{"id":2232,"date":"2016-06-02T15:58:42","date_gmt":"2016-06-02T13:58:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/?p=2232"},"modified":"2016-06-02T16:46:51","modified_gmt":"2016-06-02T14:46:51","slug":"hauptrolle-behindert-und-lebensmuede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/stufenlos\/2016\/06\/02\/hauptrolle-behindert-und-lebensmuede\/","title":{"rendered":"Hauptrolle: behindert und lebensm\u00fcde"},"content":{"rendered":"<p>Es sollte eine ganz normale Filmpremiere in London werden: F\u00fcr <a lang=\"en\" href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt2674426\/\"><em>Me before you<\/em><\/a> oder <em>Ein ganzes halbes Jahr<\/em>, wie das Buch und der Film in Deutschland hei\u00dfen, hatte man den roten Teppich ausgerollt und viele Fans warteten auf die Schauspieler <span lang=\"en\"><a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/name\/nm3510471\/\">Sam Claflin<\/a> (<em>Hunger Games<\/em>)<\/span> und <span lang=\"en\"><a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/name\/nm3592338\/?ref_=nv_sr_1\">Emilia Clarke<\/a> (<em>Game of Thrones<\/em>)<\/span>.<br \/>\nAber nicht nur Fans des Films waren anwesend, sondern auch eine Gruppe von Rollstuhlfahrern, die gegen den Film und das zugrunde liegende Buch protestierten.<\/p>\n<p><strong>Spoilerwarnung! Nicht weiterlesen, wenn man die Handlung des Buchs oder des Films nicht vorab wissen m\u00f6chte.<\/strong><\/p>\n<div class=\"embed-container\">\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/\/EmoaWc310vc\" width=\"300\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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Das Buch ist todtraurig, der Film ist es sicher auch. Ich habe das Buch gelesen und kenne auch schon die Fortsetzung des Romans.<\/p>\n<p>Um es vorweg zu sagen, ich mochte das Buch. Ich mag auch <a href=\"http:\/\/www.jojomoyes.com\">Jojo Moyes&#8216;<\/a> Schreibstil. Ich mochte die Liebesgeschichte und die Hauptperson der Handlung, Louisa. Was ich nicht mochte, war alles, was mit dem Tod von Will zu tun hatte und seinen Tod \u00fcberhaupt. Und ja, es gibt Stellen in dem Buch, da kann ich als selbst querschnittgel\u00e4hmte Frau nur mit dem Kopf sch\u00fctteln. Da merkt man dann schon, dass das jemand geschrieben hat, die nicht querschnittgel\u00e4hmt ist und auch nie eine Beziehung mit jemandem hatte, der diese Behinderung hat, sondern alles nur vom H\u00f6rensagen interpretiert.<\/p>\n<p>Warum nun also der Aufschrei? Sowohl in den USA, Kanada als auch in Gro\u00dfbritannien, wo der Film diese Woche anl\u00e4uft, gibt es Proteste von behinderten Menschen. Auch auf Twitter wird lautstark protestiert.<\/p>\n<h3>Nicht behinderte Schauspieler spielen behinderte Menschen<\/h3>\n<p>Es ist wirklich fast schon l\u00e4cherlich, aber ja, auch in Hollywood spielen nicht behinderte Schauspieler behinderte Rollen \u2013 und das meist ziemlich schlecht. Ich werde langsam wirklich m\u00fcde, mich dar\u00fcber aufzuregen. Es nervt halt einfach nur noch. Dementsprechend gibt es auch wenig Akzeptanz f\u00fcr diese Filme vonseiten vieler behinderter Menschen. Sie empfinden es wie &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blackface\">Blackfacing<\/a>&#8222;, das Anmalen von wei\u00dfen Schauspielergesichtern mit schwarzer Farbe, statt gleich schwarze Schauspieler einzusetzen.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p dir=\"ltr\" lang=\"en\">One day, I hope to see a movie where the disabled character is written by a disabled writer, played by a disabled actor &amp; they <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/LiveBoldly?src=hash\">#LiveBoldly<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Michele of NYC (@RebelWheelsNYC) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/RebelWheelsNYC\/status\/734847596762697728\">23. Mai 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" async=\"\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<h3>Behindertes Leben wird als unwert dargestellt<\/h3>\n<p>Das Argument gegen das Buch und den Film, das Leben mit einer Behinderung wird als unwert dargestellt, kann ich durchaus verstehen. Will beantwortet die Frage, warum genau er eigentlich sterben m\u00f6chten, fast immer nur damit, dass er so \u2013 also behindert \u2013 nicht leben m\u00f6chte. Er sei nicht der Typ, der sein Schicksal einfach akzeptiert. Na prima!<\/p>\n<p>Und das, obwohl er eigentlich recht angenehm leben k\u00f6nnte: Er hat mit Louisa am Ende eine tolle Freundin, seine Eltern bem\u00fchen sich, ihm das Leben so angenehm wie m\u00f6glich zu gestalten, er hat ein sch\u00f6nes Haus und ziemlich viel Geld, kann das Haus verlassen, zu Veranstaltungen gehen und vieles mehr. Zudem wird f\u00fcr den Film auch noch mit &#8222;Lebe mutig&#8220; geworben (#liveboldly), was man entweder so verstehen kann, dass das Leben mit Behinderung immer Mut erfordert. Das ist eine typische Heroisierung behinderter Menschen, wie es auch gerne Medien machen. Aber auch die andere Interpretation, dass man sein Leben so lange mutig leben soll, wie man es noch kann, ist nicht viel besser.