kindheit blind sein. Jewel Shuping hat eine psychische Erkrankung, die sich Body Integrity Identity Disorder (BIID), zu deutsch K\u00f6rperintegrit\u00e4tsidentit\u00e4tsst\u00f6rung, nennt. 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