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\"><p>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/MeBeforeYou?src=hash\">#MeBeforeYou<\/a> Contrary to the views of the non-disabled ppl who made this film we do <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/LiveBoldly?src=hash\">#LiveBoldly<\/a> by, y&#8217;know, living <a href=\"https:\/\/t.co\/HvZLp21PnZ\">pic.twitter.com\/HvZLp21PnZ<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Nathaniel Gale (@NathanielGale) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/NathanielGale\/status\/734848478350839812\">23. Mai 2016<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" async=\"\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Das Buch setzt schon fast als logisch voraus, dass man nach einer Querschnittl\u00e4hmung nicht mehr leben m\u00f6chte. Dass das behinderte Menschen auf die Palme bringt, vor allem querschnittgel\u00e4hmte Menschen, verstehe ich, denn klar ist, die Mehrheit m\u00f6chte leben und das vermutlich meist unter weit schwierigeren Umst\u00e4nden als der Rollstuhlfahrer im Buch.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p dir=\"ltr\" lang=\"en\">Hey, everyone involved in <a href=\"https:\/\/twitter.com\/mebeforeyou\">@mebeforeyou<\/a>: I&#8217;m a disabled woman and I <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/LiveBoldly?src=hash\">#LiveBoldly<\/a> by embracing my life as it is and accepting myself as I am.<\/p>\n<p>\u2014 Emily Ladau (@emily_ladau) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/emily_ladau\/status\/734820884779814912\">23. Mai 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" async=\"\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<h3>Sexualit\u00e4t und Behinderung wird falsch oder gar nicht dargestellt<\/h3>\n<p>Eines der d\u00fcmmsten Vorurteile, denen man als behinderter Mensch so im Laufe des Lebens immer wieder begegnet, ist, dass behinderte Menschen keinen Sex haben k\u00f6nnen oder gar keine Sexualit\u00e4t haben. Da k\u00f6nnte man meinen, wir leben in einer aufgekl\u00e4rten Welt, in der jeder wei\u00df, dass es Sex in den unterschiedlichsten Facetten gibt, aber das scheint sich weder bis zur Autorin noch nach Hollywood rumgesprochen zu haben, denn auf eine gute Sexszene wartet man auf den vielen Seiten des Buches vergeblich. Damit wird ernsthaft der Eindruck erweckt, ein querschnittgel\u00e4hmter Mann k\u00f6nne kein Sex haben oder wenn, dann sicher keinen erf\u00fcllenden, dann kann man es auch gleich lassen.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\"><p>\nWith my wife of 10yrs, partner for 20. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/love?src=hash\">#love<\/a> is possible if u r <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/disabled?src=hash\">#disabled<\/a>. Don&#8217;t believe <a href=\"https:\/\/twitter.com\/mebeforeyou\">@mebeforeyou<\/a>. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/liveboldly?src=hash\">#liveboldly<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/7NlBWT1XTP\">pic.twitter.com\/7NlBWT1XTP<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Mik Scarlet (@MikScarlet) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MikScarlet\/status\/735412252384333825\">25. Mai 2016<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><script src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" async=\"\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<h3>Immer wieder das Gleiche<\/h3>\n<p>Der US-amerikanische Regisseur Dominick Evans, der selbst im Rollstuhl sitzt, <a href=\"http:\/\/www.dominickevans.com\/2016\/02\/hollywood-promotes-the-idea-it-is-better-to-be-dead-than-disabled\/\">schrieb \u00fcber den Film<\/a>: Behinderte Menschen &#8222;haben es satt, Filme anzuschauen, in denen behinderte Menschen falsch dargestellt werden. Auch weil wir nicht miteinbezogen werden, nirgendwo. Wir wurden zum Drehbuch nicht befragt. Kein Rollstuhlfahrer hat das Drehbuch geschrieben. Sogar die Hauptrolle spielt ein nicht behinderter Schauspieler, was dazu f\u00fchrt, dass er nicht einmal wei\u00df, ob er gut spielt, wie sch\u00e4dlich seine Darstellung und wie unauthentisch das Drehbuch ist.&#8220; Ohne behinderte Menschen einzubeziehen, fahre das &#8222;nicht behinderte Hollywood&#8220; damit fort, das Leben f\u00fcr behinderte Menschen schwerer zu machen, weil es das sei, was Menschen sehen und sie annehmen, das sei die Wahrheit.<\/p>\n<p>Mit dieser Meinung steht Dominick Evans nicht alleine da. Hunderte englischsprachige Tweets und zahlreiche Kommentare in <a href=\"http:\/\/www.salon.com\/2016\/05\/24\/spare_me_this_tearjerker_romance_me_before_you_is_the_latest_in_an_endless_line_of_disability_objectification\/\">amerikanischen<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/me-before-you-film-disability-sam-claflin-emilia-clarke-assisted-suicide-death-a7052716.html#gallery\">britischen<\/a> Medien gab es in den vergangenen Tagen. Bleibt abzuwarten, welche Reaktionen der Film in Deutschland ausl\u00f6st, wenn er am 23. Juni in die Kinos kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sollte eine ganz normale Filmpremiere in London werden: F\u00fcr Me before you oder Ein ganzes halbes Jahr, wie das Buch und der Film in Deutschland hei\u00dfen, hatte man den roten Teppich ausgerollt und viele Fans warteten auf die Schauspieler Sam Claflin (Hunger Games) und Emilia Clarke (Game of Thrones). 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